Kurzmeldungen Minden Lübbecke

Minden

07.04.2026

Unterstützung für Familien: Neue Verfahrenslotsin auch für Minden tätig

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Unterstützung für Familien: Neue Verfahrenslotsin auch für Minden tätig

Minden. Nach Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen dem Kreis Minden-Lübbecke und der Stadt Minden wird die Unterstützung für Familien weiter gestärkt: Kathrin-Sarah Welland übernimmt ab sofort auch für die Stadt Minden die Aufgabe als Verfahrenslotsin gemäß § 10b Abs. 1 SGB VIII.

Als Verfahrenslotsin unterstützt, berät und begleitet sie Kinder und junge Menschen mit (drohender) Behinderung sowie deren Familien und Erziehungsberechtigte bei der Inanspruchnahme von Leistungen der Eingliederungshilfe. Ziel ist es, den Zugang zu passenden Hilfen zu erleichtern und individuelle Lösungen gemeinsam zu entwickeln.

Kathrin-Sarah Welland ist montags bis donnerstags in der Zeit von 8 Uhr bis 14 Uhr telefonisch unter +49 571 807 23792 erreichbar. Zudem können Anfragen per E-Mail an k.welland@minden-luebbecke.de gerichtet werden.

Persönliche Gespräche finden in der Kreisverwaltung Minden-Lübbecke in der Portastraße, Raum 379, statt. Da sie regelmäßig auch Außentermine wahrnimmt, wird eine vorherige Kontaktaufnahme per E-Mail empfohlen.


Minden

02.04.2026

Drei Baumaßnahmen am Campus in Häverstädt

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Drei Baumaßnahmen am Campus in Häverstädt
Einschränkungen im Umfeld der Schulen und der Kita – Stadt informiert Schul- und Kitaleitungen – Arbeiten zum Neubau eines Kunstrasenplatzes und eines Parkplatzes beginnen in Kürze
Minden. Mit einem Schreiben an die Leitungen der drei Schulen in Häverstädt und an die Leitung der dortigen Kita hat das Schulbüro der Stadt Minden über die anstehenden Baumaßnahmen am Campus informiert. Noch in diesem Monat beginnen die Arbeiten für den Neubau eines Kunstrasenplatzes und für die Herstellung eines Parkplatzes auf dem ehemaligen Festplatz an der Niedernfeldstraße. Diese sollen im März 2027 beendet sein. In den Sommerferien in diesem Jahr starten die Hochbauarbeiten zur Erweiterung der Sekundarschule.

„Das alles führt dazu, dass in diesem Bereich mit Einschränkungen zu rechnen ist“, so das Schulbüro der Stadt Minden. Diese beziehen sich auf Behinderungen durch Baufahrzeuge und Zäune, auf die Parkmöglichkeiten vor Ort sowie das Bringen und Abholen der Schul- und Kitakinder. Es ist insgesamt mit erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen. Deshalb wurden die Schüler*innen, Kinder und Eltern über die Schulleitungen beziehungsweise die Kita-Leitung auf die veränderte Verkehrs- und Gefahrensituation bereits im Vorfeld hingewiesen, so die Stadt.

„Die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen hat während der gesamten Bauzeit höchste Priorität. Alle beteiligten Firmen wurden und werden entsprechend verpflichtet und sensibilisiert, um Gefährdungen so weit wie möglich zu vermeiden“, stellt Rainer Printz, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Sport und Freizeit, heraus. Der Stadt Minden sei bewusst, dass die gleichzeitige Umsetzung beider Baumaßnahmen ab April – hier der Neubau des Kunstrasenplatzes und des Parkplatzes – mit „erheblichen Beeinträchtigungen“ verbunden ist.

Die parallele Abwicklung ließ sich nicht vermeiden, weil die Baumaßnahmen am Sport- und am Festplatz seit mehreren Jahren geplant und für 2026 fest vorgesehen waren. Fachbüros und Bauunternehmen wurden bereits beauftragt, so dass eine zeitliche Verschiebung nicht mehr möglich gewesen sei, so Beigeordneter Printz. Der Erweiterungsbau der Sekundarschule Am Wiehen sei aufgrund von steigenden Schüler*innenzahlen kurzfristig erforderlich, um ausreichend Schulraum bereitstellen zu können. Der im Sommer 2023 fertiggestellte Neubau war von vornherein auf eine mögliche Erweiterung ausgerichtet.

Pünktlich zu den bevorstehenden Baumaßnahmen ist auch der neue Flyer „Sicher zur Schule“ fertig geworden. Er zeigt sichere Fußwege zum Campus Häverstädt auf. Der Schulwegplan unterstützt Eltern dabei, einen sicheren Weg auszuwählen. Der Flyer für den Campus Häverstädt weist auch auf Gefahren- und Querungsstellen mit Fotos hin. Der Schulweg sollte vor dem ersten Schultag gemeinsam mehrmals geübt werden, empfiehlt die Stadtverwaltung.

Da erfahrungsgemäß vor allem in den Morgenstunden erhöhtes Verkehrsaufkommen durch zahlreiche Eltern-Taxis an den Mindener Schulen herrscht, seien „Walking Busse“ eine gute Alternative für den sicheren Schulweg, so das Schulbüro. In einigen Stadtbezirken sei dieses bereits „gängige Praxis“. Das geht so: Kinder aus der Nachbarschaft und begleitende Erwachsene schließen sich zu einer Gruppe, einem so genannten „Walking Bus“, zusammen. „Haltestellen“ werden festgelegt, wo die einzelnen Kinder auf den „Bus“ warten. Dann geht es gemeinsam zur Schule. Die Begleitperson kann dabei auch auf gefährliche Stellen hinweisen, die so für den späteren Schulweg allein geübt werden.

Den gemeinsamen Campus in Häverstädt bilden die Grundschule Am Wiehen, die Sekundarschule Am Wiehen, die Käthe-Kollwitz-Realschule und die Kita Häverstädt (Trägerin ist die Arbeiterwohlfahrt).

Foto: © Stadt Minden


Porta Westfalica

02.04.2026

Aufgrund einer Prüfung der „Weserbrücke Eisbergen“

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Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund einer Prüfung der „Weserbrücke Eisbergen“ wird von Dienstag, dem 14. April, ab 07:00 Uhr, bis Mittwoch, dem 15. April 2026, 12:00 Uhr. eine Vollsperrung der Brücke erforderlich.


Minden

02.04.2026

Grundsatzbeschluss für ein modernes Parkhaus am Marienwall gefasst

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Grundsatzbeschluss für ein modernes Parkhaus am Marienwall gefasst
225 Stellplätze sollen auf fünf Ebenen entstehen – Planungsleistungen werden nun ausgeschrieben – Mindener Parkhaus GmbH ist die Bauherrin

Minden. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Minden hat in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich einen wichtigen Grundsatzbeschluss zur Zukunft des Parkhauses am Marienwall gefasst. Ziel ist der Neubau eines modernen Parkhauses mit rund 225 Stellplätzen, um die Erreichbarkeit der Innenstadt langfristig zu sichern und den innerstädtischen Handel zu stärken. Das bestehende Parkhaus aus dem Jahr 1978 – Eigentümerin ist die Stadt Minden – soll abgerissen und durch einen zeitgemäßen Neubau ersetzt werden. Die Kosten werden nach einer Entwicklungsstudie eines Architekturbüros auf rund 6 Millionen Euro geschätzt.

Der im Fachausschuss mehrheitlich gefasste Beschluss kann nun von der Mindener Parkhaus GmbH umgesetzt werden, nachdem der Rat am 26. März 2026 einen von der FDP-BBM- und der AfD-Fraktion sowie von Frank Tomaschewski (Wir für Minden) eingereichten Einspruch, der die entsprechende Leistungsfähigkeit der Mindener Parkhaus GmbH für ein solches Projekt anzweifelte, mehrheitlich zurückgewiesen hat. Die Antragsteller*innen äußerten Kritik an der Größe des neuen Parkhauses, an den berechneten Kosten und hatten wirtschaftliche Bedenken. Ein eigentlicher Bau-Beschluss wurde noch nicht gefasst. Das soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) hat Ende Februar 2026 die 100-prozentige städtische Tochter beauftragt, die Planungsleistungen auszuschreiben. Auch wurde mehrheitlich der Zahlung eines Baukostenzuschusses an die Mindener Parkhaus GmbH – laut Entwicklungsstudie aktuell 3,6 Millionen Euro – zugestimmt. Des Weiteren stimmten die Ausschussmitglieder der Übertragung von Mitteln aus der Ablösung von Stellplätzen in Höhe von 730.000 Euro die Mindener Parkhaus GmbH zur anteiligen Finanzierung des Parkhauses zu.

Der Neubau wird von der Mindener Parkhaus GmbH mit Unterstützung der MEW (Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH – 100-prozentige Tochter) im Auftrag der Stadt geplant und gebaut. Das Grundstück soll von der Stadt an die Mindener Parkhaus GmbH verkauft werden.

Der geplante Neubau des Parkhauses beschäftigte den Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen, den Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr sowie zuletzt den Haupt- und Finanzausschuss. Drei Gutachten wurden in Auftrag gegeben: Eine Entwicklungsstudie, eine zur künftigen Dimension und zur Wirtschaftlichkeit. Die erste öffentliche Vorstellung des Vorhabens erfolgte im August 2025.

Während kleinere Lösungen mit weniger Stellplätzen zwar geringere Baukosten verursachen würden, könnten sie die bisherigen Funktionen des Parkhauses nicht erfüllen, argumentierte der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian. Das jetzige Parkhaus diene derzeit nicht nur Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt, sondern auch Anwohnern, Beschäftigten sowie dem Quartier insgesamt. Mitberücksichtigt werden müsse bei der Planung auch, dass künftig 350 Stellplätze an der Schlagde mit der in diesem Jahr beginnenden Neugestaltung der Fläche und der Weserpromenade wegfallen, so Bursian weiter.

Die Stadt hat für den Neubau drei Varianten planen lassen und schlägt nach Prüfung die größte mit bis zu fünf Parkebenen vor. Nach dem im Haupt- und Finanzausschuss gefassten Beschluss soll nun eine Variante mit etwa 225 Stellplätzen weiterverfolgt werden. Diese Größe berücksichtige insbesondere Spitzenbedarfe an Wochenenden, in der Adventszeit sowie den Wegfall anderer Parkflächen, so die Stadtverwaltung.

Karsten Martin-Borrego (Prokurist der MEW GmbH) stellte im Rat Aspekte des Finanzierungsmodells vor und betonte, dass aufgrund der erwarteten positiven Ergebnisse auch durch einen Parkhaus-Neubau die finanzielle Leistungsfähigkeit der Mindener Parkhaus GmbH nicht eingeschränkt wird.

Ein Fokus der Stadt liegt auf der Qualität des Parkens. Danach soll im Neubau die Stellplatz-Dimensionierung an heutige Standards angepasst werden. Das Parkhaus soll hell sein, Frauenparkplätze werden geschaffen und moderne Technik wird Einzug halten. Der Neubau soll neben einer modernen architektonischen Gestaltung auch zeitgemäße Standards erfüllen – darunter eine Photovoltaikanlage (PV) auf dem Dach, eine E-Ladeinfrastruktur, eine Parkraumbewirtschaftung mit digitaler Technik, einen Aufzug für die barrierearme Erschließung und eine energieeffiziente Beleuchtung. Zudem wird angestrebt, möglichst viele vorhandene Bäume am Standort zu erhalten beziehungsweise angemessen zu ersetzen.

Mit Bezug auf die geschätzten Kosten, machte Beigeordneter Lars Bursian im HFA und auch im Rat deutlich, dass das Bauen eines Parkhauses in der historischen Innenstadt deutlich teurer sei, als eine Parkpalette auf der grünen Wiese. In der Innenstadt gebe es mehr Bodenrisiken, das Parkhaus müsse vernünftig gestaltet werden und in ein Parksystem integriert werden. Der Platz sei beschränkt. Die Kosten für ein modernes Modul-Parkhaus erhöhen sich durch den Abriss des alten, abgängigen Parkhauses und eine eventuelle Schadstoffentsorgung. Es braucht Bodengutachten und eine spezielle Bohrpfahlgründung als Fundament. Außerdem sei mit erforderlichen archäologischen Untersuchungen an der Stelle der ehemaligen Stadtmauer und ihrer Wallanlagen zu rechnen.

Die endgültige Bauentscheidung wird erst nach Vorlage einer Vorentwurfsplanung getroffen. Die Mindener Parkhaus GmbH wird hierfür die Planungsleistungen bis zur Leistungsphase eines Vorentwurfes ausschreiben. Nach derzeitigem Stand könnte die Vorentwurfsplanung Ende 2026/Anfang 2027 vorliegen. Der endgültige Baubeschluss soll im Jahr 2027 erfolgen und der Bau im Jahr 2028 starten. Die Fertigstellung des neuen Parkhauses ist für das Jahr 2029 vorgesehen.

Während der Bauzeit wird sich die Stadt bemühen, zusätzliche Ersatzstellplätze in der Innenstadt zu schaffen. Dieses hänge jedoch von laufenden Gesprächen mit privaten Grundstückseigentümern ab.

Foto: © Pressestelle der Stadt Minden


Minden

01.04.2026

Second Hand- und Accessoire-Markt im Hansehaus Minden

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Second Hand- und Accessoire-Markt im Hansehaus Minden
Minden. Nachhaltig einkaufen, Lieblingsstücke entdecken und gleichzeitig ehrenamtliche Projekte unterstützen – dazu lädt der kommende Second Hand- und Accessoire-Markt des Lions Clubs Porta Westfalica-Judica herzlich ein. Die Lions-Freundinnen haben hochwertige Kleidungsstücke, Accessoires und Vintage-Schmuck in den eigenen Reihen gesammelt und bieten diese am Freitag, 8. Mai, von 9 bis 15 Uhr sowie am Samstag, 9. Mai, von 9 bis 12 Uhr im Hansehaus (Papenmarkt 2, Minden) zum Verkauf an.

Angeboten wird eine große Auswahl moderner und auch zeitloser Kleidung. Ergänzt wird das Sortiment durch Accessoires wie Taschen, Gürtel, Schals, Tücher, Hüte und Mützen. Viele der Stücke sind kaum oder wenig getragen, manches ist gar ein echtes Designer- oder Einzelstück.

„Wir bieten an zwei Tagen im Hansehaus qualitätsvolle Mode zu sehr fairen Preisen an. Jeder Euro, der von den Kundinnen und Kunden in die Kasse kommt, ist für einen guten Zweck bestimmt“, unterstreicht die Präsidentin des veranstaltenden Lions Clubs, Marina Bischoff. Sie und weitere Lions-Freundinnen beraten die Basar-Besucher*innen auch gerne und helfen, das gesuchte Stück zu finden.

Nachhaltigkeit steht aktuell hoch im Kurs. Das bezieht sich auch auf Kleidung und Accessoires. „Denn alles, was wiederverwertet und weiter genutzt wird, kommt der Umwelt zugute“, so Präsidentin Marina Bischoff. Gut erhaltende Kleidung und Accessoires erhalten auf diesem Wege eine zweite Chance. Wer stöbert, könne Qualität entdecken, die oft schon bewiesen habe, dass sie langlebig ist.

Gerade in Zeiten, in denen Mode immer schneller produziert und entsorgt wird (Stichwort: „Fast Fashion“), setzt der Basar ein bewusstes Zeichen für Nachhaltigkeit. Second Hand bedeutet Ressourcenschonung, weniger Abfall und einen verantwortungsvollen Umgang mit Textilien, so der Lions Club Porta Westfalica-Judica. Kleidung aus zweiter Hand stehe dabei nicht für den Verzicht, sondern für die Freude am Wiederentdecken und Weitergeben von Dingen, „die noch viel zu schade zum Wegwerfen sind“.

Wie bei allen Aktivitäten des Lions Clubs kommen die Einnahmen des Second Hand-Marktes sozialen und karitativen Zwecken zugute. Der Lions Förderverein Porta Westfalica-Judica unterstützt regelmäßig Projekte und Einrichtungen in der Region.

Der Damen-Club trägt seinen Namenszusatz „Judica“ nach dem vorletzten Sonntag vor Ostern, der Tag, an dem der Club im Jahr 1994 gegründet wurde. Aktuell sind mehr als 30 Frauen aus Bückeburg, Porta Westfalica, Minden, Petershagen und Bad Oeynhausen aktiv. Um Spendengelder zu sammeln, organisieren sie neben dem regelmäßigen Second Hand-Markt auch Pop-Up-Cafés und beteiligen sich an Weihnachtsmärkten.

Flyer/Logo: Stadt Minden


Minden

30.03.2026

Grünschnitt gehört nicht in Grünanlagen: Infos zur richtigen Entsorgung

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Grünschnitt gehört nicht in Grünanlagen: Infos zur richtigen Entsorgung
Minden. In den Grünanlagen der Stadt Minden kommt es aktuell erneut zu erheblichen Problemen mit illegaler Müllentsorgung. In der vergangenen Woche wurde ein besonders schwerwiegender Fall festgestellt: Unbekannte haben insgesamt fünf Lkw-Ladungen Boden mitten auf einem Weg im Bereich Leteln am Sportplatz abgeladen. Der Vorfall ereignete sich vermutlich in der Nacht von Montag (23. März) auf Dienstag (24. März) und wurde zur Anzeige gebracht.

Auch im Bereich des Fort C wurde zuletzt wieder verstärkt illegal entsorgter Grünschnitt festgestellt. Hier bestehen seit längerem Probleme, die derzeit jedoch ein besonders hohes Ausmaß erreicht haben.

Vor dem Hintergrund der beginnenden Gartensaison appellieren die Städtischen Betriebe Minden (SBM) eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, Gartenabfälle ausschließlich auf legalem Wege zu entsorgen. Dies gilt insbesondere für Rasen-, Hecken- und Strauchschnitt. Illegales Abladen in den Grünanlagen schadet der Umwelt, verursacht hohe Kosten und beeinträchtigt das Stadtbild erheblich.

Gartenabfälle sind organische Pflanzenreste, die bei der Pflege und Bewirtschaftung von Gärten anfallen. Dazu zählen unter anderem Obst- und Gemüsereste, Eier- und Nussschalen, Kaffeesatz, Teebeutel, Brotreste, Schnittblumen, Topfpflanzen mit Erde, unbehandelte Holzspäne, Strauch- und Heckenschnitt, Gras, Laub sowie verwelkte Zierpflanzen.

Für die Entsorgung stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Nutzung der Biotonne, Abgabe bei Annahmestellen für Gartenabfälle, Anlieferung bei Kompostierungsanlagen oder die Eigenkompostierung auf dem eigenen Grundstück, sofern diese ordnungsgemäß und schadlos erfolgt. Alternativ können kompostierbare Abfälle beim Wertstoffhof der SBM angeliefert werden. Die Abgabe ist gebührenpflichtig. Für größere Mengen steht das Entsorgungszentrum Pohlsche Heide zur Verfügung.

Die Stadt bittet alle um Mithilfe, illegale Müllablagerungen zu vermeiden und beobachtete Verstöße zu melden. Nur durch gemeinsames Handeln kann die Sauberkeit und Lebensqualität in Minden dauerhaft erhalten werden.

Bild: Minden


Minden

27.03.2026

Müllabfuhr zu Ostern

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Müllabfuhr zu Ostern

Minden. Durch die Osterfeiertage ändern sich die Termine für die Müllabfuhr. Die Abfuhr der Restmülltonne erfolgt vor Ostern einen Werktag früher, somit verschiebt sich die Montagstour vom 30. März auf Samstag, den 28. März, die Dienstagstour vom 31. März, auf Montag, den 30. März. Nach Ostern erfolgt die Abfuhr der Bio- und Saisonbiotonnen jeweils einen Werktag später, somit verschiebt sich die Montagstour von Montag, 6. April auf Dienstag, den 7. April, von Dienstag, den 8. April auf Mittwoch, den 9. April. Die Terminverschiebungen sind auch dem Abfallkalender 2026 zu entnehmen oder können im Internet unter www.minden.de/sbm eingesehen werden.


Minden

27.03.2026

Stadtbibliothek am Osterwochenende geschlossen

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Stadtbibliothek am Osterwochenende geschlossen
Minden. Die Stadtbibliothek Minden bleibt am Osterwochenende vom 3. April bis zum 6. April geschlossen. Spätestens am 2. April sollten sich alle mit Lesestoff, Hörbüchern, Musik-CDs, Konsolenspielen und DVDs für die Feiertage eingedeckt haben. Während der Schließung können alle Bibliotheksbenutzer*innen natürlich auch weiterhin auf die Online-Angebote zurückgreifen.


Porta Westfalica

25.03.2026

„Aktion Saubere Landschaft“ in Porta Westfalica am 17. und 18. April 2026

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„Aktion Saubere Landschaft“ in Porta Westfalica am 17. und 18. April 2026

Zum 25. Mal wird unsere Stadt und Landschaft von Bürgerinnen und Bürgern, darunter viele Schülerinnen und Schüler, vom Müll befreit, der über das Jahr achtlos weggeworfen wurde.

Am Freitag, dem 17. April, organisieren überwiegend die Schulen die Säuberungsaktion. Am Samstag, dem 18. April befreien Vereine, Ortsgemeinschaften, Freiwillige Feuerwehren, Bezirksausschüsse, Initiativen die Landschaft von Müll.
Bei der jährlichen „Aktion saubere Landschaft“ wird nicht nur Plastik, sondern jede Menge Sonder- und Sperrmüll wie Reifen verschiedenster Größe, Altöl, Farbe, Lösemittel, Feuerlöscher, Batterien, Bildschirme, Kühlschranke, Matratzen und Hausrat im Stadtgebiet gefunden.
Die „Aktion Saubere Landschaft“ dient der Entsorgung und darüber hinaus der Sensibilisierung für das Müllproblem. Bürgermeisterin Anke Grotjohann: „Der WWF meldet in diesem März, dass sich geschätzte 80 bis 150 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen befinden. Es ist ein zunehmendes und drängendes Problem, das wir verursachen und von dem wir am Ende selbst stark betroffen sind. Müllvermeidung und eine sachgerechte Entsorgung ist Selbstschutz! Der jährliche Einsatz gegen die Vermüllung der Landschaft ist ein kleiner Beitrag dazu. Ich danke allen Helferinnen und Helfern, die sich hier mit großem Engagement einbringen!“
Alle, die mitmachen wollen, sind herzlich willkommen bei diesem gemeinschaftlichen Einsatz. Es wird empfohlen, sich mit wetterfester Kleidung, festem Schuhwerk und Arbeitshandschuhen auszustatten. Die Aktionen der Schulen/Kindergärten sind nicht öffentlich. Getroffen wird sich an folgenden Standorten:
Barkhausen:
Freitag, 16.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus
Ansprechpartner Ortsheimatpfleger Rainer Müller: 0157-71304510 / 0571- 50934360 / barkhausen.porta@gmail.com

Costedt:
Samstag, 09.00 Uhr, Blockhütte Alte Schulwiese,
Ansprechpartner Thomas Hoenicke: 0151-67197168

Eisbergen:
Grundschule und Kindergarten Eisbergen nehmen teil, Ansprechpartner Hausmeister Stefan Berg

Hausberge:
Freitag, 10.00 Uhr, Städt. Gymnasium,
Ansprechpartnerin Jennifer Seubert: 0571-798470

Freitag, 09.00 Uhr, Schulhof Realschule
Ansprechpartnerin Alexandra Praetorius: 0571-71332

Freitag, 08.00 Uhr, Schulhof Grundschule
Ansprechpartnerin Silke Meyer-Pampel: 0571-71428

Samstag, 09.30 Uhr, Fußgängerampel Schalksburgpassage,
Ansprechpartner Reinhard Jäger: 0571-77711

Holzhausen:
Grundschule Holzhausen nimmt teil

Samstag, 10.00 Uhr, Sportplatz
Ansprechpartner Ortsgemeinschaft: Kai Wiebesiek: 0160-93395674

Kleinenbremen:
Freitag
Grundschule Kleinenbremen nimmt teil

Samstag, 10.00 Uhr, Dorfplatz Hinter der Kirche, Altes Feuerwehrgerätehaus
Ansprechpartner Thomas Wehking: 0172-8679381

Lerbeck:
Freitag
Gesamtschule nimmt teil

Samstag, 10.00 Uhr, AWO-Begegnungszentrum
Ansprechpartner Tobias Glombek: 0175-7329936 und Jennifer Krumhus (Quartiersmanagerin): 0175/7511113

Lohfeld:
Samstag, 10.00 Uhr, Festplatz Am Böhnenbusch,
Ansprechpartnerin Friederike Bunge: 05706-4730689

Möllbergen:
Samstag, 09.00 Uhr, Sparkassenarena, Schierholzstr. 8
Ansprechpartner Michael Böke-Hasselmeier: 05706-2110 und Thomas Weiß: 05706-3377

Nammen:
Samstag, 08.30 Uhr, Sportheim TuS Porta, Sülthop 1
Ansprechpartner Lars Theine, Tel. 0152-33537944

Neesen:
Freitag
Grundschule Neesen nimmt teil

Veltheim:
Freitag
Grundschule Veltheim nimmt teil

Samstag, 10.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus Sprengelweg, Ansprechpartner Oliver Edler (Dorfgemeinschaft): 0178-5796692

Vennebeck:
Grundschule Holzhausen nimmt teil


Minden

25.03.2026

Kamishibai-Erzähltheater in der Stadtbibliothek

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Kamishibai-Erzähltheater in der Stadtbibliothek
Minden. Am kommenden Samstag heißt es um 11 Uhr hinter der Tür des Veranstaltungsraumes in der Stadtbibliothek wieder „Licht aus!“. Wenn das Licht ausgeht, beginnt die Reise in die Welt der Geschichten mit dem Kamishibai-Erzähltheater für Kinder ab fünf Jahren. Das traditionelle Erzähltheater erzählt mit wunderbaren Bildern in einem Holzrahmen eine Kinderbuchgeschichte auf ganz eigene Weise. Für diesen Termin gibt es noch einige freie Plätze. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind unter Telefon +49 571 837910 oder per E-Mail an stadtbibliothek@minden.de möglich.


Porta Westfalica

20.03.2026

Stadt Porta Westfalica vergibt Unternehmerpreis

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Stadt Porta Westfalica vergibt Unternehmerpreis

In diesem Jahr wird die Stadt Porta Westfalica erstmals einen Unternehmehrpreis ausloben. Dies hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 23. Februar beschlossen.

„Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass es viele Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten in Porta Westfalica gibt, die sich in besonderer Weise für den Wirtschaftsstandort engagieren. Dies und unsere Wertschätzung für die heimischen Unternehmen möchten wir über den Unternehmerpreis deutlich machen“, begründet Bürgermeisterin Anke Grotjohann diesen Beschluss. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus, Stadtmarketing und Digitalisierung nach Vorberatung durch einen Arbeitskreis.

Die Auswahl erfolgt anhand mehrerer Kriterien. Dazu zählt zunächst der Standortbeitrag eines Unternehmens – also langfristige Bindung an die Kommune sowie die aktive Mitwirkung in lokalen Netzwerken. Ebenso wichtig ist die Zukunftsfähigkeit, etwa durch Innovationen oder nachhaltiges Wirtschaften. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung und Nachwuchsförderung. Unternehmen, die jungen Menschen Perspektiven bieten und aktiv zur Fachkräftesicherung beitragen, sollen besonders gewürdigt werden. Darüber hinaus wird auch das Engagement für das Gemeinwohl berücksichtigt. Gemeint ist dabei nicht allein finanzielles Sponsoring, sondern vor allem ein aktiver Beitrag zum gesellschaftlichen Leben – beispielsweise durch Unterstützung von Vereinen, ehrenamtlichen Strukturen oder sozialen Initiativen.

Die Auszeichnung ist als ideelle Würdigung konzipiert und wird im Rahmen des Wirtschaftstreffen, vergeben. Vorschläge für 2026 können formlos bis zum 24. April bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Porta Westfalica, Kempstr. 1, 32457 Porta Westfalica-Hausberge oder per E-Mail wifoe@portawestfalica.de eingereicht werden.


Porta Westfalica

20.03.2026

Landschaften, Tiere, Symbole – Malkurs für Kids

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Landschaften, Tiere, Symbole – Malkurs für Kids

Die Künstlerin Anke Jessen bietet in der Stadtbücherei Porta Westfalica wieder einen Workshop für Teenies von 10 bis 14 Jahren an. Mit Pinsel und Tusche werden Schwarz-Weiß-Bilder von Landschaften, Tieren, Symbolen oder eigenen Ideen gemalt. Mit einfachen Pinselstrichen gelingen die Motive, wobei die Dozentin die Maltechnik vermittelt und mit Hinweisen unterstützt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Workshop wird gefördert vom Kulturrucksack NRW. Er findet statt am Samstag, dem 18.4.2026, von 13:00 bis 16:00 Uhr, in der Stadtbücherei Porta Westfalica, Kirchhofsweg 2a, im Kleinen Bildungsviertel an der Grundschule Hausberge.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist deshalb erforderlich. Sie kann persönlich in der Stadtbücherei, per E-Mail an stadtbuecherei@portawestfalica.de oder telefonisch unter 0571 791 177 erfolgen.
Verbindlich ist die Anmeldung erst mit der Zahlung einer Reservierungsgebühr i. H. v. 5 Euro. Diese Gebühr wird bei Teilnahme am Workshop erstattet. Nicht eingelöste Reservierungsgebühren kommen dem Lese-Zeichen, Förderverein der Stadtbücherei Porta Westfalica e.V., zu Gute. Bei großer Nachfrage bemüht sich die Stadtbücherei um weitere Workshop-Termine.

Bild: Porta Westfalica


Minden

20.03.2026

Osterfeuer in Minden

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Osterfeuer in Minden

Minden. In Minden werden am Osterwochenende auch in diesem Jahr Osterfeuer entzündet. Organisiert sind die Feuer von Mindener Vereinen, Glaubensgemeinschaften und Organisationen in verschiedenen Stadtbezirken. Wie jedes Jahr mussten auch diesmal die Feuer bei der Stadt Minden angemeldet werden – das ist spätestens drei Wochen vor dem Brenntag notwendig. Die genehmigten Feuer sind über das ganze Stadtgebiet verteilt und ein beliebtes Ziel für viele Besucher*innen.

Wichtig ist, dass Osterfeuer nur dem Brauchtum dienen und nicht zur Entsorgung von Gartenabfällen oder anderen Materialien verwendet werden. Erlaubt sind nur Holz, Baum- und Strauchschnitt sowie Pflanzenreste. Alles andere, wie zum Beispiel beschichtetes Holz, Altreifen oder Kunststoffteile, gehören nicht ins Osterfeuer. Grundsätzlich dürfen nur Vereine, Organisationen und Glaubensgemeinschaften, die in der jeweiligen Gemeinde gut verankert sind, ein Feuer abbrennen. Außerdem muss jedes Feuer für alle zugänglich sein.

Das Brennmaterial darf nicht höher als drei Meter und nicht breiter als sechs Meter sein. Um das Feuer herum muss ein mindestens 15 Meter breiter Sicherheitsring ohne brennbare Materialien eingehalten werden. Am Tag des Abbrennens muss das Brennmaterial außerdem noch umgeschichtet werden, um eventuell in das Holz eingedrungene Kleintiere zu schützen. Damit alles sicher bleibt, müssen zwei Personen das Feuer beaufsichtigen, wobei mindestens eine Person 18 Jahre oder älter sein muss. Sie dürfen den Feuerplatz erst verlassen, wenn das Feuer ganz erloschen und die Glut abgekühlt ist. Danach muss die Asche mit Erde abgedeckt werden, um unangenehme Gerüche zu vermeiden.

Bei starkem Wind darf das Feuer nicht entzündet werden. Sollte der Wind während des Abbrennens auffrischen, muss das Feuer sofort gelöscht werden. Alle Verbrennungsreste sind spätestens bis zum Ende des nächsten Werktages ordnungsgemäß zu entsorgen, und der Brandplatz muss wieder sauber gemacht werden. Die Stadt behält sich vor, sowohl im Vorfeld als auch während des Abbrennens die Einhaltung dieser Regeln zu überprüfen.

Für Rückfragen steht Nico Büttemeyer von der Ordnungsbehörde zur Verfügung. Er ist telefonisch unter +49 571 89-425 oder per E-Mail an veranstaltungen@minden.de erreichbar.


Porta Westfalica

20.03.2026

Schönberg Musik- und Kunstschule lädt ein

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Schönberg Musik- und Kunstschule lädt ein

Am Donnerstag, dem 26. März 2026, findet in der Stadtbücherei Porta Westfalica, Kirchhofsweg 2a, im Kleinen Bildungsviertel an der Grundschule Hausberge, ein Vorspiel der Musikschule statt. Um 17:00 Uhr bietet das Karussellorchester der Schönberg Musik- und Kunstschule einen bunten Mix mit verschiedenen Instrumenten und Musikstilen. Der Eintritt ist frei. Eine Reservierung ist nicht möglich. Da der Parkraum begrenzt ist, wird die Anreise mit dem Fahrrad empfohlen oder man rechnet einen kleinen Fußweg ein. Kostenfreie Parkmöglichkeiten bestehen z.B. in der Tiefgarage unter dem WEZ-Parkplatz.


Porta Westfalica

19.03.2026

Girls Day auf dem Baubetriebshof der Stadt Porta Westfalica am 23. April 2026

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Girls Day auf dem Baubetriebshof der Stadt Porta Westfalica am 23. April 2026

Noch einige Plätze sind frei! Am 23. April besteht die Möglichkeit, drei der vielfältigen Ausbildungsberufe auf einem Baubetriebshof bzw. auf einer Kläranlage kennenzulernen. An einem Tag werden verschiedene Stationen durchlaufen, bei denen auch „anpackt“ wird. Es wird ebenfalls die Möglichkeit geboten, Maschinen und Fahrzeuge sowie im Außendienst die Arbeit vor Ort kennenzulernen. Unsere Auszubildenden und Ausbilder freuen sich, ihre Berufe vorzustellen und beantworten gern alle Fragen. Wichtig: Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Essen und Trinken für die Pausen.

Für den Girls Day kann man sich online anmelden auf dieser Internetseite:

https://www.girls-day.de/.oO/Show/stadt-porta-westfalica/girlsday-auf-dem-baubetriebshof-der-stadt-porta-westfalica.1


Minden

19.03.2026

Planung nördlich der Karlstraße: Einladung zur Bürgerversammlung

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Planung nördlich der Karlstraße: Einladung zur Bürgerversammlung

Minden. Die Stadt Minden lädt zur Mitwirkung an der Planung für das Gebiet nördlich der Karlstraße im Stadtbezirk Päpinghausen ein. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zur 222. Änderung des Flächennutzungsplanes „Nördlich der Karlstraße“ werden die Ziele der Planung sowie die voraussichtlichen Auswirkungen vorgestellt. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen, Hinweise zu geben und Anregungen einzubringen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, ausdrücklich auch an Kinder und Jugendliche.

Die Bürgerversammlung findet am 24. März um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Päpinghausen (Im Haverkampsfeld 3, 32423 Minden) statt. Ziel der Planung ist es, eine bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche in eine gewerbliche Baufläche umzuwandeln, um dem Bedarf an gut angebundenen Gewerbe- und Industrieflächen gerecht zu werden.

Ergänzend können die Planunterlagen vom 23. März bis zum 24. April online unter www.minden.de/beteiligung-bauleitplanung sowie in der Stadtverwaltung Minden eingesehen werden.


Minden

19.03.2026

Ausflüge in den Osterferien: Mit der Juxbude die Ferien noch spannender gestalten

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Ausflüge in den Osterferien: Mit der Juxbude die Ferien noch spannender gestalten

Minden. In der zweiten Woche der Osterferien organisiert die Juxbude ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm für Kinder und Jugendliche. An vier Tagen stehen spannende Aktivitäten auf dem Programm: von Action, über Bewegung bis hin zu Freizeitparkspaß. Am Dienstag, 7. April, startet die Woche mit einem Besuch beim LaserTag. Am Mittwoch, 8. April, geht es gemeinsam Eislaufen, bevor am Donnerstag, 9. April, der Indoorspielplatz Mindocino besucht wird. Den Abschluss bildet am Freitag, 10. April, ein Ausflug in den Heidepark Soltau, einen der größten Freizeitparks Deutschlands. Die Anmeldung erfolgt online über das Ferienportal. www.unser-ferienprogramm.de/minden oder in der Juxbude (Königswall 105, 32423 Minden). Bei weiteren Fragen können sich Interessierte direkt an das Jugendhaus Juxbude wenden, persönlich vor Ort, per E-Mail an Juxbude@minden.de oder telefonisch unter +49 571 840345.


Minden

18.03.2026

Heimat-Preis für Minden: Jetzt noch Vorschlag einreichen

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Minden. Noch bis zum 31. März können Mindener*innen Vorschläge für den Heimat-Preis einreichen. Wer ein Projekt vorschlagen möchte, kann das online unter www.minden.de/heimat oder auf dem Postweg (Stadt Minden, ZSD – Bürgerschaftliches Engagement und Heimat-Preis, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden).

Gesucht werden Projekte, die Heimat gestalten. Kennen Sie engagierte Mindener*innen, die sich im kulturellen, geschichtlichen, sozialen, interkulturellen oder sportlichen Bereich für Minden einsetzen oder andere Menschen zusammenbringen? Welche Projekte erhalten Bräuche, Kulturgüter oder auch Gebäude und sichern sie für die Zukunft? Welche Projekte tragen dazu bei, unsere Umwelt, Natur und Landschaft zu erhalten?

Wer ehrenamtlich engagiert ist und sich mit eigenen Projekten für Minden stark macht, kann für den Heimat-Preis vorgeschlagen werden. Der Mindener Heimat-Preis wird in bis zu drei Kategorien mit unterschiedlichen Preisgeldern vergeben. Insgesamt geht es um ein Preisgeld von 5.000 Euro, das vom Land NRW zur Verfügung gestellt wird. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe.


Minden

17.03.2026

„Sonntags in der Bibliothek“ im März

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„Sonntags in der Bibliothek“ im März

Minden. Am Sonntag, 29. März, öffnet die Bibliothek wieder im Rahmen von „Sonntags in die Bibliothek“ für alle, die entspannt stöbern und die Ausleihe nutzen möchten. Zudem gibt es eine offene Kreativaktion für Familien: Anlässlich des Weltgeschichtentags, der jährlich im März stattfindet, können Besucher*innen eigene Figuren entwerfen, wie sie in einer Geschichte vorkommen könnten. Die Bilder werden danach in der Bibliothek und auf Social Media präsentiert.

Die Stadtbibliothek Minden öffnet ab jetzt wieder regelmäßig immer am letzten Sonntag im Monat von 13 Uhr bis 16 Uhr.

Bild Ayleen Behrens


Minden

16.03.2026

Osterferien-Programm im Kulturrucksack

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Osterferien-Programm im Kulturrucksack

Minden. In den Osterferien bietet das Kulturrucksack-Programm vier kostenfreie Workshops für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren an. Mit einer Ausnahme: Unter dem Titel „Finde deine Superkraft“ können 13- und 14-Jährige unter Anleitung von Kommunikationsdesignerin Carina Thomas ein eigenes Mini-Magazin gestalten. In diesem sogenannten „Zine“ ist Platz für Gedanken, Comics und Illustrationen – eine andere Art von Tagebuch. Der Workshop findet am 31. März von 13 Uhr bis 18 Uhr im Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank (Salierstraße 40, 32423 Minden) statt.

Für alle zehn- bis 14-Jährigen die Lust auf kreatives Handwerk oder Theaterspielen haben bieten Künstlerin Kathrin Wolters einen Bühnenbau-Workshop und Theaterpädagogin Stella Ballare einen Theaterworkshop zeitgleich an. Unter dem Motto „Viele Welten – eine Bühne“ entwickelt die eine Gruppe Geschichten und Charaktere und die andere Gruppe entwirft dazu das Bühnenbild und die Requisiten. Dazu stehen die beiden Workshop-Gruppen in engem Austausch und zum Abschluss gibt es eine kleine Aufführung für Familie und Freunde. Beide Workshops finden vom 7. April bis 10. April, jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr und am 11. April von 10 Uhr bis 16 Uhr (Generalprobe & Aufführung) im Jugendhaus Juxbude (Königswall 105, 32423 Minden) statt.

Wer Lust hat, eine alte kreative Handwerkskunst kennenzulernen, ist vom 30. März bis 2. April, jeweils von 11 Uhr bis 17 Uhr im Kinder- und Jugendtreff Westside (Piwittskamp 38, 32429 Minden) richtig. Hier zeigt Sandy Kranich verschiedene Techniken, wie aus Peddigrohr Körbe, Kunst und Krempel entstehen. Die selbstgemachten Kunstwerke dürfen am Ende natürlich mit nach Hause genommen werden.

Anmeldungen zu allen Workshops sind über das Beteiligungsportal der Stadt Minden möglich: https://beteiligung.nrw.de/portal/minden.

Fragen beantwortet Marie Osterbrock im Kulturbüro der Stadt Minden (m.osterbrock@minden.de, +49 571 89-758).

Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Kulturrucksack NRW Minden wird durch eine Landesförderung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW finanziell unterstützt.

Bild: Stadt Minden


Minden

16.03.2026

Freie Plätze bei Kreativwerkstatt

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Freie Plätze bei Kreativwerkstatt

Minden. Am Samstag, 21. März, um 11 Uhr, öffnet sich in der Stadtbibliothek wieder die Tür der Kreativwerkstatt für alle Kinder ab fünf Jahren und es wird gemeinsam mit Katja Hogrewe gewerkelt, gebastelt und experimentiert. Wer dabei sein möchte, sollte sich schnell einen der letzten Plätze unter der Telefonnummer +49 571 837910 oder per E-Mail an stadtbibliothek@minden.de reservieren.


Bad Oeynhausen

16.03.2026

Aktion „Saubere Landschaft“ am 14.03.2026:

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Aktion „Saubere Landschaft“ am 14.03.2026:

Rund 2.400 Helfer bei Aktion ‚Saubere Landschaft‘ in Bad Oeynhausen und Löhne

Bad Oeynhausen/Löhne – 14.03.2026:
Zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich auch in diesem Jahr an der Aktion „Saubere Landschaft“. In Bad Oeynhausen und Löhne waren rund 2.400 Helferinnen und Helfer unterwegs, um Grünflächen, Wege und Straßenränder von Müll zu befreien.

Bereits im vergangenen Jahr kamen bei der Aktion mehr als vier Tonnen Müll zusammen. „Wir hoffen natürlich, dass weniger Müll zusammenkommt und wir die Menge aus dem vergangenen Jahr nicht übertreffen“, zeigen sich Roland Hecker von der Stadt Löhne und Gesa Meden von der Stadtwerke Bad Oeynhausen optimistisch.

In der Kurstadt organisierten die Stadtwerke die Aktion. Sie gaben mehr als 200 Müllzangen und rund 120 Warnwesten aus, stellten Mulden in den Stadtteilen auf und übernahmen die Abholung und Entsorgung der gesammelten Abfälle. In der Nachbarstadt Löhne gab es in diesem Jahr eine Neuerung bei der Organisation: ein offenes Sammelangebot. Auch ohne vorherige Anmeldung konnten sich Bürgerinnen und Bürger am Festplatz mit Sammelmaterial ausstatten und anhand vorgefertigter Routen eigenständig Müll sammeln und diesen am Festplatz abgeben. Die Stadtwerke Löhne Energie & mehr GmbH unterstützten die Sammelaktion auf dem Festplatz mit 100 Greifzangen und kümmerten sich anschließend um die Entsorgung der gesammelten Abfälle.

Die Organisatoren zeigten sich dankbar für das große Engagement: „Viele Menschen investieren an diesem Tag ihre Freizeit für eine saubere Umwelt, das ist nicht selbstverständlich“, betonen Roland Hecker und Gesa Meden.

Insgesamt engagieren sich in Bad Oeynhausen 12 Vereine und Institutionen: die Vereinsringe in Werste, Rehme und Dehme sowie der CVJM Eidinghausen-Dehme, der Heimatverein Wöhren und der Förderverein Wulferdingsen. In Volmerdingsen sammelt der CVJM gemeinsam mit der (Jugend-)Feuerwehr sowie den Volmser Heimatfreunden Müll ein. In der Innenstadt beteiligen sich unter anderem die AGORA – Gesellschaft für Literatur, Kunst und Kultur, Die Linke Bad Oeynhausen sowie der Verein „Damwildgehege“ aus der Oeynhausener Schweiz. Auf der Lohe ist der Verein „Wir machen Lohe“ aktiv, während Mitarbeitende der Sparkasse Bad Oeynhausen–Porta Westfalica entlang der Weser unterwegs sind.

Auch in Löhne haben sich insgesamt 12 Sammelgruppen zu der Aktion angemeldet. Mit dabei waren unter anderem die Vereinsringe Obernbeck und Löhne-Ort, die Feuerwehr Löhne-Bahnhof, die Jugendfeuerwehr Mennighüffen, die Gruppe AG Energie, die CompetenzWerkstatt Beruf gGmbH, der Verein „Für die Senioren“, der Kanuclub sowie private Sammelgruppen und politische Fraktionen.

Neben Vereinen und Sammelgruppen engagieren sich auch zahlreiche Schulen in beiden Städten. Rund um den Aktionstag sind Schülerinnen und Schüler bereits in den Tagen davor und danach unterwegs. In Bad Oeynhausen beteiligten sich unter anderem die Grundschulverbunde zwischen Weser und Wiehen sowie Werste-Wulferdingsen, die Grundschule Eidinghausen, die Realschule Nord und die Realschule Süd sowie die Wittekindshof-Schule. In Löhne waren die Grundschulen Gohfeld, Löhne-Ort, Obernbeck, Ostscheid, Mennighüffen, Halstern und Melbergen sowie das Städtische Gymnasium aktiv.

Bild: Bad Oeynhausen


Minden

12.03.2026

Straßenausbau der Königstraße läuft „plangemäß“ trotz längerer Winterpause

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Straßenausbau der Königstraße läuft „plangemäß“ trotz längerer Winterpause

Die Arbeiten kommen gut voran – Viele Bereiche barrierefrei gepflastert – Verkehr kann weiter fließen
Minden. Beton-Pflastersteine in der Farbe „Muschelkalk“ werden derzeit in der Königstraße verlegt. Die Arbeiten haben nach einer längeren Winterpause Anfang März wieder begonnen. Das berichtet Bauleiter Thomas Bröking von den Städtischen Betrieben Minden (SBM) bei einem Ortstermin in dieser Woche. Er ist zufrieden mit dem Fortgang des Straßenausbaus, der Anfang November 2025 auf dem Abschnitt zwischen Königswall und Simeonstraße begonnen hatte.

Bröking rechnet aktuell damit, dass bis Anfang Juli alles fertig ist. Trotz der längeren Winterpause befindet man sich noch weitestgehend im Zeitplan, da man mit den demnächst anstehenden Asphaltarbeiten sowie nicht vor Ende März begonnen hätte. Zurzeit befindet sich die Baustelle nahe der Einmündung zur Umradstraße. Hier soll zu bis zum 20. März der westliche Kreuzungsbereich gepflastert werden, also zunächst die eine Hälfte der Kreuzung – dann kann der Verkehr von der Umradstraße in Richtung Königswall abfließen.

Im weiteren Verlauf der Königstraße – bis zur Einmündung Ritterstraße – wechseln sich gepflasterte und asphaltierte Flächen ab. Die Asphaltierungsarbeiten erledigen die Städtischen Betriebe selbst. Anfang dieser Woche fand ein Abstimmungsgespräch mit dem beauftragten Unternehmen und den SBM zu den nächsten Bauabschnitten statt. Die anstehenden Arbeiten sollen weiter „Hand in Hand“ und möglichst ohne Pause laufen, so Bröking. Zunächst seien bei den nächsten Abschnitten aber Vorbereitungen nötig, wie zum Beispiel der Einbau von Straßenabläufen und Entwässerungsrinnen.

Die Verkehrsführung aus der Ritterstraße in Richtung Simeonstraße bleibt wie zur Zeit bestehen. Erst wenn der letzte Abschnitt zwischen Ritterstraße und Königstraße ansteht, werde sich die Verkehrsführung ändern. Dann wird der Verkehr aus der Ritterstraße in Richtung Königswall geführt. Anlieger*innen haben freie Fahrt bis zum Baustellenbereich. Sie sollen ihre Häuser grundsätzlich immer zu Fuß erreichen können. Auch die Feuerwehr kommt durch.

Mitte Mai soll der Abschnitt zwischen Königswall und Ritterstraße fertig sein. Für den letzten Abschnitt bis zur Simeonstraße gibt es dann eine Änderung im Verkehrsfluss. Auto- und Radfahrer*innen können dann von der Ritterstraße nur noch nach rechts in Richtung Königswall abbiegen. Die Einbahnstraßenregelung der Simeonstraße wird dann aufgehoben. Es werden Halteverbotsschilder aufgestellt. Anlieger können dann vom Schichowwall und der Lindenstraße kommend in die Simeonstraße fahren.

Der Barriereatlas der Stadt Minden sah ursprünglich nur drei kurze barrierefreie Übergänge für die Königstraße vor. Nun gibt es aber deutlich größere Flächen, die ebenerdig gepflastert sind, was ein Zugeständnis an den Beirat für Menschen mit Behinderungen nach einem Ortstermin war. Die ebenerdige Pflasterung hat wegen der Entwässerung zur Mitte hin ein leichtes Gefälle.

Zwei im Zuge der Kanalbaumaßnahme entnommene Bäume an der Einmündung zur Fröbelstraße werden durch zwei Laubbäume ersetzt. Das Substrat befindet sich bereits in der Erde. In der Einmündung Fröbelstraße wird die Oberfläche ebenfalls neu gepflastert. Die schwarzen Poller werden durch eine rot-weiß markierte Einengung ersetzt. Hier wird es künftig nur noch einen 2 Meter breiten Durchgang für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen geben. Abschließend werden auch wieder die Parkplätze markiert und die Fahrradbügel, auch für Lastenräder, eingebaut.

Die Arbeiten für den barrierefreien Umbau kosten rund 280.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Verkehrssicherung sowie und die Baukosten für Asphaltabschnitte, die über das Unterhaltungs-Budget der SBM laufen.

Fotos © Pressestelle der Stadt Minden


Minden

12.03.2026

Zwei Mal Lückenschluss zwischen vorhandenen Tempo-30-Zonen

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Zwei Mal Lückenschluss zwischen vorhandenen Tempo-30-Zonen
Schilder in der Mindener Straße und in der Zähringerallee werden in Kürze aufgestellt – Eine Änderung der Straßenverkehrsordnung machte es möglich
Minden. Lange hat die Stadt Minden darauf warten müssen, mehr Handlungsspielraum bei der Einrichtung von Tempo-30-Zonen zu erhalten. Dafür musste erst die Straßenverkehrsordnung (StVO) vom Bundesverkehrsministerium und im Folgenden die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO ) geändert werden. „Viele Bürger*innen – auch in Minden – wünschen sich vor allem in Wohngebieten und auf Schulwegen Tempo 30“, weiß der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian.

Bis zum vergangenen Jahr waren den Städten und Gemeinden in der Bundesrepublik die „Hände gebunden“. Denn Tempo 30 durfte nur „bei besonderen Gefahrensituationen“ sowie vor Schulen, Kitas und Seniorenheimen angeordnet werden. Nun werden in der Mindener Straße und auch in der Zähringerallee in Kürze die von Anwohner*innen langersehnten Tempo-30-Schilder aufgestellt. Die Anordnung dafür liegt den Städtischen Betrieben Minden (SBM) vor, die dieses nun umsetzen.

In der Mindener Straße (Kreisstraße 19) wurde die Herabsenkung der Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern auf 30 km/h im Bereich der Grundschule „Am Wiehen“ und der „Sekundarschule“ schon seit längerer Zeit gefordert. Bislang fehlten jedoch die rechtlichen Voraussetzungen für eine solche verkehrsrechtliche Anordnung der Stadt, so Bursian. Das ist jetzt erfolgt.

Da die Kreisstraße 19 eine Hauptroute zu beiden Schulen darstellt, wird sie von der Stadt Minden als „hochfrequentierter Schulweg“ eingestuft, an dem eine Geschwindigkeitsreduzierung möglich ist. Im weiteren Verlauf der Mindener Straße (K 19) befindet sich weiter nördlich im Bereich der Einmündungen „Klinkerstraße“ und „An der Dorfeiche“ – ein weiterer Abschnitt mit Tempo 30.

Hier erlauben die neuen rechtlichen Möglichkeiten nun einen Lückenschluss der beiden vorhandenen Tempo-30-Abschnitte, der maximal 500 Meter lang sein darf. Mit der Einführung von Tempo 30 auf diesem Streckenabschnitt entspreche die Stadt Minden darüber hinaus auch dem Grundsatz der novellierten Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO, §§ 39 bis 43 I. Rn.5), wo es heißt: „Der Förderung (der öffentlichen Verkehrsmittel sowie) des nichtmotorisierten Verkehrs ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen.“

Die neu eingerichteten Abschnitte auf der Mindener Straße mit der reduzierten Geschwindigkeit gelten, wenn die Schilder aufgestellt sind, angelehnt an die bereits bestehenden Beschränkungen vor Schulen im Stadtgebiet – von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 17 Uhr.

Ebenso werden in der Zähringerallee nun bald weitere Tempo-30-Schilder aufgestellt. Die Zähringerallee hat schon zwei Tempo-30-Abschnitte im Bereich der Einmündung „In den Bärenkämpen“ und im weiteren Verlauf im Bereich der „Freiherr-von-Vincke-Realschule“. Zwischen diesen beiden Strecken befand sich aber ein ca. 330 Meter langer Abschnitt, der unter anderem Schulweg für drei im Umkreis angesiedelte Schulen sowie der Weg von Eltern für einen Kindergarten, von Kindern und Jugendlichen für das Jugendhaus „Geschwister Scholl“, einen Sportplatz und das Melittabad ist.

Der gemäß der neuen Straßenverkehrsordnung (StVO) und der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) einzurichtende Tempo-30-Abschnitt ist als Lückenschluss „zum Zweck der Verstetigung des Verkehrsflusses und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dem Schulweg“ ebenfalls von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 7 und 17 Uhr beschränkt worden.

Zum Hintergrund: Mit der Novellierung beziehungsweise des Inkrafttretens der Straßenverkehrsordnung am 11. Oktober 2024 beziehungsweise der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung am 10. April 2025 wurden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, die nun endlich für die Verkehrsbehörde eine Anordnung möglich gemacht haben, berichtet Bursian. Nach § 45 Absatz 9 Satz 4 Nr. 6 der StVO könne eine streckenbezogene Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h im unmittelbaren Bereich von „hochfrequentierten Schulwegen“ eingerichtet werden.

Die Stadt verspreche sich mit der Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 km/h nun in weiteren Abschnitten „vor allem eine verbesserte Verkehrssicherheit für alle Schüler*innen, die dort täglich den Weg zur und von der Schule zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, da erwiesenermaßen die Gefahr von schweren Unfällen mit abnehmender Geschwindigkeit wesentlich verringert ist“, so der Beigeordnete. Auch wenn es sich hier um eine im Verhältnis kleine Einschränkung für den motorisierten Verkehr handeln möge, so gehe doch immer die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen der Flüssigkeit des Verkehrs vor.

Weitere Informationen
Bereits im Februar 2022 ist die Stadt Minden der bundesweiten Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ beigetreten. Die Weserstadt war seinerzeit die erste in Ostwestfalen-Lippe.

Mittlerweile zählt das von der Stadt Leipzig gegründete Bündnis mehr als 1.130 Städte, Gemeinden und auch Kreise. Ziel war es, mehr Handlungsspielräume bei der Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit – insbesondere auf 30 Kilometern pro Stunde (km/h) – zu erhalten und Druck auf das Bundesverkehrsministerium auszuüben. Dieses hat es in der Hand, die geltenden Grundlagen in der Straßenverkehrsordnung zu ändern.

„Was dann folgte, war ein längerer Prozess“, erläutert der Beigeordnete Lars Bursian. Obwohl die Bundesregierung bereits am 12. Oktober 2023 die Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften beschlossen hat, durfte die Stadt Minden danach noch lange nicht „loslegen“. Der Grund: Neben der Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung selbst musste auch die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zu ebendieser Verordnung angepasst werden. Und regelmäßig werden diese bundesweit geltenden Änderungen auf Länderebene noch durch Erlasse ergänzt, bevor sie in den Kommunen umgesetzt werden können. Erst danach durften die Kommunen mit der Umsetzung beginnen.

Genau zu diesem Thema kam der Erlass aus dem Düsseldorfer Ministerium im Oktober 2025. Der Unmut über diesen ziemlich langen Weg vom Beschluss der Bundesregierung im Oktober 2023 bis jetzt hat auch die Mindener Politiker*innen „frustriert“. In den Fachausschüssen wurde immer wieder nachgehakt.

Die Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ begrüßte 2025 die aktualisierte Hilfestellung für die Kommunen zur Umsetzung des neuen Straßenverkehrsrechts. Die Verwaltungsvorschrift schränke die durch die StVO-Novelle geschaffenen neuen Spielräume für die Kommunen nicht wieder ein, sondern gebe den Kommunen angemessene Leitlinien an die Hand, wie die neuen Regelungen im Sinne einer stadt- und umweltverträglichen Gestaltung vom Mobilität und Verkehr genutzt werden können.

Neben den erweiterten Möglichkeiten streckenbezogene Abschnitte mit Tempo 30 einrichten zu können bietet die Novelle der StVO weitere Neuerungen für Fußgängerüberwege und Bussonderfahrstreifen, für Fahrradstraßen und für Maßnahmen im Umwelt- und Klimaschutz.

Bild: Stadt Minden


Porta Westfalica

12.03.2026

Engagierte Ehrenamtliche für den Fährbetrieb gesucht

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Engagierte Ehrenamtliche für den Fährbetrieb gesucht

Die Stadt Porta Westfalica setzt sich gemeinsam mit der Stadt Bad Oeynhausen dafür ein, dass der Fährbetrieb am Großen Weserbogen wieder aufgenommen wird. Hierzu finden am 17. März 2026, um 18:00 Uhr, im Rathaus der Stadt Porta Westfalica, Kempstraße 1, eine Informationsveranstaltung statt.

Nachdem der langjährige Fährmann Peter Wartenberg in den Ruhestand gegangen ist, konnte kein neuer Fährmann gefunden werden. Zudem ist die altgediente Fähre Amanda aus technischen Gründen nicht mehr einsetzbar. Seit 2022 ist der Fährbetrieb deshalb eingestellt. Mittlerweile liegt eine Machbarkeitsstudie vor, wie der Fährbetrieb zwischen der Freizeitanlage am Großen Weserbogen in Porta Westfalica und der Rehmer Insel auf Bad Oeynhausener Seite wieder aufgenommen werden kann. Es hat sich herausgestellt, dass die Anschaffung einer modernen Elektrofähre der beste Weg sein wird. Die Studie kommt darüber hinaus zu dem Schluss, dass ein ehrenamtlich getragener Verein das vielversprechendste Betreibermodell darstellt. Ein Vergleich für dieses Betreibermodell bietet der Fährbetrieb in Petershagen, der von einem aktiven und gut aufgestellten Verein ermöglicht wird.

Warum das Betreibermodell im Verein die beste Voraussetzung ist, den Fährbetrieb verlässlich auf die Beine zu stellen, welche Rahmenbedingungen für eine Vereinsgründung erforderlich und für den Betrieb bereit zu stellen sind, werden Themen bei der Informationsveranstaltung sein. Angesprochen sind Personen, die sich vorstellen können, sich fördernd für den Fährbetrieb einzusetzen, die bereit sind, sich aktiv in die Vereinsarbeit einzubringen und die gern selbst auf einer modernen elektrobetriebenen Fähre das Ruder übernehmen möchten. Angehende Fährleute erhalten selbstverständlich eine qualifizierte Ausbildung, hierüber wird ebenfalls informiert.

Beide Kommunen werden, sollte sich ein Verein bilden, den Fährbetrieb und dieses Ehrenamt in allen Phasen von der Gründung bis zu Umsetzung intensiv begleiten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und sich aus erster Hand zu informieren. Anregungen werden gerne aufgegriffen. Wer an diesem Termin nicht teilnehmen kann, kann sich jederzeit an die jeweilige Stadtverwaltung im Bereich Stadtentwicklung melden und zwar in Porta Westfalica unter gabriele.schmidt@portawestfalica.de und in Bad Oeynhausen unter m.pabst@badoeynhausen.de.


Minden

11.03.2026

Landesweiter Warntag am 12. März: Selbstschutz rückt in den Mittelpunkt

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Landesweiter Warntag am 12. März: Selbstschutz rückt in den Mittelpunkt
Erstmals auch Entwarnung über Cell Broadcast – Sirenen heulen und Mobiltelefone läuten um 11 Uhr
Minden. Wie im gesamten Land Nordrhein-Westfalen werden auch in Minden am kommenden Donnerstag, 12. März, wieder die 24 festinstallierten Sirenen im Stadtgebiet heulen und auch alle eingeschalteten Mobiltelefone um 11 Uhr laut läuten. Installierte Warn-Apps melden ebenfalls Alarm. Es handelt sich um eine Probewarnung.

Der diesjährige Warntag in NRW steht unter dem Motto „Selbstschutz“. Neben der technischen Überprüfung der Warnmittel soll die Bevölkerung verstärkt für die eigene Vorsorge sensibilisiert werden. Ziel ist es, nicht nur die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme zu testen, sondern auch das Bewusstsein für richtiges Verhalten in Gefahrenlagen zu stärken, so die Feuerwehr Minden.

Am Warntag werden erneut die verfügbaren Warnmittel ausgelöst. Dazu zählen unter anderem Sirenen, Warn-Apps sowie das Warnsystem Cell Broadcast, mit dem Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone gesendet werden.

Erstmals wird in diesem Jahr auch die Entwarnung über Cell Broadcast getestet. Bürgerinnen und Bürger erhalten damit nicht nur eine Probewarnung auf ihr Mobiltelefon, sondern auch eine entsprechende Entwarnungsmeldung. So wird der vollständige Warnprozess – von der Erstinformation bis zur Aufhebung der Gefahrenlage – realitätsnah abgebildet.

Offizielle Warnungen werden ausschließlich von autorisierten Stellen des Bevölkerungsschutzes versendet. Dazu zählen insbesondere kommunale Gefahrenabwehrbehörden, die Länder sowie auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Bei Warn-Apps ist der jeweilige Absender klar erkennbar. Auch Cell-Broadcast-Nachrichten werden ausschließlich über die vorgesehenen behördlichen Strukturen ausgelöst.

Bürgerinnen und Bürger sollten darauf achten, Warnmeldungen stets über offizielle Kanäle zu prüfen und Informationen aus nicht verifizierten Quellen kritisch zu hinterfragen. „Moderne Warnsysteme informieren schnell und zuverlässig. Entscheidend ist jedoch, dass jede und jeder Einzelne weiß, wie im Ernstfall zu handeln ist und im besten Fall auch vorgesorgt hat“, heißt es seitens der Feuerwehr Minden.

Der Warntag bietet daher auch Anlass, die eigenen Vorsorgemaßnahmen zu überprüfen. Dazu gehören beispielsweise das Vorhalten eines Notvorrats, das Informieren über Warnwege sowie das Überprüfen der Einstellungen am Mobiltelefon.

Um 11 Uhr werden die Probewarnungen über das Modulare Warnsystem aus dem Lagezentrum des Landes an alle angeschlossenen Warnmultiplikatoren gesendet. Das sind beispielsweise Rundfunksender, Warn-Apps, Cell Broadcast aber auch Digitale Stadtinformationstafeln. Der Mix aus verschiedenen Kanälen soll dafür sorgen, dass möglichst jeder im Gefahrenumfeld erreicht wird. Gegen 11.20 Uhr erfolgt dann die Entwarnung.

Wichtig zu wissen: Die Probewarnung dient ausdrücklich der Sensibilisierung der Bevölkerung. Es handelt sich nicht um eine reale Gefahrenlage. Weitere Informationen zum Thema Selbstschutz und Notfallvorsorge sind unter https://www.minden.de/rathaus-service-zukunft/112/krisenvorsorge/ abrufbar.

Foto: © Feuerwehr Minden


Minden

10.03.2026

Mindens Einwohnerzahl leicht gesunken

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Mindens Einwohnerzahl leicht gesunken

Statistik weist 398 Einwohner*innen weniger als Ende 2024 aus – Erneut mehr Sterbefälle als Geburten – 4.462 Umzüge innerhalb des Stadtgebietes
Minden. Nach leichten Anstiegen in den Vorjahren ist die Einwohnerzahl Mindens leicht gesunken. 398 Einwohner*innen weniger registrierte die Statistikstelle der Stadtverwaltung im Vergleich vom 31. Dezember 2024 zum selben Stichtag 2025. In Minden leben nach den vorliegenden Zahlen 85.121 (Vorjahr: 85.519) Menschen mit Haupt- und Nebenwohnsitz. Ende 2022 wurde erstmals in der Geschichte der Stadt die 85.000er-Marke bei der Bevölkerungszahl überschritten.

„Minden ist ein attraktiver Wohnort mit einem sehr guten Bildungs- und Kulturangebot ist. Viele kleine, mittlere und auch einige große Unternehmen – oft familiengeführt – bieten in unserer Stadt ein breites Spektrum an sicheren Arbeitsplätzen“, so Bürgermeister Peter Kock. Minden ist eine Einpendler-Stadt. Tagsüber halten sich an Wochentagen hier mehr als 100.000 Menschen auf, weiß der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, der auch für die Statistik-Stelle verantwortlich ist.

Wie in jedem Jahr gibt es viel Bewegung in einer Stadt – so auch in Minden. Im vergangenen Jahr zogen 4.257 (Vorjahr: 4.217) Personen in die Weserstadt und 4.178 (Vorjahr: 3.823) verlegten ihren Wohnsitz in eine andere Kommune. Das ergibt immer noch ein Plus von 79 Menschen. 4.462 Umzüge innerhalb des Stadtgebietes wurden registriert. Das waren 235 mehr als im Vorjahr (4.227 Umzüge).

Verloren hat die Stadt Einwohner*innen durch den erneuten Überhang an Sterbefällen im Vergleich zu den Geburten: 995 Mindener*innen mit Haupt- und Nebenwohnsitz (Vorjahr: 950) starben 2025 und 657 (Vorjahr: 687) gemeldete Neugeborene (Haupt- und Nebenwohnsitz) wurden registriert. Das ergibt einen Verlust von 338 Menschen. „Auch bundesweit sterben statistisch gesehen seit vielen Jahren mehr Menschen, als geboren werden. Die Bevölkerung schrumpft insgesamt“, wissen die beiden Statistik-Fachleute der Stadtverwaltung, Sarah Stockmann und Ralf Wilkening.

Die neu hinzu gewonnenen Einwohner*innen – im Schwerpunkt aus der Ukraine – haben die Stadt Minden auch 2025 vor große Herausforderungen gestellt. Die Mindener Schulen sind weiterhin stark ausgelastet. Neben der hohen Zahl neu zugewanderter Kinder gab es in den vergangenen Jahren auch besonders viele Mindener Lernanfänger*innen, die nun schrittweise an die weiterführenden Schulen wechseln. „Dadurch geraten viele Schulen räumlich an ihre Grenzen, da zusätzliche Kapazitäten nicht kurzfristig geschaffen werden können. Gemeinsam mit dem Schulbüro wurden daher Lösungen erarbeitet, um ausreichend Schulraum bereitzustellen. Dennoch bleiben die vollen Klassen pädagogisch eine große Herausforderung für die Schulen“, so Rainer Printz, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Sport und Freizeit.

Sieben der insgesamt 19 Stadtbezirke haben im Saldo von Zuzügen, Wegzügen, Geburten und Sterbefällen Einwohner*innen hinzugewonnen. Im Vorjahr waren es noch neun. Zwölf Stadtbezirke haben 2025 im Vergleich zum Vorjahr Einwohner*innen verloren. Über einen Gewinn können sich die Ortsbürgermeister*innen von Dankersen (+5), Dützen (+25), Königstor (+80), Kutenhausen (+10), Meißen (+4), Stemmer (+6) und Todtenhausen (+23) freuen. Einwohner*innen verloren haben Bärenkämpen (-80), Bölhorst (-2), Haddenhausen (-2), Hahlen (-40), Häverstädt (-3), Innenstadt (-102), Leteln/Aminghausen (-8), Minderheide (-5), Nordstadt (-9), Päpinghausen (-5), Rechtes Weserufer (-49) und Rodenbeck (-107).

Der bevölkerungsreichste Stadtteil ist nach wie vor die Innenstadt mit 10.894 Einwohner*innen (Haupt- und Nebenwohnsitz) gefolgt von Königstor (9.217) und Rodenbeck (9.013) sowie Bärenkämpen (7.471) und Nordstadt (7.211). Den geringsten Bevölkerungsstand mit 347 Personen verzeichnet der Ortsteil Päpinghausen. Eine dreistellige Einwohner*innen-Zahl hat weiter auch Bölhorst mit 942 Menschen.

84.447 Mindener*innen waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 mit Hauptwohnsitz (Vorjahr: 84.753) und 674 nur mit Nebenwohnsitz (Vorjahr: 758) gemeldet. 132 Personen haben neben ihrem Mindener Hauptwohnsitz noch eine Nebenwohnung in Minden. Die landeseigene Statistikstelle IT NRW betrachtet in der amtlichen Statistik grundsätzlich nur die mit Hauptwohnsitz gemeldeten Einwohner*innen in den Städten und Gemeinden. Auch ist der Hauptwohnsitz zum Beispiel entscheidend für die Wahlberechtigung, berichtet Sarah Stockmann.

Ausgewertet werden jedes Jahr von der Statistikstelle auch die Staatsbürgerschaften der Einwohner*innen. Leicht gestiegen ist nach 2024 erneut die Zahl der Menschen mit einer anderen Staatsbürgerschaft als Deutsch in Minden. 14.015 (Vorjahr: 13.983) der 84.447 Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz in Minden kommen aus 132 anderen Ländern als Deutschland. Das sind 16,57 Prozent (Vorjahr: 16,49 Prozent von 85.519 Einwohner*innen). In der Statistik sind auch 74 staatenlose Menschen zu finden, die als eigene „Staatsbürgerschaft“ wie auch die aktuell 98 ungeklärten Fälle geführt werden.

„Die Staatenlosen sind meist Personen, die von ihrem Herkunftsland als Bürger*in nicht anerkannt werden und die von dort keine Papiere erhalten“, so die Ausländerbehörde. Die „Ungeklärten“ seien Fälle in der Bearbeitung, wo derzeit keine eindeutige Staatsangehörigkeit nachgewiesen werden könne und meist mehrere Länder in Frage kommen.

Die größte Gruppe der Einwohner*innen mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft bilden nach wie vor die Menschen aus Syrien 2.554 (Vorjahr: 2.597). Weiter zugenommen hat aufgrund des andauernden Krieges seit Ende Februar 2022 die Zahl der Ukrainer*innen in Minden. 2.113 (Vorjahr: 1.823) waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 in der Stadt gemeldet, im Jahr 2021 waren es nur 149. Die am dritthäufigsten vertretene, ausländische Staatsbürgerschaft ist die des Irak (1.374 Menschen), gefolgt von Polen (745), der Türkei (552), Afghanistan (487), Italien (431), Rumänien (418), der Russischen Föderation (373), Kosovo (369), Portugal (311), Litauen (303), Serbien (288) und Griechenland (284).

Gruppe der über 90-Jährigen wächst

Mit der Einwohnerstatistik der Stadt Minden wird jedes Jahr auch die Altersstruktur (nur Hauptwohnsitz) ausgewertet. Hier zeigt sich: Die meisten Mindener*innen sind zwischen 57 und 66 Jahre alt. Pro Jahrgang gibt es bei den sogenannten „Babyboomern“ jeweils mehr als 1.200 Bürger*innen. Die Spitze hält der Jahrgang 1963 mit 1.329 Frauen und Männern, gefolgt vom Jahrgang 1968 mit 1.315 Bürger*innen.

Obwohl es insgesamt mehr Frauen (42.663) als Männer (41.784) in der Stadt Minden gibt, sei es interessant, dass fast alle Jahrgänge von 2024 bis zurück in die Mitte der 1980er Jahre (Ausnahmen 2025, 2022, 2018, 2002, 1994) einen männlichen Überhang haben. Besonders stark ist der Unterscheid im Jahrgang 2019, wo auf 497 Jungen, nur 369 Mädchen kommen. Erst bei den über 40-Jährigen kippe dieser Vergleich, aber auch nicht in allen Jahrgängen, so Sarah Stockmann. Durchgängig mehr Frauen gibt es in Minden ab Jahrgang 1965 – also ab einem Alter von 60 Jahren. Aber auch diese Tendenz sei bundesweit zu beobachten.

Die Zahl der 100-Jährigen und Älteren ist stabil. 21 Einwohner*innen (Vorjahr: 22) gehören zu dieser Gruppe. Die beiden ältesten Bürger*innen (Jahrgang 1920) haben ein Alter von 105 Jahren erreicht. 178 (Vorjahr: 195) Einwohner*innen waren 2025 zwischen 95 und 99 Jahre alt. Deutlich größer ist die Gruppe der 90- bis 94-Jährigen: 770 (Vorjahr: 704) Frauen und Männer haben in Minden vergangenes Jahr dieses gesegnete Alter erreicht. Damit wächst die Gruppe der über 90-Jährigen im Vergleich zum Vorjahr erneut.


Minden

09.03.2026

Ausländerbehörde: Aufenthaltserlaubnisse für Ukrainer*innen verlängern sich automatisch

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Ausländerbehörde: Aufenthaltserlaubnisse für Ukrainer*innen verlängern sich automatisch
Stadt Minden informiert – Vorübergehender Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine gilt weiter bis zum 4. März 2027
Minden. Aktuell erreichen die Ausländerbehörde der Stadt Minden vermehrt Anfragen, die die Aufenthaltserlaubnisse für eingereiste Staatsbürger*innen aus der Ukraine betreffen. Es haben sich auch Betriebe an die Stadt gewandt, die Ukrainer*innen beschäftigen.

Mehr als 1,1 Millionen Menschen aus der Ukraine leben zurzeit mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG in Deutschland. Ein großer Teil dieser Personen verfügt über eine Aufenthaltserlaubnis, die auf den ersten Blick abgelaufen erscheint. Wegen des weiter anhaltenden Kriegsgeschehens in der Ukraine hatte der Rat der Europäischen Union am 15. Juli 2025 beschlossen, den vorübergehenden Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine um ein weiteres Jahr bis zum 4. März 2027 zu verlängern.

Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat für Deutschland daraufhin die „Zweite Verordnung zur Änderung der Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung erlassen, welche auch mittlerweile in Kraft getreten ist. Durch die aktuelle Fassung dieser Rechtsverordnung gilt: Alle erteilten Aufenthaltserlaubnisse gemäß § 24 Absatz 1 Aufenthaltsgesetz, die am 1. Februar 2026 gültig waren, sind einschließlich ihrer Auflagen und Nebenbestimmungen bis zum 4. März 2027 weiterhin gültig.

Das bedeutet:

Inhaber*innen solcher Aufenthaltserlaubnisse müssen keinen Antrag auf Verlängerung stellen. Eine Vorsprache bei der Ausländerbehörde ist nicht nötig. Voraussetzung ist, dass die aktuelle Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz noch mindestens bis zum 1. Februar 2026 gültig war.
Aufgrund der automatischen Verlängerung bleiben die Möglichkeiten zum Arbeiten, Studium, Bezug von Sozialleistungen, Reisen ins Ausland und sonstige Gewährleistungen und Freiheiten erhalten, die mit der Aufenthaltserlaubnis verbunden sind.
Inhaber*innen solcher Aufenthaltserlaubnisse sind also auch weiterhin leistungsberechtigt nach dem SGB II und SGB XII und haben grundsätzlich Anspruch auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), Kindergeld, Wohngeld und Leistungen der Krankenkassen, sofern die persönliche Situation Ansprüche auslöst.

Können die aufgrund der Verordnung automatisch verlängerten Aufenthaltserlaubnisse trotzdem neu ausgestellt werden?

Nein, das ist weder möglich noch nötig. Diese Aufenthaltserlaubnisse sind bis zum 4. März 2027 gültig, auch wenn das Gültigkeitsdatum auf dem jeweiligen Dokument abgelaufen ist.
Die Verlängerung dieser Aufenthaltserlaubnisse wird automatisiert dem Ausländerzentralregister gemeldet. Die Grenzbehörden der Schengener Mitgliedsstaaten sind ebenso informiert wie auch die für die Gewährung von Leistungen zuständigen Stellen in Deutschland.

Anfragen auf Neuausstellung bestehender Aufenthaltserlaubnisse nach § 24 Aufenthaltsgesetz können deshalb aus kapazitären Gründen nicht bearbeitet werden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Wer ist nicht von der Rechtsverordnung umfasst?

Nicht umfasst sind demnach Personen, die erst nach dem 1. Februar 2026 eingereist sind oder am 1. Februar 2026 nicht mehr im Besitz einer gültigen Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz waren. Diese müssen die Aufenthaltserlaubnis im Inland bei der für sie zuständigen Ausländerbehörde beantragen.
Die Verordnung gilt auch nicht für Inhaber einer Fiktionsbescheinigung nach § 81 Absatz 3 oder 4 des Aufenthaltsgesetzes, deren Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz noch nicht entschieden ist. Diese wenden sich zum Ablauf Ihrer Fiktionsbescheinigung bitte an die Ausländerbehörde.

Wer neu eingereist ist, noch keine Bescheinigung hat und diese beantragen möchte, kann diese auf der Webseite der Stadt Minden herunterladen. Aufenthaltstitel Ukraine: https://www.minden.de/rathaus-service-zukunft/die-wichtigsten-anlaufstellen/auslaenderbehoerde/#accordion-1-1 Für personalisierte Bescheinigungen sei ab sofort eine Gebühr von 18 Euro (gemäß § 47 Abs. 1 Nr. 9 Aufenthaltsverordnung) fällig, so die Stadtverwaltung.


Minden

09.03.2026

Medaillen, Preise und Urkunden für erfolgreiche Sportler*innen

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Medaillen, Preise und Urkunden für erfolgreiche Sportler*innen
Sportlerehrung der Stadt Minden und des Stadtsportverbandes für das Jahr 2025 in der Sporthalle Dankersen am 10. März
Minden. Rat und Verwaltung der Stadt Minden ehren auch in diesem Jahr wieder die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres. Die gemeinsame Sportlerehrung für erfolgreiche Schülerinnen und Schüler sowie Vereinssportlerinnen und -sportler findet am Dienstag, 10. März 2026, ab 17 Uhr in der Sporthalle Dankersen (Olafstraße 3, 32423 Minden) statt. Veranstaltet wird die Ehrung gemeinsam vom Stadtsportverband Minden e. V. und der Stadt Minden.

Neben der Auszeichnung der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler erwartet die Gäste ein vielfältiges und unterhaltsames Rahmenprogramm. So werden unter anderem die Judoka des SV 1860 Minden ihr Können in einer Vorführung präsentieren.

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 150 Mindenerinnen und Mindener für besondere und herausragende sportliche Leistungen mit Urkunden ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr wird diese Zahl voraussichtlich erreicht. Für die Ehrung gelten klare Richtlinien: Schülerinnen und Schüler müssen mindestens einen ersten bis dritten Platz auf Bezirksebene beziehungsweise bei Bezirksmeisterschaften erreicht haben. Im Vereinssport ist ein erster bis dritter Platz auf Landes- oder Westfalenebene Voraussetzung. Alle Urkunden und Auszeichnungen werden von Bürgermeister Peter Kock persönlich überreicht.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt erneut auf der Würdigung des Ehrenamtes, das eine zentrale Rolle in der Sport- und Vereinsentwicklung spielt. Der Stadtsportverband ehrt zwei junge Ehrenamtliche für ihr besonderes Engagement. Darüber hinaus verleiht die Stadt Minden die Sportmedaille an einen verdienten Ehrenamtlichen.

Auch der „Mindener Sportpreis“, der erstmals für das Jahr 2024 an drei besonders verdiente Teams vergeben wurde, wird erneut für das Jahr 2025 verliehen.

Die Sportlerehrung findet bereits zum dritten Mal als gemeinsame Veranstaltung für Schul- und Vereinssport statt. Im vergangenen Jahr wurde zudem im Rahmen der Ehrung die neue Tartanbahn im umfassend modernisierten Weserstadion mit einem 5000-Meter-Staffel-Weltrekord feierlich eingeweiht.


Minden

06.03.2026

Bauarbeiten für die Erweiterung des Fernwärmenetzes können am Montag starten

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Bauarbeiten für die Erweiterung des Fernwärmenetzes können am Montag starten
Minden. Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Fernwärmenetzes können am Montag, 9. März 2026, starten, nachdem nun die erforderlichen Abstimmungen erfolgt sind und die Genehmigung der Stadt Minden vorliegt. Der Baustart wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse von Mitte Februar auf März verschoben. Auftraggeberin für die Arbeiten ist die Mindener Wärme GmbH. Die Leitungen sollen zunächst am Markt (Südseite) und in der Obermarktstraße bis zur Einmündung Opferstraße verlegt werden.

Die Obermarktstraße muss ab Montag für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden. Autos und Zulieferfahrzeuge können dann nicht mehr vom Markt in die Obermarktstraße fahren. Nur noch Fußgänger*innen und schiebende Radfahrer*innen kommen hier durch. Die von der Baustelle betroffenen Häuser und Geschäfte sollen während der gesamten Maßnahme über Brücken erreichbar sein.

In der Obermarktstraße wird ein ca. drei Meter breites und 15 Meter langes Baufeld zunächst im Bereich der Häuser Nr. 4 bis 8 eingerichtet und mit Baken abgesichert. Die Fernwärmerohre werden außerhalb der Fußgängerzone zwischengelagert und in kleinen Bauabschnitten verlegt.

Lieferfahrzeuge und Anwohner*innen sowie Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge können die Häuser ab Montag, 9. März, von der Königstraße – über die Ritterstraße – erreichen. Die Polleranlage am „Kaak“ soll am Montag umprogrammiert sein, damit eine Einfahrt von dort möglich ist. Sonst ist hier nur die Ausfahrt möglich. Die Müllabfuhr ist sichergestellt. Die Baufirma hat dafür zu sorgen, dass die Abfallbehälter der Häuser zwischen Markt und Obermarktstraße 22 in den Bereich Trockenhof gestellt werden. Die Fahrzeuge der Städtischen Betriebe Minden (SBM) können nur rückwärts bis Hausnummer 22 fahren.

Am Markt gibt es auf der Südseite ein weiteres Baufeld. Die Leitungen werden hier ca. 2 Meter von den dortigen Häusern und dem Restaurant entfernt verlegt. Das schränkt die Außengastronomie in diesem Bereich ein.

Die Königstraße ist für den seit Herbst 2025 laufenden Straßenausbau noch bis zum 9. Mai im Abschnitt zwischen dem Königswall und der Einmündung zur Ritterstraße gesperrt. Diese Baustelle „wandert“ voraussichtlich am 11. Mai in den Abschnitt zwischen der Ritterstraße und dem Beginn der Simeonstraße. Dann müssen die Arbeiten für das Fernwärmenetz in der Obermarktstraße zwingend beendet sein.

Insgesamt wird die Ausbaumaßnahme im ersten Bauabschnitt rund zwei Monate in Anspruch nehmen. Die Arbeiten sollen nach Absprache zwischen der Stadt Minden und der Mindener Wärme GmbH im Mai unterbrochen und im September auf dem Markt fortgesetzt werden, um die Belastungen für die Außengastronomie möglichst gering zu halten. Auch soll mit der Bau-Pause sichergestellt werden, dass alle geplanten Veranstaltungen auf dem Markt stattfinden können, so die Stadtverwaltung.


Minden

06.03.2026

Planungen zur Zukunft der Mindener Bäderlandschaft schreiten voran

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Planungen zur Zukunft der Mindener Bäderlandschaft schreiten voran
Minden. Bekanntermaßen plant die Stadt Minden durch die Mindener Bäder GmbH den Neubau des jetzigen Melittabades. Zugleich beschäftigt sich der Kreis Minden-Lübbecke mit der Zukunft der sanierungsbedürftigen Kreisschwimmhalle.

Hierzu wurde vom Kreis ein Beratungsgremium aus Mitgliedern der Kreispolitik, der Schulen sowie der Vereine gegründet, um alle Beteiligten mitzunehmen und alle Sichtweisen einfließen zu lassen. Es ist vonseiten des Kreises Minden-Lübbecke der mehrheitliche politische Wille, nach Möglichkeit weiterhin Badflächen bereitzustellen. Dies betrifft primär die Schwimmbedarfe der kreiseigenen Berufs- und Förderschulen.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bietet es sich an, die Herausforderungen gemeinsam innerhalb der kommunalen Familie anzugehen. Und genau dieses tun Stadt Minden und Kreis Minden-Lübbecke.

Stadt und Kreis befinden sich aktuell in der Abstimmung, ob eine Aufnahme der Badflächen der Kreisschwimmhalle in einen Neubau des städtischen Bades gelingen kann. Unter dieser Voraussetzung würde die Kreisschwimmhalle nach Ablauf ihrer Lebensdauer geschlossen. Die Stadt Minden befindet sich aktuell in der Vergabe der Planungsleistungen zum Neubau.

Es ist aktuell abzusehen, dass die Planer im Juni 2026 ihre Arbeit aufnehmen werden, so die Bäder GmbH. Bis dahin wollen Stadt und Kreis noch die Gelegenheit nutzen, die Gestaltung und die Konditionen einer potentiellen Beteiligung des Kreises auszuloten. Sowohl die Stadt Minden in Person der Mindener Bäder GmbH, wie auch der Kreis Minden-Lübbecke betonen das gute und vertrauensvolle Zusammenwirken in dieser Sache. Beide Akteure hoffen, im Juni ein Ergebnis dieses Prozesses vorlegen zu können.

Weitere Informationen der Bäder GmbH/der Stadt Minden zum geplanten Neubau des Melittabades finden Sie in dieser Pressemitteilung:
https://www.minden.de/aktuelles/pressearchiv/2025/oktober/ersatzbau-fuer-das-melittabad-baeder-gmbh-startet-in-die-planungsphase/


Minden

05.03.2026

Jede und jeder kann Gitarre lernen – Verein und Stadtbibliothek bieten Kurs an

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Jede und jeder kann Gitarre lernen – Verein und Stadtbibliothek bieten Kurs an

Minden. Die international als Marke registrierte JelGi-Methode „Jeder lernt Gitarre“ macht es möglich, auf Anhieb hunderte Lieder aus aller Welt mit der Gitarre musikalisch zu begleiten. Die Saiten werden auf C-Dur gestimmt und mit einem einzigen Quergriff können alle anderen Akkorde sofort gespielt werden. Vorkenntnisse auf der Gitarre sind nicht notwendig.

Die Stadtbibliothek Minden bietet am Mittwoch, 11. März 2026, dazu einen Kurs von 14 bis 19 Uhr an. Es werden traditionelle und moderne Kinderlieder, aktuelle Lieder, Schlager, Pop und Rock gemeinsam erarbeitet – eine Fundgrube für Musikgarten, Kindergarten, Schule und Freizeit.

Anmeldungen sind ab sofort unter www.jelgi.com/jelgi-kurse möglich. Der gemeinnützige Verein „JelGi – Jeder lernt Gitarre“ organisiert die JelGi-Kurse ehrenamtlich. Ein Unkostenbeitrag als Spende wird vor Ort erbeten. Die Teilnehmer*innen sollen eine eigene Gitarre mitbringen.


Minden

04.03.2026

„Minecraft Outdoor Quest“ – Abenteuer zwischen Blöcken und Bäumen

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Minden. Auch dieses Jahr erwartet Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren in den Osterferien wieder ein besonderes Abenteuer: Vom 30. März bis 2. April 2026 findet jeweils von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Jugendhaus Juxbude (Königswall 105, 32423 Minden) das kostenlose Ferienprojekt „Minecraft Outdoor Quest“ statt.

Im Mittelpunkt steht eine selbst gestaltete Minecraft-Welt, in der die Teilnehmenden gemeinsam ein eigenes Dorf erschaffen. Dieses dient als Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Aktionen außerhalb des Bildschirms.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Stärker mit Games“ von der Stiftung Digitale Spielekultur gefördert und in Kooperation mit dem Jugendhaus Juxbude sowie der Stadtbibliothek Minden umgesetzt. Die Teilnahme ist kostenfrei, Verpflegung und ein warmes Mittagessen sind inklusive.

Anmeldungen laufen über das Ferienspiel-Portal der Stadt Minden: https://www.unser-ferienprogramm.de/minden/veranstaltung.php?id=306147 . Für weitere Informationen und Rückfragen wenden sich Interessierte bitte an: David Kriebel (Stadtbibliothek Minden), E-Mail: d.kriebel@minden.de, Telefon +49 571 8379127.


Minden

02.03.2026

Erfolgreiche Spielplatzbeteiligung an der Ziethenstraße

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Erfolgreiche Spielplatzbeteiligung an der Ziethenstraße
Breite Beteiligung treibt Neugestaltung voran

Minden. Die Neugestaltung des Spielplatzes an der Ziethenstraße rückt näher: Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger war ein voller Erfolg. Über das Beteiligungsportal der Stadt Minden hatten Anwohnerinnen und Anwohner die Möglichkeit, ihre Meinungen, Wünsche und Ideen einzubringen und dieses Angebot wurde gut genutzt.

Rund 79 Personen nahmen an der anonymen Online-Befragung teil und brachten vielfältige Vorstellungen für die zukünftige Gestaltung des Spielplatzes ein. Die hohe Beteiligung freut die verantwortlichen Stellen außerordentlich und bestätigt das große Interesse der Anwohnerschaft an einer attraktiven, kinderfreundlichen Freizeitfläche. Vielfältige Ideen und Anregungen wurden eingereicht. Die Ergebnisse der Beteiligung werden derzeit sorgfältig ausgewertet, an die relevanten Stellen weitergegeben und fließen in die weitere Planung ein. Dabei arbeiten die Jugendförderung, die Jugendhilfeplanung sowie die Städtischen Betriebe Minden (SBM) eng zusammen, um die Anregungen bestmöglich zu berücksichtigen.

„Nach aktuellem Stand ist vorgesehen, dass die Bauarbeiten nach den Sommerferien beginnen“, berichtet Michaela Klee, Jugendhilfeplanerin der Stadt Minden. Wir werden rechtzeitig über weitere Schritte und den konkreten Zeitplan informieren, so Klee weiter. Ein herzlicher Dank geht an alle, die sich beteiligt haben: Ihr Engagement leistet einen wichtigen Beitrag zu einer bedarfsgerechten und lebenswerteren Spielfläche an der Ziethenstraße.


Minden

02.03.2026

Internationaler Frauentag 2026: Film und Demonstration setzen starkes Zeichen

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Internationaler Frauentag 2026: Film und Demonstration setzen starkes Zeichen

Minden. Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März lädt ein breites Bündnis aus Gleichstellungsstellen der Stadt Minden und des Kreises Minden-Lübbecke, Gewerkschaften, dem Frauenhaus der Diakonie Stiftung Salem, dem Hexenhaus, Wildwasser, der AG Frauen dem Welthaus sowie der FLINT*e, dem Jugendwerk der AWO und All The Same zu zwei Veranstaltungen ein. Ziel ist es, gemeinsam ein deutliches Zeichen für Gleichberechtigung und gegen patriarchale Gewalt zu setzen.

Am Sonntag, 8. März, findet ab 13 Uhr im BÜZ eine Film-Matinee mit dem Dokumentarfilm „Ein Tag ohne Frauen“ statt. Der Film erzählt die Geschichte des isländischen Frauenstreiks von 1975, bei dem 90 Prozent der Frauen sämtliche Arbeit niederlegten – ihre bezahlte Erwerbsarbeit ebenso wie die oft unsichtbare, unbezahlte Sorge- und Hausarbeit und damit eindrucksvoll die Bedeutung von Frauen für Gesellschaft und Wirtschaft sichtbar machten. Der Streik gilt als Meilenstein für die Gleichstellung in Island.

Im Anschluss an die Vorführung gibt es Gelegenheit zur Vernetzung. Außerdem können bei einer Bastelaktion Plakate für die Demonstration am Folgetag gestaltet werden. Für einen Imbiss ist gesorgt, Getränke werden zum Kauf angeboten. Eine Kinderbetreuung wird ebenfalls bereitgestellt. Zudem wird ein Teil der Ausstellung „Wir sind Minden – Porträt einer bunten Stadtgesellschaft“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Am Montag, 9. März, folgt um 16 Uhr ab dem Friedensplatz eine Demonstration mit Kundgebung unter dem Motto:

„Gemeinsam sind wir viele! Gemeinsam sind wir laut! Gemeinsam können wir mehr erreichen!“

Das Bündnis fordert unter anderem: Stopp patriarchale Gewalt, eine verlässliche Finanzierung von Schutzstrukturen, gleiche Bezahlung, mehr Anerkennung von Care-Arbeit, reproduktive Selbstbestimmung sowie gelebte Gleichberechtigung aller Geschlechter.

Besonders ist die Breite des Bündnisses: Neben Institutionen mit langjähriger Expertise im Gewaltschutz engagieren sich auch Gewerkschaften, sowie Haupt- und Ehrenamtliche verschiedener Generationen, die seit Jahrzehnten feministische Kämpfe vor Ort prägen oder eine junge feministische, queere und intersektionale Perspektive einbringen, um auf strukturelle Diskriminierung aufmerksam zu machen. Diese Zusammenarbeit macht deutlich: Feminismus ist generationenübergreifend, solidarisch und lebendig. Gleichstellung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder aktiv eingefordert werden.

Alle sind herzlich eingeladen, sich am 8. März inspirieren zu lassen, sich zu informieren, mitzudiskutieren und am 9. März gemeinsam auf die Straße zu gehen.


Minden

02.03.2026

Standesamt der Stadt Minden veröffentlicht Jahresstatistik für 2025

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Standesamt der Stadt Minden veröffentlicht Jahresstatistik für 2025 – Mühle in Meißen für Trauungen beliebt – Zahl der Sterbefälle gestiegen
Minden. 1.957 Kinder erblickten im Jahr 2025 in Minden – laut Statistik des städtischen Standesamtes – das Licht der Welt. Das war genau ein Baby mehr als im Jahr 2024 (1.956). Bis zum Jahresende beurkundeten die Mitarbeitenden 1.020 neugeborene Jungen und 937 Mädchen. In 555 Fällen hatte die Mutter ihren Wohnsitz in Minden, bei 1.402 Geburten kam die Mutter aus einer anderen Kommune. Fast alle Kinder kamen – wie auch in den Vorjahren – im Johannes Wesling Klinikum zur Welt.

Damit kann die Stadt Minden nur rund 28 Prozent des 2025 geborenen Nachwuchses für sich als neue Einwohner*innen „verbuchen“. Die Erklärung: „Zuständig für die Geburtsbeurkundung ist das Standesamt, in dessen Bezirk das Kind geboren ist. Auf den Wohnort der Eltern kommt es dabei nicht an“, erläutert Hauke Treptow, Teamkoordinator für das Bürgerbüro und das Standesamt. Mit dem Standort des Universitätsklinikums in Minden als Maximalversorger hat das Standesamt in der Weserstadt wesentlich mehr Geburten zu beurkunden, als zum Beispiel die Nachbarkommunen Porta Westfalica, Petershagen oder Hille.

Wird ein Kind in der Bundesrepublik Deutschland geboren, ist nach dem Personenstandsgesetz eine Anzeige bei der Geburt erforderlich. Das geschieht häufig schon im Klinikum oder im Geburtshaus. Nach Eingang der schriftlichen Anzeige und den erforderlichen weiteren Unterlagen erfolgt dann die Beurkundung der Geburt beim Standesamt. „Babys, die knapp vor dem Jahresende geboren wurden und deren Geburt bis zum Jahresende nicht angezeigt ist, werden erst im Folgejahr beurkundet und finden dann in der Statistik des nächsten Jahres Berücksichtigung“, ergänzt Treptow.

Durch die große Zahl an Senioreneinrichtungen in der Stadt gibt es für die Mindener Standesbeamtinnen und –beamten auch viele zu beurkundende Sterbefälle: 1.842 Menschen (2024: 1.757) starben im vergangenen Jahr in Minden. Davon waren 941 Verstorbene in Minden wohnhaft und 901 außerhalb. Die Zahl der Sterbefälle stieg damit – nach leichten Rückgängen in den Jahren zuvor – wieder an. 85 Menschen starben in 2025 im Vergleich zu 2024 mehr.

Auch 2025 entschlossen sich wieder zahlreiche Paare zu heiraten. Seit 2024 zeigt die Kurve nach Schwankungen in den Vorjahren aber eher nach unten – bei nahezu gleichbleibender Einwohner*innen-Zahl. Waren 2024 noch 298 Trauungen in Minden zu verzeichnen, weist die Statistik für 2025 nur 270 Eheschließungen aus.

Der Rückgang entspricht auch dem bundesweiten Trend, wonach die Zahl der Eheschließungen in Deutschland 2024 (die Zahlen für 2025 liegen noch nicht vor) auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik im Jahr 1950 gefallen ist. Im Jahr 2024 wurden bundesweit laut vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 349.200 Ehen geschlossen. 2023 waren es noch ca. 361.000 und 2022 ca. 391.000.

Vier gleichgeschlechtliche Ehen wurden 2025 vor den Mindener Standesbeamt*innen geschlossen, in drei Fällen waren beide Partner männlich, in einem Fall weiblich. Von den 270 Paaren, die im vergangenen Jahr heirateten, entschieden sich 218 für einen gemeinsamen Familiennamen, davon 192 für den Nachnamen des Ehemannes und 21 für den Ehefrau. In acht Fällen führt die Frau einen Doppelnamen. 52 Paare entschieden sich dafür, beide ihre Nachnamen zu behalten; sie führen keinen gemeinsamen Familiennamen.

Im Standesamt der Stadtverwaltung wurden 343 (Vorjahr: 350) Anmeldungen zu Eheschließungen verzeichnet. „Die Zahl der Anmeldungen ist stets höher als die der Trauungen, weil sich ein Teil der in Minden wohnhaften Paare für eine externe Trauung außerhalb Mindens entschieden hat“, erläutert Teamkoordinator Treptow. Für Trauungen außerhalb des Wohnortes werden so genannte Ermächtigungen ausgestellt. Aber es gibt auch den umgekehrten Fall, dass Paare (2025: 23) mit Wohnsitz außerhalb Mindens die Ehe in Minden geschlossen haben – oft aufgrund familiärer Bindungen zur Stadt.

Ein großer Teil der in Minden 2025 in der Statistik verzeichneten Eheschließungen fanden im Trauzimmer des historischen Rathauses statt. Auf Platz zwei wird 2025 die Mühle Meißen geführt. 42 Paare gaben sich hier das Jawort. Beliebt ist auch bei Paaren das Heimathaus in Dankersen 5 Paare ließen sich in diesen „Außenposten“ im vergangenen Jahr trauen. 10 Trauungen gab es 2025 im Mindener Museum. Das Preußenmuseum stand bei 6 Trauungen zu Verfügung, aufgrund langer Umbaumaßnahmen, fanden hier weniger als gewöhnlich statt.