Kurzmeldungen Minden Lübbecke

Porta Westfalica

01.04.2025

„Aktion Saubere Landschaft“ in Porta Westfalica am 04. und 05. April 2025

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Zum 24. Mal wird unsere Stadt und Landschaft von Bürgerinnen und Bürgern, darunter viele Schülerinnen und Schüler, vom Müll befreit, der über das Jahr achtlos weggeworfen wurde.

Am Freitag, dem 04. April, organisieren überwiegend die Schulen die Säuberungsaktion. Am Samstag, dem 05. April sammeln die Vereine, Ortsgemeinschaften, Freiwillige Feuerwehren, Bezirksausschüsse, Initiativen u.a. vor allem Plastik.
Bis 2017 hat die Menschheit seit der Entwicklung von Plastik in den frühen Fünfzigerjahren etwa 8,3 Milliarden Tonnen des Materials produziert. Das meiste davon zirkuliert weltweit in der Umwelt und wirkt äußerst zerstörerisch in der Natur. Diese Menge entspricht der Masse von 1 Milliarde Elefanten (7,5 Tonnen Einzelgewicht). Schätzungen zufolge wird sich bis zum Jahr 2050 die Menge an Plastikmüll auf etwa zwölf Milliarden Tonnen vergrößern. Längst ist bekannt, dass auch von uns Menschen mittlerweile kleinste Plastikteilchen über die Nahrungskette aufgenommen werden.
Darüber hinaus wird bei der „Aktion saubere Landschaft“ jede Menge Sonder- und Sperrmüll wie Reifen verschiedenster Größe, Altöl, Farbe, Lösemittel, Feuerlöscher, Batterien, Bildschirme, Kühlschranke, Matratzen und Hausrat im Stadtgebiet gefunden.
Die „Aktion Saubere Landschaft“ dient der Entsorgung und darüber hinaus der Sensibilisierung für das Müllproblem. Bürgermeisterin Anke Grotjohann: „Wir sollten erstens alles tun, um die Verwendung von Plastik zu vermeiden und zweitens alles dafür tun, Müll sachgerecht zu entsorgen – dazu gehört auch diese jährliche Aktion. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer wäre es nicht möglich, uns von diesem in der ganzen Stadt verteilten Müllberg zu befreien und er würde jährlich stetig wachsen. Herzlichen Dank dafür!“
Alle, die mitmachen wollen, sind herzlich willkommen bei diesem gemeinschaftlichen Einsatz. Es wird empfohlen, sich mit wetterfester Kleidung, festem Schuhwerk und Arbeitshandschuhen auszustatten. Getroffen wird sich an folgenden Standorten:

Barkhausen:
Freitag
Grundschule Barkhausen nimmt teil

16.30 Uhr – 18.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus
Ansprechpartner Dirk Rahnenführer: 0571-5092633

Samstag, 10.00 Uhr, Drachenfliegerlandeplatz
Ansprechpartner Christian Schürmann: 0160-99456395

Costedt:
Samstag, 09.00 Uhr, Blockhütte Alte Schulwiese,
Ansprechpartner Thomas Hoenicke: 0151-67197168

Eisbergen:
Grundschule und Kindergarten Eisbergen und Vereine nehmen teil

Hausberge:
Freitag, 10.00 Uhr, Städt. Gymnasium,
Ansprechpartnerin Jennifer Seubert: 0571-7354

Freitag, 08.00 Uhr, Schulhof Grundschule
Ansprechpartnerin Silke Meyer-Pampel: 0571-71428

Samstag, 09.30 Uhr, Fußgängerampel Schalksburgpassage,
Ansprechpartner Reinhard Jäger: 0571-77711

Holzhausen:
Grundschule Holzhausen nimmt teil

Samstag, 10.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus Ansprechpartner Ortsgemeinschaft: Jörg Burkardt: 0162-9454652

Kleinenbremen:
Freitag
Grundschule Kleinenbremen nimmt teil

Samstag, 09.30 Uhr, Dorfplatz Hinter der Kirche, Altes Feuerwehrgerätehaus
Ansprechpartner Thomas Wehking: 0172-8679381

Lerbeck:
Freitag
Gesamtschule nimmt teil

Freitag, 15.00 Uhr, AWO-Begegnungszentrum im Quartier
Ansprechpartner Tobias Glombek und Bettina Löwen (Quartiersmanagerin): 0175-7329936

Lohfeld:
Samstag, 09.30 Uhr, Festplatz Am Böhnenbusch,
Ansprechpartnerin Dagmar Feldkötter: 05706-2061

Möllbergen:
Samstag, 09.00 Uhr, Sparkassenarena, Schierholzstr. 8
Ansprechpartner Michael Böke-Hasselmeier: 05706-2110 und Thomas Weiß: 05706-3377

Nammen:
Samstag, 08.30 Uhr, Sportheim TuS Porta, Sülthop 1
Ansprechpartner Lars Theine, Tel. 0152-33537944

Neesen:
Freitag
Grundschule Neesen nimmt teil

Veltheim:
Freitag
Grundschule Veltheim nimmt teil

Samstag, 10.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus Sprengelweg
Ansprechpartner Frank Zimmermann (Dorfgemeinschaft): 0178-5767675

Vennebeck:
Freitag, 10.00 Uhr, Grundschule, Ansprechpartner Dorfgemeinschaft: Wolfgang Lücke: 05731-6372


Minden

01.04.2025

attrAktiv geht in eine neue Saison

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Minden. Anknüpfend an die große Resonanz in den Vorjahren setzt die Freizeitstätte Treffpunkt Johanniskirchhof das Veranstaltungsformat „attrAktiv“ fort. Zwischen April und September 2025 findet pro Monat eine Aktion statt. „Wir sprechen mit diesem Projekt Senior*innen an, die gerne für einige Stunden unterwegs sind“, verrät Georg Sander, der als Leiter der Einrichtung die Ausflüge organisiert und begleitet.

In diesem Jahr stehen mit Führungen rund um den Bahnhof (am 25. April), durch das Stadttheater (am 16. Mai) und bei Ornamin (am 12. September) drei Ziele innerhalb von Minden auf dem Programm. Darüber hinaus werden zwischen Juni und August mit dem Reisebus Schlüsselburg, Bad Salzuflen sowie der Biohof Klanhorst in Kombination mit dem Bickbeernhof in Brokeloh erkundet. „Wir sind der Willy Richter-Stiftung und dem Trägerverein des Hauses für die bereitgestellten Fördermittel sehr dankbar. Mit dieser Unterstützung können wir die Eigenanteile der Teilnehmer*innen auf Beträge zwischen zwei und 16 Euro beschränken“, erklärt Sander und ergänzt: „Wir freuen uns auch auf neue Gesichter.“

Senior*innen, die sich angesprochen fühlen, können ab sofort während der Öffnungszeiten des Treffpunktes Johanniskirchhof, also montags bis freitags zwischen 10 Uhr und 12.30 Uhr sowie zwischen 14 Uhr und 17 Uhr, Informationen zu den Tagesabläufen bekommen und sich persönlich für die Ausflüge anmelden.


Porta Westfalica

27.03.2025

Ausbau des Radwegs am Kirchsiek kurz vor dem Abschluss, Austausch alter Wasserleitungen erfolgen zeitgleich

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Um den Radweg im Kirchsiek fertigzustellen, ist im Bereich zwischen der Veltheimer Straße und Im Wiesengrund eine Vollsperrung erforderlich. Die Arbeiten dauern drei bis vier Tage. Um die für die Anlieger durchaus belastende Umleitung nicht zweimal vornehmen zu müssen, werden die Stadtwerke zeitgleich den erforderlichen Austausch alter Wasserleitungen vornehmen. Aus diesem Grund ist der Kirchsiek vom 31.03. bis voraussichtlich 11.04.2025 voll gesperrt.

Der Ausbau des Radweges am Kirchsiek wurde am 17. Mai vom Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Porta Westfalica beschlossen und konnte aufgrund der Förderzusage des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW realisiert werden.
Die Sperrung des Kirchsieks ist für den Radweg für drei bis vier Tage erforderlich. Zunächst wird der Streifen zur Straße, welcher zurückgeschnitten wurde, auf das Regelmaß ausgefräst und anschließend mit einer Deckschicht verfüllt. Danach werden die beiden bituminösen Schichten in den Radweg eingebaut und der Trichter zur Straße im Wiesengrund angepasst. Sobald der Radweg vom Landesbetrieb Straßenbau NRW freigegeben wird, kann er für den Radverkehr genutzt werden.

Parallel arbeiten die Stadtwerke Porta Westfalica. Hierdurch wird die Belastung der Anlieger verringert werden, da der Kirchsiek nicht zusätzliche Tage gesperrt werden muss. Zunächst wird die Wasserleitung von der Kreuzung Veltheimer Straße bis Einbindung Kiekenbrink neu gebaut. Das Schieberkreuz Kiekenbrink wird erneuert. Im Kirchsiek wird die alte Wasserleitung abgebunden und die Hausanschlussleitung in die alte Wasserleitung eingezogen. Schließlich sind die vorhandenen Hausanschlüsse an die neue Leitung umzubinden. Nach der Wiederherstellung der Fläche sind die Arbeiten, die ca. zwei Arbeitswochen dauern, abgeschlossen.


Minden

27.03.2025

Gut informiert im Alter: Seniorenbeirat Minden lädt zur Gesundheitsveranstaltung ein

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Minden. Der Seniorenbeirat der Stadt Minden lädt alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung ein. Sie findet am 9. April im Treffpunkt Johanniskirchhof in Minden statt und bietet von 10 Uhr bis 13.30 Uhr informative Vorträge und Diskussionen rund um das Thema „Gesundheit und Rechte im Alter“.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an die Generation 60+, die durch langjährige Erfahrung im Alltag und beim Einkaufen vertraut ist, sich jedoch oft unsicher ist, welchen Informationen sie in bestimmten Bereichen vertrauen kann. Gerade im Gesundheitsbereich müssen viele Entscheidungen oft schnell und unter Druck getroffen werden – sei es über individuell zu bezahlende Gesundheitsleistungen, die Auswahl von Medikamenten oder die Entscheidung für eine „24-Stunden-Pflege“. Wer seine Rolle als gleichberechtigte*r Partner*in im Gesundheitsmarkt wahrnehmen möchte, sollte seine Rechte kennen und in der Lage sein, Dienstleistungen kritisch hinsichtlich Qualität und Preis zu hinterfragen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden Expert*innen, darunter Vertreter*innen der Verbraucherzentrale NRW, die folgenden Themen diskutieren:

– Selbstbewusster Patient: Meine Rechte beim Arzt und im Krankenhaus (inklusive Entlassmanagement)

– Mündiger Kunde: Sinnvoller Umgang mit Individuellen Gesundheitsleistungen

– Elektronische Patientenakte: Chancen und Risiken

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich bei der Geschäftsstelle für Seniorenbelange, Liane Martens, per E-Mail unter l.martens@minden.de oder telefonisch unter +49 571 89-374 anmelden.


Minden

25.03.2025

Mach neu aus alt: Upcycling Fashion-Piece designen

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Minden. Ein Loch im Lieblingspullover, das künstlerisch repariert werden soll, ein Herrenanzug, der zu einem extravaganten Zweiteiler aus Rock und Blazer wird oder ein neues Styling für die alte Jeansjacke, die die große Schwester nicht mehr tragen will? In diesem Workshop ist alles möglich.

Von Montag, 7. April, bis Freitag, 11. April, können Jugendliche ab 14 Jahren täglich von 17 Uhr bis 19.30 Upcyclingtechniken lernen, die aus alten Kleidungsstücken ein individuelles und modisches neues Kleidungsstück oder Accessoire entstehen lassen. Gestaltet und experimentiert wird mit professioneller Unterstützung der Mode-Textil-Designerin Laura Schlütz im Begegnungszentrum Bärenkämpen (Sieben Bauern 20A, 32425 Minden). Eine Anmeldung ist notwendig und über das Beteiligungsportal der Stadt Minden (https://beteiligung.nrw.de/portal/minden/beteiligung/themen) möglich. Die Teilnahme kostenfrei.

Vorgestellt werden unterschiedliche Upcycling- und Reparaturtechniken. Die Teilnehmenden bauen ein Reihe von Fähigkeiten und Fertigkeiten auf, mit dem eigene Kreationen gestaltet und individuelle Mode entwickelt werden kann, die gestalterischen Vorlieben oder praktischen Anforderungen entspricht. Und das alles ressourcenschonend auf Basis von abgelegten Kleidungsstücken und Textilien, die die Teilnehmer*innen idealerweise selbst mitbringen.

Die Jugendlichen können das Handwerk erlernen: die Arbeit mit Nadel und Faden manuell und an der Maschine, Visible Mending Techniken (sichtbares Flicken), Freihandsticken mit der Nähmaschine, Textiles Graffiti, Häkeln und anderes mehr. Es geht dabei auch um die Wertschätzung von Textilien, die in der Wegwerfgesellschaft alles andere als selbstverständlich ist und ein Bewusstsein für das, was hinter der Produktion von Kleidung steckt. Anfänger*innen und Fortgeschrittene sind herzlich willkommen.

Wer dabei sein möchte kann sich für alle fünf Tage anmelden oder an einem einzelnen Termin hineinschnuppern. Pro Termin ist Zahl an jungen Designer*innen auf zehn begrenzt. Das Begegnungszentrum Bärenkämpen wird so an allen fünf Tagen zur Änderungs- und Gestaltungswerkstatt für ganz besondere und individuelle Mode. Jeder Tag endet mit einem gemeinsamen Essen.

Die fertigen Upcycling-Pieces werden direkt vor Ort in einem kleinen mobilen Fotostudio fotografiert. Zu jedem Design wird zudem durch die*den Jungdesigner*in eine kurzes Audio aufgenommen, in der die Geschichte oder der Prozess hin zur eigenen Kreation beschrieben wird. Dieses Material wird für unterschiedliche Präsentationsform aufgearbeitet. In einer Ausstellung werden die ausgedruckten Fotografien gezeigt, die über einen QR Code Zugang zu den Audios ermöglichen. Im digitalen Raum wird es eine Präsentation durch Videos/Reels als Slow Fashion Schaufenster geben, um ein breites Publikum über die Ergebnisse informieren zu können.

Möglich wird der Workshop durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das NRW-Kultursekretariat Gütersloh. Im Rahmen der (D)ein Ding Förderung, können Projekte für junge Menschen angeboten und erprobt werden.

Anlagen: Ein QR Code für die Anmeldung zum Workshop.


Minden

25.03.2025

Große Vorfreude auf den 10. Kunstpunkt am „Pfad der Menschenrechte“

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Minden. Am Sonntag, 6. April, um 15 Uhr, wird der zehnte Kunstpunkt am „Pfad der Menschenrechte“ feierlich eingeweiht. Der Kunstpunkt, der sich auf dem Nordfriedhof in der Nähe des Sonnenrings befindet, trägt den Titel „LEBE“. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Essener Highlanders Pipe Band, die für eine besondere Atmosphäre sorgen wird.

Die Initiatoren Annette und Waldemar Ziebeker sowie die Freunde des „Pfads der Menschenrechte“ freuen sich gemeinsam mit den Gästen auf die Präsentation dieses neuen Kunstwerks. In enger Zusammenarbeit mit den Städtischen Betrieben Minden und dem Verein Leben mit Demenz wurde der Kunstpunkt „LEBE“ ins Leben gerufen – ein Projekt, das die gelebten Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt.

Der Verein Leben mit Demenz lebt die Menschenrechte tagtäglich und hat daher maßgeblich dazu beigetragen, dass aus dieser Idee ein wahrer Kunstpunkt geworden ist. Der Entwurf des Kunstwerks stammt von Annette und Waldemar Ziebeker, während die Umsetzung diesmal durch Matthias Mauritz und Waldemar Ziebeker gemeinsam erfolgte. Der Titel „LEBE“ und die besondere Platzierung des Kunstpunkts auf dem Friedhof sind ein bewusstes Statement, dessen tiefere Bedeutung noch eine Überraschung bleibt. Weitere Details dazu werden bei der Einweihung enthüllt. Der verhüllte Kunstpunkt wartet darauf, von vielen neugierigen Gästen und Besuchern entdeckt zu werden.


Minden

25.03.2025

Spielmobil sucht engagierte Helfer*innen

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Minden. Das Spielmobil, bekannt durch die bunten Bullis Trullertrine und Bullerjahn, startet in die neue Saison. Ab dem 5. Mai sind die beiden Spielmobile wieder in Minden unterwegs und fahren verschiedene Spielplätze an. Die jungen Ehrenamtlichen, die die mobile Spielplatzarbeit betreuen, haben insbesondere in der ersten Woche (Kickoff) die Chance aus einem umfangreichen Angebot von Bewegungsaktivitäten, Gesellschaftsspielen und kreativen Bastelideen für die Saison bis zu den Sommerferien zu wählen, und den Kindern auf den Spielplätzen unvergessliche Erlebnisse und ein abwechslungsreichen Programm zu bieten.

Für diese tolle Arbeit sucht das Kinder- und Jugendkreativzentrum noch freiwillige Helferinnen und Helfer, die Lust haben, beim Spielmobil ehrenamtlich mitzuarbeiten. Für alle Interessierten findet am 28. April ein Vorbereitungskurs statt, hier kann man sich einen Überblick über die Spielmobilarbeit verschaffen und bekommt auch ein gutes Handwerkszeug, um kindgerechte Angebote auf den Spielplätzen durchführen zu können. Vorwissen ist nicht erforderlich – jede*r ist herzlich willkommen.

Bei Interesse meldet man sich per E-Mail an z.ruezgar@minden.de oder telefonisch unter +49 571 880152 oder Mobil +49 160 970 19 606.

Anlagen: Ein Bild von der Spielmobilarbeit in Minden (Bildnachweis: Stadt Minden).


Minden

24.03.2025

Zukunftssicher Heizen

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Minden. Die Energiewende betrifft uns alle – insbesondere Eigentümer*innen von Immobilien. Doch was bedeutet das Gebäudeenergiegesetz (GEG) konkret für private Hausbesitzer*innen? Welche Heizungsalternativen gibt es und welche Rolle spielt die kommunale Wärmeplanung? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung „Zukunftssicher Heizen“ am 2. April, 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr, in der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule in Minden (Königswall 50, 32423 Minden), organisiert durch die Stadt Minden in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW und der Klimakampagne OWL. Der Einlass ist ab 18 Uhr. Ein Anmeldung ist nicht notwendig und die Veranstaltung kann kostenfrei besucht werden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Mindener*innen und Interessierte, die sich über die aktuellen gesetzlichen Vorgaben, mögliche Heizungslösungen sowie die Zukunft der Wärmeversorgung informieren möchten. Neben einem Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingungen des GEG werden alternative Heizsysteme sowie die Mindener Fernwärme vorgestellt. Die Referenten geben fundierte Einblicke in die Thematik und praxisnahe Tipps für die Umsetzung.


Minden

24.03.2025

Erfolgreiche Veränderung: Donnerstags-Wochenmarkt bleibt auf dem Marktplatz

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Minden. Im April 2024 begann die Pilotphase der Verlegung des Donnerstags-Wochenmarktes auf den Marktplatz. Im Lauf des Jahres wurde der neue Standort ausgiebig getestet, und die ersten Ergebnisse sind vielversprechend. Eine Onlineumfrage, die von Mitte September bis Mitte November 2024 gelaufen ist, zeigt, dass die Marktbesucher*innen von der neuen Lage des Marktes begeistert sind. Auch die Beschicker zeigen sich zufrieden.

Das Ergebnis der Umfrage ist eindeutig: Besonders positiv bewertet werden das Ambiente des Marktplatzes, die Nähe zur Gastronomie und die verbesserte Erreichbarkeit. Auch das Sortiment der Marktbeschicker*innen überzeugt die Mehrheit der Teilnehmenden. Kritik gab es jedoch an den Marktzeiten, da diese für viele Berufstätige einen Marktbesuch erschwerten. Die aktuellen Marktzeiten sind Donnerstag und Samstag von 8 Uhr bis 13 Uhr.

Aufgrund der insgesamt positiven Rückmeldungen hat die Stadt Minden gemeinsam mit der Minden Marketing GmbH und der Marktgilde beschlossen, den Donnerstags-Markt dauerhaft auf den Marktplatz zu verlegen. Die Umfrageergebnisse sind auf der städtischen Website unter www.minden.de/innenstadt als Download verfügbar.


Minden

19.03.2025

Osterfeuer in Minden

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Minden. In Minden werden am Osterwochenende insgesamt 19 Osterfeuer entzündet. Organisiert werden die Feuer von Mindener Vereinen, Glaubensgemeinschaften und Organisationen in verschiedenen Stadtbezirken. Wie jedes Jahr mussten auch diesmal die Feuer bei der Stadt Minden angemeldet werden – das ist spätestens drei Wochen vor dem Brenntag notwendig. Die genehmigten Feuer sind über das ganze Stadtgebiet verteilt und ein beliebtes Ziel für viele Besucher*innen.

Wichtig ist, dass Osterfeuer nur dem Brauchtum dienen und nicht zur Entsorgung von Gartenabfällen oder anderen Materialien verwendet werden. Erlaubt sind nur Holz, Baum- und Strauchschnitt sowie Pflanzenreste. Alles andere, wie zum Beispiel beschichtetes Holz, Altreifen oder Kunststoffteile, gehören nicht ins Osterfeuer. Grundsätzlich dürfen nur Vereine, Organisationen und Glaubensgemeinschaften, die in der jeweiligen Gemeinde gut verankert sind, ein Feuer abbrennen. Außerdem muss jedes Feuer für alle zugänglich sein.

Das Brennmaterial darf nicht höher als drei Meter und nicht breiter als sechs Meter sein. Um das Feuer herum muss ein mindestens 15 Meter breiter Sicherheitsring ohne brennbare Materialien eingehalten werden. Am Tag des Abbrennens muss das Brennmaterial außerdem noch umgeschichtet werden, um eventuell in das Holz eingedrungene Kleintiere zu schützen. Damit alles sicher bleibt, müssen zwei Personen das Feuer beaufsichtigen, wobei mindestens eine Person 18 Jahre oder älter sein muss. Sie dürfen den Feuerplatz erst verlassen, wenn das Feuer ganz erloschen und die Glut abgekühlt ist. Danach muss die Asche mit Erde abgedeckt werden, um unangenehme Gerüche zu vermeiden.

Bei starkem Wind darf das Feuer nicht entzündet werden. Sollte der Wind während des Abbrennens auffrischen, muss das Feuer sofort gelöscht werden. Alle Verbrennungsreste sind spätestens bis zum Ende des nächsten Werktages ordnungsgemäß zu entsorgen, und der Brandplatz muss wieder sauber gemacht werden. Die Stadt behält sich vor, sowohl im Vorfeld als auch während des Abbrennens die Einhaltung dieser Regeln zu überprüfen.

Für Rückfragen steht Nico Büttemeyer von der Ordnungsbehörde zur Verfügung. Er ist telefonisch unter +49 571 89-425 oder per E-Mail an veranstaltungen@minden.de erreichbar.


Minden

19.03.2025

Umkleiden und Duschen in der Sporthalle an der Mosaikschule saniert

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Arbeiten sind abgeschlossen – Schule und Vereine können die Bereiche wieder nutzen – Stadt erhielt für die Maßnahme Fördermittel in Höhe von 269.000 Euro

Minden. Mit einer Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Gebäudewirtschaft der Stadt Minden jetzt die Umkleiden der Sporthalle an der Grundschule Mosaikschule in Minden-Bärenkämpen saniert. Die Umkleiden und Sanitärbereiche können seit Anfang vergangener Woche wieder von den Schüler*innen genutzt werden. Es stünden aber noch kleinere Restarbeiten an, die in den nächsten Wochen abgewickelt werden, teilt Jörn Schunk, Bereichsleiter der Gebäudewirtschaft, mit. Der im Haushalt hinterlegte Kostenrahmen in Höhe von 480.000 Euro wird nach jetzigem Stand wohl eingehalten.

Aus dem „Investitionspaket zur Förderung von Sportstätten in NRW“ hat die Stadt Minden 269.000 Euro erhalten. Den Zuwendungsbescheid für die beantragte Förderung hatte Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling im Januar 2023 an Bürgermeister Michael Jäcke im Rathaus persönlich übergeben. Jäcke und auch der Beigeordnete für Finanzen und Gebäudewirtschaft, Norbert Kresse, freuten sich seinerzeit sehr über die Zuwendung für die vielgenutzte Sporthalle in Bärenkämpen – „ein besonderer Stadtteil mit einer besonderen Schule“, so Kresse. Dieser Stadtbezirk verfüge nämlich über die höchsten Anteil an Minderjährigen im städtischen Quervergleich. Mehr als 50 Prozent der Kinder und Jugendlichen seien abhängig von Sozialleistungen.

Das Sportbüro der Stadt habe daher in Bärenkämpen ein Konzept der „offenen Sporthalle“ etabliert, welches sehr gut angenommen werde. Mit diesem kostenlosen Angebot können Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren jede Woche verschiedene Übungen ausprobieren. Auch gibt es in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement in Bärenkämpen jeden Freitag ab 19.30 Uhr ein offenes Basketballangebot. Der „Streetball-Friday“ richtet sich an Jugendliche und wird von einem Basketballtrainer sowie einem Sozialpädagogen begleitet. Im Umfeld der Halle befinden sich neben der Grundschule auch drei Kindertagesstätten. Die Halle sei somit „der zentrale Bewegungsraum im Quartier“, so das Sportbüro.

Auch in der Vergangenheit hat die Stadt Minden in die 1982 errichtete Sporthalle an der Mosaikschule investiert. Sie hat eine Bruttogeschossfläche von 712 Quadratmetern. Sanierungen erfolgten in den Jahren 2012 (Hallenboden) und 2015 (Dach). Die Einfach-Sporthalle war nach den erfolgten Investitionen, „insgesamt gut in Schuss“, so Kresse, benötigte aber dringend neue Umkleiden und Duschen.

Die Arbeiten sind von Juni 2023 bis März 2025 umgesetzt worden. Es habe aber Verzögerungen unter anderem durch zunächst erfolglose Ausschreibungen der Gewerke „Heizung, Lüftung und Sanitär“ gegeben, so Bereichsleiter Schunk. Zunächst musste der vorhandene Bodenbelag inklusive des Estrichs abgetragen werden. Auch mussten einzelne, nicht tragende Innenwände abgebrochen und Deckenverkleidungen entfernt werden. Im Anschluss erfolgte die Erneuerung der Heizungs- und Sanitärinstallation, der Einbau einer Zu- und Abluftanlage, Estricharbeiten, der Einbau einer neuen Decke als Rasterdecke sowie die Erneuerung der Elektroinstallation. Abschließend wurden neue Türelemente montiert, neue Sanitärobjekte installiert, Wand- und Bodenbeläge erneuert und am Ende alles neu gestrichen.

Die Mosaik-Schule hatte 2022 eine neue Mensa erhalten. Die neuen Räume werden seitdem auch für pädagogische Angebote des Offenen Ganztags der Grundschule genutzt. Rund 1,64 Millionen Euro hat die Stadt Minden als Schulträgerin in diesen Bau investiert. Auch hierfür habe das Land die Hälfte der Kosten über ein Förderprogramm getragen.


Porta Westfalica

18.03.2025

Stadtbücherei Porta Westfalica: Die Medien AG bietet weitere Kurse für Touch-Handy

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Die Medien-AG der Stadtbücherei Porta Westfalica bietet wieder den Kurs „Einsteiger 1 – Basiskenntnisse für den Umgang mit dem Touch-Handy“ im Lesecafé der Stadtbücherei an. Der vom Seniorenbeirat der Stadt Porta Westfalica gewünschte und unterstützte Kurs der Medien-AG ist für alle geeignet, die die Bedienung eines Smartphones erlernen möchten und richtet sich dabei ausdrücklich an Seniorinnen und Senioren. Das Motto der Medien-AG lautet: „Wir lassen niemanden zurück.“

In verständlicher Form wird die Funktion des Gerätes und Basiswissen für den Alltag vermittelt. Auch Begriffe und deren Bedeutung und Anwendung werden erläutert. Der Kurs ist geeignet für die gängigen Betriebssysteme Android (z.B. Samsung) und Apple (i-Phones).

Eine Kurseinheit dauert 90 Minuten, ein Kostenbeitrag von zehn Euro wird erhoben, der passend bar beim Termin zu entrichten ist. Bei begründeter Absage entfallen die Kosten für den jeweiligen Termin. Eine Anmeldung bei der Stadtbücherei ist unbedingt erforderlich, da die Lerngruppen bewusst klein gehalten werden. Möglich ist die Anmeldung telefonisch 0571 791 177, per E-Mail stadtbuecherei@portawestfalica.de oder persönlich während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei im Kleinen Bildungsviertel an der Grundschule Hausberge, Kirchhofsweg 2a.

Später werden dann weiterführende Kurse wie „Einsteiger 2 – Basiskenntnisse Fortsetzung“ und Themenabende und -kurse z.B. zu Datensicherung, Bezahlsystemen, Videotelefonie oder Fotobuch angeboten. Interessenten können sich dazu in der Stadtbücherei vormerken lassen und werden informiert, wenn die Angebote starten.


Minden

13.03.2025

„Gelungene Einweihungsfeier“ für die neue Sporthalle

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Kombinationsbau mit Mensa und Räumen für den Offenen Ganztag symbolisch übergeben – Grundschule Dankersen-Leteln freut sich über die Fertigstellung – Stadt investiert 6,52 Millionen Euro

Minden. Mit einem langen Spalier aus Schülerinnen und Schülern, die bunte Krepp-Bänder wedelten, wurden die rund 100 Gäste der Einweihungs-Veranstaltung an der Grundschule Dankersen-Leteln am vergangenen Freitagmittag (7. März) fröhlich empfangen. Und „fürstlich“ ging es weiter: Die Jacken und Mäntel wurden abgenommen, Namensschilder ausgehändigt und am Eingang der Mensa oben gab es verschiedene Kaltgetränke. Einige Schüler*innen hatten sich „richtig in Schale“ geworfen. Andere führten später ihr Können im Tischtennis-Rundlauf, Turnen, im Judo und Pop-Dance in der neuen Einfeldhalle vor.

„Eine rundum gelungene Feier“, lobten ganz viele Gäste am Ende. Das haben Schulleiter Cord Kemenah und seine Stellvertreterin Katja Hellmann sicher gerne gehört. Die beiden und Viertklässler Jarne als Co-Moderator begrüßten die Teilnehmenden und führten locker durch das eineinhalbstündige Programm der Einweihungs-Veranstaltung in der neuen Mensa der Grundschule. Es gab eine Rede von Bürgermeister Michael Jäcke, Interviews, eine Film- und Fotodokumentation der Bauphase und am Ende Goldmedaillen für viele Beteiligte aus der Verwaltung, der Schule, des Offenen Ganztags (OGT), der Elternschaft, aus dem Förderverein und von Planungsbüros. Für Unterhaltung sorgten der JeKits-Chor unter der Leitung von Benjamin Sazewa sowie eine Tanzgruppe aus Mädchen und Jungen der Klassen 4a und 4b.

Nach 30 Monaten Bauzeit konnten die Stadt Minden und die Verantwortlichen der Grundschule Dankersen-Leteln jetzt die neue Einfeldhalle mit Sonderräumen für den Offenen Ganztag offiziell einweihen. „Gemeinsam können wir uns nun über den gelungenen und modernen Neubau der Sporthalle, über die tolle Mensa und die sehr schönen Räume für den offenen Ganztag freuen“, hob Bürgermeister Michael Jäcke in seinem Grußwort hervor. Er erinnerte daran, dass es nicht von Anfang an geplant war, die in die Erde versenkte Halle mit „aufgesetzten“ Räumen für den OGT zu kombinieren. Ursprünglich sollte die alte, abgängige Turnhalle aus den 1970er Jahren nur durch einen Neubau ersetzt werden. Aber es kam dann anders.

Die Erweiterung wurde im Februar 2021 vom Bildungsausschuss beschlossen, weil der Offene Ganztag an der Grundschule stark gewachsen war und die OGT-Kinder nur in sehr beengten Räumlichkeiten betreut werden konnten. Auch der Platz in der Mensa reichte nicht mehr aus. Nicht nur der von Architekt Eberhard Daske (Bereich Gebäudewirtschaft) entworfene Bau wuchs auf dem Papier, auch die Kosten – mit verursacht durch stark gestiegene Materialpreise nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine. Am Ende hat die Stadt für diese Maßnahme 6,53 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt. Die gute Nachricht: Es gibt Fördermittel, so dass der Eigenanteil der Stadt Minden am Ende voraussichtlich nur 1,4 Millionen Euro beträgt.

Die Kosten des Sporthallenteils werden zu 90 Prozent aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz finanziert. Insgesamt ca. 3,1 Millionen Euro an Fördermitteln werden hier erwartet. Der Mensa-/Ganztagsteil wird zu einem großen Teil im Rahmen der Ganztagsförderung seitens des Landes unterstützt. „Wir erwarten hier zusätzlich ca. 2 Millionen Euro an Fördermitteln“, berichtete Jäcke, der auch noch einige technische Details zum Besten gab. So verfügt die 1275 Quadratmeter große Sporthalle über Luftwärmepumpen auf dem Dach, um das Gebäude zu beheizen. Die Halle selbst wird über eine Deckenstrahlheizung erwärmt. Die Fassade ist zum einen Teil mit Klinkern, zum anderen mit sogenannten Trespa-Platten verkleidet. Das Gebäude ist gestalterisch an das vorhandene Schulgebäude angepasst.

257 Kinder insgesamt, davon 217 im OGT, besuchen aktuell die Grundschule in städtischer Trägerschaft – deutlich mehr, als man noch vor ein paar Jahren gedacht habe, so Jäcke. Deshalb mussten auch in Dankersen zusätzliche Eingangsklassen geschaffen und Container aufgestellt werden. Dort sind aktuell zwei Klassen und zwei Mehrzweckräume für Kunst und Musik untergebracht. Die OGT-Initiative „DaLeBi“ freut sich nicht nur über die neuen, hellen Räumlichkeiten zur Betreuung der Kinder, sondern auch über einen Bolzplatz, der in Kürze wieder genutzt werden kann. Das eingesäte Gras muss noch weiter anwachsen.

In der Mensa mit einer Ausgabeküche können rund 100 Schüler*innen gleichzeitig das Mittagessen einnehmen. In einem großen Raum werden die OGT-Kinder betreut. Zudem wurde noch ein Büro für den OGT-Träger gebaut und eingerichtet. Dieser Neubau biete den „wohl schönsten Ausblick aller Schulen“ in Minden, stellte Jäcke als These auf. „In diesen Räumen mit einer hellen und freundlichen Atmosphäre macht das Lernen und Spielen wirklich Spaß. Das hätte ich mir als Schüler damals auch gewünscht“, so der Bürgermeister weiter. Alle Gäste der Einweihung konnten den Ausblick auf benachbarte Felder und ins Grüne genießen.

Zum Ende seines Grußwortes wirft Bürgermeister Michael Jäcke einen Handball zu Schulleiter Cord Kemenah – die symbolische Übergabe. Der fängt den Ball und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten. Und das waren viele, wie bei der Einweihung deutlich wurde. Durch die Baustelle hatte die Schule über einen längeren Zeitraum Platzprobleme auf dem Schulhof, wie die stellvertretende Leiterin Katja Hellmann in einem Kurz-Interview berichtete. Der Sportunterricht fand in anderen Hallen statt, es mussten über mehr als zwei Jahre Busse eingesetzt werden, berichtete eine Elternvertreterin. Es gab Lieferprobleme beim Material, erinnerte sich Bauleiter René Fegel (Bereich Gebäudewirtschaft) und die bestellten Möbel kamen später, so Simone Thäte vom Schulbüro.

Am Ende aber waren alle „superfroh“, dass nun alles fertig „und so schön geworden ist“. Schüler Jarne konnte sich noch an die alte, dunkle Turnhalle und die engen Umkleideräume erinnern. Die neue sei größer, sehr hell und freundlich. Sie biete deutlich mehr Möglichkeiten für den Sportunterricht, habe größere Umkleiden und mehr Geräte. Ausdrücklich hatte sich die Schule das „Aktionscenter“ gewünscht – das ist ein kombinierter Bereich zum Turnen, Rutschen, Bewegen und „Chillen“ in der neuen Halle. Auch ein großer TV-Bildschirm wurde dort eingebaut. „Damit können wir uns optimal auf den Sportunterricht vorbereiten“, berichtet Karsten Römbke, der unter anderem auch als Sportlehrer in der Grundschule Dankersen-Leteln tätig ist. Auf dem Großbildschirm könnten zum Beispiel auch Übungen eingespielt und nachgeturnt werden.

Nicht nur die Schule auch mehrere Vereine nutzen nun die neue und moderne Halle an der Mainstraße. Judo, Tischtennis, Handball oder Volleyball wird hier nachmittags und abends gespielt. Auch das Jugendhaus „Alte Schmiede“ gehört zu den Nutzer*innen. Innen ist alles fertig. Aktuell laufen noch kleinere Maßnahmen im Bestandsgebäude der Schule, zum Beispiel, um die alte Mensa als Schulraum wieder nutzbar zu machen sowie die Sanierung einzelner Klasse. Draußen soll nächste Woche der Feinschliff an den Außenanlagen beginnen.

Foto © Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz)


Minden

13.03.2025

Ein neuer Chef für die Musikschule Minden

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Andreas Neuhaus ist zum Geschäftsführer bestellt worden – Er ist bereits seit 1998 in der städtischen Kultureinrichtung tätig – Talente sollen gefördert und mehr Ensembles gegründet werden

Minden. Die Musikschule Minden gGmbH hat seit Jahresbeginn einen neuen Geschäftsführer: Der 56-jährige Diplom-Musikpädagoge Andreas Neuhaus folgte Anfang 2025 auf Jörg Meder, der die städtische Gesellschaft vom 1. Juni 2021 bis 31. Dezember 2024 leitete. Meder hatte Ende 2024 aus gesundheitlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Zur stellvertretenden Musikschulleitung wurde Lisa Oefler ernannt, die seit fünf Jahren an der Musikschule Querflöte unterrichtet und auch den Fachbereich leitet.

Andreas Neuhaus ist kein Unbekannter in der Musikschule und schon seit 1998 dort als Lehrer für Posaune angestellt. Zuletzt war er stellvertretender Leiter und bereits seit 2004 Koordinator für den Bereich „Klassik“. Nun ist Neuhaus der neue Chef von 36 angestellten Musiklehrer*innen, zwei Verwaltungskräften und einer FSJlerin (Praktikantin im freiwilligen sozialen Jahr). Bald soll noch eine Kraft hinzukommen. Eine weitere Stelle mit 15 Wochenstunden für Verwaltungstätigkeiten ist ausgeschrieben.

Neuhaus hat in Minden am Herder-Gymnasium Abitur gemacht, dann zunächst Lehramt für Primarstufe in Dortmund, anschließend Posaune und Musikpädagogik in Essen studiert. Nach seinem Diplom an der Folkwang-Universität hat er 2014 noch ein Master–Studium für „Alte Musik“ in Bremen abgeschlossen. Seine Leidenschaft gehört der Alten Musik. Mit seinem Ensemble Respiro verwirklicht er eigene Konzertprojekte und mit der Barockposaune konzertiert er deutschlandweit in verschiedenen Orchestern. 75 Prozent seiner Tätigkeit sind für die Geschäftsführung und 25 Prozent für Unterricht in der Musikschule vorgesehen.

Die in den vergangenen Jahren weiter gewachsene Musikschule – seit 2004 eine gemeinnützige Gesellschaft der Stadt Minden – hat aktuell rund 1.300 Schüler*innen, davon sind allein 600 so genannte „Jekits-Kinder“. „JeKits“ – eine Abkürzung für „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ – ist ein kulturelles Bildungsprogramm in Grund- und Förderschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. „JeKits“ ist zum Schuljahr 2015/16 als landesweites Nachfolgeprogramm von „Jedem Kind ein Instrument“ (kurz JeKi) gestartet und wird vom Land gefördert.

„Rund 500 Kinder gehen hier pro Woche ein und aus“, berichtet Neuhaus, der viele Ideen und Pläne hat. So möchte er das „Jekits“-Modell modifizieren und unter anderem ein „Instrumenten-Karussell“ wieder einführen. Das gab es bereits im Jahr 2000, ist dann aber wieder eingestellt worden. Das Projekt ermöglicht es den Grundschüler*innen drei Wochen lang, ein ausgeliehenes Instrument auszuprobieren. Es können dabei eigene Interessen, Leidenschaften oder auch Talente entdeckt werden. Aus Erfahrung weiß Diplom-Pädagoge Neuhaus, dass nicht immer eines von Eltern ausgewählte Instrument auch zum Kind „passt“.

Ein großes Anliegen ist ihm auch die Talent-Förderung. Die soll nach einem Modell, das es schon in Bielefeld gibt, auf neue Füße gestellt werden. Die jetzt an der Musikschule Minden gestartete „Talent-Akademie“ soll dabei keine Konkurrenz zu anderen, laufendem Wettbewerben, wie „Jugend musiziert“ sein. Neuhaus möchte eher die „verborgenen Talente“ aus Familien entdecken und fördern, die nicht unbedingt aus Bildungshaushalten kommen. Die Nachfrage sei hoch, berichtet der Geschäftsführer. Zehn Jugendliche, die kreativ und engagiert sind, wurden bereits in die „Akademie“ aufgenommen, sie spielen überwiegend in Ensembles. Die Akademie soll auch auf jüngere Schüler im Alter von elf bis zwölf Jahren ausgeweitet werden.

Neuhaus möchte auch das Instrument „Stimme“, also den Gesang stärken, sowie weitere Ensembles aufbauen. Für die Gesang-Ausbildung ist Jonathan Bade mit einer halben Stelle zum Team gekommen. Unter anderem ist geplant, einen Kinder- und Jugendchor aufzubauen. Auch probt im nicht voll ausgelasteten Band-Raum seit kurzer Zeit der „Musikclub“ – eine Gruppe junger Menschen mit geistigen Handicaps. Ein weiteres „Steckenpferd“ von Neuhaus ist, die in Minden sehr vielfältige freie Kulturszene zu stärken. Schon vor 20 Jahren sei hier ein Netzwerk entstanden, das es zu stärken gilt, so der neue Geschäftsführer.

700 Instrumentalschüler*innen gibt es in der Musikschule, wozu auch die Mitglieder der drei großen Chöre (Jazzchor, „TonArt“ und Nachbarschaftschor) zählen. Rund 100 Erwachsene werden unterrichtet, hinzu kommen noch rund 130 Frauen und Männer in den Chören. Vor allem die jungen Talente haben in der Vorspielwoche vom 17. bis 23. März, die Möglichkeit vor einem Publikum aufzutreten und ihr Gelerntes vorzutragen. Die Musikschule befindet sich in einem alten Kasernengebäude im Simeonsglacis und hat einen eigenen Saal mit Bühne.

Alle Lehrkräfte sind seit dem 1. Juni 2024 angestellt. „Vorher gab es – unter anderem aus Kostengründen, aber auch um nachfrage- und angebotsorientiert arbeiten zu können – zahlreiche Honorarkräfte“, berichtet Neuhaus, der den Umstellungsprozess bereits seit 2018 eng begleitet hat. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts mussten alle Honorarverträge in Festanstellungen umgewandelt werden. Darüber ist der neue Geschäftsführer glücklich. Denn dieser Umstand gebe den jetzt angestellten Musiklehrer*innen mehr finanzielle Sicherheit und Verbindlichkeit. Die Lehrer*innen seien kreativer, sehr motiviert und engagiert, hat er beobachtet. Für alle Beschäftigten soll es auch mehr Fortbildungen geben.

Positiv habe sich ebenfalls die jetzt stabile, finanzielle Situation ausgewirkt und ihm als neuen Geschäftsführer einen guten Start ermöglicht, lobt Neuhaus. Im Dezember 2024 hat der Haupt- und Finanzausschuss einen Nachtragsvertrag zur besseren finanziellen Ausstattung beschlossen. Damit soll der Musikschule für die noch vier Jahre währende Vertragslaufzeit eine inhaltliche Entwicklungsmöglichkeit (klassischer Gesang, Jugendchor und Musikalische Früherziehung) gegeben werden.

„Wirtschaftliches Ziel der gemeinnützigen gGmbH ist nicht Gewinnerzielung, sondern die chancengleiche Teilhabe an musikalischer Bildung für möglichst viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene“, macht Beigeordneter und Stadtkämmerer Norbert Kresse in seiner Funktion als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung deutlich. Er bezeichnete es als „eine glückliche Fügung“, dass Andreas Neuhaus jetzt „an der richtigen Stelle“ angekommen sei. Er fülle diese Position mit sehr viel Engagement aus und bringe viele Jahre Erfahrung an der Musikschule mit, so Kresse.

Anlage: 1 Foto (© Pressestelle der Stadt Minden)


Minden

12.03.2025

Frischgepflanzte Eiben aus dem Glacis gestohlen

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Minden. Sehr verärgert ist der Bereich Grünflächen der Städtischen Betriebe Minden (SBM) über den dreisten Diebstahl von drei frisch gepflanzten Bäumen aus dem Glacis. Ein unbekannter Täter/eine unbekannte Täterin hat zunächst vor rund 14 Tagen eine Eibe im neu gestalteten Fischerglacis ausgegraben und entwendet. Ende der vergangenen Woche fehlten zwei weitere Eiben. Der zweite Diebstahl ist am vergangenen Freitag bemerkt geworden, wie ein Mitarbeiter berichtet hat.

Die Bäume haben eine Höhe von 100 bis 120 Zentimetern. Den Wert pro Eibe inklusive Pflanzlohn beziffern die SBM bei 50 Euro. Der Schaden beträgt also insgesamt rund 150 Euro für alle drei Bäume. Die SBM hoffen nun, dass möglicherweise Spaziergänger*innen oder Anwohner*innen die Tat beobachtet haben.

Nicht der Schaden an sich, sondern der Umstand, dass Bürger*innen frisch gepflanzte Bäume aus dem Glacis entwendet haben, empört die Mitarbeitenden der Städtischen Betriebe Minden.

Im Fischerglacis wurden im Jahr 2024 für eine Neugestaltung nach dem Pflege- und Entwicklungskonzept Mittel in Höhe 790.000 Euro „verbaut“: für neue Wege, neue Bäume, Sträucher sowie Stauden, für die Sanierung des Teiches, für eine neue Möblierung und für die Sichtbarmachung der Marienquelle. 80 Prozent der Mittel kamen aus dem Städtebau-Förderprogramm.

Anlage: 1 Foto vom Pflanzloch, wo mal eine Eibe stand (© Städtische Betriebe Minden)


Minden

12.03.2025

Minden sucht kreative Projekte: Vorschläge für den Heimat-Preis einreichen

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Minden. Der Heimat-Preis der Stadt Minden wird auch 2025 vergeben. Wer ein besonderes Projekt oder einen engagierten Verein nominieren möchte, kann das online unter www.minden.de/heimat, über das Beteiligungsportal der Stadt oder per Post an die Stadt Minden (Stichwort: Heimat-Preis, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden) tun. Und zwar noch bis zum 31. März.

Für die Bewerbung sind die Kontaktdaten der*des Vorschlagenden sowie eine kurze Beschreibung des Projekts und der Ansprechpartner*in erforderlich. Besonders wichtig ist eine überzeugende Begründung, warum das Projekt den Heimat-Preis verdient.

Gesucht werden kreative, engagierte Projekte in den Bereichen Kultur, Geschichte, Soziales, Sport oder Interkulturalität, aber auch solche, die das kulturelle Erbe bewahren oder sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen.

Der Heimat-Preis wird in bis zu drei Kategorien verliehen. Das Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro wird vom Land NRW bereitgestellt. Weitere Informationen gibt es auf www.minden.de/heimat.


Minden

10.03.2025

Tüfteln zu Ostern: Funkamateure laden Kinder zum Löt-Workshop ein

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Minden. Die Mindener Funkamateure freuen sich am Samstag, 29. März, auf interessierte Kinder ab sechs Jahren im Vortragsraum der Stadtbibliothek, die Spaß am Tüfteln und Werkeln haben. Passend zu Ostern werden diesmal kleine Hasen aus verschiedenen Bauteilen zusammengelötet und zum Leuchten gebracht. Es werden zwei Gruppen angeboten, 10 Uhr bis 11.15 Uhr und 11.30 Uhr bis 12.45 Uhr. Da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt, sollte man sich schnell in der Stadtbibliothek unter der Telefonnummer +49 571 83791-0 oder per E-Mail an stadtbibliothek@minden.de anmelden.


Minden

07.03.2025

Freie Plätze für das Osterferienprogramm

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Minden. Die Osterferien stehen vor der Tür und die Stadt Minden hat wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren vorbereitet. Wer auf der Suche nach einer tollen Ferienbetreuung ist, die Kindern Spaß macht und sie gleichzeitig gut betreut werden, ist hier genau richtig.

Das erfahrene Team aus Fachkräften und ausgebildeten Jugendleiter*innen bietet ein buntes Programm an, das garantiert keine Langeweile aufkommen lässt. Die Kinder können sich auf lustige Spiele, kreative Bastelangebote, aufregende Ausflüge, sportliche Aktivitäten und natürlich jede Menge Spaß freuen. „Es gibt noch freie Plätze bei unseren Osterferienspielen“, sagt Monireh Landmann aus dem Bereich Jugendarbeit/Jugendschutz, „also sichern Sie sich schnell einen Platz für ihr Kind.“

Die verlässliche Ferienbetreuung findet in verschiedenen Jugendhäusern der Stadt statt, wie dem Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank, dem Jugendhaus Geschwister Scholl und dem Jugendhaus Alte Schmiede. Von Montag bis Freitag, jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr, können die Kinder an den Aktivitäten teilnehmen. Für diejenigen, die eine frühere Betreuung benötigen, gibt es ab 7.30 Uhr eine Frühbetreuung (mit einem kleinen Aufpreis).

Neben den abwechslungsreichen Gruppenspielen, Bastel- und Bewegungsangeboten gibt es jeden Tag ein warmes Mittagessen und ausreichend Getränke, sodass man rundum versorgt ist. Auch im Kinder- und Jugendtreff Westside und in der Juxbude gibt es während der Osterferien spannende Angebote.

Alle Veranstaltungen und genaue Infos gibt es auf dem Ferienportal der Stadt Minden (www.unser-ferienprogramm.de/minden). Die Anmeldung für die städtischen Ferienspiele kann direkt online erfolgen. Wer noch Fragen hat, kann sich an den Bereich Jugendarbeit/Jugendschutz des Jugendamtes der Stadt Minden gerne telefonisch (+49 571 89-257) oder per E-Mail (ferienprogramm@minden.de) wenden.


Minden

07.03.2025

Ausländer- und Einbürgerungsbehörde derzeit nur eingeschränkt erreichbar

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Minden. Aufgrund von Personalengpässen, Einarbeitung und Softwareumstellungen sind die Ausländer- und die Einbürgerungsbehörde der Stadt Minden derzeit nur eingeschränkt erreichbar. Die Kolleg*innen bitten daher derzeit von Nachfragen zu bereits gestellten Anträgen abzusehen und bitten um Verständnis, dass die Bearbeitungsdauer derzeit länger als üblich ist.

Auch weisen die Ausländer- und Einbürgerungsbehörde darauf hin, dass persönliche Vorsprachen ohne einen Termin nicht bearbeitet werden können. Zur Einreichung von Unterlagen soll der Briefkasten der Stadt Minden auf dem Kleinen Domhof oder der aufgestellte Postkasten auf dem Flur der Ausländerbehörde genutzt werden.

Die beiden Dienststellen sind derzeit montags, dienstags und donnerstags in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr telefonisch sowie in dringenden Fällen per E-Mail unter abh@minden.de oder einbuegerung@minden.de zu erreichen.


Minden

06.03.2025

Jetzt noch anmelden: Erlebnisfreizeit in den Osterferien

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Minden. Das Jugendhaus Geschwister Scholl bietet in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Minden eine tolle Ferienfreizeit in den Osterferien an. In diesem Jahr geht es ins vom 14. bis 18. April ins Sauerland.

Silke Weber, Jugendhausleitung Geschwister Scholl, dazu: Du bist zwischen elf und 15 Jahre alt und hast Lust auf eine unvergessliche Ferienwoche voller Abenteuer und neuer Freundschaften? Dann komm mit uns nach Brilon ins wunderschöne Sauerland. Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit einer GPS-Abenteuer-Tour, einem Ausflug in den Freizeitpark Fort Fun, einer Pizzaparty und Discoabend und vielem mehr.

Dank Vollpension mit Frühstücksbuffet, Lunchpaket und warmem Abendessen in Buffetform ist man gut versorgt. Ob beim Klettern, Entdecken oder gemeinsamen Spielen – hier steht der Spaß an erster Stelle. Die Teilnehmer*innen werden während der gesamten Freizeit von erfahrenen und qualifizierten Jugendleiter*innen betreut.

Einen genauen Überblick über die Veranstaltung und den Ablauf der Freizeit gibt es auf dem Ferienportal der Stadt Minden (www.unser-ferienprogramm.de/minden) und auch im Jugendhaus Geschwister Scholl (Öffnungszeiten Dienstag- bis Samstagnachmittag oder telefonisch unter +49 571 649 215).


Minden

28.02.2025

Jetzt für eine Ausbildung mit Zukunft bewerben

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Minden. Die Stadt Minden und die Städtischen Betriebe suchen motivierte Nachwuchskräfte für verschiedene Ausbildungs- und Studienplätze ab Sommer 2025. „Als einer der größten Arbeitgeber der Region bieten wir die Möglichkeit, aktiv die Zukunft der Stadt mitzugestalten. Nutzt die Chance auf eine fundierte Ausbildung und hervorragende Jobaussichten in einem engagierten Team von rund 1.400 Mitarbeitenden“, unterstreicht Gabriele Hasse. Sie ist bei der Stadt Minden für die Berufseinsteiger*innen zuständig.

Aktuell sind noch Ausbildungs- und Studienplätze in den folgenden Bereichen zu vergeben:
– Bachelor of Laws
– Fachkraft für Veranstaltungstechnik
– Fachinformatiker*in, Fachrichtung Systemintegration
– Straßenbauer*in
– Straßenwärter*in
– Umwelttechnologe*in für Abwasserbewirtschaftung
– Umwelttechnologe*in für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen
– Verwaltungsinformatiker*in (B.A.)

Was gibt es:
– eine faire Vergütung
– 30 Tage Urlaub sowie zwei zusätzliche freie Tage an Heiligabend und Silvester
– eine mobile IT-Ausstattung und weitere Vorteile

Wer Interesse an einer Ausbildung oder einem Studium bei der Stadt Minden oder den Städtischen Betrieben hat, findet unter www.minden.de/ausbildung die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten. Dort gibt es auch alle Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen, Gehältern und weiteren Vorteilen. Bewerbungen sind ab sofort möglich.


Minden

27.02.2025

Mindener Rat beschließt Haushalt für das Jahr 2025 – Defizit sinkt auf 17,06 Millionen Euro

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Stadt investiert 36,5 Millionen Euro in Projekte – Beigeordneter Kresse: „2026 könnte es gelingen, doch noch den mittelfristigen Ausgleich darzustellen“

Minden. Nach rund zweistündiger Diskussion im Rat am vergangenen Donnerstag, 20. Februar, stand am Ende des Tagesordnungspunktes 10 der mehrheitliche Beschluss für den Haushalt 2025 der Stadt Minden. Mit 26 Ja-Stimmen, 17 Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde die Haushaltssatzung mit den vom Beigeordneten und Stadtkämmerer Norbert Kresse eingebrachten Änderungslisten schließlich verabschiedet.

Die Stadtverordneten hatten über das am 5. Dezember 2024 in den Rat eingebrachte „Paket“ – bestehend aus dem Haushaltsplan, dem freiwilligen Haushaltssicherungskonzept und dem Stellenplan – zu beschließen. 593 Seiten umfasst der Haushaltsplanentwurf und das freiwillige Haushaltssicherungskonzept hat nochmal 143 Seiten. Beides wurde seit Dezember in den Fachausschüssen sowie in den Fraktionen ausgiebig beraten.

In die vorgestellten Änderungen eingeflossen ist auch der vom Rat beschlossene, differenzierte Hebesatz für die Grundsteuer B und die vom Kreistag beschlossene Kreisumlage, die für 2025 um 3,5 Millionen Euro niedriger ausfällt als im Haushaltsplanentwurf veranschlagt. Positiv zu Buche schlägt – auch in den kommenden Jahren – die Beteiligung des Kreises an den Kosten der Förderschule Kuhlenkampschule von 150.000 Euro jährlich. Auch gibt es mehr Schlüsselzuweisungen des Landes. So hat sich das Defizit von 21,2 Millionen Euro im Entwurf des Ergebnisplanes auf nunmehr 17,06 Millionen Euro verringert. Das reduziert auch die Summe, die aus der Rücklage genommen werden muss, um den Haushalt 2025 auszugleichen.

„Diese Verbesserung um 4,1 Millionen Euro und auch der sehr gute Abschluss für das Jahr 2022 tragen dazu bei, dass es 2026 doch noch gelingen kann, einen Ausgleich bis zum Jahr 2029 darzustellen“, so Norbert Kresse im Rat. Aber die Lage bleibe angespannt. Der Stadtkämmerer zeichnete ein eher besorgniserregendes Bild für die nächste Jahre, in denen die Stadt vor einem prognostizierten Defizit von durchschnittlich 28 Millionen Euro steht. „Eine so große Summe kann man nicht allein durch eigene Sparanstrengungen auffangen“, machte Kresse deutlich. Dafür müsse es strukturelle Veränderungen auf Landes- und Bundesebene geben. Nach der jetzigen Berechnung sind die Rücklagen in 2029 aufgebraucht.

Gelingt es 2026 nicht, den Ausgleich in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2029 darzustellen, drohe die Stadt Minden erneut in eine pflichtige Haushaltssicherung zu kommen. Diese würde sie erneut zehn Jahre zum strengen Sparen zwingen. Ende 2021 hatte sich die Stadt nach zehn Jahren von roten Zahlen in vielen Haushalten, mit Hilfe des Landes und unter großen Sparanstrengungen „befreit“. Für 2022 konnte der erste ausgeglichene Haushalt seit 1998 aufgestellt werden, das gelang auch im Jahr 2023. Die „glücklichen Jahre“ hielten aber leider nicht lange, bedauert Bürgermeister Michael Jäcke. Schon 2024 musste die Stadt für einen Ausgleich einen tiefen Griff in die Rücklage tätigen. Hilfsprogramme oder Unterstützung von Bund und Land sind trotz der multiplen Krisen nicht in Sicht.

Die Schwierigkeiten sind die gleichen geblieben – und nicht nur in Minden“, macht Stadtkämmerer Kresse deutlich. Den Kommunen fehle seit vielen Jahren – trotz großer Sparanstrengungen – Geld in der Kasse. Die Ursachen: Weniger Gewerbesteuereinnahmen, mehr Aufgaben, mehr notwendige soziale Unterstützung, vor allem für Familien, höhere Personalausgaben, steigende Sozialtransfers (Bundesteilhabegesetz und Eingliederungshilfe für Behinderte) sowie höhere Finanzbedarfe der Umlagehaushalte (Kreis und Landschaftsverband). In Minden-Lübbecke kommen noch umzulegende Mehrbelastungen im Zusammenhang mit der steigenden Kreisumlage und dem Defizit der Mühlenkreiskliniken (MKK) obendrauf.

„Die vielen Leistungen, die Städte und Gemeinden zu erbringen haben, sind einfach nicht mehr auskömmlich darzustellen“, hatte Bürgermeister Michael Jäcke schon bei der Einbringung im Dezember festgestellt. Die kommunalen Spitzenverbände, wie der Städtetag, der Städte- und Gemeindebund sowie der Landkreistag, machten seit Jahren auf das andauernde Problem aufmerksam und übten Druck aus, die Kommunen besser finanziell auszustatten. Aber es kommen immer wieder Herausforderungen auf die Städte und Gemeinden zu. Bund und Länder führten immer neue Gesetze ein, die mit Aufgaben und mehr Bürokratie verbunden seien, sowie auch höhere Standards ein. Die Umsetzung bleibe den Kommunen überlassen, die meist dafür mehr Personal brauchen, was auch immer schwieriger zu finden sei, so Jäcke.

Bereits 2023 hatte der Rat beschlossen, mit Blick auf die schlechter werdende Lage, in eine freiwillige Haushaltssicherung zu gehen. Das erste Konzept mit 140 Maßnahmen wurde im Mai 2024 zusammen mit dem Haushalt beschlossen. Diese Maßnahmen – inklusive Steuererhöhungen – brächten eine Verbesserung von allein 7,3 Millionen Euro pro Jahr. „Für das Jahr 2025 haben sich hier aber keine wesentlichen Veränderungen ergeben, weil das Konzept ja auch erst im Mai 2024 beschlossen wurde“, erläutert Kresse. Aber für 2026 müssten erneut alle Dienststellen unter vermutlich erheblichen Anstrengungen zusätzliche Sparmaßnahmen in das HSK einbringen. „Das werde erneut ein Kraftakt für die Verwaltung sein“, so Kresse. Er hatte sich – angelehnt an eine Tradition kanadischer Finanzminister zum „Budget Day“ – für „den vor uns liegenden, steinigen Weg der nächsten Jahre“ schon mal passendes Schuhwerk angezogen. Zur Ratssitzung trug er Wanderschuhe.

Der Haushalt hat im Ergebnisplan (laufende Ausgaben) ein Volumen von 329,8 Millionen Euro auf der Einnahmen- und von 349,2 Millionen Euro auf der Ausgabenseite. Abzüglich eines globalen Minderaufwandes in Höhe von 2,289 Millionen Euro ergibt sich daraus ein Fehlbedarf von 17,062 Millionen Euro. Der Fehlbedarf im Finanzplan (Investitionen) beläuft sich auf 20,458 Millionen Euro. Für Baumaßnahmen und Anschaffungen sind im Jahr 2025 22,270 Millionen Euro an Kreditaufnahmen vorgesehen. „Das ist eine hohe Summe, aber wir haben ja heute im Rat auch ein sehr großes Schulbaumaßnahmen-Paket beschlossen“, erläutert Kresse den Bedarf. 152 Millionen Euro sollen bis zum Jahr 2033 allein in die Mindener Bildungslandschaft fließen. Insgesamt sind im Jahr 2025 Investitionen in Höhe von 36,5 Millionen Euro vorgesehen.

Aus drei Fraktionen gab es Anträge, die auch diskutiert wurden. Nur einer – die Reaktivierung der „Kinderbewegungswelten“ in Bärenkämpen – erhielt eine Mehrheit und schaffte es, berücksichtigt zu werden. Diese Maßnahme in Höhe von 3.000 Euro jährlich wird nun aus dem Haushaltssicherungskonzept gestrichen und vom Sportbüro fortgeführt. Abgelehnt wurden zwei Änderungsanträge zur Reduzierung des Gewerbesteuersatzes, der Verzicht auf die Erhöhung der Sondernutzungsgebühren in der Innenstadt und eine genannte „Globale Minderausgabe“ in Höhe von 2,1 Millionen Euro für drei Budgets.


Minden

25.02.2025

Daniela Giannone zur neuen Ersten Beigeordneten gewählt

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Zwei Drittel der anwesenden Ratsmitglieder stimmten am 20. Februar für die Bewerberin – 45-Jährige wurde in Minden geboren

Minden. Mit einer deutlichen Mehrheit ist die 45-jährige Daniela Giannone am 20. Februar 2025 zur neuen Ersten Beigeordneten der Stadt Minden gewählt worden. Zwei Drittel – das waren 32 der 48 der anwesenden Ratsmitglieder – stimmten für die gebürtige Mindenerin, die seit knapp drei Jahren wieder in der Nachbarkommune Petershagen wohnt und derzeit noch als Fachbereichsleiterin für Zuwanderung und Integration bei der Region Hannover arbeitet. Die Wahl erfolgte auf Antrag einer Fraktion in geheimer Abstimmung. „Ich bin überwältigt und freue mich sehr, in meiner Heimatstadt tätig sein zu können“, sagte Giannone nach der Wahl und bedankte sich für das Vertrauen. Sie wolle eine Erste Beigeordnete für die gesamte Stadtgesellschaft sein. Vor der Wahl hatte sich die Bewerberin dem Rat vorgestellt und Schwerpunkte benannt, die sie in ihrer Amtszeit angehen beziehungsweise umsetzten möchte.

Giannone folgt auf den Ende August 2024 ausgeschiedenen Ersten Beigeordneten Peter Kienzle, der sich nach 24 Jahren im Amt nicht erneut zur Wahl gestellt hatte. Die Volljuristin ist in den nächsten acht Jahren für den größten Geschäftskreis der Stadtverwaltung mit rund 400 Beschäftigten verantwortlich. Dieser umfasst die Bereiche Bürgerdienste, Recht, Sicherheit und Ordnung, Soziales und Jugend. In der Zeit der nichtbesetzten Beigeordneten-Stelle, seit dem 1. September 2024 und bis zum Antritt der jetzt gewählten Beigeordneten, trägt Bürgermeister Michael Jäcke die Verantwortung für den Geschäftskreis.

Giannone bringt für nahezu alle Themenbereiche zum Teil auch langjährige Erfahrungen mit. Seit mehr als 16 Jahren arbeite sie in den Bereichen Innere Sicherheit, Krisenmanagement, Migration und Integration, fasste sie in ihrer Vorstellung vor der Stadtverordnetenversammlung zusammen. Sie habe zudem über viele Ebenen Verwaltungsmanagement kennengelernt und trage seit längerem auch Führungsverantwortung.

Die Volljuristin wurde 1979 in Minden geboren. Zwölf Jahre ihrer Kindheit und Jugend verbrachte sie im Stadtbezirk Minderheide bis ihre Eltern nach Petershagen umzogen. Das Abitur absolvierte sie am städtischen Gymnasium in Petershagen. Das anschließende Studium der Rechtswissenschaften führte sie nach Trier und Padua/Italien. Nach dem ersten Staatsexamen absolvierte Giannone den juristischen Vorbereitungsdienst in Hessen und Nordrhein-Westfalen (NRW). Ihre Laufbahn begann sie nach dem zweiten Staatsexamen als Volljuristin im NRW-Landesdienst. Stationen waren hier die Bezirksregierung Düsseldorf, das Landeskriminalamt und von 2013 bis 2018 die Vertretung des Landes NRW bei der Europäischen Union in Brüssel – dort als Leiterin der Fachpolitik für Inneres und Sport.

2018 wechselte sie in das Ministerium des Innern in Düsseldorf. Vier Jahre arbeitetet sie dort als Referentin und Regierungsdirektorin in der Abteilung für Gefahrenabwehr. Ihr Schwerpunkt waren grenzüberschreitende Projekte im Katastrophenschutz. Dann kam die Pandemie und die Entscheidung, wieder näher an die Familie in Petershagen heranzurücken. Im Jahr 2022 wechselte Giannone zur Bezirksregierung nach Detmold. Hier war sie als Dezernentin im Bereich Flüchtlingsbetreuung eingesetzt. Seit Oktober 2023 schließlich ist sie Leiterin des Fachbereiches Zuwanderung und Integration bei der Region Hannover. Dort trägt sie die Verantwortung für 140 Mitarbeitende.

In zwei Jahren gelang es nach eigener Aussage, Digitalisierungeprojekte anzustoßen und Kooperationsprojekte zu initiieren. Durch Umstrukturierungen – eine neue Stabstelle wurde gegründet – konnte die Anzahl der Einbürgerungen in der Region Hannover nahezu verdoppelt werden. Von noch zu führenden Gesprächen mit ihrem jetzigen Arbeitgeber sei es abhängig, wann genau sie in Minden anfangen könne, sagte Giannone am Rande der Ratssitzung.

In ihrer Rede vor der Stadtverordnetenversammlung strich Giannone heraus, dass sie die soziale Teilhabe in Minden stärken, sich für die ausreichende Versorgung mit Kita-Plätzen sowie für frühkindliche Bildung einsetzen und auch Angebote für ältere Menschen und für Menschen mit Handicaps ausbauen wolle. Wichtig sei ihr – mit Bezug auf den demografischen Wandel – auch Familien mit Kindern gerecht zu werden und die Stadtteile mit vielen armutsgefährdeten Menschen im Blick zu haben, so Giannone weiter. Auch wolle sie den Bürgerservice noch bürgerfreundlicher gestalten, die digitalen Angebote ausweiten und Antragsprozesse beschleunigen.

Ein Thema, das sie ebefalls bewege, sei die Stärkung von Sicherheit und Ordnung. So habe sich auch in Minden das Sicherheitsempfinden vor allem in der Innenstadt verändert, weiß Giannone. Kommunale Präventionsprogramme könnten ausgebaut und die gute Zusammenarbeit mit lokalen Sicherheitspartnern noch weiter ausgebaut werden. Auch sollte über die Einführung eines kommunalen Ordnungsdienstes nachgedacht werden, sind weitere Vorschläge die die 45-Jährige machte. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch eine stärkere Kooperation mit der Polizei sowie mit der Sozial und Jugendarbeit.

Als Mensch mit internationaler Zuwanderungsgeschichte sei ihr das Thema Integration besonders wichtig, machte die Bewerberin deutlich. Die Zusammensetzung der Bevölkerung in Minden sei divers, die Gesellschaft vielfältig. In Minden lebten viele geflüchtete Menschen, die hier ein sicheres Zuhause gefunden hätten. Diese gelte es über innovative Programme und Handlungskonzepte zur Föderung von Integration und interkulturellem Dialog zu stärken – soweit dieses aufgrund der angespannten Haushaltslage möglich sei, so Daniela Giannone. Mit den rund 400 Mitarbeitenden in ihrem Geschäftskreis wolle sie künftig in einem regen Austausch stehen und stets transparente Entscheidungen treffen.

Sie stehe für eine wertschätzende Führungskultur und eine gute, verbindliche Kommunikation. Sie wolle die zukünftige Entwicklung Mindens aktiv mitgestalten – mit dem Rat, der Verwaltung und den Bürger*innen, streicht Daniela Giannone abschließend heraus, was mit einem längeren Applaus der meisten Ratsmitglieder und der Zuschauenden bedacht wurde. Die Vorstellung überzeugte schließlich die Mehrheit der Stadtverordneten, die Giannone abschließend wählten. Beschlossen wurde im Anschluss vom Rat auch die Dauer der Wahlperiode (acht Jahre) und die Beamtenbesoldung (B 4) sowie die Bereiche des Giannone zugeordneten Geschäftskreises.

Noch in der Amtszeit des Vorgängers Peter Kienzle – im Sommer 2024 – brachte die Stadt Minden das Stellenausschreibungsverfahren unter Begleitung eines Beratungsunternehmens auf den Weg. 16 Bewerbungen gingen ein. Sieben Kandidat*innen erfüllten die Kriterien des Anforderungsprofils. Mit diesen wurden von Fachleuten der beauftragten Beratungsfirma Gespräche geführt. Drei Bewerber*innen wurden danach ausgewählt, zwei stellten sich nach einem Rückzug eines Kandidaten schließlich in zwei Terminen der politisch besetzten Stellenbesetzungskommission (Assessment-Center-Verfahren) vor. Für die beiden verbliebenen Kandidatinnen gab es schließlich die Empfehlung, sich Ende November im Haupt- und Finanzausschuss in nichtöffentlicher Sitzung vorzustellen. Eine Kandidatin zog danach ihre Bewerbung zurück, so dass Daniela Giannone sich nun am 20. Februar dem Rat vorstellen konnte und auch gewählt wurde.

Bild: Foto von der Gratulation nach der Wahl im Rat – rechts Bürgermeister Michael Jäcke (© Pressestelle der Stadt Minden)


Lemgo

18.02.2025

Biodiversität fängt im Garten an

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Vorträge und Workshops starten bald

In Zeiten von Extremwettereignissen und Klimafolgenanpassung kann jeder einen kleinen Beitrag für den Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt leisten. Naturnahe Gärten oder Balkone können die Artenvielfalt mit wenig Aufwand erhöhen.

Wer einen Garten oder Balkon hat, freut sich im Frühling sicherlich, wenn die ersten Pflanzen anfangen zu blühen und nach und nach Vögel und Insekten zu Besuch kommen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich die Artenvielfalt am eigenen Zuhause weiter erhöhen. Naturnahe Gärten oder Balkone sind hier das Stichwort. Sie sind mehr als läppisch daher gesagt „Kraut und Rüben“, sondern ein wichtiger Faktor, um die schwindende Biodiversität im Kleinen zu stärken.

„In einer Zeit, in der der Verlust der biologischen Vielfalt alarmierende Ausmaße angenommen hat, wird es immer wichtiger, auch im eigenen Garten einen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Vielfalt zu leisten. Die naturnahe Gartengestaltung bietet hervorragende Möglichkeiten, die bunte Vielfalt der heimischen Flora und Fauna zu fördern und gleichzeitig Lebensräume für zahlreiche Tierarten zu schaffen“, betont Olrik Meyer, Fachbereichsleiter Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Mobilität beim Kreis Lippe.

„Schon die Aussaat von heimischen Wildblumen auf nur einem Quadratmeter oder auf dem Balkon kann so mancher Wildbiene das Überleben sichern“, sagt Ronja Post, Klimaschutzbeauftragte der Alten Hansestadt Lemgo. „Heimische Stauden sind außerdem perfekt an die regionalen Bedingungen angepasst und bieten zahlreichen Insekten, Vögeln und anderen Tieren ausreichend Nahrung“, ergänzt sie. Je vielfältiger, desto besser, denn damit fördert ein naturnaher Garten das ökologische Gleichgewicht.

Bei allen Pflanzen gilt: Jede hat ihre besonderen Vorlieben hinsichtlich des Standorts. Ob schattig, sonnig, absonnig, trocken, feucht, nährstoffreich, nährstoffarm, konkurrenzstark oder eher konkurrenzschwach – all dies sind Faktoren, die unbedingt berücksichtigt werden sollten, damit sie sich gesund entwickeln kann.

Vogelschutzhecken, Trockenmauern oder kleine Bachläufe sind darüber hinaus übrigens ebenfalls Maßnahmen, die den naturnahen Garten zu einem lebendigen Ort machen.

Neue Vortrags- und Projektreihe startet Ende Februar

Wer Interesse an der naturnahen Gestaltung seines Gartens oder Balkons hat und Unterstützung bei der Umsetzung haben möchte, kann ab Ende Februar an der neuen Vortrags- und Workshopreihe „Biodiversität fängt im Garten an“ des Kreises Lippe, der Alten Hansestadt Lemgo und des Rolfschen Hofs in Detmold teilnehmen. „Das Angebot ist eine tolle Ergänzung zu den 130 Zielen und Maßnahmen unserer Biodiversitätsstrategie ‚Lippes lebendige Vielfalt‘“, ordnet Olrik Meyer, Fachbereichsleiter Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Mobilität beim Kreis Lippe ein.

Die Vorträge und Workshops erstrecken sich über das gesamte Jahr. Am 28. Februar startet Referent Matthias Lang um 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Kreishauses in Detmold mit seinem Vortrag über naturnahe Gärten. Der dazugehörige Workshop findet am 8. März um 14 Uhr am Rolfschen Hof statt und wird von Geschäftsführerin Susanne Haferbeck geleitet.

Die Vorträge sind kostenlos und finden als Hybrid-Veranstaltungen statt. Anmeldungen für die Vorträge nimmt Ronja Post von der Alten Hansestadt Lemgo entgegen (Telefon: 05261 213-415; Mail: r.post@lemgo.de). Sie versendet außerdem Teilnahmelinks, wenn Interessierte online dabei sein möchten. Die Workshops kosten 15 Euro pro Termin und Person. Anmelden können sich die Lipperinnen und Lipper bis zu zehn Tage vor Termin beim Rolfschen Hof (Telefon: 05231 9810392; Mail: anmeldung@rolfscher-hof.de).

Im Mai geht es mit dem „Lebensraum Trockenraum/Magerbeete“ weiter. Im Juni und Juli fügt sich der „Lebensraum Wasser“ an. Der Vortrag und Workshop zum Thema „Lebensraum Wildblumenwiese/Wildblumensaum“ findet im September statt. Im September und November schließt die Reihe dann mit dem Thema „Lebensraum Wild- oder Vogelschutzhecke“. Auf den Webseiten des Kreises Lippe und der Alten Hansestadt Lemgo sind die Termine detailliert aufgelistet. Auf der Website des Rolfschen Hofs sind außerdem wichtige Hinweise zur Anfahrt hinterlegt.


Porta Westfalica

17.02.2025

Amphibienschutz hat hohen Stellenwert

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In der Zeit vom 20.02.2025 bis voraussichtlich 30.04.2025 wird der Papensgrund täglich von 18:00 Uhr bis 06:30 Uhr voll gesperrt.
Der Amphibienschutz hat einen hohen Stellenwert. Um die gefährdeten Tiere auf ihrem Weg zu den Laichgewässern zu schützen, wir der Papensgrund vom 20.02.2025 bis voraussichtlich dem 30.04.2025 täglich von 18:00 Uhr bis 06:30 Uhr voll gesperrt. Die Sperrung erfolgt durch Schranken, die von Ehrenamtlichen mit behördlicher Genehmigung geöffnet und geschlossen werden.
Die Stadt Porta Westfalica bittet um Verständnis für diese Einschränkung des Straßenverkehrs.

Der Papensgrund zählt zu den am stärksten von Amphibien frequentierten Bereichen. Die Sperrung ermöglicht es den Amphibien, die Straße sicher zu überqueren, direkte Tötungen oder Verletzungen werden vermieden. An anderen Straßen im Stadtgebiet, die von erhöhter Amphibienwanderung betroffen sind, werden Warnzeichen aufgestellt. Die Stadt appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders vorsichtig zu fahren und Rücksicht auf die wandernden Amphibien sowie auf die Naturschützer zu nehmen.
Auf folgenden Straßen ist ebenfalls auf die Amphibienwanderung zu achten.

– Barkhausen: B61 und B65
– Eisbergen: Hehler Feld, Scherfling
– Hausberge: Faulensiek, Hoppenstraße,
– Kempstraße, Mindener Weg, Unter dem Friedhof
– Holzhausen: Ellerburger Straße, Heerweg, Kastenweg, Papensgrund
– Kleinenbremen: Zum Brinkhoff
– Lerbeck: Gottfried-Keller-Straße
– Möllbergen: Mühlenstraße
– Veltheim: Hehler Feld, Langer Grund, Robert-Franke-Straße, Zur Lüchte


Minden

17.02.2025

Stadt Minden erweitert digitale Dienstleistungen: Testpersonen für neuen Onlinedienst gesucht

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Minden. Die Stadt Minden führt einen neuen Onlinedienst ein, der den Mindener*innen eine einfache und komfortable Möglichkeit bieten wird, ihre Wohnsitzanmeldung vollständig digital abzuwickeln. Um den neuen Dienst zu testen, sucht die Stadt Minden jetzt Personen, die entweder neu nach Minden ziehen oder innerhalb der Stadt umziehen.

Teilnehmer*innen müssen eine deutsche Meldeadresse und einen Personalausweis mit aktivierter Onlinefunktion besitzen. Ideal wäre es, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits ein BundID-Konto eingerichtet haben. Wer den Onlinedienst testen möchte, kann sich per E-Mail an die Digitalisierungsstelle des Bürgerbüros unter digitalisierung2.1@minden.de wenden.

Der neue Onlinedienst ist Teil eines Gemeinschaftsprojekts. Er wurde von der Stadt Hamburg entwickelt und kann von anderen Kommunen, wie auch der Stadt Minden, genutzt werden. Mit solchen gemeinsamen Projekten wird der digitale Service in ganz Deutschland weiter ausgebaut. Durch die neue Lösung wird es möglich, sich komplett online umzumelden. Der Adressaufkleber für den Personalausweis wird direkt zugeschickt, und die Daten auf dem Chip des Ausweises werden mittels BundID automatisch aktualisiert.

„Der neue Onlinedienst zur elektronischen Wohnsitzanmeldung ist ein weiterer Schritt in die digitale Zukunft und wird möglich machen, sich bequem von zu Hause aus umzumelden – ohne einen Gang zum Bürgerbüro“, unterstreicht Hauke Treptow, Teamkoordinator des Bürgerbüro und des Standesamtes.

Das Mindener Bürgerbüro bietet bereits zahlreiche digitale Angebote, wie die Online-Terminvergabe, die Online-Wohnungsgeberbescheinigung, die Abmeldung ins Ausland sowie die Einrichtung von Übermittlungssperren. Diese erfolgreichen digitalen Dienstleistungen sollen nun um die elektronische Wohnsitzanmeldung ergänzt werden.


Minden

12.02.2025

Stadtbus-Workshop mit Lemgoer Schülerinnen und Schülern

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Anregung aus Jugendforum

Wie lässt sich der STADTBUS in Lemgo verbessern? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Workshops, der im Januar stattfand. Initiiert wurde er vom Jugendforum und ermöglicht durch die Kooperation zwischen dem Jugendamt Lemgo und den Stadtwerken Lemgo. An dem Workshop nahmen engagierte Schülerinnen und Schüler der Realschule Lemgo, des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums, der Heinrich-Drake-Schule und der Karla-Raveh-Gesamtschule teil. Die Organisation übernahmen Maren Staczan und Silvie Tötemeier vom Stadtwerke-Marketing zusammen mit der Jugendamtsmitarbeiterin Natalie Wittmann, die auch als Koordinatorin des Jugendforums fungiert. Dank ihrer gemeinsamen Planung konnte der erste Workshop erfolgreich durchgeführt werden.

Etwa 20 Jugendliche nahmen an der Veranstaltung teil. Die Gruppe setzte sich zusammen aus bereits aktiven Mitgliedern des Jugendforums, die sich mit dem Thema STADTBUS auseinandergesetzt hatten, sowie weiteren motivierten Schülerinnen und Schülern, die über Flyer in den Schulen auf den Workshop aufmerksam gemacht wurden.

Anlass für den Workshop war das immer wiederkehrende Thema STADTBUS im Jugendforum Lemgo. Um gezielter auf die Probleme und Bedürfnisse der Jugendlichen eingehen zu können, wurde die Idee einer Arbeitsgruppe entwickelt. Dieser soll sich zukünftig zwei- bis dreimal im Jahr treffen, um sich über aktuelle Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten rund um den STADTBUS auszutauschen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops trafen sich in den Räumlichkeiten des STADTBUS-Zentrums. In Kleingruppen arbeiteten sie an spezifischen Themenfeldern und erarbeiteten konkrete Vorschläge. Zur Auswahl standen die Themen Fahrzeiten, Verspätungen und Überfüllung der Busse.

Die Jugendlichen sammelten ihre Vorschläge und stellten sie den Organisatorinnen und dem STADTBUS-Leiter Jürgen Kleß vor, sodass sie ein direktes Feedback zu ihren Ausarbeitungen erhielten. Die Jugendlichen berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und diskutierten angeregt mit den Verantwortlichen vor Ort.

Ein zentrales Ergebnis war der Bedarf an klareren Informationen zu den Zusatzfahrten, d.h. den zusätzlichen Fahrten zum Schulschluss am Mittag und ggf. zum Schulbeginn, die vielen Jugendlichen nicht bekannt sind. Auch einheitliche Regeln, wie z.B. das Abnehmen der Rucksäcke beim Einsteigen, um mehr Platz zu schaffen, werden von den Jugendlichen gewünscht. Auch eine längere Fahrzeit an Samstagen im Sommer wurde angeregt. Die Stadtwerke Lemgo haben zugesichert, diese und weitere Anregungen aufzugreifen und zu prüfen, welche Vorschläge umgesetzt werden können.

Interessierte Jugendliche sind eingeladen, sich weiterhin aktiv an Themen rund um den STADTBUS zu beteiligen. Bereits vor den Sommerferien ist ein weiteres Treffen geplant, um die erarbeiteten Ideen weiter zu verfolgen.

Foto 1: Natalie Wittmann (Mitte), Koordinatorin des Lemgoer Jugendforums, im Gespräch mit den Realschülerinnen (von links) Milena Mesropyan, Ritaj Saleh, Nazanin Noori und Irina Dulson. (Foto: Stadtwerke Lemgo)


Minden

10.02.2025

Kostenlose Energieberatung in Minden

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Minden. An jedem ersten Montag im Monat bietet die Stadt Minden zusammen mit der Verbraucherzentrale NRW eine kostenlose telefonische Energieberatung an. Zwischen 14 Uhr und 17 Uhr können 45-minütige Beratungstermine gebucht werden. Barbara Brendel, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale NRW, beantwortet alle Energiefragen von Ratsuchenden aus Minden und berät unabhängig zum Beispiel zu Energiesparmaßnahmen für Dach und Wände, Lüftungs- und Heizungsanlagen, Fördermitteln für Neubau und Sanierung, erneuerbaren Energien und effizientem Heizen.

Wer eine Beratung von Angesicht-zu-Angesicht bevorzugt, kann nach einer Beratung vor Ort in der Beratungsstelle in Minden fragen. Terminanfragen für diese und die telefonische Beratung nimmt Sarah Bredemeier vom Klimaschutzmanagement der Stadt Minden telefonisch unter +49 571 89-650 sowie per E-Mail an klimaschutzmanagement@minden.de entgegen.

Dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale ist die Energieberatung am Standort Minden kostenlos.


Minden

10.02.2025

Amphibienwanderung auf Mindener Straßen

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Minden. Autofahrer*innen sollten ab Anfang Februar besonders aufmerksam sein, denn auf einigen Straßen in Minden sind dann verstärkt Amphibienwanderungen zu beobachten. Die Stadt Minden möchte mit verschiedenen Maßnahmen zum Schutz dieser Tiere beitragen. Ziel dieser Schutzaktionen ist es, die zur Laichzeit wandernden Amphibien vor dem Straßentod zu retten. Im Gebiet der Stadt Minden sind verstärkt Wanderungen von Molchen, Grasfröschen und Erdkröten zu verzeichnen. Im Frühjahr wandern die Tiere aus ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern und kehren anschließend in die Sommerquartiere zurück.

Bei ihren Wanderungen müssen die Amphibien meist Straßen überqueren und finden so oft den sicheren Tod. Daher sorgt die Stadt Minden bereits seit 1986 mithilfe der Errichtung von Straßensperren und der Kennzeichnung von Amphibienwanderungen durch das Aufstellen von Hinweisschildern im Bereich der Ortsteile Todtenhausen und Minderheide für die Sicherheit der Tiere.

In diesem Jahr wird die Stadt Minden folgende Maßnahmen zur Sicherung der Amphibienwanderung einrichten:

1. Aufstellung einer Straßensperre im nichtasphaltierten Bereich der Straße Nehrensbrink

2. Aufstellung einer nächtlichen Straßensperre jeweils von 18 Uhr bis 7 Uhr an der Straße Torfweg

3. Aufstellung von Amphibienschutzzäunen an der Straße Nordholz und an der Straße Weg nach Petershagen. Betreut werden die Zäune durch ehrenamtliche Helfer*innen

4. Aufstellung einer Straßensperre, an der Straße An der Spandau zur Sicherung des Amphibienwanderbereiches Franzosenfriedhof Minderheide

5. Beschilderung mit dem Verkehrszeichen „Gefahrenstelle“ und dem Zusatzschild „Vorsicht, Krötenwanderung“ an den Wanderbereichen Franzosenweg, Graßhoffstraße, Nehrensbrink, Am Petersbach, Düpestraße, An der Spandau, Hämelstraße, Torfweg und Weg nach Petershagen

Über diese Schutzmaßnahmen hinaus werden Autofahrer*innen gebeten, mit ihrem Kraftfahrzeug in der Nähe der mit Hinweisschildern gekennzeichneten Bereiche besonders vorsichtig zu fahren. Außerdem bittet die Stadt Minden hierbei auch verstärkt auf Helfer*innen der Naturschutzgruppen zu achten, die an den Schutzzäunen die Hilfsaktionen durchführen.

Hintergrundinformationen zur Amphibienwanderung
Wenn ab Februar Temperaturen von fünf Grad und mehr erreicht werden, verlassen die dämmerungs- und nachtaktiven Kröten und Molche ihre Winterquartiere, die meist in der Nähe ihrer Laichgewässer liegen. Sie streben dann, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen, gezielt dem Teich oder Tümpel zu, in dem sie selbst einmal ihre Larvenzeit verbracht haben. Bei den Erdkröten werden nach 6 bis 14 Tagen Wasseraufenthalt die von der weiblichen Kröte abgelegten Eier vom Männchen besamt. Das Weibchen tritt dann den direkten Weg zum bis zu zwei Kilometer entfernten Sommerquartier an; die Männchen folgen nach einigen Tagen. Den Sommer verbringen die Tiere im Wald und vereinzelt auch in Gärten, wo sie als natürliche Schädlingsvertilger nützlich sind.

Bei dem Kamm-, Teich-, Berg- und Fadenmolch dagegen zieht sich das Balzspiel und die Laichabgabe über mehrere Wochen und Monate hin. Die Alttiere verlassen bald nach dem Ablaichen das Wasser. Die Kammmolche leben dann in dichter Vegetation in der Nähe von Gewässern und kommen meist nur nachts aus ihren Verstecken unter Holz und Steinen hervor, um Würmer, Schnecken, Insekten und Spinnen zu sich zu nehmen. Im Gegensatz zum Kammmolch wandern die drei anderen Molcharten weiter vom Laichgewässer weg, nämlich bis zu 400 Meter. Sie bevorzugen dabei feuchtes, vegetationsreiches Gelände und überwintern unter Baumstümpfen, Ästen, Steinen und in Erdlöchern.

Anlagen: Drei Fotos zur Amphibienwanderung (Bildnachweis: Biologische Station Minden-Lübbecke).


Minden

10.02.2025

Neuer Termin für Veranstaltung „Gesunde Ernährung“

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Minden. Die für den 19. März angekündigte Veranstaltung „Gesunde Ernährung“ im Treffpunkt Johanniskirchhof in Minden findet jetzt am Mittwoch, 9. April, statt. Beginn ist um 10 Uhr. Bis 15 Uhr wird die Verbraucherzentrale 60+ in Zusammenarbeit mit dem Mindener Seniorenbeirat rund um das Thema „Gesunde Ernährung für Seniorinnen und Senioren“ informieren.


Minden

10.02.2025

Die Stadt Porta Westfalica vergibt auch im Jahr 2025 den Heimat-Preis

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Die Stadt Porta Westfalica vergibt auch im Jahr 2025 den Heimat-Preis. Die Auszeichnungen ist eine Wertschätzung der ehrenamtlich Engagierten und ihres Einsatzes in verschiedenen Bereichen mit Bezug zur Heimatpflege. Bewerben können sich für den Heimatpreis Vereine, Gruppen, Organisationen oder Einzelpersonen.

Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird wie folgt verteilt:
Bei drei Platzierten: 2.000 € für den 1. Platz, 1.750 € für den 2. Platz und 1.250 € für den 3. Platz
Bei zwei Platzierten: 3.000 € für den 1. Platz und 2.000 € für den 2. Platz
Bei einem Preisträger: 5.000 €
Der Heimatpreis wird im Jahr 2025 unter Berücksichtigung folgender Preiskriterien ausgelobt:

Projekte und Maßnahmen zur Stärkung und Erhalt lokaler Identität und damit verbundenen Stärkung der Gemeinschaft
Beitrag zur Erhaltung von Traditionen und zur Pflege des Brauchtums
Anträge für die Verleihung im Jahr 2025 können bis zum 30.06.2025 bei der Stadt Porta Westfalica eingereicht werden. Anzugeben sind Ansprechpartner des Projektes und eine Erläuterung des Projektes. Der Antragsvordruck ist auf der Internetseite der Stadt Porta Westfalica veröffentlicht oder kann telefonisch unter der Tel.-Nr. 0571/791-174 angefordert werden.

Im Jahr 2019 wurde der Heimatpreis erstmalig von der Stadt Porta Westfalica verliehen. Im Jahr 2024 wurde der Preis für besonderen ehrenamtlichen Einsatz im Bereich der Heimatpflege in der Ratssitzung am 16.12.2024 an folgende Vereine verliehen:

1. Platz DLRG Ortsgruppe Porta Westfalica e.V.
Projekt: Aufarbeitung der durch die Covid-19 Pandemie ausgelösten Rückstände im Bereich der Schwimmfertigkeiten bei Kindern und außerordentliches Engagement im Bereich der Jugendarbeit.

2. Platz Schützenverein Barkhausen – Porta e.V
Projekt(e): Brauchtumspflege mit dem Schwerpunkt der Nachwuchsförderung sowie zur Stärkung und Erhalt lokaler Identität und damit verbundener Stärkung der Gemeinschaft.

3. Platz Karnevalsgesellschaft Grün-Rote Bütt Porta Westfalica e.V.
Projekt(e): Ehrenamtliches Engagement zur Stärkung und Erhalt lokaler Identität und damit verbundener Stärkung der Gemeinschaft, speziell mit Hinblick auf die Kinder- und Jugendarbeit.


Minden

10.02.2025

Pressemeldung Stadt Minden – Engagement für Minden: Projekte für den Heimat-Preis vorschlagen

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Engagement für Minden: Projekte für den Heimat-Preis vorschlagen

Minden. Der Heimat-Preis der Stadt Minden wird auch in diesem Jahr wieder vergeben. Der Ausschreibungszeitraum beginnt am 15. Februar. Alle, die ein außergewöhnliches Projekt oder einen engagierten Verein für die Auszeichnung vorschlagen möchten, haben bis zum 31. März Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Das geht online unter www.minden.de/heimat, über das Beteiligungsportal der Stadt Minden oder auf dem Postweg an die Stadt Minden (Stichwort: Bürgerschaftliches Engagement und Heimat-Preis, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden).

Wichtig für die Bewerbung sind die Kontaktdaten der vorschlagenden Person, eine präzise Beschreibung des Projekts und die Kontaktdaten des Projektansprechpartners oder der Ansprechpartnerin. Zudem sollte eine überzeugende Begründung enthalten sein, warum genau dieses Projekt den Heimat-Preis verdient.

Gesucht werden kreative und engagierte Projekte, die unsere Heimat aktiv mitgestalten. Kennen Sie Mindener Bürger*innen, die sich in den Bereichen Kultur, Geschichte, Soziales, Sport oder interkulturell engagieren und Menschen miteinander verbinden? Oder Projekte, die wertvolle Bräuche, Kulturgüter oder Gebäude bewahren und für die Zukunft sichern? Vielleicht kennen Sie auch Projekte, die sich für den Schutz unserer Umwelt, Natur und Landschaft einsetzen.

Neben diesen Kriterien werden natürlich auch Projekte berücksichtigt, die das Mindener Kulturgut pflegen, ehrenamtlich organisiert sind, dem Gemeinwohl dienen, öffentlich zugänglich und nicht auf wirtschaftlichen Profit ausgerichtet sind. Eine unabhängige Jury entscheidet schließlich über die Vergabe des Preises.

Der Heimat-Preis wird in bis zu drei Kategorien verliehen, und das Gesamtpreisgeld von 5.000 Euro wird vom Land NRW zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie die Chance, ein herausragendes Projekt zu nominieren und das Engagement in unserer Stadt sichtbar zu machen. Weitere Informationen gibt es online auf www.minden.de/heimat.


Paderborn

07.02.2025

Bunt und erlebnisreich: Der Ferienpass 2025 ist da!

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Die Jugendpflege der Stadt Porta Westfalica hat den Ferienpass 2025 veröffentlicht. Auch in diesem Jahr erwartet Kinder und Jugendliche ein abwechslungsreiches Ferienprogramm voller Abenteuer, Spaß und gemeinsamer Erlebnisse.

Das bewährte Konzept bleibt erhalten, jedoch mit neuen Angeboten. Dieses sind die Naturferienspiele in den Osterferien, bei denen Kinder einen ganzen Tag im Wald verbringen und die Natur hautnah erleben können.
Neuzugang im Angebot ist auch die Kooperation mit dem Angelsportverein Porta Westfalica, der ein Schnupperangeln für Jugendliche anbietet – eine tolle Gelegenheit, um erste Erfahrungen im Angeln zu sammeln.

Das Angebot in den Sommerferien bleibt bestehen, wurde jedoch neu strukturiert. Der Auftakt erfolgt nun mit den Zeltlagern für Teens und Kids am Großen Weserbogen, anschließend folgen die klassischen Stützpunktferien an der Realschule in Hausberge. Den Abschluss bilden, wie gewohnt Spiel, Spaß und Wasser und die Schwimmoffensive im Porta-Bad.

„Wir haben für die kompletten Oster-, Sommer- und Herbstferien ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt“, freut sich Olaf Böhne von der Jugendpflege Porta Westfalica.

Dank der Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und dem vielen Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer bietet das Programm zahlreiche Highlights voller Entdeckungen, neuer Freundschaften und spannender Begegnungen.

Der Ferienpass ist sowohl online als auch in gedruckter Form erhältlich. Die Anmeldungen erfolgen bequem über ein Online-Formular oder persönlich bei der Jugendpflege der Stadt.
Der Ferienpass wird an den Grundschulen und weiterführenden Schulen in Porta Westfalica verteilt. Zusätzliche Exemplare sind im Rathaus sowie im Bürgeramt erhältlich.

Alle Informationen sowie das Anmeldeformular finden Interessierte unter www.portawestfalica.de/ferienpass


Minden

07.02.2025

5.000 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes an der Goethestraße

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Michael Sting hat in seinem Verein und gemeinsam mit der Goethepark-Initiative gesammelt – Spende an die Stadt Minden jetzt überreicht – Ortsbürgermeister Bülte freut sich über die Unterstützung

Minden. Nicht so häufig kommt es vor, dass die Stadt Minden eine Spende in vierstelliger Höhe erhält. Umso mehr freuen sich deshalb Bürgermeister Michael Jäcke, Jugendamtsleiter Eckhard Mohrmann und Jugendhilfeplanerin Michaela Klee über 5.000 Euro an Unterstützung für die Neugestaltung des Spielplatzes an der Goethestraße. Mit der Spende des Vereins und Netzwerkes „British Chamber of Commerce in Germany e.V“ (deutsch: Britische Handelskammer in Deutschland, kurz BCCG) soll der Spielplatz aufgewertet und im Schwerpunkt die Gestaltung eines Spielbereiches für Kleinkinder umgesetzt werden, so die Stadtverwaltung. Der Verein sammelte das Geld gemeinsam mit der Goethepark-Initiative.

Vor Ort überreichte jetzt Michael Sting, in seiner Rolle als Vorstand des BCCG, die Spende an die Stadt Minden. „Auch wenn bei diesem Projekt nicht unbedingt der deutsch-britische Bezug im Vordergrund steht, wissen wir dennoch um unsere gesellschaftliche Verantwortung und möchten ein Zeichen für die folgenden Generationen setzten“, so Sting bei der Übergabe. Dafür stehe der Verein auch als „Young BCCG“. Spielen sei das beste Mittel, um soziales Bewusstsein und Integration zu fördern und zu stärken, begründete der Mindener sein Engagement für die Aufwertung des Spielplatzes im Stadtbezirk Königstor.

„Dieses ist bereits das zweite Projekt, was wir aktiv fördern und unterstützen“, ergänzt Manfred Stock, Sprecher des Aktionsbündnisses Königstor. Nach dem Projekt „Weiterentwicklung des Goetheparks zum Bewegungspark für Jung und Alt“, sei die Spendenaktion von Michael Sting ein weiteres Projekt, welches durch das Aktionsbündnis aktiv unterstützt werde. Ortsbürgermeister Thorsten Bülte, ergänzt, dass gerade im Stadtbezirk Königstor bürgerschaftliches Engagement wichtig sei. „Der Stadtteil wächst, es fehlt jedoch an professionellen Strukturen“, so Bülte.

Zahlreiche Anfragen aus der Stadtgesellschaft zu den Mindener Spielplätzen, deren Gestaltung, Ausstattung und Aufenthaltsqualität, gaben den Anstoß dafür, dass sich die Verwaltung der Stadt Minden im Jahr 2023 intensiv mit „diesen wichtigen Flächen für Kinder, Jugendliche und Familien“ intensiv befasst hat. Als Ergebnis wurde der bereichsübergreifend erstellte „Spiel-, Bewegungs- und Freiflächenbedarfsplan der Stadt Minden“ im September 2024 von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig verabschiedet.

Auf der im Plan erstellten Prioritätenliste der aufzuwertenden Spielplätze stehe der Platz an der Goethestraße ganz weit oben, so dass die Neugestaltung dieser Fläche noch dieses Jahr erfolgen soll, kündigen die für die Ausführung verantwortlichen Städtischen Betriebe Minden (SBM) und Jugendhilfeplanerin Michaela Klee an. Eltern in Minden wünschen sich – das hat eine Befragung ergeben – mehrheitlich vor allem mehr Spielmöglichkeiten für die kleineren Kinder.

Bildtext: Trafen sich Ende Januar auf dem Spielplatz im Goetheplatz zur Spendenübergabe (von links): Ortsbürgermeister Thorsten Bülte, Michael Sting (BCCG), Jugendhilfeplanerin Michaela Klee (Stadt Minden) und Manfred Stock (Aktionsbündnis Königstor)(© Stadt Minden).


Minden

05.02.2025

Seniorenbeirat Minden setzt auf Engagement: Neue Vertreterin und kommende Veranstaltungen

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Seniorenbeirat Minden setzt auf Engagement: Neue Vertreterin und kommende Veranstaltungen

Minden. Seit Januar 2025 verstärkt Liane Martens die Geschäftsstelle des Seniorenbeirats der Stadt Minden. Als Vertreterin von Ulrike Kaiser ist sie ab sofort die zentrale Ansprechpartnerin für alle Angelegenheiten des Seniorenbeirats.

Ihr primärer Aufgabenbereich umfasst die Erstellung eines Konzeptes für präventive Hausbesuche für Seniorinnen und Senioren. Damit sollen Maßnahmen entwickelt werden, um ältere Menschen frühzeitig in ihren individuellen Bedürfnissen zu unterstützen und präventiv zu beraten. Darüber hinaus kümmert sich Liane Martens in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Seniorenbeirates, um alle organisatorischen und inhaltlichen Belange, die den Beirat betreffen.

Der Seniorenbeirat ist eine wichtige Einrichtung, die es älteren Menschen ermöglicht, ihre Ideen und Wünsche in die Stadtpolitik einzubringen. Als beratendes Gremium nimmt der Seniorenbeirat an mehreren Fachausschüssen der Stadt Minden teil und vertritt dabei die Interessen der älteren Bevölkerung. Nur durch das Engagement der Seniorinnen und Senioren aus Minden kann der Beirat seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Anstehende Termine und Veranstaltungen
● Seniorenbeiratssitzung: 19. Februar, 10 Uhr, Treffpunkt: Johanneskirchhof (Johanniskirchhof 4, 32423 Minden)
● Seniorenbeiratswahl: 18. Juni, Treffpunkt: Johanneskirchhof, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben
● Save the Date: Veranstaltung „Gesunde Ernährung“ in Kooperation mit der Verbraucherzentrale 60+: 19. März, vormittags, Thema: „Gesunde Ernährung für Seniorinnen und Senioren“, Treffpunkt: Johanneskirchhof (ÄNDERUNG: findet jetzt am Mittwoch, 9. April, statt)

Der Seniorenbeirat Minden lädt alle Interessierten ein, sich aktiv zu beteiligen und mit ihren Anliegen und Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen beizutragen.

Bild: Senior*innenarbeit in Minden (Bildnachweis: Stadt Minden).
Personen v.l.n.r.: Klaus Kambartel, Karl-Heinz Bornemann, Burkhard Witte, Rolf Walter Schnitker, Sieglinde Lüders, Liane Martens, Heidemarie Bierbaum (1.Vorsitzende).


Porta Westfalica

31.01.2025

Online-Ummeldung nach Umzug in der Stadt Porta Westfalica ab sofort möglich

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Wer nach Porta Westfalica zieht oder innerhalb der Stadt umzieht, kann sich den Gang zum Bürgeramt sparen. Dabei hat Sicherheit der Elektronischen Wohnsitzanmeldung höchste Priorität.
Wer umzieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen ummelden – das geht nun auch in der Stadt Porta Westfalica online. Im Zuge der Digitalisierung der Verwaltung wurde in Porta Westfalica damit ein nächster Schritt gemacht.
Das Angebot ist eine bequeme und flexible Alternative zum Behördengang und erleichtert die Formalitäten nach dem Umzug. Alles, was dafür benötigt wird: Ein Personalausweis mit aktivierter eID-Funktion, die AusweisApp und ein behördliches Nutzerkonto (BundID). Die Sicherheit wird durch die Authentifizierung der Nutzerinnen und Nutzer per Online-Ausweisfunktion des Personalausweises oder der eID-Karte gewährleistet. Die Ummeldung erfolgt über https://wohnsitzanmeldung.gov.de/.

Die Elektronische Wohnsitzanmeldung (EfA) wurde von der Stadt Hamburg im Rahmen des bundesweiten Kooperationsmodells zur Digitalisierung der Verwaltungen „Einer für Alle“ entwickelt. Die Kooperation regelt die Zuständigkeit für hunderte von Online-Diensten. Jedes Land kümmert sich um einen bestimmten Bereich und stellt seine Services allen anderen zur Verfügung. Der bundesweite Anschluss für die Online-Ummeldung erfolgt schrittweise und ist bereits in vollem Gange. Nach Hamburg kann eWA bereits in zahlreichen Kommunen in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein genutzt werden. Die aktuelle Liste der angeschlossenen Kommunen befinden sich unter https://wohnsitzanmeldung.gov.de/aktuelles-643078. Hier kann man einsehen, ob die online-Ummeldung im Zielort bereits möglich ist.
Die Stadtverwaltung informiert unter https://www.portawestfalica.de/aktuelles/BundID/.
Weitere Informationen zum Online-Dienst sind auf www.wohnsitzanmeldung.de zu finden. Informationen zum Kooperationsmodell EfA sind zu finden unter https://www.digitale-verwaltung.de/Webs/DV/DE/onlinezugangsgesetz/efa/efa-node.html


Minden

16.01.2025

Bierpohlschule: Umzug in den neuen Anbau

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Helle und moderne Klassenräume konnten nach Plan bezogen werden – Stadt hat knapp 5 Millionen Euro investiert – Einige Restarbeiten stehen noch an
Minden. Mehr Platz, helle Räume, eine individuell zu steuernde Lüftung und moderne Unterrichts-Technik – darüber können sich die Grundschüler*innen und Lehrer*innen der Bierpohlschule freuen. Denn der neue Anbau an das Bestandsgebäude ist – bis auf Restarbeiten – fertiggestellt. Der Umzug von zwölf Klassen in den modernen, zweigeschossigen Anbau konnte plangemäß Ende 2024/Anfang 2025 erfolgen. Die Grundschüler*innen haben nach den Weihnachtsferien die neuen Klassenräume bezogen. Der erste Unterricht fand hier am 7. Januar statt.

Was sich bereits im Sommer 2024 bei einem Ortstermin abzeichnete, ist auch eingetreten: Der Neubau konnte zeitgerecht fertiggestellt werden. Der verantwortliche Beigeordnete für Finanzen und Gebäudewirtschaft, Norbert Kresse, und auch Projektleiterin Anna-Katharina Nobbe (Städtische Gebäudewirtschaft) zeigten sich sehr zufrieden. Es fehle noch das neue Mobiliar, welches seit längerem bestellt ist, und die Außenbeleuchtung. „Die Schließfächer in den Fluren sind Anfang dieser Woche eingebaut worden und müssen noch verkleidet werden“, erläutert Nobbe vor Ort.

„Wir haben am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien angefangen, die Kartons zu packen“, berichtet Schulleiterin Tanja Schnelle. Ein beauftragtes Unternehmen habe dann den Umzug während der Ferien ausgeführt und die Räume soweit eingerichtet. Die letzten Kartons seien dann zum Schulbeginn im neuen Jahr wieder in den Klassen ausgepackt worden.

Alle Klassenräume im Neubau sind mit zwei versetzt nach oben und unten leicht verschiebbaren, grünen Tafeln und mit einem Großbildschirm-Fernseher ausgestattet. „Das war der Wunsch der Lehrkräfte“, so Kresse. Schulleiterin Tanja Schnelle schätzt die klassischen Tafeln, die sich über Schienen bis weit nach unten herunterziehen lassen, damit auch die kleinsten Schüler*innen hierauf etwas schreiben oder malen können. Andere Schulen, die von der Stadt Minden neu ausgestattet wurden, haben sich meist für so genannte „White Boards“ entschieden.

Neben den zwölf Klassenräumen gibt es auf beiden Etagen des Neubaus insgesamt sechs Differenzierungsräume. Je zwei Klassen teilen sich einen. Das Gebäude ist mit dem Aufzug im neuen Treppenhaus auch barrierefrei. Alle Räume haben eine dezentrale Lüftungsanlage, die separat gesteuert werden kann. Die Differenzierungsräume, sind von den Klassenräumen aus und auch vom Flur erreichbar. „Sehr praktisch“, findet das Schulleiterin Schnelle. In der bisherigen Situation habe es nur zwei Differenzierungsräume gegeben, die nur über die Klassenräume erreichbar waren.

In die Klassen-Container, die als Interimslösung auf dem Schulgelände aufgebaut wurden, ist nun die Verwaltung eingezogen. Nur noch eine 1. Klasse hat im Container Unterricht, alle anderen sind in den modernen Neubau umgezogen. Zurzeit ist der Platz knapp an den Mindener Schulen. Auch in der Bierpohlschule musste im Sommer 2024 eine neue Eingangsklasse geschaffen werden, so hat die Schule nun 13 Klassen – statt zwölf.

Jetzt geht es weiter mit dem zweiten Bauabschnitt, so Projektleiterin Nobbe. Dafür wurden in diesen Tagen eine so genannte Staubwand in das Bestandsgebäude eingezogen, welches weiter passiert werden kann, um zum Beispiel in die Mensa zu kommen. Für Lehrer*innen und Schüler*innen gibt es – bis zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts – weiter Einschränkungen durch längere Laufwege und ein geringes Platzangebot. Das Bestandsgebäude aus den 1950er Jahren wird von jetzt an saniert. Hier sollen dann wieder die Verwaltung, Mehrzweckräume und eine Bibliothek untergebracht werden.

Auf dem gesamten Grundstück wurden im Zuge der neu geltenden Anforderungen an den Überflutungsschutz auch begrünte Entwässerungsmulden modelliert. Diese sollen im Falle eines Starkregenereignisses das auf dem Grundstück anfallende Wasser zurückhalten und kontrolliert an die Kanalisation weitergeben, so die Gebäudewirtschaft.

Im Haushalt der Stadt Minden sind 6,240 Millionen Euro für die Gesamtmaßnahme Bierpohlschule eingestellt. Davon sind für den ersten Bauabschnitt ca. 5,115 Millionen Euro angesetzt worden, wovon nach bisheriger Prognose nur 4,950 Millionen Euro benötigt werden. Eine endgültige Aussage zu den Gesamtkosten lasse sich erst nach Fertigstellung des 2. Bauabschnitts treffen, so der Beigeordnete Kresse.

Sämtliche Leistungen wie die Grundlagenermittlungen, der Entwurf, Bauantrag, Ausschreibungen, die Bauleitung und Koordinierung sowie die Bauüberwachung zu diesem Objekt erfolgen durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Minden.

Anlage: 2 Fotos (@Pressestelle der Stadt Minden)


Minden

18.12.2024

Umsetzung der Grundsteuerreform: Unterschiedliche Hebesätze für die Grundsteuer B in Minden

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Reform tritt am 1. Januar 2025 in Kraft – Rat entscheidet sich mit großer Mehrheit für eine Differenzierung – Bescheide gehen voraussichtlich Ende Februar raus
Minden. Am 1. Januar 2025 tritt mit der Grundsteuerreform eine der größten Steuerreformen der Nachkriegsgeschichte in Kraft. Anlass dafür war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) aus dem Jahr 2018, welches die bisherige Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer auf der Basis von Einheitswerten als einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz gewertet und für verfassungswidrig erklärt hatte. Das neue Recht gewährleistet eine gleichmäßige Erfassung und Neubewertung aller Grundstücke. Mit Ablauf des 31. Dezember 2024 verliert das alte Grundsteuerrecht seine Wirkung, so dass alle Kommunen bundesweit ihre Hebesätze für die Grundsteuer neu beschließen müssen.

Mit großer Mehrheit (38- Ja-Stimmen, 13-Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen) hat sich der Rat der Stadt Minden in seiner jüngsten Sitzung am 5. Dezember für differenzierte Hebesätze bei der Grundsteuer B ausgesprochen. Ab Januar werden Eigentümer*innen von Wohngrundstücken künftig mit einem Hebesatz von 586 Prozent und von Nicht-Wohngrundstücken mit einem Hebesatz von 1172 Prozent belastet. Der Hebesatz der Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe beträgt zukünftig 375 Prozent.

Der vom Rat gefasste Beschluss weicht von der Empfehlung der Verwaltung ab, die mit Blick auf deutlich mehr Rechtssicherheit einen einheitlichen Hebesatz für die Grundsteuer B in Höhe von 729 Prozent für alle bebauten und unbebauten Grundstücke vorgeschlagen hatte. Die Verwaltung befürchtet eine Vielzahl an Widerspruchs- und Klageverfahren gegen die Hebesatzdifferenzierung. Die Möglichkeit der Differenzierung bei der Grundsteuer B wurde erst im Juli 2024 durch ein Gesetz des Landes NRW eingeräumt.

Da über einen sehr langen Zeitraum die Besteuerungsgrundlagen nicht aktualisiert wurden, habe die Neubewertung sämtlicher Grundstücke zur Folge, dass sich in vielen Fällen eine steuerliche Mehrbelastung vor allem für Wohngrundstücke abzeichnet. Die individuelle Steuerbelastung sei nun davon abhängig, wie sich der Wert einer Immobilie im Laufe der vergangenen Jahre entwickelt habe – unter anderem durch bauliche Veränderungen, allgemeine Wertsteigerungen und durch die Wohnlage, erklärt der Stadtkämmerer und Beigeordnete für Finanzen und Gebäudewirtschaft, Norbert Kresse. Die Höhe der zu zahlenden Grundsteuer sei daher stark einzelfallabhängig.

Ausfluss des Ende November 2019 verabschiedeten Grundsteuerreformgesetzes ist das „Bundesmodell“, für das sich auch Nordrhein-Westfalen (NRW) entschieden hat. Im Zuge einer Grundgesetzänderung wurde den Bundesländern über eine Länderöffnungsklausel die Möglichkeit gegeben – abweichend vom Bundesmodell – eigene Berechnungsmodelle für die Grundsteuer zu entwickeln. Einige Länder haben davon Gebrauch gemacht, zum Beispiel Niedersachsen. Die Kommunen hatten dabei kein Mitspracherecht. Unterschiedliche Bewertungsverfahren (Ertrags- und Sachwertverfahren) führen im Bundesmodell allerdings zu deutlichen Wertverschiebungen zwischen Wohn- und Nichtwohngrundstücken, so die Stadt Minden. Mit dem differenzierten Hebesatz habe der Rat hier nun regulierend eingegriffen, um für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

„Die neu festgesetzten Messbeträge für alle rund 30.000 Immobilien und Grundstücke zusammengenommen waren die Grundlage für die Stadt Minden, ausgehend vom bisherigen Steueraufkommen die neuen Hebesätze für die Grundsteuer A und B zu berechnen“, erläutert Stadtkämmerer Kresse. Erst Mitte September lag der erste verwertbare Datenbestand der Finanzverwaltung, das sogenannte Messbetragsverzeichnis, vor. „Wir konnten daher erst spät das gesamte Messbetragsvolumen ermitteln und entsprechend knapp war nun die Beratungs- und Beschlussfolge“, so Kresse weiter. „Dadurch, dass das neue Messbetragsvolumen ab 2025 für Minden um rund 30 Prozent niedriger ausfällt, musste der Multiplikator – also der Hebesatz – angepasst werden“, argumentiert Kresse.

Nur so könne die Reform aufkommensneutral für die Stadt Minden umgesetzt werden. Die Grundsteuer für jedes einzelne Objekt errechnet sich aus der Multiplikation des Grundsteuermessbetrags (Ergebnis aus Grundsteuerwert x Steuermesszahl) mit dem jeweiligen Hebesatz. Erklärtes Ziel von Bund und Ländern bei der Umsetzung der Grundsteuerreform ist die sogenannte Aufkommensneutralität. Das heißt, dass das Grundsteueraufkommen in den einzelnen Kommunen nach der Reform in etwa so hoch sein soll, wie vor der Reform.

„Ganz wichtig für die Bürgerinnen und Bürger Mindens zu wissen ist es, dass die Stadt Minden damit nicht mehr Steuern einnehmen will, allerdings auch nicht auf bisherige Einnahmen wegen der derzeit schwierigen Haushaltslage verzichten kann“, streicht Bürgermeister Michael Jäcke heraus. Die Grundsteuer sei eine wichtige, im Gegensatz zur Gewerbesteuer konjunkturunabhängige Einnahmequelle für alle Kommunen in Deutschland, um den Auftrag der öffentlichen Daseinsvorsorge zu erfüllen. Ausgehend vom Steueraufkommen 2024 sind zur Erreichung der Aufkommensneutralität rund 16,5 Millionen Euro an Steuereinnahmen aus Grundsteuer A und B in Minden zu erzielen. Diese Summe sei auch für das Jahr 2025 eingeplant. Trotz Aufkommensneutralität bei der Stadt Minden kann die individuelle Steuerbelastung eines Einzelnen aufgrund der reformbedingten Neubewertung jedoch stark variieren.

Es werde Verschiebungen geben, kündigt der Stadtkämmerer an. In Minden seien wie in vielen anderen NRW-Kommunen nun vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, aber zum Teil auch Eigentumswohnungen und Mietwohngrundstücke höher bewertet. Für eine größere Zahl von Geschäftsgrundstücken, gemischt genutzten Grundstücken (Gewerbe und Wohnen) sowie Teileigentum reduziert sich der Grundsteuerwert. Bei forst- und landwirtschaftlichem Besitz (Grundsteuer A) habe sich verändert, dass das Wohngebäude einer Hofstelle künftig der Grundsteuer B unterliege.

„Alle Daten vorher und jetzt sind nicht mehr miteinander zu vergleichen“, betont der Stadtkämmerer. Und da es unterschiedliche Modelle der Grundsteuer-Berechnung in den 16 Bundesländern gibt, seien auch die Hebesätze künftig nicht mehr miteinander vergleichbar.

Das weitere Verfahren skizziert die Stadt Minden so: Die Grundbesitzabgabenbescheide für 2025 werden in Minden voraussichtlich in der letzten Februar-Woche verschickt. Als erster Fälligkeitstermin wird ausnahmsweise der 15. März (anstelle des 15. Februar) anvisiert. Grund dafür sind technische und systembedingte Unwägbarkeiten, die das zuständige Rechenzentrum, die OWL-IT, vor einigen Tagen mitgeteilt hat.

Mit dem späteren Hebetermin möchte die Verwaltung sicherstellen, dass die Datenverarbeitung, insbesondere bei der Umstellung auf differenzierte Hebesätze, mit der ausreichenden Sorgfalt erfolgt. Dennoch können fehlerhafte Bescheide nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Steuerabteilung weist schon jetzt darauf hin, dass aufgrund der Mehrbelastung durch die Grundsteuerreform viele Eigentümerwechsel beim Finanzamt noch nicht bearbeitet wurden. Solange der Stadt keine geänderten Grundlagenbescheide vorliegen, dürfen die städtischen Mitarbeiter*innen keine Veränderung vornehmen.

Für Bürger*innen ist es wichtig zu wissen, dass sie bei der Stadt Minden nur Widerspruch gegen den festgelegten Hebesatz einlegen können, nicht aber gegen die Bewertung an sich (Grundsteuerwert oder Grundsteuermessbetrag). Hierfür ist ausschließlich das Finanzamt der richtige Ansprechpartner. Wann eine Neubewertung eines Grundstücks beziehungsweise Korrektur des bestehenden Grundsteuerwerts vorgenommen wird, richtet sich nach den Bestimmungen des Bewertungsgesetzes. Auskünfte hierzu erteilt das zuständige Finanzamt.

Das neue Grundsteuerrecht sieht vor, dass in Abständen von sieben Jahren die Grundstücke neu bewertet werden (neuer Hauptfeststellungszeitpunkt wäre nach dem 01.01.2022 nunmehr der 01.01.2029), allerdings nicht mehr in dem Umfang, wie die Bewertungsgrundlagen in 2022 von den Eigentümer*innen erhoben wurden.

Wie wird die neue Grundsteuer berechnet?

Zur Neubewertung des gesamten Grundvermögens war jede/r Eigentümer*in im Jahr 2022 aufgefordert, im Rahmen einer Grundsteuererklärung individuelle Angaben zum Grundbesitz zu machen. Anschließend gab es zweimal Post vom zuständigen Finanzamt: Zuerst wurde der neue Grundsteuerwert (bisher Einheitswert) nach den gemachten Angaben berechnet – und als zweites der Grundsteuermessbetrag. Beide Beträge wurden in gesonderten Bescheiden festgesetzt, aus denen noch keine Zahlungsverpflichtung resultierte. Gegen beide Bescheide konnten Eigentümer*innen Einspruch bei der Finanzverwaltung einlegen. Noch immer liegen viele Einsprüche gegen Bescheide bei den Finanzämtern vor, über die noch nicht entschieden wurde.

Beispiel: Grundsteuermessbetrag = 37,76 € (Einfamilienhaus)

37,76 € x 586/100 oder x 5,86 = 221,27 € zu zahlende Grundsteuer
(je Quartal werden 55,32 € fällig)

Der neue Grundsteuermessbetrag ist durch einen Bescheid des Finanzamtes mitgeteilt worden: Dieser heißt: „Bescheid auf den 1. Januar 2025 über die Festsetzung des Grundsteuermessbetrags“. Vermutlich ist dieser bei den meisten Eigentümern Ende 2022 oder im Laufe des Jahres 2023 angekommen, da die Abgabefrist für die Erklärung zur Grundsteuer zunächst am 31.10.2022 bzw. dann verlängert am 31.01.2023 endete.

Wichtig: Es darf nicht der letzte Grundsteuerbescheid der Stadt zugrunde gelegt werden. Darin ist bis einschließlich 2024 der alte Messbetrag ausgewiesen. Der neue Messbetrag wird seitens der Kommune erstmalig in den Bescheiden des Jahres 2025 als Berechnungsgrundlage aufgeführt.

Gesetzliche Grundlage zur Grundsteuer
Art. 28 Abs. 2 des Grundgesetzes (GG) gewährleistet die kommunale Selbstverwaltung sowie die finanzielle Eigenverantwortung der Gemeinden. Die Grundsteuer als Gemeindesteuer stellt eine wichtige Einnahmequelle dar. Die Einnahmen stehen ausschließlich den Gemeinden zu und bleiben vollständig vor Ort. Sie dienen der Finanzierung von Schulen, Kitas, Straßen und Spielplätzen sowie örtlichen Kultur- und Sportangeboten. Die Erhebung der Grundsteuer beruht auf gesetzlicher Grundlage und erfolgt nicht willkürlich. Das Hebesatzrecht steht ausschließlich den Gemeinden zu (Art. 106 Abs. 6 GG). Damit bestimmen sie die Höhe der Steuer für ihr Gemeindegebiet selbst (§§ 1 Abs. 1, 25 Abs. 4 Grundsteuergesetz (GrStG))


Minden

16.12.2024

Änderungen auf den Mindener Stadtbuslinien 5 und 13

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Minden. Ab dem 6. Januar 2025 ändern sich die Linienverläufe und Fahrpläne der Stadtbuslinien 5 und 13. Das bedeutet für die Fahrgäste einige wichtige Anpassungen.

Die Linie 5 startet künftig wie gewohnt am ZOB Minden, fährt dann über die Lindenstraße, Schwichowwall, Rodenbecker Straße, Ringstraße, Kuhlenstraße, Hohenstaufenring, Lübbecker Straße, Mindener Straße und die Bergkirchener Straße bis in den Stadtbezirk Haddenhausen. Die zentrale Neuerung: Das Johannes Wesling Klinikum (JWK) wird nicht mehr von dieser Linie angefahren. Wer dennoch zum Klinikum muss, hat vom ZOB Minden aus weiterhin die Möglichkeit das JWK im 30-Minuten-Takt mit den Linien 414 und 461 zu erreichen.

Die Linie 13 erhält ebenfalls eine neue Route. Sie startet am ZOB Minden und führt über den Klausenwall, die Portastraße, Lübbecker Straße, Südring, Ziegeleiweg, Bollweg und die Dützer Dorfstraße bis zur Endhaltestelle Dützen, Mühle. Besonders für die Bewohner*innen von Dützen bringt diese Änderung eine Erleichterung: Sie sparen sich künftig die zeitaufwendige Schleife über die Kuhlenstraße.

Hintergrund der beiden Änderungen ist ein politischer Beschluss, der im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verkehr am 14. September 2022 gefasst wurde.

Die neuen Fahrpläne werden an den entsprechenden Haltestellen zum Jahreswechsel angebracht und auch online unter https://www.twv-bus.de/de/strecken/minden-bad-oeynhausen abrufbar sein.


Minden

11.12.2024

Stadt Minden erweitert digitales Serviceangebot: Neue Online-Dienste jetzt verfügbar

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Minden. Die Stadt Minden hat ihr digitales Angebot erweitert und ermöglicht es den Mindener*innen nun, zahlreiche Verwaltungsangelegenheiten bequem von zu Hause aus zu erledigen. Zu den neuen Online-Services gehören die Beantragung von Übermittlungssperren, die Wohnungsgeberbestätigung, die Abmeldung bei Auslandsaufenthalten und der Einbürgerungsantrag. Alle diese Dienste sind ab sofort auf der Website der Stadt Minden unter www.minden.de/service verfügbar.

Mit dem neuen Online-Service zur Übermittlungssperre können Mindener*innen nun einfach und direkt widersprechen, wenn sie nicht möchten, dass ihre Daten aus dem Melderegister an Dritte weitergegeben werden. Dieser Service sorgt für mehr Datenschutz und macht den Prozess schnell und unkompliziert.

Auch die Wohnungsgeberbestätigung, die beim Ein- oder Auszug notwendig ist, kann nun digital ausgefüllt und übermittelt werden – sowohl von Vermieter*innen als auch von Mieter*innen. Diese Vereinfachung sorgt für eine schnellere Abwicklung und spart Zeit bei der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen.

Wer ins Ausland zieht, kann sich ebenfalls online bei der Stadt Minden abmelden. So entfällt der bisher notwendige Besuch im Bürgerbüro, und der Umzug wird deutlich bequemer.

Ein weiterer Online-Service: Der Einbürgerungsantrag kann jetzt ebenfalls digital gestellt werden. Der Antrag wird durch klare Anweisungen und eine strukturierte Abfrage der benötigten Unterlagen wesentlich vereinfacht und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Bearbeitung.

Mit der Einführung dieser neuen Online-Dienste macht die Stadt Minden einen weiteren Schritt in Richtung einer modernen, bürgernahen Verwaltung. Ziel ist es, den Zugang zu Verwaltungsleistungen noch flexibler, schneller und einfacher zu gestalten. Bei Fragen stehen die Bürgerdienste über die auf der Website angegebenen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.


Minden

11.10.2024

Anmeldung für Oster- und Sommerferienspiele sowie Freizeiten 2025

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Minden. Das Jugendamt der Stadt Minden organisiert und koordiniert zusammen mit den städtischen Jugendhäusern und dem Freizeitmitarbeiterclub Minden (FMC) e.V. bereits seit vielen Jahren eine verlässliche Ferienbetreuung in den Sommerferien für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. An verschiedenen Standorten können Kinder eine spannende Ferienzeit erleben und werden dabei von qualifizierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden betreut. Ganz gleich, ob im Jugendhaus Geschwister Scholl, dem Kinder- und Jugendtreff Westside, dem Jugendhaus Alte Schmiede oder dem Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank, die Teilnehmenden können eine ereignisreiche Zeit mit vielen Angeboten erleben. Auch die Juxbude ist mit einem tollen Programm dabei, weicht aus Platzgründen aber für dieses Ferienangebot in die Räumlichkeiten der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule aus.

Die Betreuung findet an zehn Tagen von jeweils montags bis freitags in der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr statt, wobei eine Frühbetreuung ab 7.30 Uhr an allen Standorten dazu gebucht werden kann. Das Ferienprogramm beinhaltet unter anderem vielfältige Gruppenspiele, Kreativ- und Bewegungsangebote sowie abwechslungsreiche Ausflüge. Außerdem gibt es jeden Tag ein warmes Mittagessen und selbstverständlich ausreichend Getränke.

Einen genauen Überblick über alle Ferienspiele gibt es auf dem Ferienportal der Stadt Minden (www.unser-ferienprogramm.de/minden). Erneut wird es die Möglichkeit geben, zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der besseren Planbarkeit der Sommermonate, jetzt erste Plätze (40 Prozent) der verlässlichen städtischen Ferienbetreuung 2025 zu buchen. So startet der Online-Verkauf am 12. Dezember ab 12 Uhr. Für Spätentschlossene werden dann die restlichen Plätze ab Anfang Mai 2025 verkauft.

„Die Erfahrung hat gezeigt, dass es Eltern gibt, die bereits zu Ende eines jeden Jahres ihren Urlaub planen müssen und auf der Suche nach Betreuungsmöglichkeiten ihrer Kinder sind. Aber es gibt auch Eltern, die kurzentschlossen einen Platz benötigen und suchen“, berichtet Karsten Geier, der im Jugendamt der Stadt Minden für die Planung und Durchführung der Ferienspielanmeldungen zuständig ist. „Erstmals bieten wir im Dezember auch die Möglichkeit an, bereits die Osterferienspiele zu buchen“, so Geier weiter.

Daniela Thoring, Bereichsleitung für den Bereich Jugendarbeit/Jugendschutz

ergänzt: „Bereits frühzeitig Anmeldungen zu ermöglichen, hat sich in der vergangenen Saison bewährt. Insbesondere berufstätige Eltern nutzen diese Gelegenheit gerne.“ Daher geht der Bereich Jugendarbeit/Jugendschutz in diesem Jahr wieder diesen Weg des zweistufigen Anmeldeverfahrens.

Aber Achtung, viele Jugendverbände gehen jedoch jetzt erst in die Jahresplanung für 2025. Daher lohnt es sich, laufend einen Blick auf das Ferienportal zu werfen. Eventuell hat sich ja das Programm erweitert und neue kurzweilige Ferienaktionen sind dazugekommen.

Auch wird es am 12. Dezember möglich sein, Kinder und Jugendliche für die im nächsten Jahr, durch das Jugendamt und den Verein Jugendfreizeit Minden, organisierten Ferienfreizeiten nach Kroatien, Spanien und Ameland anzumelden.

Weitere Informationen gibt es in den städtischen Jugendeinrichtungen sowie im Bereich Jugendarbeit/Jugendschutz unter der Telefonnummer +49 571/89-257 oder per E-Mail an ferienprogramm@minden.de.


Minden

10.12.2024

In Kürze nur noch Tempo 50 auf der Ringstraße in Minden

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Minden. Die Verkehrsbehörde der Stadt Minden hat angeordnet, dass künftig nur noch Tempo 50 statt 60 auf der Ringstraße (Bundestraße 61) gefahren werden darf. Umgesetzt werde die Maßnahme von den Städtischen Betrieben Minden (SBM) ab dem heutigen 10. Dezember, wie der Leiter des Bereiches Verkehr, Gunnar Kelb, ankündigt. Dann werden 34 Verkehrszeichen entfernt und ein Verkehrszeichen mit der künftig zulässigen Höchstgeschwindigkeit ausgetauscht. „In Kraft tritt die Beschränkung, wenn die Maßnahme abgeschlossen ist, also alle betreffenden Verkehrszeichen entfernt beziehungsweise ausgetauscht sind“, so Kelb weiter. Das werde innerhalb kürzerer Zeit der Fall sein.

„Mit der Reduzierung setzt die Stadt Minden eine Teilmaßnahme der 4. Stufe aus ihrem Lärmaktionsplan um. Auch wird damit die Verkehrssicherheit auf dem rund 3 Kilometer langen, unfallträchtigen Abschnitt der B 61 deutlich erhöht“, so der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian. Die Stadt Minden ist nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie verpflichtet, Lärmkarten und darauf aufbauend Lärmaktionspläne zu erstellen. Ziele der Lärmaktionsplanung in Minden, an der auch Bürger*innen beteiligt wurden, sind unter anderem die Reduzierung der Lärmbelastung, der Schutz ruhiger Gebiete, Gesundheitsschutz sowie die Planung und der Bau lärmarmer Infrastruktur.

Die Ringstraße befindet sich innerhalb einer geschlossenen Ortschaft, wo normal nur Tempo 50 gefahren werden dürfte. Unter bestimmten Voraussetzungen könne die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern (km/h) innerorts auch höher angeordnet werden, so Kelb. Seit 2011 durfte auf der Ringstraße auf dem Abschnitt zwischen Marienstraße und dem Kreisel „Birne“ (Portastraße/Lübbecker Straße) 60 km/h schnell gefahren werden. Hintergrund war seinerzeit die Koordinierung der Lichtsignalanlagen („Grüne Welle“), die aufgrund der vorhandenen Knotenpunktabstände theoretisch bei 60 km/h besser funktionieren sollte, als bei 50 km/h.

Nicht nur die Verkehrsbehörde der Stadt Minden, sondern auch die Kreispolizeibehörde und die Städtischen Betriebe Minden (SBM) als Straßenbaulastträger erhoffen sich unter dem Motto „Sicherheit vor Leichtigkeit des Verkehrs“ durch die Geschwindigkeitsreduzierung vor allem eine Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Reduzierung der Straßenverkehrsunfälle. Die Auswertung der Verkehrsunfalldaten durch die Kreispolizeibehörde habe für den Zeitraum 2019 bis 2023 in diesem Abschnitt 824 polizeilich erfasste Verkehrsunfälle ergeben. „Hierbei verletzten sich drei Personen schwer und 147 Personen leicht“, berichtet die Polizei.

Neben dem menschlichen Leid, das jeder Straßenverkehrsunfall mit sich bringt, haben die angesprochenen Unfälle in dem 5-Jahres-Zeitraum volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von rund 8,8 Millionen Euro verursacht. Hauptunfallursachen waren laut Kreispolizeibehörde „ungenügender Sicherheitsabstand“, „fehlerhafter Fahrstreifenwechsel oder Reißverschlusssystem-Missachtung“, „Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren“ und „Nichtbeachtung der die Vorfahrt regelnden Verkehrszeichen“.

Immer wieder wurden spät abends und nachts illegale Autorennen auf der B 61 veranstaltet und der Polizei gemeldet. Daher hat Polizei regelmäßig Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Auch die Stadt kündigt Kontrollen auf der Ringstraße an. „Wenn zukünftig festgestellt werden sollte, dass trotz der Reduzierung auf 50 km/h die Höchstgeschwindigkeit überdurchschnittlich häufig nicht beachtet wird, kann eine erneute Verkehrszählung eingeleitet und eine aktuelle Ergebnisbewertung vorgenommen werden“, so die Ordnungsbehörde. Sie richtet an die Verkehrsteilnehmenden den folgenden Appell: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmende, Aufmerksamkeit und Vorsicht, sowie verantwortungsbewusstes Handeln, wozu das Beachten von Verkehrsregeln gehört. Sicherheit im Straßenverkehr ist eine gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten, um sicher ans Ziel zu kommen. Verkehrsregeln gelten für alle und schützen alle!“

Weniger Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen sorgt auch für weniger Lärm. Im Juni dieses Jahres hat die Stadt Minden die 4. Stufe ihres Lärmaktionsplanes beschlossen. „In dieser Lärmminderungsplanung war die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf diesem Abschnitt der B 61 eine konkrete Maßnahme“, so der Beigeordnete Bursian. In dem Verfahren konnten Bürger*innen Eingaben machen und zum Beispiel Hinweise auf lokale Lärmprobleme wie etwa an den durch Minden laufenden und stark befahrenen Bundes- und Landesstraßen geben. Gleichzeitig konnten sie auch Vorschläge machen, wie sich der Lärm mindern ließe. Außerdem wurde ein verwaltungsinterner Workshop durchgeführt, in dem Vorschläge zur Lärmminderung erarbeitet wurden.

Bevor die Maßnahme vor Ort vollzogen werden konnte, mussten die Signalprogramme von den neun betroffenen Lichtsignalanlagen („Ampeln“) „umgerechnet“ und in die Steuerungen impliziert werden. „Im Detail musste die verringerte Räumgeschwindigkeit auf den Kreuzungen rechnerisch berücksichtigt werden“, erläutert Matthias Schakau von den Städtischen Betrieben Minden. Die Umstellung der betroffenen Lichtsignalanlagen habe Kosten von rund 30.000 Euro verursacht. Theoretisch dauert die Durchfahrt der rund drei Kilometer langen Strecke mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h künftig 216 Sekunden, lediglich gut eine halbe Minute länger als mit 60 km/h (180 Sekunden).


Minden

02.12.2024

Mehr kulturelle Bildung im Offenen Ganztag: Kulturschaffende, Schule und Offener Ganztag planen gemeinsam

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Minden. Im Jahr 2024 wurde der Stadt Minden im Rahmen des Wettbewerbs „Kommunale Gesamtkonzepte für kulturelle Bildung“ der Förderbescheid für die „Sonderzulage Ganztag“ durch Gonca Türkeli-Dehnert, die Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, überreicht. Mit der Sonderzulage unterstützt die Landesregierung den Aufbau von Strukturen auf kommunaler Ebene und fördert Städte, Gemeinden und kommunale Verbünde, die mit klugen Ideen die Integration der kulturellen Bildung in den Ganztag ergänzen möchten. Erste Ideen zur Nutzung der 10.000 Euro gibt es bereits.

Nachdem die für den Oktober 2024 geplante Veranstaltung krankheitsbedingt abgesagt werden musste, gibt es jetzt einen neuen Termin. Diskutiert werden soll am 16. Januar 2025 im Haus der Bildung. Die Veranstaltung, die um 16.30 Uhr beginnt, ist der Auftakt zu mehr kultureller Bildung im Offenen Ganztag durch Kooperationen mit Kunst und Kultur. Eingeladen sind Kulturschaffende und Künstler*innen – die sich und ihre Angebote im Rahmen der Veranstaltung vorstellen können-, Vertreter*innen der Grundschulen sowie der Träger des Offenen Ganztags. Gemeinsam sollen neue Formate entwickelt und mit Wünschen, Rahmenbedingungen und Möglichkeiten abgeglichen werden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Offenem Ganztag und Kunst und Kultur zu intensivieren und nachhaltig zu gestalten, um Kinder zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die Fördermittel sollen genutzt werden, um Neues zu erproben und auf den Weg zu bringen.

Wer bei dem Auftakt dabei sein möchte, kann sich per E-Mail an p.brinkmann@minden.de oder über das Beteiligungsportal der Stadt Minden bis zum 9. Januar 2025 anmelden.


Minden

28.11.2024

Treffpunkt Johanniskirchhof: Abwechslungsreiches Programm für Senior*innen

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Minden. Die Freizeitstätte für Seniorinnen und Senioren bietet allen Interessierten aus Minden und Umgebung ein abwechslungsreiches Programm. An jedem ersten Montag im Monat schafft die Klönstube ab 14 Uhr Gelegenheit zum Austausch.

Voraussichtlich bis April 2025 verwandelt sich der Treffpunkt an einem Freitagnachmittag pro Monat ab 14 Uhr in ein Kino. „Die nächsten Termine sind der 6. Dezember, der 10. Januar und der 7. Februar“, verrät Georg Sander, Leiter der Einrichtung. Während der Vorstellung werden die Zuschauer*innen mit Kaffee und Kuchen versorgt. Aufgrund einer Förderung durch die Willy-Richter-Stiftung kann weiterhin auf einen Eintritt, nicht aber auf eine Anmeldung, verzichtet werden. Diese wird während der Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 12.30 Uhr sowie von 14 Uhr bis 17 Uhr persönlich oder unter +49 571 6457 6484 telefonisch entgegengenommen.

„Im Januar wollen wir traditionell gemeinsam das neue Jahr feiern“, erklärt Sander. Der Neujahrsempfang findet am 23. Januar 2025 ab 14 Uhr statt und kostet fünf Euro, die zum Zeitpunkt der Anmeldung vor Ort zu zahlen sind. „Ganz nach dem Motto ‚Neues Jahr – Neues Glück‘ erweitern wir 2025 unser Kursangebot. Ab dem 20. Januar laden wir montags ab 10 Uhr zu Zumba gold ® sowie ab 11 Uhr zu Yoga auf dem Stuhl ein. Anmeldungen sind ab sofort möglich und aufgrund einer begrenzten Zahl an Plätzen auch sinnvoll“, weiß Georg Sander.


Minden

27.11.2024

Mehr Komfort für Mindener*innen: Sperrmüllabholung per Mausklick

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Minden. Ab sofort wird die Sperrmüllabholung in Minden noch einfacher und schneller: Sie kann nun bequem online bezahlt werden. Dank dieser neuen Möglichkeit können die Mindener*innen den gesamten Prozess der Sperrmüllentsorgung direkt von zu Hause aus erledigen. Alles, was dafür nötig ist, ist das Ausfüllen des Formulars „Auftrag zur Abholung von Sperrmüll“, das auf der städtischen Website zu finden ist. Im Anschluss kann die Bezahlung sicher über die Plattform ePayBL erfolgen, die sowohl Kreditkartenzahlungen als auch PayPal akzeptiert.

„Mit diesem neuen Service möchten wir den Mindenerinnen und Mindenern den Alltag erleichtern und ihnen Zeit sowie unnötige Wege ersparen“, sagt Peter Wansing, Betriebsleiter der Städtischen Betriebe. Martin Damke, der als Bereichsleiter für die Abfallwirtschaft verantwortlich ist, ergänzt: Das ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, Minden zu einer modernen und bürgerfreundlichen Stadt zu entwickeln.

Nach der erfolgreichen Online-Zahlung erhalten die Nutzer*innen per E-Mail eine Bestätigung mit dem Abholtermin. Wichtig: Nur die tatsächlich bezahlten Sperrmüllstücke werden am Abholtag mitgenommen. So wird eine faire und transparente Abwicklung sichergestellt. Wie gewohnt, soll das Sperrgut am Abholtag ab 6 Uhr morgens an die Straße gestellt werden.

Für alle, die den persönlichen Kontakt bevorzugen, gibt es weiterhin die Möglichkeit, telefonisch unter +49 571 89-910 einen Abholtermin zu vereinbaren und die altbewährten Sperrmüllmarken zu nutzen.

Diese Neuerung ist Teil der Digitalisierungsstrategie der Stadt Minden, die darauf abzielt, Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten und den Service für die Bürger*innen kontinuierlich zu verbessern.

Anlage: Ein Foto, Abholung von Sperrmüll durch die Städtischen Betriebe Minden (Bildnachweis: Städtische Betriebe Minden).


Minden

11.10.2024

Die Müllabfuhr wird smart

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Minden. Alle Mülltonnen, die von den Städtischen Betrieben Minden (SBM) abgeholt werden, werden in Kürze nach und nach mit digitaler Einlesetechnik ausgestattet. SBM-Mülltonnen sind Restmüll-, Bio-, Saisonbio-, Papier- und Windeltonnen. Die Umstellung startet derzeit allerdings erst einmal nur in einigen Testbezirken.

Auf dem Etikett befinden sich die Abfallart, die Behältergröße, die Adresse, die Behälternummer, ein Strichcode und ein QR-Code für weitere Informationen. Persönliche Daten stehen nicht auf dem Etikett.

Mit dieser Technik können die Tonnen bereits bei der Leerung erkannt werden und jede*r Hausbesitzer*in bezahlt nur für die Leerungen seiner Mülltonnen. Dazu werden zunächst nur in den Testbezirken Etiketten an die Hausbesitzer*innen verteilt, die sie dann beidseitig an ihre jeweiligen Tonnen kleben müssen.

Weitere Vorteile: Auf Nachfragen kann sofort exakt geantwortet werden. Nicht angemeldete oder falsch bereitgestellte Tonnen werden erkannt und nicht geleert. Außerdem können beschädigte, oder durch den Müllwagen verschluckte Behälter, durch den Barcode registriert werden. Sie können so automatisch ersetzt werden.

Antworten auf viele Fragen finden sich auf der Infoseite www.minden.de/abfall-ident.

Anlage: Ein Foto vom neuen Abfall-Ident-System (Bildnachweis: Städtische Betriebe Minden).


Minden

24.09.2024

Kommunalarchiv Minden hat neue Öffnungszeiten

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Minden. Ab dem 1. Oktober hat das Kommunalarchiv Minden folgende neue Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 13 Uhr sowie nachmittags nach Vereinbarung. Das Archiv ist telefonisch unter +49 571 97220-0 und per E-Mail an info@kommunalarchiv-minden.de erreichbar. Die Anpassung der Öffnungszeiten erfolgt zum einen, um sich besser auf die Anliegen der Nutzenden vorbereiten zu können und zum anderen, um mehr Freiraum für die Erschließung von Archivgut zu erhalten. Die rechtzeitige Vereinbarung von Terminen gewährleistet den Archivnutzerinnen und -nutzern einen erfolgreichen Archivbesuch: Bereits im Vorfeld können relevante Unterlagen recherchiert und bereitgestellt werden, längere Wartezeiten werden so vermieden und Unterlagen können direkt benutzt werden.