Kurzmeldungen Minden Lübbecke

Minden

12.03.2026

Straßenausbau der Königstraße läuft „plangemäß“ trotz längerer Winterpause

Ausklappen↴

Straßenausbau der Königstraße läuft „plangemäß“ trotz längerer Winterpause

Die Arbeiten kommen gut voran – Viele Bereiche barrierefrei gepflastert – Verkehr kann weiter fließen
Minden. Beton-Pflastersteine in der Farbe „Muschelkalk“ werden derzeit in der Königstraße verlegt. Die Arbeiten haben nach einer längeren Winterpause Anfang März wieder begonnen. Das berichtet Bauleiter Thomas Bröking von den Städtischen Betrieben Minden (SBM) bei einem Ortstermin in dieser Woche. Er ist zufrieden mit dem Fortgang des Straßenausbaus, der Anfang November 2025 auf dem Abschnitt zwischen Königswall und Simeonstraße begonnen hatte.

Bröking rechnet aktuell damit, dass bis Anfang Juli alles fertig ist. Trotz der längeren Winterpause befindet man sich noch weitestgehend im Zeitplan, da man mit den demnächst anstehenden Asphaltarbeiten sowie nicht vor Ende März begonnen hätte. Zurzeit befindet sich die Baustelle nahe der Einmündung zur Umradstraße. Hier soll zu bis zum 20. März der westliche Kreuzungsbereich gepflastert werden, also zunächst die eine Hälfte der Kreuzung – dann kann der Verkehr von der Umradstraße in Richtung Königswall abfließen.

Im weiteren Verlauf der Königstraße – bis zur Einmündung Ritterstraße – wechseln sich gepflasterte und asphaltierte Flächen ab. Die Asphaltierungsarbeiten erledigen die Städtischen Betriebe selbst. Anfang dieser Woche fand ein Abstimmungsgespräch mit dem beauftragten Unternehmen und den SBM zu den nächsten Bauabschnitten statt. Die anstehenden Arbeiten sollen weiter „Hand in Hand“ und möglichst ohne Pause laufen, so Bröking. Zunächst seien bei den nächsten Abschnitten aber Vorbereitungen nötig, wie zum Beispiel der Einbau von Straßenabläufen und Entwässerungsrinnen.

Die Verkehrsführung aus der Ritterstraße in Richtung Simeonstraße bleibt wie zur Zeit bestehen. Erst wenn der letzte Abschnitt zwischen Ritterstraße und Königstraße ansteht, werde sich die Verkehrsführung ändern. Dann wird der Verkehr aus der Ritterstraße in Richtung Königswall geführt. Anlieger*innen haben freie Fahrt bis zum Baustellenbereich. Sie sollen ihre Häuser grundsätzlich immer zu Fuß erreichen können. Auch die Feuerwehr kommt durch.

Mitte Mai soll der Abschnitt zwischen Königswall und Ritterstraße fertig sein. Für den letzten Abschnitt bis zur Simeonstraße gibt es dann eine Änderung im Verkehrsfluss. Auto- und Radfahrer*innen können dann von der Ritterstraße nur noch nach rechts in Richtung Königswall abbiegen. Die Einbahnstraßenregelung der Simeonstraße wird dann aufgehoben. Es werden Halteverbotsschilder aufgestellt. Anlieger können dann vom Schichowwall und der Lindenstraße kommend in die Simeonstraße fahren.

Der Barriereatlas der Stadt Minden sah ursprünglich nur drei kurze barrierefreie Übergänge für die Königstraße vor. Nun gibt es aber deutlich größere Flächen, die ebenerdig gepflastert sind, was ein Zugeständnis an den Beirat für Menschen mit Behinderungen nach einem Ortstermin war. Die ebenerdige Pflasterung hat wegen der Entwässerung zur Mitte hin ein leichtes Gefälle.

Zwei im Zuge der Kanalbaumaßnahme entnommene Bäume an der Einmündung zur Fröbelstraße werden durch zwei Laubbäume ersetzt. Das Substrat befindet sich bereits in der Erde. In der Einmündung Fröbelstraße wird die Oberfläche ebenfalls neu gepflastert. Die schwarzen Poller werden durch eine rot-weiß markierte Einengung ersetzt. Hier wird es künftig nur noch einen 2 Meter breiten Durchgang für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen geben. Abschließend werden auch wieder die Parkplätze markiert und die Fahrradbügel, auch für Lastenräder, eingebaut.

Die Arbeiten für den barrierefreien Umbau kosten rund 280.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Verkehrssicherung sowie und die Baukosten für Asphaltabschnitte, die über das Unterhaltungs-Budget der SBM laufen.

Fotos © Pressestelle der Stadt Minden


Minden

12.03.2026

Zwei Mal Lückenschluss zwischen vorhandenen Tempo-30-Zonen

Ausklappen↴

Zwei Mal Lückenschluss zwischen vorhandenen Tempo-30-Zonen
Schilder in der Mindener Straße und in der Zähringerallee werden in Kürze aufgestellt – Eine Änderung der Straßenverkehrsordnung machte es möglich
Minden. Lange hat die Stadt Minden darauf warten müssen, mehr Handlungsspielraum bei der Einrichtung von Tempo-30-Zonen zu erhalten. Dafür musste erst die Straßenverkehrsordnung (StVO) vom Bundesverkehrsministerium und im Folgenden die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO ) geändert werden. „Viele Bürger*innen – auch in Minden – wünschen sich vor allem in Wohngebieten und auf Schulwegen Tempo 30“, weiß der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian.

Bis zum vergangenen Jahr waren den Städten und Gemeinden in der Bundesrepublik die „Hände gebunden“. Denn Tempo 30 durfte nur „bei besonderen Gefahrensituationen“ sowie vor Schulen, Kitas und Seniorenheimen angeordnet werden. Nun werden in der Mindener Straße und auch in der Zähringerallee in Kürze die von Anwohner*innen langersehnten Tempo-30-Schilder aufgestellt. Die Anordnung dafür liegt den Städtischen Betrieben Minden (SBM) vor, die dieses nun umsetzen.

In der Mindener Straße (Kreisstraße 19) wurde die Herabsenkung der Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern auf 30 km/h im Bereich der Grundschule „Am Wiehen“ und der „Sekundarschule“ schon seit längerer Zeit gefordert. Bislang fehlten jedoch die rechtlichen Voraussetzungen für eine solche verkehrsrechtliche Anordnung der Stadt, so Bursian. Das ist jetzt erfolgt.

Da die Kreisstraße 19 eine Hauptroute zu beiden Schulen darstellt, wird sie von der Stadt Minden als „hochfrequentierter Schulweg“ eingestuft, an dem eine Geschwindigkeitsreduzierung möglich ist. Im weiteren Verlauf der Mindener Straße (K 19) befindet sich weiter nördlich im Bereich der Einmündungen „Klinkerstraße“ und „An der Dorfeiche“ – ein weiterer Abschnitt mit Tempo 30.

Hier erlauben die neuen rechtlichen Möglichkeiten nun einen Lückenschluss der beiden vorhandenen Tempo-30-Abschnitte, der maximal 500 Meter lang sein darf. Mit der Einführung von Tempo 30 auf diesem Streckenabschnitt entspreche die Stadt Minden darüber hinaus auch dem Grundsatz der novellierten Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO, §§ 39 bis 43 I. Rn.5), wo es heißt: „Der Förderung (der öffentlichen Verkehrsmittel sowie) des nichtmotorisierten Verkehrs ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen.“

Die neu eingerichteten Abschnitte auf der Mindener Straße mit der reduzierten Geschwindigkeit gelten, wenn die Schilder aufgestellt sind, angelehnt an die bereits bestehenden Beschränkungen vor Schulen im Stadtgebiet – von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 17 Uhr.

Ebenso werden in der Zähringerallee nun bald weitere Tempo-30-Schilder aufgestellt. Die Zähringerallee hat schon zwei Tempo-30-Abschnitte im Bereich der Einmündung „In den Bärenkämpen“ und im weiteren Verlauf im Bereich der „Freiherr-von-Vincke-Realschule“. Zwischen diesen beiden Strecken befand sich aber ein ca. 330 Meter langer Abschnitt, der unter anderem Schulweg für drei im Umkreis angesiedelte Schulen sowie der Weg von Eltern für einen Kindergarten, von Kindern und Jugendlichen für das Jugendhaus „Geschwister Scholl“, einen Sportplatz und das Melittabad ist.

Der gemäß der neuen Straßenverkehrsordnung (StVO) und der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) einzurichtende Tempo-30-Abschnitt ist als Lückenschluss „zum Zweck der Verstetigung des Verkehrsflusses und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dem Schulweg“ ebenfalls von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 7 und 17 Uhr beschränkt worden.

Zum Hintergrund: Mit der Novellierung beziehungsweise des Inkrafttretens der Straßenverkehrsordnung am 11. Oktober 2024 beziehungsweise der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung am 10. April 2025 wurden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, die nun endlich für die Verkehrsbehörde eine Anordnung möglich gemacht haben, berichtet Bursian. Nach § 45 Absatz 9 Satz 4 Nr. 6 der StVO könne eine streckenbezogene Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h im unmittelbaren Bereich von „hochfrequentierten Schulwegen“ eingerichtet werden.

Die Stadt verspreche sich mit der Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 km/h nun in weiteren Abschnitten „vor allem eine verbesserte Verkehrssicherheit für alle Schüler*innen, die dort täglich den Weg zur und von der Schule zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, da erwiesenermaßen die Gefahr von schweren Unfällen mit abnehmender Geschwindigkeit wesentlich verringert ist“, so der Beigeordnete. Auch wenn es sich hier um eine im Verhältnis kleine Einschränkung für den motorisierten Verkehr handeln möge, so gehe doch immer die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen der Flüssigkeit des Verkehrs vor.

Weitere Informationen
Bereits im Februar 2022 ist die Stadt Minden der bundesweiten Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ beigetreten. Die Weserstadt war seinerzeit die erste in Ostwestfalen-Lippe.

Mittlerweile zählt das von der Stadt Leipzig gegründete Bündnis mehr als 1.130 Städte, Gemeinden und auch Kreise. Ziel war es, mehr Handlungsspielräume bei der Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit – insbesondere auf 30 Kilometern pro Stunde (km/h) – zu erhalten und Druck auf das Bundesverkehrsministerium auszuüben. Dieses hat es in der Hand, die geltenden Grundlagen in der Straßenverkehrsordnung zu ändern.

„Was dann folgte, war ein längerer Prozess“, erläutert der Beigeordnete Lars Bursian. Obwohl die Bundesregierung bereits am 12. Oktober 2023 die Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften beschlossen hat, durfte die Stadt Minden danach noch lange nicht „loslegen“. Der Grund: Neben der Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung selbst musste auch die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zu ebendieser Verordnung angepasst werden. Und regelmäßig werden diese bundesweit geltenden Änderungen auf Länderebene noch durch Erlasse ergänzt, bevor sie in den Kommunen umgesetzt werden können. Erst danach durften die Kommunen mit der Umsetzung beginnen.

Genau zu diesem Thema kam der Erlass aus dem Düsseldorfer Ministerium im Oktober 2025. Der Unmut über diesen ziemlich langen Weg vom Beschluss der Bundesregierung im Oktober 2023 bis jetzt hat auch die Mindener Politiker*innen „frustriert“. In den Fachausschüssen wurde immer wieder nachgehakt.

Die Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ begrüßte 2025 die aktualisierte Hilfestellung für die Kommunen zur Umsetzung des neuen Straßenverkehrsrechts. Die Verwaltungsvorschrift schränke die durch die StVO-Novelle geschaffenen neuen Spielräume für die Kommunen nicht wieder ein, sondern gebe den Kommunen angemessene Leitlinien an die Hand, wie die neuen Regelungen im Sinne einer stadt- und umweltverträglichen Gestaltung vom Mobilität und Verkehr genutzt werden können.

Neben den erweiterten Möglichkeiten streckenbezogene Abschnitte mit Tempo 30 einrichten zu können bietet die Novelle der StVO weitere Neuerungen für Fußgängerüberwege und Bussonderfahrstreifen, für Fahrradstraßen und für Maßnahmen im Umwelt- und Klimaschutz.

Bild: Stadt Minden


Porta Westfalica

12.03.2026

Engagierte Ehrenamtliche für den Fährbetrieb gesucht

Ausklappen↴

Engagierte Ehrenamtliche für den Fährbetrieb gesucht

Die Stadt Porta Westfalica setzt sich gemeinsam mit der Stadt Bad Oeynhausen dafür ein, dass der Fährbetrieb am Großen Weserbogen wieder aufgenommen wird. Hierzu finden am 17. März 2026, um 18:00 Uhr, im Rathaus der Stadt Porta Westfalica, Kempstraße 1, eine Informationsveranstaltung statt.

Nachdem der langjährige Fährmann Peter Wartenberg in den Ruhestand gegangen ist, konnte kein neuer Fährmann gefunden werden. Zudem ist die altgediente Fähre Amanda aus technischen Gründen nicht mehr einsetzbar. Seit 2022 ist der Fährbetrieb deshalb eingestellt. Mittlerweile liegt eine Machbarkeitsstudie vor, wie der Fährbetrieb zwischen der Freizeitanlage am Großen Weserbogen in Porta Westfalica und der Rehmer Insel auf Bad Oeynhausener Seite wieder aufgenommen werden kann. Es hat sich herausgestellt, dass die Anschaffung einer modernen Elektrofähre der beste Weg sein wird. Die Studie kommt darüber hinaus zu dem Schluss, dass ein ehrenamtlich getragener Verein das vielversprechendste Betreibermodell darstellt. Ein Vergleich für dieses Betreibermodell bietet der Fährbetrieb in Petershagen, der von einem aktiven und gut aufgestellten Verein ermöglicht wird.

Warum das Betreibermodell im Verein die beste Voraussetzung ist, den Fährbetrieb verlässlich auf die Beine zu stellen, welche Rahmenbedingungen für eine Vereinsgründung erforderlich und für den Betrieb bereit zu stellen sind, werden Themen bei der Informationsveranstaltung sein. Angesprochen sind Personen, die sich vorstellen können, sich fördernd für den Fährbetrieb einzusetzen, die bereit sind, sich aktiv in die Vereinsarbeit einzubringen und die gern selbst auf einer modernen elektrobetriebenen Fähre das Ruder übernehmen möchten. Angehende Fährleute erhalten selbstverständlich eine qualifizierte Ausbildung, hierüber wird ebenfalls informiert.

Beide Kommunen werden, sollte sich ein Verein bilden, den Fährbetrieb und dieses Ehrenamt in allen Phasen von der Gründung bis zu Umsetzung intensiv begleiten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und sich aus erster Hand zu informieren. Anregungen werden gerne aufgegriffen. Wer an diesem Termin nicht teilnehmen kann, kann sich jederzeit an die jeweilige Stadtverwaltung im Bereich Stadtentwicklung melden und zwar in Porta Westfalica unter gabriele.schmidt@portawestfalica.de und in Bad Oeynhausen unter m.pabst@badoeynhausen.de.


Minden

11.03.2026

Landesweiter Warntag am 12. März: Selbstschutz rückt in den Mittelpunkt

Ausklappen↴

Landesweiter Warntag am 12. März: Selbstschutz rückt in den Mittelpunkt
Erstmals auch Entwarnung über Cell Broadcast – Sirenen heulen und Mobiltelefone läuten um 11 Uhr
Minden. Wie im gesamten Land Nordrhein-Westfalen werden auch in Minden am kommenden Donnerstag, 12. März, wieder die 24 festinstallierten Sirenen im Stadtgebiet heulen und auch alle eingeschalteten Mobiltelefone um 11 Uhr laut läuten. Installierte Warn-Apps melden ebenfalls Alarm. Es handelt sich um eine Probewarnung.

Der diesjährige Warntag in NRW steht unter dem Motto „Selbstschutz“. Neben der technischen Überprüfung der Warnmittel soll die Bevölkerung verstärkt für die eigene Vorsorge sensibilisiert werden. Ziel ist es, nicht nur die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme zu testen, sondern auch das Bewusstsein für richtiges Verhalten in Gefahrenlagen zu stärken, so die Feuerwehr Minden.

Am Warntag werden erneut die verfügbaren Warnmittel ausgelöst. Dazu zählen unter anderem Sirenen, Warn-Apps sowie das Warnsystem Cell Broadcast, mit dem Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone gesendet werden.

Erstmals wird in diesem Jahr auch die Entwarnung über Cell Broadcast getestet. Bürgerinnen und Bürger erhalten damit nicht nur eine Probewarnung auf ihr Mobiltelefon, sondern auch eine entsprechende Entwarnungsmeldung. So wird der vollständige Warnprozess – von der Erstinformation bis zur Aufhebung der Gefahrenlage – realitätsnah abgebildet.

Offizielle Warnungen werden ausschließlich von autorisierten Stellen des Bevölkerungsschutzes versendet. Dazu zählen insbesondere kommunale Gefahrenabwehrbehörden, die Länder sowie auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Bei Warn-Apps ist der jeweilige Absender klar erkennbar. Auch Cell-Broadcast-Nachrichten werden ausschließlich über die vorgesehenen behördlichen Strukturen ausgelöst.

Bürgerinnen und Bürger sollten darauf achten, Warnmeldungen stets über offizielle Kanäle zu prüfen und Informationen aus nicht verifizierten Quellen kritisch zu hinterfragen. „Moderne Warnsysteme informieren schnell und zuverlässig. Entscheidend ist jedoch, dass jede und jeder Einzelne weiß, wie im Ernstfall zu handeln ist und im besten Fall auch vorgesorgt hat“, heißt es seitens der Feuerwehr Minden.

Der Warntag bietet daher auch Anlass, die eigenen Vorsorgemaßnahmen zu überprüfen. Dazu gehören beispielsweise das Vorhalten eines Notvorrats, das Informieren über Warnwege sowie das Überprüfen der Einstellungen am Mobiltelefon.

Um 11 Uhr werden die Probewarnungen über das Modulare Warnsystem aus dem Lagezentrum des Landes an alle angeschlossenen Warnmultiplikatoren gesendet. Das sind beispielsweise Rundfunksender, Warn-Apps, Cell Broadcast aber auch Digitale Stadtinformationstafeln. Der Mix aus verschiedenen Kanälen soll dafür sorgen, dass möglichst jeder im Gefahrenumfeld erreicht wird. Gegen 11.20 Uhr erfolgt dann die Entwarnung.

Wichtig zu wissen: Die Probewarnung dient ausdrücklich der Sensibilisierung der Bevölkerung. Es handelt sich nicht um eine reale Gefahrenlage. Weitere Informationen zum Thema Selbstschutz und Notfallvorsorge sind unter https://www.minden.de/rathaus-service-zukunft/112/krisenvorsorge/ abrufbar.

Foto: © Feuerwehr Minden


Minden

10.03.2026

Mindens Einwohnerzahl leicht gesunken

Ausklappen↴

Mindens Einwohnerzahl leicht gesunken

Statistik weist 398 Einwohner*innen weniger als Ende 2024 aus – Erneut mehr Sterbefälle als Geburten – 4.462 Umzüge innerhalb des Stadtgebietes
Minden. Nach leichten Anstiegen in den Vorjahren ist die Einwohnerzahl Mindens leicht gesunken. 398 Einwohner*innen weniger registrierte die Statistikstelle der Stadtverwaltung im Vergleich vom 31. Dezember 2024 zum selben Stichtag 2025. In Minden leben nach den vorliegenden Zahlen 85.121 (Vorjahr: 85.519) Menschen mit Haupt- und Nebenwohnsitz. Ende 2022 wurde erstmals in der Geschichte der Stadt die 85.000er-Marke bei der Bevölkerungszahl überschritten.

„Minden ist ein attraktiver Wohnort mit einem sehr guten Bildungs- und Kulturangebot ist. Viele kleine, mittlere und auch einige große Unternehmen – oft familiengeführt – bieten in unserer Stadt ein breites Spektrum an sicheren Arbeitsplätzen“, so Bürgermeister Peter Kock. Minden ist eine Einpendler-Stadt. Tagsüber halten sich an Wochentagen hier mehr als 100.000 Menschen auf, weiß der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, der auch für die Statistik-Stelle verantwortlich ist.

Wie in jedem Jahr gibt es viel Bewegung in einer Stadt – so auch in Minden. Im vergangenen Jahr zogen 4.257 (Vorjahr: 4.217) Personen in die Weserstadt und 4.178 (Vorjahr: 3.823) verlegten ihren Wohnsitz in eine andere Kommune. Das ergibt immer noch ein Plus von 79 Menschen. 4.462 Umzüge innerhalb des Stadtgebietes wurden registriert. Das waren 235 mehr als im Vorjahr (4.227 Umzüge).

Verloren hat die Stadt Einwohner*innen durch den erneuten Überhang an Sterbefällen im Vergleich zu den Geburten: 995 Mindener*innen mit Haupt- und Nebenwohnsitz (Vorjahr: 950) starben 2025 und 657 (Vorjahr: 687) gemeldete Neugeborene (Haupt- und Nebenwohnsitz) wurden registriert. Das ergibt einen Verlust von 338 Menschen. „Auch bundesweit sterben statistisch gesehen seit vielen Jahren mehr Menschen, als geboren werden. Die Bevölkerung schrumpft insgesamt“, wissen die beiden Statistik-Fachleute der Stadtverwaltung, Sarah Stockmann und Ralf Wilkening.

Die neu hinzu gewonnenen Einwohner*innen – im Schwerpunkt aus der Ukraine – haben die Stadt Minden auch 2025 vor große Herausforderungen gestellt. Die Mindener Schulen sind weiterhin stark ausgelastet. Neben der hohen Zahl neu zugewanderter Kinder gab es in den vergangenen Jahren auch besonders viele Mindener Lernanfänger*innen, die nun schrittweise an die weiterführenden Schulen wechseln. „Dadurch geraten viele Schulen räumlich an ihre Grenzen, da zusätzliche Kapazitäten nicht kurzfristig geschaffen werden können. Gemeinsam mit dem Schulbüro wurden daher Lösungen erarbeitet, um ausreichend Schulraum bereitzustellen. Dennoch bleiben die vollen Klassen pädagogisch eine große Herausforderung für die Schulen“, so Rainer Printz, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Sport und Freizeit.

Sieben der insgesamt 19 Stadtbezirke haben im Saldo von Zuzügen, Wegzügen, Geburten und Sterbefällen Einwohner*innen hinzugewonnen. Im Vorjahr waren es noch neun. Zwölf Stadtbezirke haben 2025 im Vergleich zum Vorjahr Einwohner*innen verloren. Über einen Gewinn können sich die Ortsbürgermeister*innen von Dankersen (+5), Dützen (+25), Königstor (+80), Kutenhausen (+10), Meißen (+4), Stemmer (+6) und Todtenhausen (+23) freuen. Einwohner*innen verloren haben Bärenkämpen (-80), Bölhorst (-2), Haddenhausen (-2), Hahlen (-40), Häverstädt (-3), Innenstadt (-102), Leteln/Aminghausen (-8), Minderheide (-5), Nordstadt (-9), Päpinghausen (-5), Rechtes Weserufer (-49) und Rodenbeck (-107).

Der bevölkerungsreichste Stadtteil ist nach wie vor die Innenstadt mit 10.894 Einwohner*innen (Haupt- und Nebenwohnsitz) gefolgt von Königstor (9.217) und Rodenbeck (9.013) sowie Bärenkämpen (7.471) und Nordstadt (7.211). Den geringsten Bevölkerungsstand mit 347 Personen verzeichnet der Ortsteil Päpinghausen. Eine dreistellige Einwohner*innen-Zahl hat weiter auch Bölhorst mit 942 Menschen.

84.447 Mindener*innen waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 mit Hauptwohnsitz (Vorjahr: 84.753) und 674 nur mit Nebenwohnsitz (Vorjahr: 758) gemeldet. 132 Personen haben neben ihrem Mindener Hauptwohnsitz noch eine Nebenwohnung in Minden. Die landeseigene Statistikstelle IT NRW betrachtet in der amtlichen Statistik grundsätzlich nur die mit Hauptwohnsitz gemeldeten Einwohner*innen in den Städten und Gemeinden. Auch ist der Hauptwohnsitz zum Beispiel entscheidend für die Wahlberechtigung, berichtet Sarah Stockmann.

Ausgewertet werden jedes Jahr von der Statistikstelle auch die Staatsbürgerschaften der Einwohner*innen. Leicht gestiegen ist nach 2024 erneut die Zahl der Menschen mit einer anderen Staatsbürgerschaft als Deutsch in Minden. 14.015 (Vorjahr: 13.983) der 84.447 Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz in Minden kommen aus 132 anderen Ländern als Deutschland. Das sind 16,57 Prozent (Vorjahr: 16,49 Prozent von 85.519 Einwohner*innen). In der Statistik sind auch 74 staatenlose Menschen zu finden, die als eigene „Staatsbürgerschaft“ wie auch die aktuell 98 ungeklärten Fälle geführt werden.

„Die Staatenlosen sind meist Personen, die von ihrem Herkunftsland als Bürger*in nicht anerkannt werden und die von dort keine Papiere erhalten“, so die Ausländerbehörde. Die „Ungeklärten“ seien Fälle in der Bearbeitung, wo derzeit keine eindeutige Staatsangehörigkeit nachgewiesen werden könne und meist mehrere Länder in Frage kommen.

Die größte Gruppe der Einwohner*innen mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft bilden nach wie vor die Menschen aus Syrien 2.554 (Vorjahr: 2.597). Weiter zugenommen hat aufgrund des andauernden Krieges seit Ende Februar 2022 die Zahl der Ukrainer*innen in Minden. 2.113 (Vorjahr: 1.823) waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 in der Stadt gemeldet, im Jahr 2021 waren es nur 149. Die am dritthäufigsten vertretene, ausländische Staatsbürgerschaft ist die des Irak (1.374 Menschen), gefolgt von Polen (745), der Türkei (552), Afghanistan (487), Italien (431), Rumänien (418), der Russischen Föderation (373), Kosovo (369), Portugal (311), Litauen (303), Serbien (288) und Griechenland (284).

Gruppe der über 90-Jährigen wächst

Mit der Einwohnerstatistik der Stadt Minden wird jedes Jahr auch die Altersstruktur (nur Hauptwohnsitz) ausgewertet. Hier zeigt sich: Die meisten Mindener*innen sind zwischen 57 und 66 Jahre alt. Pro Jahrgang gibt es bei den sogenannten „Babyboomern“ jeweils mehr als 1.200 Bürger*innen. Die Spitze hält der Jahrgang 1963 mit 1.329 Frauen und Männern, gefolgt vom Jahrgang 1968 mit 1.315 Bürger*innen.

Obwohl es insgesamt mehr Frauen (42.663) als Männer (41.784) in der Stadt Minden gibt, sei es interessant, dass fast alle Jahrgänge von 2024 bis zurück in die Mitte der 1980er Jahre (Ausnahmen 2025, 2022, 2018, 2002, 1994) einen männlichen Überhang haben. Besonders stark ist der Unterscheid im Jahrgang 2019, wo auf 497 Jungen, nur 369 Mädchen kommen. Erst bei den über 40-Jährigen kippe dieser Vergleich, aber auch nicht in allen Jahrgängen, so Sarah Stockmann. Durchgängig mehr Frauen gibt es in Minden ab Jahrgang 1965 – also ab einem Alter von 60 Jahren. Aber auch diese Tendenz sei bundesweit zu beobachten.

Die Zahl der 100-Jährigen und Älteren ist stabil. 21 Einwohner*innen (Vorjahr: 22) gehören zu dieser Gruppe. Die beiden ältesten Bürger*innen (Jahrgang 1920) haben ein Alter von 105 Jahren erreicht. 178 (Vorjahr: 195) Einwohner*innen waren 2025 zwischen 95 und 99 Jahre alt. Deutlich größer ist die Gruppe der 90- bis 94-Jährigen: 770 (Vorjahr: 704) Frauen und Männer haben in Minden vergangenes Jahr dieses gesegnete Alter erreicht. Damit wächst die Gruppe der über 90-Jährigen im Vergleich zum Vorjahr erneut.


Minden

09.03.2026

Ausländerbehörde: Aufenthaltserlaubnisse für Ukrainer*innen verlängern sich automatisch

Ausklappen↴

Ausländerbehörde: Aufenthaltserlaubnisse für Ukrainer*innen verlängern sich automatisch
Stadt Minden informiert – Vorübergehender Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine gilt weiter bis zum 4. März 2027
Minden. Aktuell erreichen die Ausländerbehörde der Stadt Minden vermehrt Anfragen, die die Aufenthaltserlaubnisse für eingereiste Staatsbürger*innen aus der Ukraine betreffen. Es haben sich auch Betriebe an die Stadt gewandt, die Ukrainer*innen beschäftigen.

Mehr als 1,1 Millionen Menschen aus der Ukraine leben zurzeit mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG in Deutschland. Ein großer Teil dieser Personen verfügt über eine Aufenthaltserlaubnis, die auf den ersten Blick abgelaufen erscheint. Wegen des weiter anhaltenden Kriegsgeschehens in der Ukraine hatte der Rat der Europäischen Union am 15. Juli 2025 beschlossen, den vorübergehenden Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine um ein weiteres Jahr bis zum 4. März 2027 zu verlängern.

Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat für Deutschland daraufhin die „Zweite Verordnung zur Änderung der Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung erlassen, welche auch mittlerweile in Kraft getreten ist. Durch die aktuelle Fassung dieser Rechtsverordnung gilt: Alle erteilten Aufenthaltserlaubnisse gemäß § 24 Absatz 1 Aufenthaltsgesetz, die am 1. Februar 2026 gültig waren, sind einschließlich ihrer Auflagen und Nebenbestimmungen bis zum 4. März 2027 weiterhin gültig.

Das bedeutet:

Inhaber*innen solcher Aufenthaltserlaubnisse müssen keinen Antrag auf Verlängerung stellen. Eine Vorsprache bei der Ausländerbehörde ist nicht nötig. Voraussetzung ist, dass die aktuelle Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz noch mindestens bis zum 1. Februar 2026 gültig war.
Aufgrund der automatischen Verlängerung bleiben die Möglichkeiten zum Arbeiten, Studium, Bezug von Sozialleistungen, Reisen ins Ausland und sonstige Gewährleistungen und Freiheiten erhalten, die mit der Aufenthaltserlaubnis verbunden sind.
Inhaber*innen solcher Aufenthaltserlaubnisse sind also auch weiterhin leistungsberechtigt nach dem SGB II und SGB XII und haben grundsätzlich Anspruch auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), Kindergeld, Wohngeld und Leistungen der Krankenkassen, sofern die persönliche Situation Ansprüche auslöst.

Können die aufgrund der Verordnung automatisch verlängerten Aufenthaltserlaubnisse trotzdem neu ausgestellt werden?

Nein, das ist weder möglich noch nötig. Diese Aufenthaltserlaubnisse sind bis zum 4. März 2027 gültig, auch wenn das Gültigkeitsdatum auf dem jeweiligen Dokument abgelaufen ist.
Die Verlängerung dieser Aufenthaltserlaubnisse wird automatisiert dem Ausländerzentralregister gemeldet. Die Grenzbehörden der Schengener Mitgliedsstaaten sind ebenso informiert wie auch die für die Gewährung von Leistungen zuständigen Stellen in Deutschland.

Anfragen auf Neuausstellung bestehender Aufenthaltserlaubnisse nach § 24 Aufenthaltsgesetz können deshalb aus kapazitären Gründen nicht bearbeitet werden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Wer ist nicht von der Rechtsverordnung umfasst?

Nicht umfasst sind demnach Personen, die erst nach dem 1. Februar 2026 eingereist sind oder am 1. Februar 2026 nicht mehr im Besitz einer gültigen Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz waren. Diese müssen die Aufenthaltserlaubnis im Inland bei der für sie zuständigen Ausländerbehörde beantragen.
Die Verordnung gilt auch nicht für Inhaber einer Fiktionsbescheinigung nach § 81 Absatz 3 oder 4 des Aufenthaltsgesetzes, deren Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz noch nicht entschieden ist. Diese wenden sich zum Ablauf Ihrer Fiktionsbescheinigung bitte an die Ausländerbehörde.

Wer neu eingereist ist, noch keine Bescheinigung hat und diese beantragen möchte, kann diese auf der Webseite der Stadt Minden herunterladen. Aufenthaltstitel Ukraine: https://www.minden.de/rathaus-service-zukunft/die-wichtigsten-anlaufstellen/auslaenderbehoerde/#accordion-1-1 Für personalisierte Bescheinigungen sei ab sofort eine Gebühr von 18 Euro (gemäß § 47 Abs. 1 Nr. 9 Aufenthaltsverordnung) fällig, so die Stadtverwaltung.


Minden

09.03.2026

Medaillen, Preise und Urkunden für erfolgreiche Sportler*innen

Ausklappen↴

Medaillen, Preise und Urkunden für erfolgreiche Sportler*innen
Sportlerehrung der Stadt Minden und des Stadtsportverbandes für das Jahr 2025 in der Sporthalle Dankersen am 10. März
Minden. Rat und Verwaltung der Stadt Minden ehren auch in diesem Jahr wieder die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres. Die gemeinsame Sportlerehrung für erfolgreiche Schülerinnen und Schüler sowie Vereinssportlerinnen und -sportler findet am Dienstag, 10. März 2026, ab 17 Uhr in der Sporthalle Dankersen (Olafstraße 3, 32423 Minden) statt. Veranstaltet wird die Ehrung gemeinsam vom Stadtsportverband Minden e. V. und der Stadt Minden.

Neben der Auszeichnung der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler erwartet die Gäste ein vielfältiges und unterhaltsames Rahmenprogramm. So werden unter anderem die Judoka des SV 1860 Minden ihr Können in einer Vorführung präsentieren.

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 150 Mindenerinnen und Mindener für besondere und herausragende sportliche Leistungen mit Urkunden ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr wird diese Zahl voraussichtlich erreicht. Für die Ehrung gelten klare Richtlinien: Schülerinnen und Schüler müssen mindestens einen ersten bis dritten Platz auf Bezirksebene beziehungsweise bei Bezirksmeisterschaften erreicht haben. Im Vereinssport ist ein erster bis dritter Platz auf Landes- oder Westfalenebene Voraussetzung. Alle Urkunden und Auszeichnungen werden von Bürgermeister Peter Kock persönlich überreicht.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt erneut auf der Würdigung des Ehrenamtes, das eine zentrale Rolle in der Sport- und Vereinsentwicklung spielt. Der Stadtsportverband ehrt zwei junge Ehrenamtliche für ihr besonderes Engagement. Darüber hinaus verleiht die Stadt Minden die Sportmedaille an einen verdienten Ehrenamtlichen.

Auch der „Mindener Sportpreis“, der erstmals für das Jahr 2024 an drei besonders verdiente Teams vergeben wurde, wird erneut für das Jahr 2025 verliehen.

Die Sportlerehrung findet bereits zum dritten Mal als gemeinsame Veranstaltung für Schul- und Vereinssport statt. Im vergangenen Jahr wurde zudem im Rahmen der Ehrung die neue Tartanbahn im umfassend modernisierten Weserstadion mit einem 5000-Meter-Staffel-Weltrekord feierlich eingeweiht.


Minden

06.03.2026

Bauarbeiten für die Erweiterung des Fernwärmenetzes können am Montag starten

Ausklappen↴

Bauarbeiten für die Erweiterung des Fernwärmenetzes können am Montag starten
Minden. Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Fernwärmenetzes können am Montag, 9. März 2026, starten, nachdem nun die erforderlichen Abstimmungen erfolgt sind und die Genehmigung der Stadt Minden vorliegt. Der Baustart wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse von Mitte Februar auf März verschoben. Auftraggeberin für die Arbeiten ist die Mindener Wärme GmbH. Die Leitungen sollen zunächst am Markt (Südseite) und in der Obermarktstraße bis zur Einmündung Opferstraße verlegt werden.

Die Obermarktstraße muss ab Montag für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden. Autos und Zulieferfahrzeuge können dann nicht mehr vom Markt in die Obermarktstraße fahren. Nur noch Fußgänger*innen und schiebende Radfahrer*innen kommen hier durch. Die von der Baustelle betroffenen Häuser und Geschäfte sollen während der gesamten Maßnahme über Brücken erreichbar sein.

In der Obermarktstraße wird ein ca. drei Meter breites und 15 Meter langes Baufeld zunächst im Bereich der Häuser Nr. 4 bis 8 eingerichtet und mit Baken abgesichert. Die Fernwärmerohre werden außerhalb der Fußgängerzone zwischengelagert und in kleinen Bauabschnitten verlegt.

Lieferfahrzeuge und Anwohner*innen sowie Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge können die Häuser ab Montag, 9. März, von der Königstraße – über die Ritterstraße – erreichen. Die Polleranlage am „Kaak“ soll am Montag umprogrammiert sein, damit eine Einfahrt von dort möglich ist. Sonst ist hier nur die Ausfahrt möglich. Die Müllabfuhr ist sichergestellt. Die Baufirma hat dafür zu sorgen, dass die Abfallbehälter der Häuser zwischen Markt und Obermarktstraße 22 in den Bereich Trockenhof gestellt werden. Die Fahrzeuge der Städtischen Betriebe Minden (SBM) können nur rückwärts bis Hausnummer 22 fahren.

Am Markt gibt es auf der Südseite ein weiteres Baufeld. Die Leitungen werden hier ca. 2 Meter von den dortigen Häusern und dem Restaurant entfernt verlegt. Das schränkt die Außengastronomie in diesem Bereich ein.

Die Königstraße ist für den seit Herbst 2025 laufenden Straßenausbau noch bis zum 9. Mai im Abschnitt zwischen dem Königswall und der Einmündung zur Ritterstraße gesperrt. Diese Baustelle „wandert“ voraussichtlich am 11. Mai in den Abschnitt zwischen der Ritterstraße und dem Beginn der Simeonstraße. Dann müssen die Arbeiten für das Fernwärmenetz in der Obermarktstraße zwingend beendet sein.

Insgesamt wird die Ausbaumaßnahme im ersten Bauabschnitt rund zwei Monate in Anspruch nehmen. Die Arbeiten sollen nach Absprache zwischen der Stadt Minden und der Mindener Wärme GmbH im Mai unterbrochen und im September auf dem Markt fortgesetzt werden, um die Belastungen für die Außengastronomie möglichst gering zu halten. Auch soll mit der Bau-Pause sichergestellt werden, dass alle geplanten Veranstaltungen auf dem Markt stattfinden können, so die Stadtverwaltung.


Minden

06.03.2026

Planungen zur Zukunft der Mindener Bäderlandschaft schreiten voran

Ausklappen↴

Planungen zur Zukunft der Mindener Bäderlandschaft schreiten voran
Minden. Bekanntermaßen plant die Stadt Minden durch die Mindener Bäder GmbH den Neubau des jetzigen Melittabades. Zugleich beschäftigt sich der Kreis Minden-Lübbecke mit der Zukunft der sanierungsbedürftigen Kreisschwimmhalle.

Hierzu wurde vom Kreis ein Beratungsgremium aus Mitgliedern der Kreispolitik, der Schulen sowie der Vereine gegründet, um alle Beteiligten mitzunehmen und alle Sichtweisen einfließen zu lassen. Es ist vonseiten des Kreises Minden-Lübbecke der mehrheitliche politische Wille, nach Möglichkeit weiterhin Badflächen bereitzustellen. Dies betrifft primär die Schwimmbedarfe der kreiseigenen Berufs- und Förderschulen.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bietet es sich an, die Herausforderungen gemeinsam innerhalb der kommunalen Familie anzugehen. Und genau dieses tun Stadt Minden und Kreis Minden-Lübbecke.

Stadt und Kreis befinden sich aktuell in der Abstimmung, ob eine Aufnahme der Badflächen der Kreisschwimmhalle in einen Neubau des städtischen Bades gelingen kann. Unter dieser Voraussetzung würde die Kreisschwimmhalle nach Ablauf ihrer Lebensdauer geschlossen. Die Stadt Minden befindet sich aktuell in der Vergabe der Planungsleistungen zum Neubau.

Es ist aktuell abzusehen, dass die Planer im Juni 2026 ihre Arbeit aufnehmen werden, so die Bäder GmbH. Bis dahin wollen Stadt und Kreis noch die Gelegenheit nutzen, die Gestaltung und die Konditionen einer potentiellen Beteiligung des Kreises auszuloten. Sowohl die Stadt Minden in Person der Mindener Bäder GmbH, wie auch der Kreis Minden-Lübbecke betonen das gute und vertrauensvolle Zusammenwirken in dieser Sache. Beide Akteure hoffen, im Juni ein Ergebnis dieses Prozesses vorlegen zu können.

Weitere Informationen der Bäder GmbH/der Stadt Minden zum geplanten Neubau des Melittabades finden Sie in dieser Pressemitteilung:
https://www.minden.de/aktuelles/pressearchiv/2025/oktober/ersatzbau-fuer-das-melittabad-baeder-gmbh-startet-in-die-planungsphase/


Minden

05.03.2026

Jede und jeder kann Gitarre lernen – Verein und Stadtbibliothek bieten Kurs an

Ausklappen↴

Jede und jeder kann Gitarre lernen – Verein und Stadtbibliothek bieten Kurs an

Minden. Die international als Marke registrierte JelGi-Methode „Jeder lernt Gitarre“ macht es möglich, auf Anhieb hunderte Lieder aus aller Welt mit der Gitarre musikalisch zu begleiten. Die Saiten werden auf C-Dur gestimmt und mit einem einzigen Quergriff können alle anderen Akkorde sofort gespielt werden. Vorkenntnisse auf der Gitarre sind nicht notwendig.

Die Stadtbibliothek Minden bietet am Mittwoch, 11. März 2026, dazu einen Kurs von 14 bis 19 Uhr an. Es werden traditionelle und moderne Kinderlieder, aktuelle Lieder, Schlager, Pop und Rock gemeinsam erarbeitet – eine Fundgrube für Musikgarten, Kindergarten, Schule und Freizeit.

Anmeldungen sind ab sofort unter www.jelgi.com/jelgi-kurse möglich. Der gemeinnützige Verein „JelGi – Jeder lernt Gitarre“ organisiert die JelGi-Kurse ehrenamtlich. Ein Unkostenbeitrag als Spende wird vor Ort erbeten. Die Teilnehmer*innen sollen eine eigene Gitarre mitbringen.


Minden

04.03.2026

„Minecraft Outdoor Quest“ – Abenteuer zwischen Blöcken und Bäumen

Ausklappen↴

Minden. Auch dieses Jahr erwartet Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren in den Osterferien wieder ein besonderes Abenteuer: Vom 30. März bis 2. April 2026 findet jeweils von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Jugendhaus Juxbude (Königswall 105, 32423 Minden) das kostenlose Ferienprojekt „Minecraft Outdoor Quest“ statt.

Im Mittelpunkt steht eine selbst gestaltete Minecraft-Welt, in der die Teilnehmenden gemeinsam ein eigenes Dorf erschaffen. Dieses dient als Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Aktionen außerhalb des Bildschirms.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Stärker mit Games“ von der Stiftung Digitale Spielekultur gefördert und in Kooperation mit dem Jugendhaus Juxbude sowie der Stadtbibliothek Minden umgesetzt. Die Teilnahme ist kostenfrei, Verpflegung und ein warmes Mittagessen sind inklusive.

Anmeldungen laufen über das Ferienspiel-Portal der Stadt Minden: https://www.unser-ferienprogramm.de/minden/veranstaltung.php?id=306147 . Für weitere Informationen und Rückfragen wenden sich Interessierte bitte an: David Kriebel (Stadtbibliothek Minden), E-Mail: d.kriebel@minden.de, Telefon +49 571 8379127.


Minden

02.03.2026

Erfolgreiche Spielplatzbeteiligung an der Ziethenstraße

Ausklappen↴

Erfolgreiche Spielplatzbeteiligung an der Ziethenstraße
Breite Beteiligung treibt Neugestaltung voran

Minden. Die Neugestaltung des Spielplatzes an der Ziethenstraße rückt näher: Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger war ein voller Erfolg. Über das Beteiligungsportal der Stadt Minden hatten Anwohnerinnen und Anwohner die Möglichkeit, ihre Meinungen, Wünsche und Ideen einzubringen und dieses Angebot wurde gut genutzt.

Rund 79 Personen nahmen an der anonymen Online-Befragung teil und brachten vielfältige Vorstellungen für die zukünftige Gestaltung des Spielplatzes ein. Die hohe Beteiligung freut die verantwortlichen Stellen außerordentlich und bestätigt das große Interesse der Anwohnerschaft an einer attraktiven, kinderfreundlichen Freizeitfläche. Vielfältige Ideen und Anregungen wurden eingereicht. Die Ergebnisse der Beteiligung werden derzeit sorgfältig ausgewertet, an die relevanten Stellen weitergegeben und fließen in die weitere Planung ein. Dabei arbeiten die Jugendförderung, die Jugendhilfeplanung sowie die Städtischen Betriebe Minden (SBM) eng zusammen, um die Anregungen bestmöglich zu berücksichtigen.

„Nach aktuellem Stand ist vorgesehen, dass die Bauarbeiten nach den Sommerferien beginnen“, berichtet Michaela Klee, Jugendhilfeplanerin der Stadt Minden. Wir werden rechtzeitig über weitere Schritte und den konkreten Zeitplan informieren, so Klee weiter. Ein herzlicher Dank geht an alle, die sich beteiligt haben: Ihr Engagement leistet einen wichtigen Beitrag zu einer bedarfsgerechten und lebenswerteren Spielfläche an der Ziethenstraße.


Minden

02.03.2026

Internationaler Frauentag 2026: Film und Demonstration setzen starkes Zeichen

Ausklappen↴

Internationaler Frauentag 2026: Film und Demonstration setzen starkes Zeichen

Minden. Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März lädt ein breites Bündnis aus Gleichstellungsstellen der Stadt Minden und des Kreises Minden-Lübbecke, Gewerkschaften, dem Frauenhaus der Diakonie Stiftung Salem, dem Hexenhaus, Wildwasser, der AG Frauen dem Welthaus sowie der FLINT*e, dem Jugendwerk der AWO und All The Same zu zwei Veranstaltungen ein. Ziel ist es, gemeinsam ein deutliches Zeichen für Gleichberechtigung und gegen patriarchale Gewalt zu setzen.

Am Sonntag, 8. März, findet ab 13 Uhr im BÜZ eine Film-Matinee mit dem Dokumentarfilm „Ein Tag ohne Frauen“ statt. Der Film erzählt die Geschichte des isländischen Frauenstreiks von 1975, bei dem 90 Prozent der Frauen sämtliche Arbeit niederlegten – ihre bezahlte Erwerbsarbeit ebenso wie die oft unsichtbare, unbezahlte Sorge- und Hausarbeit und damit eindrucksvoll die Bedeutung von Frauen für Gesellschaft und Wirtschaft sichtbar machten. Der Streik gilt als Meilenstein für die Gleichstellung in Island.

Im Anschluss an die Vorführung gibt es Gelegenheit zur Vernetzung. Außerdem können bei einer Bastelaktion Plakate für die Demonstration am Folgetag gestaltet werden. Für einen Imbiss ist gesorgt, Getränke werden zum Kauf angeboten. Eine Kinderbetreuung wird ebenfalls bereitgestellt. Zudem wird ein Teil der Ausstellung „Wir sind Minden – Porträt einer bunten Stadtgesellschaft“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Am Montag, 9. März, folgt um 16 Uhr ab dem Friedensplatz eine Demonstration mit Kundgebung unter dem Motto:

„Gemeinsam sind wir viele! Gemeinsam sind wir laut! Gemeinsam können wir mehr erreichen!“

Das Bündnis fordert unter anderem: Stopp patriarchale Gewalt, eine verlässliche Finanzierung von Schutzstrukturen, gleiche Bezahlung, mehr Anerkennung von Care-Arbeit, reproduktive Selbstbestimmung sowie gelebte Gleichberechtigung aller Geschlechter.

Besonders ist die Breite des Bündnisses: Neben Institutionen mit langjähriger Expertise im Gewaltschutz engagieren sich auch Gewerkschaften, sowie Haupt- und Ehrenamtliche verschiedener Generationen, die seit Jahrzehnten feministische Kämpfe vor Ort prägen oder eine junge feministische, queere und intersektionale Perspektive einbringen, um auf strukturelle Diskriminierung aufmerksam zu machen. Diese Zusammenarbeit macht deutlich: Feminismus ist generationenübergreifend, solidarisch und lebendig. Gleichstellung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder aktiv eingefordert werden.

Alle sind herzlich eingeladen, sich am 8. März inspirieren zu lassen, sich zu informieren, mitzudiskutieren und am 9. März gemeinsam auf die Straße zu gehen.


Minden

02.03.2026

Standesamt der Stadt Minden veröffentlicht Jahresstatistik für 2025

Ausklappen↴

Standesamt der Stadt Minden veröffentlicht Jahresstatistik für 2025 – Mühle in Meißen für Trauungen beliebt – Zahl der Sterbefälle gestiegen
Minden. 1.957 Kinder erblickten im Jahr 2025 in Minden – laut Statistik des städtischen Standesamtes – das Licht der Welt. Das war genau ein Baby mehr als im Jahr 2024 (1.956). Bis zum Jahresende beurkundeten die Mitarbeitenden 1.020 neugeborene Jungen und 937 Mädchen. In 555 Fällen hatte die Mutter ihren Wohnsitz in Minden, bei 1.402 Geburten kam die Mutter aus einer anderen Kommune. Fast alle Kinder kamen – wie auch in den Vorjahren – im Johannes Wesling Klinikum zur Welt.

Damit kann die Stadt Minden nur rund 28 Prozent des 2025 geborenen Nachwuchses für sich als neue Einwohner*innen „verbuchen“. Die Erklärung: „Zuständig für die Geburtsbeurkundung ist das Standesamt, in dessen Bezirk das Kind geboren ist. Auf den Wohnort der Eltern kommt es dabei nicht an“, erläutert Hauke Treptow, Teamkoordinator für das Bürgerbüro und das Standesamt. Mit dem Standort des Universitätsklinikums in Minden als Maximalversorger hat das Standesamt in der Weserstadt wesentlich mehr Geburten zu beurkunden, als zum Beispiel die Nachbarkommunen Porta Westfalica, Petershagen oder Hille.

Wird ein Kind in der Bundesrepublik Deutschland geboren, ist nach dem Personenstandsgesetz eine Anzeige bei der Geburt erforderlich. Das geschieht häufig schon im Klinikum oder im Geburtshaus. Nach Eingang der schriftlichen Anzeige und den erforderlichen weiteren Unterlagen erfolgt dann die Beurkundung der Geburt beim Standesamt. „Babys, die knapp vor dem Jahresende geboren wurden und deren Geburt bis zum Jahresende nicht angezeigt ist, werden erst im Folgejahr beurkundet und finden dann in der Statistik des nächsten Jahres Berücksichtigung“, ergänzt Treptow.

Durch die große Zahl an Senioreneinrichtungen in der Stadt gibt es für die Mindener Standesbeamtinnen und –beamten auch viele zu beurkundende Sterbefälle: 1.842 Menschen (2024: 1.757) starben im vergangenen Jahr in Minden. Davon waren 941 Verstorbene in Minden wohnhaft und 901 außerhalb. Die Zahl der Sterbefälle stieg damit – nach leichten Rückgängen in den Jahren zuvor – wieder an. 85 Menschen starben in 2025 im Vergleich zu 2024 mehr.

Auch 2025 entschlossen sich wieder zahlreiche Paare zu heiraten. Seit 2024 zeigt die Kurve nach Schwankungen in den Vorjahren aber eher nach unten – bei nahezu gleichbleibender Einwohner*innen-Zahl. Waren 2024 noch 298 Trauungen in Minden zu verzeichnen, weist die Statistik für 2025 nur 270 Eheschließungen aus.

Der Rückgang entspricht auch dem bundesweiten Trend, wonach die Zahl der Eheschließungen in Deutschland 2024 (die Zahlen für 2025 liegen noch nicht vor) auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik im Jahr 1950 gefallen ist. Im Jahr 2024 wurden bundesweit laut vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 349.200 Ehen geschlossen. 2023 waren es noch ca. 361.000 und 2022 ca. 391.000.

Vier gleichgeschlechtliche Ehen wurden 2025 vor den Mindener Standesbeamt*innen geschlossen, in drei Fällen waren beide Partner männlich, in einem Fall weiblich. Von den 270 Paaren, die im vergangenen Jahr heirateten, entschieden sich 218 für einen gemeinsamen Familiennamen, davon 192 für den Nachnamen des Ehemannes und 21 für den Ehefrau. In acht Fällen führt die Frau einen Doppelnamen. 52 Paare entschieden sich dafür, beide ihre Nachnamen zu behalten; sie führen keinen gemeinsamen Familiennamen.

Im Standesamt der Stadtverwaltung wurden 343 (Vorjahr: 350) Anmeldungen zu Eheschließungen verzeichnet. „Die Zahl der Anmeldungen ist stets höher als die der Trauungen, weil sich ein Teil der in Minden wohnhaften Paare für eine externe Trauung außerhalb Mindens entschieden hat“, erläutert Teamkoordinator Treptow. Für Trauungen außerhalb des Wohnortes werden so genannte Ermächtigungen ausgestellt. Aber es gibt auch den umgekehrten Fall, dass Paare (2025: 23) mit Wohnsitz außerhalb Mindens die Ehe in Minden geschlossen haben – oft aufgrund familiärer Bindungen zur Stadt.

Ein großer Teil der in Minden 2025 in der Statistik verzeichneten Eheschließungen fanden im Trauzimmer des historischen Rathauses statt. Auf Platz zwei wird 2025 die Mühle Meißen geführt. 42 Paare gaben sich hier das Jawort. Beliebt ist auch bei Paaren das Heimathaus in Dankersen 5 Paare ließen sich in diesen „Außenposten“ im vergangenen Jahr trauen. 10 Trauungen gab es 2025 im Mindener Museum. Das Preußenmuseum stand bei 6 Trauungen zu Verfügung, aufgrund langer Umbaumaßnahmen, fanden hier weniger als gewöhnlich statt.


Porta Westfalica

27.02.2026

Denkmalförderung der Stadt Porta Westfalica

Ausklappen↴

Denkmalförderung der Stadt Porta Westfalica

Mit einem Budget in Höhe von 7.500 Euro im Jahr kann die Stadt Porta Westfalica Projekte im Denkmalschutz fördern. Die Kosten des Projektes dürfen 10.000 Euro nicht übersteigen.
Diese fachbezogene Pauschale zahlt das Land Nordrhein-Westfalen an die Kommunen zur Unterstützung der Denkmalförderung. Für kleinere Projekte können so direkt über die Untere Denkmalbehörde, Stadt Porta Westfalica, Fördermittel beantragt werden. Schriftlichen Anträge sind Angebote qualifizierter Fachfirmen (möglichst „Restauratoren im Handwerk“) beizufügen, ein Verwendungsnachweis ist nach Abschluss der Maßnahme vorzulegen.

Projekte, die einen Gesamtwert von 10.000 Euro überschreiten, können weiterhin direkt vom Land gefördert werden. Anträge können wie bisher online bei der Oberen Denkmalbehörden, Bezirksregierung Detmold, gestellt werden. Der Antragstellung ist die bei der Unteren Denkmalbehörde eingeholte denkmalrechtliche Erlaubnis beizufügen. Um diese vorab zu erhalten ist ein längerer Zeitraum einzuplanen. Die Antragsfrist für ein laufendes Jahr endet am 31. März.

Weitere Informationen sind über die Internetseite https://www.portawestfalica.de/rathaus/verwaltung/bauordnung-untere-denkmalbehoerde/ erhältlich.


Porta Westfalica-Lerbeck

27.02.2026

Eröffnung der Fahrradwerkstatt an neuem Standort

Ausklappen↴

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Verein Hilfe für Flüchtlinge lädt ein zur offiziellen Eröffnung des neuen Standortes der Fahrradwerkstatt. Das Werkstatt-Team freut sich auf Bürgermeisterin Anke Grotjohann, auf Thorsten Bülte und Jasmin Flake von der Stadtverwaltung und auf Quartiersmanagerin Jennifer Krumhus, die bei der Eröffnung anwesend sein werden. Abgesehen von der Bekanntgabe des neuen Standortes, wird während der Eröffnung das Tätigkeitsspektrum der ehrenamtlichen Arbeit beschrieben. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

Die Eröffnung findet statt am

04.03.2026,

um Uhrzeit: 14:00 Uhr,

Lindenstraße 25, Porta Westfalica-Lerbeck.


Minden

27.02.2026

Stadtverwaltung bündelt Standorte und organisiert Interim

Ausklappen↴

Stadtverwaltung bündelt Standorte und organisiert Interim: Neue Raumverteilung im Deilmannbau und in der Kuhlenstraße

Minden. Die Stadtverwaltung Minden hat die Anzahl ihrer Rathausstandorte reduziert und Dienststellen neu organisiert. Mitte 2025 konnte die Stadt Minden das Gebäude Kuhlenstraße 15 anmieten. Damit konnten Arbeitsplätze, die bisher an den Standorten der ehemaligen Sparkasse, im Marienglacis 9 und an der Lindenstraße 36 untergebracht waren, neu geordnet werden. Dienststellen, die viel zusammenarbeiten, sind jetzt nah beieinander in gleichen Gebäuden.

Bereiche mit viel Besucher*innen sind im Rathaus zentral zusammengeführt, so konnten Teile des Sozialbereiches (vorher in der Sparkasse) und das Standesamt (vorher in der Lindenstraße 36) zurück in das zentrale Rathaus geholt werden. Dienststellen mit weniger Besucher*innen finden gemeinsam in dem Gebäude an der Kuhlenstraße Platz. „Mit der Neuordnung und Reduzierung der Standorte schafft die Stadtverwaltung bis zum Abschluss der Sanierung kürzere Verwaltungswege als bisher und eine bessere Orientierung für Bürgerinnen und Bürger“, hebt Bürgermeister Peter Kock hervor.

Neuer zentraler Standort: Deilmannbau

Im Deilmannbau (Eingang Kleiner Domhof 17) sind ab sofort zahlreiche Fachbereiche untergebracht oder innerhalb des Gebäudes umgezogen. Mit der Zusammenführung der Bereiche im Deilmannbau entsteht ein zentraler Anlaufpunkt für zahlreiche Dienstleistungen.

Ebene 0

Sportbüro (Zugang über Ebene 1)

Kulturbüro (direkt hinter der Bürgerhalle)

Minden Marketing GmbH (mit Auskunftstresen in der Bürgerhalle)

Ebene 1

Verwaltung Jugendhilfe (Ebenen 0 und 1)

Sozialer Dienst Jugendhilfe (Ebene 1)

Jugendhilfeplanung (Ebene 1)

Jugendamtsleitung (Ebene 1)

Ebene 2

Jugendarbeit/Jugendschutz

Stadtplanung und Umwelt

Geoservice und Vermessung

Verkehr

Ebene 3

Standesamt (Eingang Markt 1 oder barrierefreier Zugang über die Bürgerhalle)

Obdachlosenbetreuung sowie Unterbringung von Aussiedlern, Geflüchteten und Obdachlosen

Hilfen für Geflüchtete

Team der Integrationsbeauftragten

Einbürgerungsabteilung der Ausländerbehörde

Behinderten- und Seniorenhilfe

Teile der Verkehrsüberwachung

Neuer Rathausstandort: Kuhlenstraße 15

Am neuen Verwaltungsstandort Kuhlenstraße 15 sind folgende Bereiche angesiedelt: Im Erdgeschoss findet man die Bereiche Bildung sowie Finanzen, Kämmerei, Steuern und Gebühren. Im ersten Obergeschoss sind die Finanzbuchhaltung (Stadtkasse) und der Bereich Personal untergebracht. Im zweiten Obergeschoss sind die Räume der Schwerbehindertenvertretung und im vierten Obergeschoss sitzen die Kolleg*innen des Bereichs Organisation und der Personalrat.


Minden

26.02.2026

„Kennst du schon?“ in der Stadtbibliothek: Kulturzentrum BÜZ

Ausklappen↴

„Kennst du schon?“ in der Stadtbibliothek: Kulturzentrum BÜZ

Minden. Am Samstag, 28. Februar, stellt sich das Kulturzentrum BÜZ bei „Kennst du schon?“ in der Stadtbibliothek Minden vor. Das Kulturzentrum BÜZ ist ein lebendiger Ort für kreative und kulturelle Projekte in Minden. Es bietet ein breites Spektrum an Veranstaltungen, von Konzerten über Workshops bis hin zu Angeboten für junge Menschen.

Am Samstag in der Bibliothek erwarten die Besucher*innen von elf Uhr bis 12 Uhr spannende Einblicke die Arbeit und Projekte des Kulturzentrums.

Die Veranstaltung ist Teil des Formats „Kennst du schon?“ der Stadtbibliothek Minden, das Mindener Initiativen eine Bühne bietet, um sich der allgemeinen Öffentlichkeit vorzustellen. Für weitere Informationen und wenn man Interesse an der Teilnahme am Format hat, wendet man sich per E-Mail an stadtbibliothek@minden.de.


Minden

25.02.2026

Müllsammel-Aktion in Rodenbeck

Ausklappen↴

Müllsammel-Aktion in Rodenbeck

Minden. Am Samstag, 7. März, lädt das Quartiermanagement zum „Frühjahrsputz“ in Rodenbeck ein. Um 11 Uhr treffen sich alle Helfer*innen am Haus der Begegnung (Zehlendorfer Weg 2 – 4). Nach der Einteilung in Gruppen geht es los und jede Gruppe sammelt in ihrem Abschnitt Müll ein. Neben der Müllsammlung werden erstmalig parallel auch die Schilder der Straßennamen gereinigt und von Moos und Aufklebern befreit.

Gegen 13 Uhr wird der gesammelte Müll am Kinder- und Jugendtreff Westside (Piwittskamp 38) abgeladen. Dort ist ein gemeinsamer Abschluss mit Imbiss als Dankeschön für alle Helfer*innen geplant. Für alle Teilnehmenden werden Handschuhe, Müllzangen und Müllsäcke von den Städtischen Betrieben Minden (SBM) bereitgestellt, ebenso kümmern sich die SBM um die fachgerechte Entsorgung des gesammelten Mülls. Die Organisator*innen freuen sich über zahlreiche helfende Hände und einen tatkräftigen Nachmittag im Zeichen von Nachbarschaft und Umweltschutz.


Minden

24.02.2026

Infoveranstaltung zu rechtlichen Vorsorgemöglichkeiten

Ausklappen↴

Infoveranstaltung zu rechtlichen Vorsorgemöglichkeiten

Minden. Am Montag, 2. März, um 14 Uhr berät der Treffpunkt Johanniskirchhof über „Rechtliche Vorsorgemöglichkeiten“. Als Expertin auf diesem Gebiet wurde Frau Sandforth vom Sozialdienst katholischer Frauen gewonnen. „Wir freuen uns, mit der fachlichen Unterstützung über dieses wichtige Thema informieren zu können und hoffen, hierbei auch neue Besucher*innen begrüßen zu dürfen“, sagt Georg Sander, Leiter der Einrichtung für Senior*innen aus Minden und Umgebung.


Porta Westfalica-Neesen

23.02.2026

Treffen für Familien mit Mehrlingen

Ausklappen↴

Treffen für Familien mit Mehrlingen

Im Familienzentrum in Neesen sind Eltern und Großeltern, in deren Familien Zwillinge, Drillinge oder mehr im Alter von 0 bis 3 Jahren leben oder diese erwartet werden, herzlich eingeladen zum Austausch, Kennenlernen und Kontakte knüpfen. Fragen rund um die Gesundheit von Babys und Kleinkindern beantwortet die Familienhebamme Birgit Hansmeier.

Der große Raum und der Garten des Familienzentrums bieten genügend Möglichkeiten für Spiele und Bewegung. Kaffee und Tee werden zur Verfügung gestellt. Für die Kinder bitte Getränke, Kekse, Obst usw. bitte selbst mitbringen.

Das Treffen findet statt am Samstag, dem 28. Februar 2026, von 15:30 bis 17:30 Uhr, im Familienzentrum in Porta Westfalica-Neesen, Carl-Holle-Straße 1. Die Frühen Hilfen der Stadt Porta Westfalica bitten für die Planung um kurze Anmeldung unter 0571 791 349, oder unter der E-Mail-Adresse edda.heinrichsmeier@portawestfalica.de oder direkt bei Birgit Hansmeier unter 0163 3290965.


Minden

23.02.2026

Ferienfreizeiten 2026: Sommer, Sonne und unvergessliche Erlebnisse

Ausklappen↴

Ferienfreizeiten 2026: Sommer, Sonne und unvergessliche Erlebnisse

Minden. Auch in den kommenden Sommerferien bietet die Stadt Minden und der Verein Jugendfreizeit Minden e.V. wieder abwechslungsreiche Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche an. Ob Strandurlaub im Süden, Ostsee-Abenteuer oder Insel-Feeling – für jede Altersgruppe ist das passende Angebot dabei. Und das Beste: Es sind noch Plätze frei.

Frankreich

Für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren geht es in den Süden Europas. In Südfrankreich erwartet die Teilnehmenden Sonne, Strand und echtes Urlaubsfeeling. Neben entspannten Tagen am Meer stehen gemeinsame Aktivitäten und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm auf dem Plan. Eine ideale Mischung aus Erholung und Action.

Grömitz

Ein besonderes Highlight im Programm ist in diesem Jahr die Freizeit nach Grömitz an der Ostsee. Das moderne, strandnahe Gruppenhaus „Matrosenkoje“ bietet ideale Bedingungen für eine gelungene Ferienzeit. Strandtage, Spiele, Gemeinschaft und viele kreative Programmpunkte machen diese Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmenden im Alter von elf bis 15 Jahren.

Ameland

Die niederländische Insel Ameland ist seit Jahren ein echter Favorit. Weite Strände, Dünenlandschaften und die besondere Inselatmosphäre sorgen für echtes Feriengefühl. Die Freizeit richtet sich ebenfalls an Elf- bis 15-Jährige und verbindet Natur, Abenteuer und Gemeinschaft.

Alle Freizeiten werden von einer hauptamtlichen Fachkraft des Bereiches Jugendarbeit/Jugendschutz der Stadt Minden und gut ausgebildeten, engagierten ehrenamtlichen Betreuenden begleitet, die für eine sichere und pädagogisch wertvolle Ferienzeit sorgen. Gemeinschaft, neue Freundschaften und viele unvergessliche Momente stehen im Mittelpunkt.

Daniela Thoring, Leiterin des Bereiches, betont: „Die durch uns durchgeführten Ferienfreizeiten ohne Eltern im Kreise Gleichgesinnter fördern die Selbstständigkeit und die sozialen Kompetenzen der Teilnehmenden. Bestehende Freundschaften und das Selbstvertrauen der jungen Menschen werden gestärkt und neue Verbindungen entstehen.“

Interessierte Familien sollten nicht lange zögern, denn das Anmeldeportal ist bereits geöffnet. Anmeldungen und Informationen gibt es online unter www.unser-ferienprogramm.de/minden. Bei Fragen kann man sich an Daniela Thoring, Jugendamt Stadt Minden, telefonisch unter +49 571 89-467 oder per E-Mail an d.thoring@minden.de, wenden.


Minden

20.02.2026

Sprachcafé geöffnet

Ausklappen↴

Minden. Das gemeinsame Sprachcafé von Volkshochschule und Stadtbibliothek findet weiterhin an jedem Donnerstag im Vortragsraum der Stadtbibliothek (Königswall 99, 32423 Minden) von 15 Uhr bis 16.30 Uhr statt. Es bietet eine gute Gelegenheit, neu erworbene Kenntnisse der deutschen Sprache auszuprobieren und zu verbessern. Ein Sprachcafé ist ein Ort, an dem jede*r einfach vorbeikommen kann. Man sitzt in einer netten Runde und beginnt über verschiedene Themen miteinander zu sprechen. Geleitet werden die Treffen von Muttersprachler*innen, die sich ehrenamtlich engagieren. Der Besuch des Sprachcafés ist kostenfrei und man kann ohne Anmeldung spontan vorbeikommen.


Porta Westfalica

20.02.2026

Die Stadt Porta Westfalica vergibt auch im Jahr 2026 den Heimat-Preis

Ausklappen↴

Die Stadt Porta Westfalica vergibt auch im Jahr 2026 den Heimat-Preis

Die Stadt Porta Westfalica vergibt auch im Jahr 2026 den Heimat-Preis, um mit den Auszeichnungen sollen eine Wertschätzung der ehrenamtlichen Engagierten sein. Bewerben können sich für den Heimatpreis Vereine, Gruppen, Organisationen oder Einzelpersonen. Verliehen wird der Preis für ehrenamtliches Engagement in der Heimatpflege. Das Preisgeld beträgt 5.000 €. Das Preisgeld wird wie folgt verteilt:

bei drei Platzierten: 2.000 € für den 1. Platz, 1.750 € für den 2. Platz und 1.250 € für den 3. Platz
bei zwei Platzierten: 3.000 € für den 1. Platz und 2.000 € für den 2. Platz
bei einem Preisträger: 5.000 €
Der Heimatpreis wird im Jahr 2026 unter Berücksichtigung folgender Preiskriterien ausgelobt:

Projekte und Maßnahmen zur Stärkung und Erhalt lokaler Identität und damit verbundenen Stärkung der Gemeinschaft
Beitrag zur Erhaltung von Traditionen und zur Pflege des Brauchtums
Anträge für die Verleihung im Jahr 2026 können bis zum 30.06.2026 bei der Stadt Porta Westfalica eingereicht werden. Anzugeben sind Ansprechpartner des Projektes und eine Erläuterung des Projektes. Der Antragsvordruck ist auf der Internetseite der Stadt Porta Westfalica veröffentlicht oder kann telefonisch unter der Tel.-Nr. 0571/791-174 angefordert werden.

Im Jahr 2019 wurde der Heimatpreis erstmalig von der Stadt Porta Westfalica. Im Jahr 2025 wurde der Heimatpreis in der Ratssitzung am 15.12.2025 verliehen. Die Preisempfänger und ihre ausgezeichneten Projekte waren im Jahr 2025:

1. Platz Senioren-Netzwerk Porta Westfalica e.V.
Projekt: Das Netzwerk ist offen für alle älteren Menschen in Porta Westfalica und soll einer Vereinsamung älterer alleinstehender Menschen entgegenwirken. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von Religion, Weltanschauung und Nationalität.

2. Platz Jugendfeuerwehr Holzhausen – Porta
Projekt(e): In 2300 Arbeitsstunden entstand ein einladender Rückzugsort aus einem ehemaligen Bürocontainer. Das Projekt ist eine großartige Teamleistung von Jung und Alt und ein Beispiel für den Zusammenhalt der Feuerwehrgemeinschaft. Hier vereinen sich Heimatverbundenheit, gelebte Traditionen und nachhaltige Jugendarbeit in einem gelungenen Projekt.

3. Platz Jugendsingkreis Porta Westfalica e.V.
Projekt(e): Der JSK wurde 1968 gegründet und feiert in diesem Jahr sein 57-jähriges Bestehen. Es handelt sich um einen Jugend- und Erwachsenenchor dessen Schwerpunkt in der Nachwuchs- bzw. Jugendarbeit liegt. Der Chor leistet einen bedeutenden Beitrag zum kulturellen Leben. Durch Konzerte und gemeinnützige Veranstaltungen wird ein kulturelles Angebot gefördert, welches das Gemeinschaftsgefühl der Gemeinde bereichert.


Minden

19.02.2026

Ein Blick hinter die Kulissen: Entdecken, mitmachen, mitforschen am Tag der Archive

Ausklappen↴

Ein Blick hinter die Kulissen: Entdecken, mitmachen, mitforschen am Tag der Archive
Minden. Das Kommunalarchiv beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am bundesweiten Tag der Archive und lädt alle Interessierten herzlich ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Am Samstag, 7. März, erwartet Besucherinnen und Besucher von 13 Uhr bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm im Kommunalarchiv Minden, Tonhallenstraße 7.

Den Auftakt bildet um 13.30 Uhr eine Führung durch das Archiv, bei der Einblicke in die Arbeit, die Bestände und die Bedeutung des Hauses für die lokale Geschichtsforschung vermittelt werden. Eine weitere Führung folgt um 16 Uhr.

Besonderer Programmpunkt ist erneut die Foto-Bestimmungsaktion: Das Archiv stellt bislang nicht identifizierte Fotografien vor und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung zu den abgebildeten Motiven und Personen. Darüber hinaus wird eine Ausstellung zum Leben und Wirken der Mindener Fotografin Eva Kramer präsentiert, die einen spannenden Einblick in ihr fotografisches Schaffen und die Stadtgeschichte ermöglicht.

Um 15 Uhr findet der Workshop „Alte Familiendokumente – Wie erhalten?“ statt. Dabei geht es um den richtigen Umgang mit historischen Unterlagen: Wie können Schäden vermieden werden? Wie sollten Dokumente verpackt sein? Was tun bei Wasserschäden, Insektenbefall oder mechanischen Beschädigungen? Auch der Umgang mit Fotografien wird thematisiert. Anhand verschiedener Schadensbilder wird gezeigt, wie Dokumente geschützt, gerettet und langfristig bewahrt werden können.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Das Kommunalarchiv freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher und einen regen Austausch am Tag der Archive.


Minden

19.02.2026

Eingeschränkte Wiedereröffnung der Stadtbibliothek Minden

Ausklappen↴

Eingeschränkte Wiedereröffnung der Stadtbibliothek Minden
Minden. Die Stadtbibliothek Minden öffnet am Donnerstag, 19. Februar, nach einer brandbedingten wochenlangen Schließung wieder in Teilen. Im Bildungszentrum am Weingarten war am Morgen des 28. November ein Feuer ausgebrochen, das schnell gelöscht werden konnte. Betroffen war davon vor allem der Romanbereich der Stadtbibliothek. Die starke Rauchentwicklung führte dazu, dass weite Teile des Bestandes mit Ruß bedeckt waren. Eine Spezialfirma wurde daraufhin mit der Reinigung beauftragt. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen.

Das Team der Stadtbibliothek freut sich aber, ab sofort wieder Nutzer*innen in seinen Räumen begrüßen zu dürfen. Geöffnet ist die städtische Einrichtung Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr sowie Samstag von 11 bis 13 Uhr.

Es finden weiterhin Sanierungs- und Bauarbeiten statt. Daher müssen sich Besucher*innen neben den eingeschränkten Öffnungszeiten auf zum Beispiel Lärm einstellen. Auch seien der Platz insgesamt, die Aufenthaltsqualität und die Lernplätze deutlich eingeschränkt, so die Stadt Minden.

Der Kleinkindbereich sowie die Romanabteilung sind weiterhin abgesperrt. Die Bestände sind dennoch weitestgehend vollständig verfügbar, allerdings auf kleinerer Fläche aufgestellt. Es wurde ein Familientreff im 2. OG mit den Beständen aus dem Kleinkindbereich eingerichtet.

Mit der Teilöffnung wird der Service „Bibliothek to Go“ nicht mehr angeboten. Damit werden Vormerkungen und Reservierungen wieder kostenpflichtig.

Die Stadtbibliothek ist während der Öffnungszeiten sowie vormittags am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 11 bis 12 Uhr telefonisch unter 837910 erreichbar.


Minden

19.02.2026

Bauarbeiten am Preußenring – Sperrung ab Anfang März

Ausklappen↴

Bauarbeiten am Preußenring – Sperrung ab Anfang März
Komplette Sanierung der Straßendecke ist „unumgänglich“ – Bauarbeiten sollen rund sechs Wochen dauern
Minden. Im Preußenring beginnen im März auf 300 Metern Länge Kanalsanierungen und Straßenbauarbeiten der Städtischen Betriebe Mindern (SBM). Hier gibt es starke Schäden an der Fahrbahn und der Entwässerung. Auch wird in diesem Zuge der Übergang an der Fußgängerampel am Mittelweg barrierefrei ausgebaut. Die Arbeiten sollen insgesamt rund sechs Wochen dauern.

Die Sperrung im Abschnitt zwischen Königstraße und Mittelweg soll nach aktuellen Planungen am Montag, 2. März, eingerichtet werden. Es wird keine Umleitung beschildert. Es werden Plantafeln mit Hinweisen zur Sperrung aufgestellt. Die Schulbuslinie über den Preußen- und Bayernring wird über die Königstraße, die Wittelsbacherallee und die Hahler Straße umgeleitet.

„Eine Sanierung des Preußenrings in diesem Bereich ist unumgänglich. Instandhaltungsmaßnahmen sind nicht mehr wirtschaftlich, deshalb müssen wir hier ran“, sagt Betriebsleiter und Beigeordneter Peter Wansing (SBM). Für die anstehenden Bauarbeiten müsse der Abschnitt voll gesperrt werden. Die Kreuzung Preußenring/Mittelweg soll möglichst lange befahrbar sein. Die Sperrung hier soll in der verkehrsärmeren Zeit der Osterferien erfolgen – auch wegen der Buslinie 3.

In einem ersten Schritt werden zunächst die Anschlussleitungen der Straßenabläufe saniert beziehungsweise erneuert. Anschließend sollen die Entwässerungsrinnen komplett und die Bordsteine teilweise erneuert werden. Zeitgleich beginnt der barrierefreie Umbau der Querung an der Fußgängerampel. Im zweiten Schritt wird die komplette Fahrbahn abgefräst sowie anschließend die Asphalt- und Binderschicht erneuert. „Teilweise muss auch die beschädigte Tragschicht aufgenommen und erneuert werden“, erläutert Projektleiter Thomas Bröking aus dem Bereich Straßen und Brücken der SBM.

Das Einkaufcenter und alle weiteren Geschäfte sind von der Königstraße und über den Gesellenweg jederzeit erreichbar. Alle von der Sperrung betroffenen Anlieger*innen des Preußenrings und Geschäftsinhaber*innen sind von den SBM informiert worden.

In den Osterferien Anfang April wird analog zum Preußenring noch der Kreuzungsbereich Preußenring/Mittelweg saniert. Dafür muss die Buslinie 3 über die Hahler Straße und Ringstraße umgeleitet werden. Der Mittelweg zwischen Preußenring und Beethovenstraße ist dann über die Schumannstraße beziehungsweise die Beethovenstraße zu erreichen. Die Sperrpfosten an der Einmündung Beethovenstraße werden dazu entfernt.

Die Arbeiten sollen am 10. April beendet sein.


Minden

19.02.2026

Keine weiteren Handlungsempfehlungen nach dem Brand einer Halle

Ausklappen↴

Keine weiteren Handlungsempfehlungen nach dem Brand einer Halle

Stadt stand mit dem LANUK und dem Kreis-Umweltamt in engem Kontakt – Mit einer großen Rauchwolke sind Ende Januar Rußpartikel auf Teile des östlichen Stadtgebietes niedergegangen – Sand auf dem Spielplatz Uranusstraße und im Außenbereich der Kita Hahlen ausgetauscht

Minden. Nach dem Brand einer größeren Halle mit starker Rauchentwicklung in der Schumannstraße am 25. Januar 2026 gibt es keine weiteren Handlungsempfehlungen der Stadt Minden für die Bürgerinnen und Bürger. Mit einer größeren Rauchwolke, die vor allem über Hahlen und dem nördlichen Bereich des Stadtbezirkes Königstor in Richtung Westen abzog, waren Rußpartikel auf Häuser und Gärten nieder gegangen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und das Kreis-Umweltamt hatten noch am Tag des Brandes Proben genommen.

Nach den Laborergebnissen der Wischproben, die am 29. Januar vorlagen, wurden bei zwei Messpunkten (Kita Hahlen und Spielplatz Uranusstraße) sehr geringe Belastungen durch Ablagerungen von Brandrauch und -rußpartikeln festgestellt, die lediglich die Grenzwerte für Innenraum-Empfehlungen überschritten haben, nicht jedoch die Grenzwerte für Außenbereiche.

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) hatte aufgrund dieser Ergebnisse rein vorsorglich entschieden, dass das Außengelände der städtischen Kita Hahlen nicht mehr von den Kindern zum Spielen genutzt werden durfte. Ebenso wurde der Spielplatz an der Uranausstraße gesperrt. Weitere am 25. Januar gesperrte Spielplätze konnten nach den vorliegenden Messergebnissen direkt wieder zur Nutzung freigegeben werden.

Die Stadt Minden ist der Empfehlung des LANUK, aus Vorsorgegründen die Spielgeräte im Außenbereich der Kita Hahlen und an der Uranusstraße zu reinigen, sowie die oberen 10 Zentimeter des Spielsands auszutauschen, gefolgt. Grund dafür war, dass befürchtet wurde, dass Rußpartikel durch Anhaftungen an den Schuhen und der Kleidung der Kinder in Innenräume, insbesondere den Innenraum der Kita Hahlen, verschleppt werden könnten. Daher wurde in den ersten Pressemitteilungen der Stadt auch darauf hingewiesen, dass Bürger*innen mit Kleinkindern in den betroffenen Gebieten auf ihren Privatgrundstücken Spielgeräte reinigen und den Spielsand austauschen sollten.

Die Städtischen Betriebe Minden (SBM) haben die Reinigungen der Geräte und auch den Austausch des Sandes auf städtischen Grundstücken nun ausgeführt. „Das konnten wir erst umsetzen, als der Schnee weg und der Boden frostfrei war“, erläutert Beigeordneter Peter Wansing (SBM). Das Winterwetter habe eine zügige Umsetzung leider verhindert.

Bereits in der vergangenen Woche wurde der Spielsand auf dem Spielplatz Uranusstraße ausgetauscht, der seitdem wieder freigegeben ist. Auf dem Außengelände der Kita konnten die Arbeiten am Mittwoch (18. Februar) nachmittags abgeschlossen werden. „Der Austausch des Sandes hier war deutlich umfangreicher, weil es eine größere Fläche war“, so Wansing. Am vergangenen Montag (16. Februar) mussten die begonnenen Arbeiten nach erneutem Schneefall wieder eingestellt werden. Nach 24 Tagen dürfen die Kita-Kinder nun wieder draußen spielen.

Der Bereich Stadtplanung und Umwelt hatte nach dem Vorliegen der Messergebnisse mit dem LANUK, dem Umweltamt des Kreises und auch mit der Abteilung Umwelt der Bezirksregierung Detmold Kontakt aufgenommen und abgeklärt, ob gegebenenfalls aufgrund der Analyseergebnisse weitere Maßnahmen erforderlich sein könnten.

Das LANUK informierte die Stadt Minden jetzt, dass aus Sicht des Fachamtes „keine allgemeine Empfehlung für einen Austausch von Spielsand im gesamten potentiellen Bereich nötig ist.“ Reinigungen seien lediglich zu empfehlen, wenn deutlich sichtbare Rußablagerungen vorlägen. Darauf wurde bereits in vorherigen Pressemitteilungen hingewiesen, auf Rußablagerungen zu achten und diese zu entfernen.

Aufgrund der Jahreszeit, aber auch aufgrund der verbrannten Stoffe ergeben sich keine weiteren direkten Gefährdungen für die Böden oder eine zukünftige Fruchtfolge, so das LANUK. Bezogen auf das Gemüse sei „unabhängig vom Brandereignis ein Abwaschen von Nutzpflanzen schon allein aus hygienischer Sicht vor dem Verzehr generell zu empfehlen“, schreibt das Amt in einer Mail an die Stadt Minden.

Durch den Schnee und das folgende Tauwetter seien gut drei Wochen nach dem Brand vermutlich nur noch größere Rußpartikel in den betroffenen Gebieten zu finden. Die kleineren Partikel würden bereits über den Schnee und den folgenden Regen in den Boden abgeflossen sein. Größere Brandreste und grobe Rußpartikel, die zum Beispiel in Gärten oder auf Terrassen liegen, sollten nach Empfehlungen des LANUK mit Einmal-Handschuhen und FFP2-Masken eingesammelt und über den Restmüll (graue Tonne) entsorgt werden. Auch darauf hatte die Stadt Minden bereits in vorherigen Pressemitteilungen hingewiesen.

Sollten durch das Großfeuer Schäden aus dem Einsatz heraus entstanden sein, so können sich betroffene Personen bei der Stadtverwaltung melden. Schäden, die durch den Einsatz der Feuerwehr entstanden sind, werden nach Prüfung entsprechend ausgeglichen.

Mögliche andere Schäden (geplatzter Pool, zerborstene Fensterscheiben, usw.) der Anwohner*innen, die im Zusammenhang mit dem Brand, aber nicht mit dem Einsatz der Feuerwehr stehen, sind von den Gebäudeeigentümer*innen bei der Versicherung einzureichen, da die Gebäude- beziehungsweise die Feuerversicherung grundsätzlich dafür einsteht.


Porta Westfalica

19.02.2026

Amphibienschutz hat hohen Stellenwert

Ausklappen↴

Amphibienschutz hat hohen Stellenwert

In der Zeit vom 23.02.2026 bis voraussichtlich 30.04.2026 wird der Papensgrund täglich von 18:00 Uhr bis 06:30 Uhr voll gesperrt.
Der Amphibienschutz hat einen hohen Stellenwert. Um die gefährdeten Tiere auf ihrem Weg zu den Laichgewässern zu schützen, wir der Papensgrund vom 23.02.2026 bis voraussichtlich dem 30.04.2026 täglich von 18:00 Uhr bis 06:30 Uhr voll gesperrt. Die Sperrung erfolgt durch Schranken, die von Ehrenamtlichen mit behördlicher Genehmigung geöffnet und geschlossen werden.
Die Stadt Porta Westfalica bittet um Verständnis für diese Einschränkung des Straßenverkehrs.
Der Papensgrund zählt zu den am stärksten von Amphibien frequentierten Bereichen. Die Sperrung ermöglicht es den Amphibien, die Straße sicher zu überqueren, direkte Tötungen oder Verletzungen werden vermieden. An anderen Straßen im Stadtgebiet, die von erhöhter Amphibienwanderung betroffen sind, werden Warnzeichen aufgestellt. Die Stadt appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders vorsichtig zu fahren und Rücksicht auf die wandernden Amphibien sowie auf die Naturschützer zu nehmen.
Auf folgenden Straßen ist ebenfalls auf die Amphibienwanderung zu achten.
Barkhausen: B61 und B65
Eisbergen: Hehler Feld, Scherfling
Hausberge: Faulensiek, Hoppenstraße,
Kempstraße, Mindener Weg, Unter dem Friedhof
Holzhausen: Ellerburger Straße, Heerweg, Kastenweg, Papensgrund
Kleinenbremen: Zum Brinkhoff
Lerbeck: Gottfried-Keller-Straße
Möllbergen: Mühlenstraße
Veltheim: Hehler Feld, Langer Grund, Robert-Franke-Straße, Zur Lüchte


Minden

13.02.2026

Amphibienwanderung auf Mindener Straßen: Autofahrer*innen werden um Vorsicht gebeten

Ausklappen↴

Amphibienwanderung auf Mindener Straßen: Autofahrer*innen werden um Vorsicht gebeten

Minden. Autofahrer*innen sollten ab Anfang Februar besonders aufmerksam sein, denn auf einigen Straßen in Minden sind dann verstärkt Amphibienwanderungen zu beobachten. Die Stadt Minden möchte mit verschiedenen Maßnahmen zum Schutz dieser Tiere beitragen. Ziel dieser Schutzaktionen ist es, die zur Laichzeit wandernden Amphibien vor dem Straßentod zu retten. Im Gebiet der Stadt Minden sind verstärkt Wanderungen von Molchen, Grasfröschen und Erdkröten zu verzeichnen. Im Frühjahr wandern die Tiere aus ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern und kehren anschließend in die Sommerquartiere zurück.

Bei ihren Wanderungen müssen die Amphibien meist Straßen überqueren und finden so oft den sicheren Tod. Daher sorgt die Stadt Minden bereits seit 1986 mithilfe der Errichtung von Straßensperren und der Kennzeichnung von Amphibienwanderungen durch das Aufstellen von Hinweisschildern im Bereich der Ortsteile Todtenhausen und Minderheide für die Sicherheit der Tiere.

In diesem Jahr wird die Stadt Minden folgende Maßnahmen zur Sicherung der Amphibienwanderung einrichten:

Aufstellung einer Straßensperre im nichtasphaltierten Bereich der Straße Nehrensbrink
Aufstellung einer nächtlichen Straßensperre jeweils von 18 Uhr bis 7 Uhr an der Straße Torfweg
Aufstellung von Amphibienschutzzäunen an der Straße Nordholz und an der Straße Weg nach Petershagen. Betreut werden die Zäune durch ehrenamtliche Helfer*innen
Aufstellung einer Straßensperre, an der Straße „An der Spandau“ zur Sicherung des Amphibienwanderbereiches „Franzosenfriedhof Minderheide“
Beschilderung mit dem Verkehrszeichen „Gefahrenstelle“ und dem Zusatzschild „Vorsicht, Krötenwanderung!“ an den Wanderbereichen Franzosenweg, Graßhoffstraße, Nehrensbrink, Am Petersbach, Düpestraße, An der Spandau, Hämelstraße, Torfweg und Weg nach Petershagen

Über diese Schutzmaßnahmen hinaus werden Autofahrer*innen gebeten, mit ihrem Kraftfahrzeug in der Nähe der mit Hinweisschildern gekennzeichneten Bereiche besonders vorsichtig zu fahren. Außerdem bittet die Stadt Minden hierbei auch verstärkt auf Helfer*innen der Naturschutzgruppen zu achten, die an den Schutzzäunen die Hilfsaktionen durchführen.

Hintergrundinformationen zur Amphibienwanderung

Wenn ab Februar Temperaturen von fünf Grad und mehr erreicht werden, verlassen die dämmerungs- und nachtaktiven Kröten und Molche ihre Winterquartiere, die meist in der Nähe ihrer Laichgewässer liegen. Sie streben dann, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen, gezielt dem Teich oder Tümpel zu, in dem sie selbst einmal ihre Larvenzeit verbracht haben. Bei den Erdkröten werden nach sechs bis 14 Tagen Wasseraufenthalt die von der weiblichen Kröte abgelegten Eier vom Männchen besamt. Das Weibchen tritt dann den direkten Weg zum bis zu zwei Kilometer entfernten Sommerquartier an, die Männchen folgen nach einigen Tagen. Den Sommer verbringen die Tiere im Wald und vereinzelt auch in Gärten, wo sie als natürliche Schädlingsvertilger nützlich sind.

Bei dem Kamm-, Teich-, Berg- und Fadenmolch dagegen zieht sich das Balzspiel und die Laichabgabe über mehrere Wochen und Monate hin. Die Alttiere verlassen bald nach dem Ablaichen das Wasser. Die Kammmolche leben dann in dichter Vegetation in der Nähe von Gewässern und kommen meist nur nachts aus ihren Verstecken unter Holz und Steinen hervor, um Würmer, Schnecken, Insekten und Spinnen zu sich zu nehmen. Im Gegensatz zum Kammmolch wandern die drei anderen Molcharten weiter vom Laichgewässer weg, nämlich bis zu 400 Meter. Sie bevorzugen dabei feuchtes, vegetationsreiches Gelände und überwintern unter Baumstümpfen, Ästen, Steinen und in Erdlöchern.


Minden

11.02.2026

Vorbereitende Arbeiten für Umgestaltung Weserpromenade beginnen

Ausklappen↴

Vorbereitende Arbeiten für Umgestaltung Weserpromenade beginnen

Minden. Wer im Bereich der Mindener Schlagde unterwegs ist, hat sie vielleicht schon entdeckt – die Banner an der Straße. Sie sind das erste sichtbare Zeichen für die anstehende umfassende Umgestaltung an der Weserpromenade. „Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht“, sagt Peter Wansing, Leiter der Städtischen Betriebe Minden (SBM) und Beigeordneter.

Nach der Neugestaltung der Innenstadt mit Bäckerstraße, Scharn und Markt geht es nun in Richtung Weser weiter. „Die Innenstadt rückt jetzt näher ans Wasser heran. Insbesondere durch die auf der Fläche geplanten einzelnen Teile können Besucherinnen und Besucher dann direkt die Weser erleben. Statt versiegelter Flächen gibt es hier in Zukunft eine vielseitige Aufenthaltsfläche für die Mindener*innen“, hebt Wansing hervor.

Bis das in die Tat umgesetzt werden kann, müssen leider einige Bäume entfernt werden. „Hier achten wir natürlich auf die Brut- und Nistzeiten, denn Bäume dürfen im Winter nur bis zum 28. Februar gefällt werden. Aus dem Grund beginnen wir mit diesen Arbeiten, bevor anschließend tatsächlich ein Baucontainer aufgestellt wird und die Bagger mit ihrer Arbeit loslegen“, erläutert der für die Bauarbeiten zuständige Bauleiter René Kreß von den SBM. Manche Bäume sind in einem schlechten Gesundheitszustand und nicht mehr verkehrssicher, einige müssen wegen der geplanten Neugestaltung weichen. Die Baumfällarbeiten beginnen am 12. Februar.

Im Anschluss werden die einzelnen Elemente wie Uferbereich, Bewegungs-, Aufenthalts- und Spielflächen nach und nach hergestellt. „Die herausgenommenen Bäume werden ersetzt und wir pflanzen neue. Sie sorgen auf dem Platz für Schatten“, so René Kreß weiter. Wer mehr über den Baufortschritt wissen möchte, findet auf www.minden.de/weserpromenade Infos.


Minden

11.02.2026

Osterfeuer bis zum 7. März anmelden

Ausklappen↴

Osterfeuer bis zum 7. März anmelden

Minden. Wer ein Brauchtums- oder Osterfeuer veranstalten möchte, sollte das bis zum 7. März bei der Ordnungsbehörde der Stadt Minden anmelden. Erste Anmeldungen von Ortsgemeinschaften, Organisationen und Vereinen liegen bereits vor.

Erlaubt ist ausschließlich das Verbrennen von unbehandeltem Holz, Baum- und Strauchschnitt sowie weiteren Pflanzenresten. Weitere Vorgaben, etwa zu Sicherheitsabständen und zur maximalen Größe eines Osterfeuers, sind verbindlich einzuhalten. Details stehen in einem Merkblatt.

Findet ein Osterfeuer in einem Landschaftsschutzgebiet statt, wird die untere Naturschutzbehörde beteiligt und erteilt anschließend eine eigene Genehmigung. Daher ist bei der Anmeldung unbedingt eine E-Mail-Adresse anzugeben. Die private Nutzung von Feuerkörben oder Feuerschalen muss nicht angemeldet werden.

Der Anmeldevordruck und das Merkblatt stehen online bereit unter

www.minden.de/online-service. Alternativ können die Unterlagen per E-Mail bei Nico Büttemeyer per E-Mail an veranstaltungen@minden.de angefordert werden.


Minden

11.02.2026

„Großelterncafé zum Thema Medien“ – Austausch in der Stadtbibliothek Minden

Ausklappen↴

„Großelterncafé zum Thema Medien“ – Austausch in der Stadtbibliothek Minden

Minden. Das Projekt Gameshift NRW lädt am Donnerstag, 5. März, von 16 Uhr bis 18 Uhr zum Großelterncafé in die Stadtbibliothek (Königswall 99, 32423 Minden) ein. Digitale Medien prägen heute den Alltag von Kindern und Jugendlichen – oft auch für Großeltern eine Herausforderung. Die Veranstaltung gibt Einblicke in die Welt von Social Media und Games, zeigt Chancen und Risiken digitaler Angebote auf und macht deutlich, welche wichtige Rolle Großeltern in der Medienerziehung spielen. Mit ihrer Erfahrung können sie Orientierung geben, Gespräche fördern und Enkelkinder zu einem bewussten und reflektierten Umgang mit digitalen Medien begleiten. Das Angebot richtet sich speziell an Großeltern, die ihre Enkel im digitalen Alltag besser verstehen und unterstützen möchten.

Eine Anmeldung ist notwendig. Das geht telefonisch unter +49 571 837910, per E-Mail an stadtbibliothek@minden.de oder über das Beteiligungsportal: https://beteiligung.nrw.de/k/1022282.


Espelkamp

10.02.2026

Alexander Wellmann lädt auf Schloss Benkhausen zum Sechs-Gänge-Menü

Ausklappen↴

Wenn Nachhaltigkeit und Fleischkonsum harmonieren

Alexander Wellmann lädt auf Schloss Benkhausen zum Sechs-Gänge-Menü

Espelkamp. Dem erhobenen Zeigefinger kann Alexander Wellmann nicht viel abgewinnen. Für den Rödinghauser ist die richtige Ernährung in erster Linie eine Frage des Maßes und nicht des Moralisierens. Fleischverzehr und eine ressourcenschonende Lebensweise sind für ihn kein Widerspruch. Wenn Tiere artgerecht gehalten würden, das Fleisch nicht industriell erzeugt, sondern regional verarbeitet werde, sei gegen einen moderaten Konsum nichts einzuwenden. „Für mich ist Fleisch in erster Linie ein Genussmittel“, erklärt der 37-Jährige.

Diese undogmatische Perspektive brachte er nun rund 50 Gästen in der Rentei von Schloss Benkhausen näher – und stieß auf reges Interesse. Bei einem exquisiten Sechs-Gänge-Menü ließen sich die Anwesenden von diesem Ansatz überzeugen. Auf der Karte fand sich nicht nur der Feldsalat in Bio-Erdapfel-Vinaigrette, sondern auch Kraftbrühe vom Huhn, das Schnitzel aus der Oberschale sowie die Schweineleber „Berliner Art“. Mit dieser Haltung passte die Veranstaltung zur Philosophie von Schloss Benkhausen. „Auch wir legen großen Wert auf Nachhaltigkeit in Kombination mit hochwertigen Zutaten“, erläuterte Direktorin Larissa Mattlage. Das Tagungshotel wurde im vergangenen Jahr mit dem Nachhaltigkeitszertifikat „GreenSign“ ausgezeichnet, das den Verantwortlichen am Schloss einen vorbildlichen Umgang mit Ressourcen und Biodiversität bescheinigte.

Alexander Wellmann ist auf seinem Hof in Rödinghausen ursprünglich als Selbstversorger gestartet. Wenig später gründete der zweifache Vater das Unternehmen „elseLiebe“, mit dem er nachhaltige Lebensmittel vertreibt. Dabei hat er besonders auf das bunte Bentheimer Schwein gesetzt, eine alte Rasse, die langsamer wächst, älter wird und aufgrund der ausgeprägten Fettschicht dauerhaft draußen lebt. Diese Reise kommt nun an ein Ende: Der Online-Handel hatte nicht die notwendige Schlagkraft entfaltet, um das kleine Unternehmen weiterzuführen. „Ich finde das nicht schlimm“, erläutert Wellmann, der unter der Woche in Vollzeit bei einem Herforder Bekleidungsunternehmen als Controller arbeitet. „Wichtig ist mir, dass ich meine Idee verfolgt habe und mir nicht den Vorwurf machen muss, es nicht probiert zu haben.“ Wer sich den Zuspruch an diesem Abend ansieht, kann kaum glauben, dass die Geschäftsidee des maßvollen Umgangs mit hochwertigen Lebensmitteln nicht funktioniert hat. Vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif dafür.

BU: Maik Ostendorf (von links), Larissa Mattlage, Alexander Wellmann und Mark Wehmer freuen sich auf einen Abend, der im Zeichen des nachhaltigen Genusses steht.


Minden

09.02.2026

Engagement für Minden: Vorschläge für den Heimat-Preis gesucht

Ausklappen↴

Engagement für Minden: Vorschläge für den Heimat-Preis gesucht

Minden. Der Heimat-Preis der Stadt Minden wird auch in diesem Jahr wieder verliehen. Ab dem 15. Februar startet der Ausschreibungszeitraum. Bis zum 31. März gibt es dann die Möglichkeit, Projekte oder Vereine für die Auszeichnung vorzuschlagen. Vorschläge können online über das Beteiligungsportal der Stadt Minden, unter www.minden.de/heimat oder per Post eingereicht werden. Postalische Einsendungen gehen an die Stadt Minden, Stichwort „Bürgerschaftliches Engagement und Heimat-Preis“, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden.

Der Vorschlag sollte die Kontaktdaten der vorschlagenden Person sowie die Kontaktdaten einer Ansprechpartnerin oder eines Ansprechpartners des Projekts beinhalten. Eine umfangreiche Beschreibung sowie eine überzeugende Begründung, warum dieses Projekt den Heimat-Preis verdient hat, runden den Vorschlag ab.

Gesucht werden kreative und engagierte Projekte, die das Leben in Minden aktiv mitgestalten. Dazu zählen Initiativen aus den Bereichen Kultur, Geschichte, Soziales, Sport oder interkulturelles Miteinander ebenso wie Aktionen, die Menschen verbinden. Auch Vorhaben, die Bräuche, Kulturgüter oder Gebäude bewahren oder sich für den Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft einsetzen, können vorgeschlagen werden.

Berücksichtigt werden Projekte, die ehrenamtlich organisiert sind, dem Gemeinwohl dienen, öffentlich zugänglich und nicht auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichtet sind. Über die Vergabe des Heimat-Preises entscheidet eine unabhängige Jury.

Der Heimat-Preis wird in bis zu drei Kategorien vergeben. Das Gesamtpreisgeld in Höhe von 5.000 Euro wird vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Im vergangenen Jahr wurde der erste Platz des Mindener Heimat-Preis an das Projekt „Grüner Weg zur Nachhaltigkeit“ vom TSV GWD Minden e.V. mit seinem Kooperationspartner Hajo Wagner Garten- und Landwirtschaftsbau vergeben. Den zweiten Platz machten Jonathan Löchelt und Karsten Geier mit ihrer Hinterhofkonzertreihe und der dritte Platz ging an den Verein Perlen für Afghanistan e.V. für ihr Projekt „Gesundes Kochen mit Jugendlichen aus Afghanistan“.

„Heimat ist kein feststehender Begriff, sondern etwas, das wir jeden Tag gemeinsam gestalten. Heimat bedeutet Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft fördern, Vielfalt leben – und damit unsere Stadt zusammenzuhalten. Der Heimat-Preis ist eine Chance den Einsatz für unsere Stadt Minden zu zeigen“, unterstreicht Bürgermeister Peter Kock.

Weitere Informationen gibt es online www.minden.de/heimat.


Porta Westfalica

06.02.2026

Medien-AG für Senioren bietet erneut Kurse an

Ausklappen↴

Medien-AG für Senioren bietet erneut Kurse an

Auch im Jahr 2026 bietet die Stadtbücherei Seniorinnen und Senioren erneut die Gelegenheit, sich in angenehmer Atmosphäre mit ihrem Touch-Handy vertraut zu machen. In kleinen Gruppen gehen die Dozentinnen und Dozenten der Medien-AG gezielt auf die individuellen Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmenden ein.

Folgende Kurse werden angeboten:

Einsteigerkurs 1 für Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones mit Android-Betriebssystem (z. B. Samsung)
Themen: Aufbau und Komponenten des Smartphones, grundlegende Bedienung der Benutzeroberfläche, Erklärung wichtiger Statusanzeigen, Pflege von Kontakten und Telefonfunktionen.
Beginn: Freitag, 20. Februar 2026, 10:00 Uhr (wöchentlich).

Einsteigerkurs 2 für Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones mit Android-Betriebssystem (z. B. Samsung)
Themen: Nutzung von Konten, App- und Medienverwaltung, Bedienung von Browsern und Internetseiten, Datenschutz und Privatsphäre.
Beginn: Samstag, 21. Februar 2026, 8:30 Uhr (wöchentlich).

Themenkurs Messenger-Dienst „Signal“ 
Eine datenschutzfreundliche Alternative zu WhatsApp
Beginn: Samstag, 21. Februar 2026, 13:30 Uhr (wöchentlich).

In der Regel umfassen die Kurse fünf bis sieben Termine. Jede Unterrichtseinheit dauert 1,5 Stunden und kostet 10 Euro, zahlbar in bar vor Ort.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich in der Stadtbücherei, Kirchhofsweg 2a, im Kleinen Bildungsviertel an der Grundschule Hausberge. Eine Anmeldung ist persönlich, telefonisch unter 0571 791177 oder per E-Mail an stadtbuecherei@portawestfalica.de möglich.

Bei Interesse an weiteren Themen freut sich die Stadtbücherei über Rückmeldungen und nimmt Vorschläge gern entgegen. Sobald sich eine Kleingruppe bildet, wird ein passender Kurs organisiert.


Minden

04.02.2026

Bescheide für Grundbesitzabgaben in Minden werden später versendet

Ausklappen↴

Bescheide für Grundbesitzabgaben in Minden werden später versendet
Erster Fälligkeitstermin ist der 15. März – Daueraufträge sollten ausgesetzt werden – Bereich Finanzen zieht um – Rechtsunsicherheit zur Grundsteuer B nach einem Gerichtsurteil

Minden. Die Grundstückseigentümer*innen in Minden werden die Bescheide für die Grundbesitzabgaben nicht Anfang dieses Monats, sondern erst um den 24. Februar herum erhalten. Das kündigte die Stadtverwaltung Minden jetzt an. Die Schreiben sollen am 23. Februar verschickt werden. Das erste Fälligkeitsdatum in 2026 für die Abgaben ist dann nicht der 15. Februar sondern der 15. März. Allerdings wird in diesem Bescheid keine Abgabe für die Grundsteuer enthalten sein.

„Die Stadt hat sich, aufgrund einer derzeitigen Rechtsunsicherheit, was die differenzierten Hebesätze bei der Grundsteuer B betrifft, entschieden, die Festsetzung zunächst auszusetzen, um die weitere Entwicklung der Grundsteuerdiskussion abzuwarten“, so der Beigeordnete für Finanzen und Gebäudewirtschaft, Stadtkämmerer Norbert Kresse. Die Eigentümer*innen werden mit ihrem Bescheid Ende Februar auch ein Begleitschreiben mit Informationen über die aktuellen Entwicklungen im Grundsteuerrecht erhalten.

Erhoben werden zum 15. März dann nur die übrigen Abgaben, wie zum Beispiel Abfall-, Straßenreinigungs- und Entwässerungsgebühren. Die folgenden Fälligkeits-Termine, 15. Mai, 15. August und 15. November, bleiben bestehen. Die Verwaltung empfiehlt, bestehende Daueraufträge auszusetzen und mit der Überweisung zu warten, bis der Bescheid eingetroffen ist. Alle, die ihre Abgaben über eine Lastschrift (per SEPA-Lastschrift-Mandat) vom Konto einziehen lassen , müssen nichts unternehmen. Wichtig zu wissen: Die Grundsteuer B wird nicht erlassen, sondern nur ausgesetzt. Das heißt, dass Eigentümer*innen sich darauf einstellen müssen, voraussichtlich im Mai – nach einem erneuten Bescheid – die fällige Grundsteuer für die Monate ab Februar 2026 zu zahlen.

Für die Verschiebung des ersten Fälligkeitstermins auf Mitte März gibt es zwei Gründe: Zum einen zieht der gesamte Bereich Finanzen, zu dem auch das Team „Steuern und Gebühren“ gehört, Mitte Februar vom Rathaus in ein von der Stadtverwaltung angemietetes Büro-Gebäude an der Kuhlenstraße um. Die Mitarbeitenden sind dann vom 16. bis einschließlich Montag, 23. Februar, nicht erreichbar. Zum anderen gibt es nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtes in Gelsenkirchen und anstehenden weiteren Gerichtsverhandlungen zur Grundsteuerreform derzeit in ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) eine rechtliche Unsicherheit, wie Kommunen, die sich für differenzierte Hebesätze entschieden haben, damit umgehen sollen.

Der Rat der Stadt Minden hat in seiner Sitzung am 5. Dezember 2024 differenzierte Hebesätze bei der Grundsteuer B beschlossen. Seit Januar 2025 werden Eigentümer*innen von Wohngrundstücken mit einem Hebesatz von 586 Prozent und von Nicht-Wohngrundstücken mit einem Hebesatz von 1.172 Prozent belastet. Der Hebesatz der Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe beträgt aktuell 375 Prozent.

Mit der Reform wurde der Wert von Wohngrundstücken (Ein- und Zweifamilienhäuser, Wohnungseigentum, Mietwohngrundstücke) und Nichtwohngrundstücken (Geschäftsgrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke, unbebaute Grundstücke u.a.) neu berechnet. Um dabei die Belastungen gerecht zu verteilen, hat das Land NRW Land im Juli 2024 eine gesetzliche Regelung geschaffen, die die Einführung sogenannter differenzierter Hebesätze für die Grundsteuer B ermöglicht. Davon hat der Rat der Stadt Minden Gebrauch gemacht.

Im Jahr 2025 wurden insbesondere gegen die differenzierten Hebesätze landesweit zahlreiche Widerspruchs- und Klageverfahren eingereicht. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat entschieden, dass die Hebesatzdifferenzierung bei der Grundsteuer B gegen den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Steuergerechtigkeit verstößt (Aktenzeichen 5 K 3699/25). Die vier Urteile vom 4. Dezember gegen mehrere Städte sind noch nicht rechtskräftig. Für diese Verfahren sind Berufungen an das Oberverwaltungsgericht Münster beziehungsweise eine Sprungrevision an das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugelassen worden. Die Stadt Minden ist von den Klageverfahren nicht direkt betroffen.

Bei Fragen zur Bewertung des jeweiligen Grundstücks können sich Eigentümer*innen an das zuständige Finanzamt wenden. Fragen zum Hebesatz oder zur Zahlung der Steuern und Gebühren beantwortet die Stadt Minden. Ergänzende Hinweise befinden sich auf dem Grundbesitzabgabenbescheid, der am 23. Februar versendet werden soll. Alle wichtigen Infos gibt es auch unter www.minden.de/grundsteuer. Allgemeine Informationen zur Grundsteuerreform finden Interessierte auf der Internetseite der Finanzverwaltung NRW unter www.finanzverwaltung.nrw.de/Grundsteuerreform.


Minden

04.02.2026

Bürgerbüro für einen Tag geschlossen

Ausklappen↴

Bürgerbüro für einen Tag geschlossen

Minden. Aufgrund einer internen Schulung ist das Bürgerbüro der Stadt Minden am 18. Februar ganztägig geschlossen. Auch telefonisch sind die Mitarbeitenden an dem Tag nicht zu erreichen. Terminbuchungen sind weiterhin über die Homepage der Stadt Minden möglich.


Minden

02.02.2026

Stadt Minden – Stadtbibliothek

Ausklappen↴

Stadt Minden – Stadtbibliothek
2. Februar 2026

Neue Termine für den 3D-Druck-Führerschein in der Stadtbibliothek Minden

Minden. Auch wenn die Stadtbibliothek Minden derzeit noch nicht im Normalbetrieb ist, können sich Interessierte bereits jetzt wieder auf die Nutzung des 3D-Druckers vorbereiten. Wer den 3D-Drucker der Bibliothek künftig nutzen möchte, benötigt dafür nämlich den 3D-Druck-Führerschein. Die nächsten Termine für den 3D-Druck-Führerschein sind am 14. Februar, 14. März und 30. Mai und finden jeweils von 11 bis 12.30 Uhr statt.

In der Veranstaltung lernen die Teilnehmenden den 3D-Drucker kennen und erhalten eine Einführung in die Bedienung des Geräts. Nach erfolgreicher Teilnahme darf der hauseigene 3D-Drucker der Bibliothek selbstständig genutzt werden. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können den 3D-Druck-Führerschein in Begleitung einer erwachsenen Person absolvieren und nutzen.

Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt telefonisch unter +49 571 837910 oder per E-Mail an stadtbibliothek@minden.de.