Porta Westfalica
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20.05.2026
Bei Aktion Saubere Landschaft 1,51 Tonnen Abfall gesammelt
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Bei Aktion Saubere Landschaft 1,51 Tonnen Abfall gesammelt
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Die Aktion Saubere Landschaft wurde in diesem Jahr wieder mit vielen Ehrenamtlichen jeden Alters durchgeführt. Dabei kam jede Menge unterschiedlicher Müll in den von der Stadt Porta Westfalica zur Verfügung gestellten Säcke zusammen. Insgesamt waren es 1,51 Tonnen.
Im Ortsteil Möllbergen sind bei bestem Wetter 33 kleine und große Leute gestartet. Außerordentliche Fundstücke waren nicht dabei, jedoch war auffällig, dass gezielt ruhige Orte angefahren werden, um Müll illegal in der Landschaft zu entsorgen. Der diesjährige Termin hat aufgrund des guten Wetters allen gut gefallen. Die Aktion wurde in schöner, geselliger Runde abgeschlossen.
In Hausberge kamen 10 Personen zum Helfen, überwiegend vom Bürgerhausverein und Bezirksausschuss. Treffpunkt war an der Schalksburgpassage und von dort wurde der Bereich Richtung Bahnhof, Stollen, Platte Weide, Skateranlage, Aldi und zurück zur Stadt gesäubert. Es kamen etwa 25 Säcke zusammen. Ein intaktes Fahrrad wurde in einem Gebüsch am Fußweg vom Parkplatz Bahnhof hinunter zur Platten Weide gefunden und beim Fundbüro im Bürgeramt abgegeben.
In Holtrup haben 55 Personen gesammelt, dabei war auch die Kinderlöschgruppe Holtrup. Die Kinder waren mit viel Spaß dabei. Es kamen ca. 20 Müllsäcke zusammen. Kurioses war nicht dabei.
An der Grundschule Holzhausen haben 243 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gesammelt und in Vennebeck waren es 93. Die Jugendfeuerwehr hat in Holzhausen am Freitag mit 34 und die Ortsgemeinschaft am Samstag mit 17 Teilnehmenden gesammelt. Ungewöhnliche Fundstücke gab es einige. Einen Autoreifen, ein Drucker, ein Monitor und ein Drehstuhl waren dabei. Ungewöhnlich war auch der verrostete Rahmen eines alten Zweirades sowie ein alter, offener Tresor. Es bestand einhellig die Meinung, dass die Aktion wieder sehr viel Spaß gemacht hat.
Der Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim berichtet ebenfalls über einen rundum gelungenen Aktionstag. Insgesamt haben beide Standorte ca. 50 Müllsäcke füllen können. Geholfen haben 297 Teilnehmende, darunter 250 Kinder, 29 Helferinnen und Helfer sowie 18 Lehrkräfte. Als erfreuliche Beobachtung ist zu melden, dass in diesem Jahr deutlich weniger Müll als in den Vorjahren zu entdecken war. Allerdings wurden sehr viele Zigarettenstummel wahrgenommen. Dabei handelt es sich um eine besonders schwerwiegende Form von Umweltverschmutzung. Besondere Funde waren Socken, eine Eisenstange, kleine Schnapsflaschen sowie ein paar Teppiche und Laminatböden.
Es war ein erfolgreicher Tag für die Natur, der mit Sicherheit allen Beteiligten, besonders aber den Schülerinnen und Schülern nachhaltig in positiver Erinnerung bleiben wird.
Von der Grundschule Hausberge waren aus den Klassen 4 a 25 und aus der Klasse 4 b 26 Kinder dabei. Die Kinder waren allesamt sehr motiviert und hatten große Freude daran, Müll zu finden und einzusammeln. Insgesamt zwei große Säcke wurden gefüllt, vor allem Glas und Dosen. Aufgefallen ist, dass in den Teichen viel Abfall lag.
Das Städtische Gymnasium Porta Westfalica hat mit allen fünften Klassen, also insgesamt 124 Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften teilgenommen. Es sind ca. 20 Säcke Müll zusammengekommen. Besondere Funde waren unter anderem eine Radkappe und mehrere mit Öl gefüllte Flaschen.
Von der Gesamtschule Porta Westfalica hat der 6. Jahrgang teilgenommen. Nach einer kurzen Einweisung und mit Müllsäcken ausgestattet, begaben sich insgesamt 89 Schülerinnen und Schüler, sowie 10 Lehrkräfte auf die Müllsuche. Die Highlights der Suche waren ein McDonalds-Menü, ein Sofa, ein Waschbecken und ein Stuhl, der für kurze Ruhepausen direkt genutzt wurde. Nach zwei Stunden fleißiger Arbeit, gab es dann noch eine Stärkung an der Schule. Die Schülerinnen und Schüler durften sich auf Hotdogs und einen Durstlöscher sowie eine kleine Süßigkeit freuen.
Insgesamt war die Aktion Saubere Landschaft 2026 ein toller Erfolg, die allen Spaß gemacht hat und wie gewohnt von der Stadt Porta Westfalica von der Terminplanung bis zur kleinen Stärkung mit Kaffee, Wasser, Apfelschorle, Gebäck sowie heißen Bockwürstchen und Brot zum Abschluss reibungslos organisiert worden ist.

Minden
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20.05.2026
Stadt Minden verteilt 100 Saattüten zum Tag der Biodiversität
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Stadt Minden verteilt 100 Saattüten zum Tag der Biodiversität
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Minden. Anlässlich des Tages der Biodiversität verteilt die Stadt Minden 100 Saattüten für eine insektenfreundliche Blumenwiese an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Aktion ist es, einen kleinen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt sowie zur Förderung von Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten zu leisten.
Die Saattüten können am Freitag, 22. Mai, ab 8 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses Minden (Kleiner Domhof 17, 32423 Minden) abgeholt werden. Die Ausgabe erfolgt nur solange der Vorrat reicht.
Mit der Aktion möchte die Stadt Minden dazu anregen, Grünflächen, Gärten oder Balkone naturnah zu gestalten und damit Lebensräume für heimische Insekten zu schaffen. Bereits kleine Blühflächen können einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leisten.
Minden
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19.05.2026
Kino „Die Birke“ vorübergehend geschlossen
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Kino „Die Birke“ vorübergehend geschlossen
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Die Stadt Minden hat den Betrieb des Kinos „Die Birke“ am 15. Mai mit sofortiger Wirkung untersagt. Grund dafür sind erhebliche Sicherheitsmängel an den technischen Anlagen des Gebäudes.
Die Entwicklung rund um das Kino „Die Birke“ begann am 10. Dezember 2024 mit einer routinemäßigen Prüfung durch die Bauaufsicht der Stadt Minden. Dabei wurden mehrere Mängel festgestellt. Zudem konnte die Betreiberin wichtige Prüfberichte zu den technischen Anlagen, insbesondere zur Lüftung, Elektrik sowie zur Sicherheitsbeleuchtung und Stromversorgung, nicht vorlegen.
Im Februar 2025 wurde die Betreiberin schriftlich aufgefordert, die festgestellten Mängel zu beheben und die fehlenden Nachweise einzureichen. Da sie dieser Aufforderung nicht nachkam, leitete die Stadt im April 2025 ein bauordnungsrechtliches Verfahren ein. Auch in der Folge reagierte die Betreiberin nicht ausreichend, sodass nach mehrfachen Aufforderungen und der Androhung von Zwangsgeldern diese im November 2025 schließlich festgesetzt wurden.
Ein weiterer Ortstermin im Februar 2026 zeigte, dass die Mängel weiterhin nicht behoben waren und die erforderlichen Prüfberichte noch immer fehlten. Aufgrund der Zusage der Betreiberin, die Anforderungen künftig schrittweise zu erfüllen, wurde der Betrieb des Kinos zunächst weiterhin geduldet.
Am 15. Mai 2026 wurden schließlich Prüfberichte zu den technischen Anlagen vorgelegt. Diese zeigten jedoch erhebliche Mängel. Nach Einschätzung der Sachverständigen sind die Anlagen erst nach einer umfassenden Mängelbeseitigung sicher und betriebsfähig. Da somit eine konkrete Gefährdung bestand und das Kino als Versammlungsstätte von vielen Menschen genutzt wird, untersagte die Stadt Minden noch am selben Tag den weiteren Betrieb mit sofortiger Wirkung.
Warum das Kino geschlossen wurde
Das Kino „Die Birke“ gilt aktuell als nicht betriebssicher. Es besteht eine konkrete Gefährdung für Besucherinnen und Besucher. Das Gebäude ist eine sogenannte Versammlungsstätte, in der sich bei voller Auslastung mehr als 200 Menschen aufhalten können. Unter diesen Umständen ist ein sicherer Betrieb zwingend erforderlich. Da die festgestellten Mängel nicht behoben wurden, blieb der Stadt keine andere Wahl – der Betrieb musste sofort untersagt werden, um Gefahren für Menschen zu verhindern.
Die regelmäßige Wartung und Prüfung der technischen Anlagen gehört zu den grundlegenden Pflichten der Betreiberin.
Auch bei der Beseitigung festgestellter Mängel ist ihre Mitwirkung erforderlich. Beides ist über einen längeren Zeitraum nicht ausreichend erfolgt. Die Schließung hätte daher vermieden werden können.
„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Ein Kino ist ein wichtiger Teil des kulturellen Lebens und unserer Innenstadt. Gleichzeitig gilt: Sicherheit hat Vorrang. Wenn gravierende Mängel – insbesondere im Brandschutz – festgestellt werden, kann und darf die Stadt diese nicht ignorieren. Maßgeblich für die Entscheidung war der Schutz der Besucherinnen und Besucher. Wir hoffen, dass schnell ein Weg gefunden wird, um das Kino wieder zu öffnen“, verdeutlicht Bürgermeister Peter Kock.
Minden
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19.05.2026
Acht neue Online-Dienste für Sozialleistungen Minden.
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Acht neue Online-Dienste für Sozialleistungen Minden.
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Ab sofort können die Mindener*innen acht neue Online-Dienste der Stadt Minden nutzen. Sie alle werden über die sogenannte Sozialplattform angeboten. Die Sozialplattform ist ein bundesweites Angebot der Sozialbehörden. Hier gibt es staatliche Sozialleistungen an einem Ort und Bürger*innen können diese unkompliziert und online beantragen. Ziel ist es, den Gang zum Amt oder komplizierten Papierkram durch nutzerfreundliche, digitale Formulare zu ersetzen.
Die Anträge für: Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII), Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, Leistungen zur Deckung von einmaligen Bedarfen gem. § 31 SGB XII,
Übernahme von Mietrückständen nach dem SGB XII, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie Bildungs- und Teilhabeleistungen (für Leistungsbeziehende, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Asylbewerberleistungen erhalten) gibt es ab sofort online unter www.minden.de/service.
Eike Erdmann, Bereichsleiter Soziales, freut sich über das erfolgreiche Projekt: „Wer von zu Hause aus den Online-Antrag ausfüllen und einreichen möchte, hat nun die Möglichkeit dazu. Die Daten kommen bei uns direkt in der Software an und können dort medienbruchfrei weiterverarbeitet werden. Für die Sachbearbeitung ist das ein großer Vorteil, weil weniger abgetippt und für die vorhandene E-Akte eingescannt werden muss. Das beschleunigt die Antragsbearbeitung.“ Die Antragsstellung auf Papier sei natürlich weiterhin möglich, ergänzt Erdmann.
Die Erste Beigeordnete Daniela Giannone sieht in der Anbindung an die Sozialplattform einen wichtigen Schritt hin zu mehr Bürgerfreundlichkeit und weniger Bürokratie. „Unser Ziel ist es, den Menschen den Zugang zu sozialen Leistungen einfacher zu machen. Bürger*innen können Anträge jetzt schneller und unkomplizierter online stellen. Die technische Umsetzung war anspruchsvoll und nur durch die enge Zusammenarbeit vieler Beteiligter möglich – umso mehr freue ich mich, dass wir dieses Projekt erfolgreich abschließen konnten und nun einen noch besseren Service anbieten können.“
Mit der Anbindung an die Sozialplattformsetzt der Bereich Soziales seinen konsequenten Weg der Digitalisierung fort.
Alle Informationen zur Sozialplattform gibt es online unter https://sozialplattform.de.
Minden
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19.05.2026
Veränderung in der Geschäftsführung der Mindener Parkhaus GmbH Minden.
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Veränderung in der Geschäftsführung der Mindener Parkhaus GmbH Minden.
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Der Geschäftsführer-Anstellungsvertrag zwischen der Mindener Parkhaus GmbH und Herrn Arno Sebening ist durch einen Aufhebungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf des 15.05.2026 beendet worden. Die Gesellschaft wird bis zur Bestellung eines neuen Geschäftsführers durch den Prokuristen Herrn Jens Walsemann-Silz vertreten.
Minden
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18.05.2026
Citizen Science im Weserglacis
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Citizen Science im Weserglacis
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Minden. Im Weserglacis leben viele Tiere, aber das Wissen darüber ist teilweise veraltet oder unvollständig. Das will die Stadt Minden ändern. Aus dem Grund wird die Tierwelt dort aktuell genauer untersucht. Bei der sogenannten Faunakartierung wird über mehrere Monate beobachtet, welche Tiere im Weserglacis unterwegs sind. So kann besser geschützt werden, was schon da ist und gezielt gefördert werden, was Hilfe braucht. Nach den geplanten Maßnahmen wird später erneut geschaut, wie sich die Tierwelt entwickelt hat.
Neben vorgeschriebenen Untersuchungen möchte die Stadt Minden bewusst alle Tierarten im Blick behalten, auch die, die sonst oft übersehen werden. Und hier kommen die Mindenerinnen und Mindener ins Spiel: Über www.minden.de/kartierung können Tierarten, wie Biber, Igel, Eichhörnchen oder Marder, die im Glacis gesichtet werden, auf einer Meldekarte eingetragen werden, gerne auch mit einem Foto. Dabei bitte darauf achten, dass die Tiere nicht gestört werden und keine Personen oder Autos mit Kennzeichen auf den Fotos auftauchen.
„Die Unterstützung hilft, die Natur vor Ort besser zu verstehen und langfristig zu schützen. Wir freuen uns sehr, wenn die Mindenerinnen und Mindener mitmachen und so unsere Tierwelt direkt vor der eigenen Haustür entdecken“, hebt Lena Bünck, zuständige Mitarbeiterin für Natur- und Landschaftsschutz bei der Stadt Minden, hervor.
Minden
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13.05.2026
Führung auf dem Mindener Südfriedhof Minden.
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Führung auf dem Mindener Südfriedhof Minden.
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Die Städtischen Betriebe Minden laden alle Interessierten zu einer informativen Führung auf dem Südfriedhof ein. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Bestattungsformen, Grabarten sowie wertvolle Hinweise zur individuellen Vorsorge. Die Führung findet am Mittwoch, 20. Mai, statt. Friedhofsgärtnermeisterin Milena Goldammer stellt unter anderem die Urnengemeinschaftsgrabanlagen, das Kolumbarium sowie die Möglichkeit der Baumbestattung vor. Der Rundgang beginnt um 17 Uhr und dauert rund zwei Stunden. Treffpunkt ist an der Kapelle des Südfriedhofs, erreichbar über den Parkplatz Hohenstaufenring 29. Die Teilnahme ist kostenfrei und ein Anmeldung ist nicht notwendig.
Minden
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12.05.2026
Kanzlers Weide: Feiern an Himmelfahrt nur südlich der Glacisbrücke möglich Minden.
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Kanzlers Weide: Feiern an Himmelfahrt nur südlich der Glacisbrücke möglich Minden.
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An Himmelfahrt (Vatertag) sind traditionell wieder viele Menschen – vor allem junge Gruppen – mit Boller- oder Einkaufswagen in Minden unterwegs. Besonders beliebt sind das Glacis, die Weserpromenade, der Weserstrand und die Wiesen an der Weser rund um Kanzlers Weide.
Wie schon in den vergangenen Jahren darf auf dem rechten Weserufer nur die von den Städtischen Betrieben Minden (SBM) gemähte Wiese südlich der Glacisbrücke zum Feiern genutzt werden. Der Bereich nördlich der Brücke mit den Volleyballfeldern und dem Weserstrand wird bereits am Vortag abgesperrt.
Nach dem Vatertag bleibt jedes Jahr viel Müll zurück, vor allem in den Grünanlagen. Auch 2025 mussten die Mitarbeitenden der SBM wieder große Mengen Abfall einsammeln: Rund neun Kubikmeter Müll kamen zusammen. Dafür waren 24 Beschäftigte zusätzlich im Einsatz. Da der Müll in den Grünflächen oft per Hand gesammelt werden muss, bittet die Stadt alle Feiernden darum, Abfälle mitzunehmen oder in die bereitgestellten Mülltonnen zu werfen. In den besonders stark genutzten Bereichen werden zusätzliche Tonnen aufgestellt.
Wie in den Vorjahren sind Polizei und Ordnungsbehörde am Himmelfahrtstag vor Ort unterwegs, besonders auf Kanzlers Weide und entlang des Weserufers. Außerdem kontrollieren Mitarbeitende des Jugendamtes die Einhaltung des Jugendschutzes. Wichtig dabei: Jugendliche unter 16 Jahren dürfen keinen Alkohol kaufen oder trinken.
Espelkamp
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11.05.2026
5.500 Euro an „Aktion Lichtblicke“
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5.500 Euro an „Aktion Lichtblicke“
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5.500 Euro an „Aktion Lichtblicke“
Tagungshotel Schloss Benkhausen spendet für den guten Zweck
Espelkamp. Der Verein „Aktion Lichtblicke“ kümmert sich um zahlreiche bedürftige Kinder, Jugendliche und Familien in Nordrhein-Westfalen. Um dieses wertvolle Engagement zu unterstützen, spendeten die Verantwortlichen vom Tagungshotel Schloss Benkhausen nun 5.500 Euro. Die Summe ergab sich aus einem Teil der Eintrittsgelder und Aktionen des Winterlichen Schlossvergnügens sowie aus den vier kulinarischen Events, die im ersten Quartal auf Benkhausen stattfanden und von denen fünf Euro pro verkaufte Karte an den guten Zweck flossen. Von Seiten des Schlosses wurde dieser Betrag noch einmal aufgestockt, und so konnten 5.500 Euro überreicht werden.
„Ich möchte mich herzlich für die großzügige Spende bedanken und freue mich, dass das gesellschaftliche Engagement derart unterstützt wird“, äußert Marie Kasseroler von Radio Westfalica, die den symbolischen Scheck entgegennahm. „Aktion Lichtblicke“ ist eine Initiative der Lokalradios aus Nordrhein-Westfalen. Ebenfalls erfreut zeigte sich Larissa Mattlage, Direktorin vom Tagungshotel Schloss Benkhausen, die gemeinsam mit Angelika Gauselmann und Sylvia Blaha die Spende übergab. „Es ist wunderbar, dass wir so mit unseren vielfältigen Veranstaltungen nachhaltig etwas Gutes bewirken können.“
Foto: Espelkamp

Minden
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11.05.2026
Hundesteuer in Minden: Erinnerung zur Anmeldung
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Hundesteuer in Minden: Erinnerung zur Anmeldung
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Minden. Die Stadt Minden möchte alle Hundehalterinnen und Hundehalter daran erinnern, ihren Hund anzumelden. Grundlage dafür ist die seit dem 1. Januar 2025 geltende Hundesteuersatzung. Grundsätzlich gilt: Wer im Stadtgebiet einen Hund hält, ist verpflichtet, diesen anzumelden, in der Regel innerhalb von zwei Wochen.
Die Hundesteuer leistet einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben und hilft dabei, den städtischen Haushalt zu sichern. So profitieren letztlich alle Bürgerinnen und Bürger von diesen Einnahmen.
Bereits im Oktober 2025 wurden die Mindener*innen angeschrieben und die Möglichkeit gegeben, bislang nicht angemeldete Hunde ohne ordnungsrechtliche Konsequenzen nachträglich zu melden. Dieses Angebot wurde gut genutzt: Insgesamt 148 Hunde wurden daraufhin neu angemeldet.
Mit dem aktuellen Hinweis möchte die Stadt Minden nun noch einmal daran erinnern, bisher nicht angemeldete Hunde zeitnah zu melden. Eine verspätete oder unterlassene Anmeldung gilt als Ordnungswidrigkeit. In Zukunft können verstärkt Kontrollen durch die Ordnungsbehörde stattfinden, bei denen auch Geldbußen verhängt werden können. Laut Kommunalabgabengesetz Nordrhein-Westfalen sind Bußgelder von bis zu 5.000 Euro möglich.
Minden
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07.05.2026
„Willkommen in unserer Stadtgesellschaft“ – Erste Einbürgerungsfeier im Mindener Rathaus
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„Willkommen in unserer Stadtgesellschaft“ – Erste Einbürgerungsfeier im Mindener Rathaus
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Minden. „Sie alle haben die wichtige Entscheidung getroffen, deutsche Staatsbürgerin beziehungsweise deutscher Staatsbürger zu werden. Sie haben sich auch bewusst für ein Leben in Minden entschieden – für unsere freiheitlich demokratische Ordnung und für das Zusammenleben in unserer Gemeinschaft.“ Mit diesen Worten hat Bürgermeister Peter Kock am vergangenen Donnerstag, 30. April, rund 60 Bürger*innen im Großen Rathaussaal begrüßt. Diese erhielten erstmals in einem feierlichen Rahmen ihre Einbürgerungsurkunden, für die Stadt Minden war diese besondere Feier eine Premiere.
Im Beisein von Angehörigen und Freunden nahmen die Neu-Bürger*innen die Urkunden und das Grundgesetz aus der Hand von Bürgermeister Kock und der Ersten Beigeordneten Daniela Giannone entgegen. Im Anschluss musste der Erhalt noch mit einer Unterschrift bestätigt werden. Die frisch eingebürgerten Mindenerinnen und Mindener kamen aus zwölf verschiedenen Ländern. „Sie bereichern mit Ihrer Kultur oft schon seit vielen Jahren unsere Stadtgesellschaft. Diese profitiert davon, dass Menschen mit unterschiedlichsten Einwanderungsgeschichten hier friedlich miteinander leben und gemeinsam unsere Zukunft gestalten“, so Kock in seiner Begrüßung weiter.
Er wünsche sich, dass alle Menschen sich in Minden zu Hause fühlen, dass Kontakte weiter vertieft werden und dass sie sich gerne auch aktiv einbringen und die Stadt mitprägen. „Eine lebendige Stadt entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig mit Offenheit und Respekt begegnen“, strich der Bürgermeister heraus. Die Erste Beigeordnete hob hervor, dass die Feier ein Tag des Willkommens und der Freude sei – und ein Tag, der einen ganz besonderen Meilenstein darstelle: „Sie werden nicht nur formell eingebürgert, Sie sind heute ganz bewusst und sichtbar in die Mitte unserer Stadtgesellschaft eingeladen“, so Giannone.
„Die Entscheidung für die deutsche Staatsangehörigkeit ist für viele Menschen ein bedeutender Schritt – oft verbunden mit einem langen persönlichen Weg, großem Engagement und dem Wunsch, in der neuen Heimat anzukommen“, weiß Claudia Held, neue Leiterin des Bereiches Bürgerdienste, zu dem auch die Ausländerbehörde gehört. Bisher hatten Mindener und Mindenerinnen an den Einbürgerungsfeiern des Kreises teilgenommen. Aufgrund einer Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes und nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten im und am historischen Rathaussaal war erst ab 2026 eine eigene Einbürgerungsfeier möglich.
„Damit rückt der feierliche Charakter dieses Ereignisses stärker in den Mittelpunkt“, so die Erste Beigeordnete Giannone. Diese offiziellen Veranstaltung werden nun mehrmals pro Jahr ausgerichtet – als ein bewusst gestaltetes und gemeinschaftliches Erlebnis.
Die Einführung entspricht auch den Zielen des modernisierten Staatsangehörigkeitsrechts, das vorsieht, Einbürgerungen im Rahmen einer feierlichen Übergabe durch die zuständige Behörde zu gestalten. Die Stadt Minden setzt diese gesetzgeberische Intention bewusst um und verbindet sie mit einem klaren integrationspolitischen Signal: Einbürgerung bedeutet nicht nur Rechtsstatus, sondern gelebte Zugehörigkeit. Einbürgerungsfeiern sind zugleich Ausdruck einer aktiven und modernen Integrationspolitik vor Ort. „Sie machen sichtbar, dass Vielfalt ein fester Bestandteil der Stadtgesellschaft ist und dass Integration nicht nur eingefordert, sondern auch anerkannt und wertgeschätzt wird“, so Giannone.
Zentraler Bestandteil der Feier im Rathaus ist die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden, das gemeinsam gesprochene Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, das Singen der Nationalhymne und das Abspielen einer Videoansprache von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Ergänzend zur Urkunde wird eine Mappe ausgehändigt, die das Grundgesetz beziehungsweise die Kinderrechte, ein Merkblatt zur Mehrstaatigkeit sowie Hinweise zur Beantragung des Personalausweises enthält.
Nach dem offiziellen Teil ging die Veranstaltung am 30. April in einen geselligen Empfang über, der die Gelegenheit zum Austausch untereinander und mit den Vertreter*innen der Verwaltung bot.
Minden
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07.05.2026
Zwei kostenfreie Theatervorstellungen für Kinder Minden.
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Zwei kostenfreie Theatervorstellungen für Kinder Minden.
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In dem neuen Theaterstück „Andersland – oder wie man sich einmischt“ mit Lola, bekannt aus „Käpt`n ausgestorben – oder wie man in See sticht“, gespielt von Birgit Klinksieck und Run aus Andersland, gespielt von Stella Ballare, geht es um Mitbestimmung, Recht und eine demokratische Gesellschaft.
In der Geschichte kommt Lola zu ihrem Lieblingsplatz im Wald und findet dort eine Menge Müll. Run aus Andersland hat allen Müll im Wald gesammelt und dort hingeworfen, um im Wald zu spielen. Die beiden streiten sich um den besten Spielplatz und plötzlich kommen Bagger, die im Wald bauen wollen. Darf das einfach jemand bestimmen, dass dort gebaut wird? Können die Kinder was dagegen unternehmen?
Das Theaterstück erzählt auf kindgerechte Weise, dass in einer demokratischen Gesellschaft alle Menschen mitentscheiden dürfen und jede*r Rechte hat.
Die beiden Aufführungen finden am 20. Mai um 15 Uhr in der Grundschule an der Bastau und am 28. Mai um 15 Uhr im Begegnungszentrum Bärenkämpen statt. Die Spieldauer beträgt ca. 45 Minuten. Der Eintritt ist kostenfrei. Das Theaterstück ist besonders für Vorschul- und Grundschulkinder geeignet. Darstellerinnen sind Stella Ballare und Birgit Klinksieck und Text und Idee stammen von Stella Ballare, Petra Fröhlingsdorf und Birgit Klinksieck.

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05.05.2026
Zweiter Anmeldetermin für Ferienspiele und Ferienfreizeiten Minden.
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Zweiter Anmeldetermin für Ferienspiele und Ferienfreizeiten Minden.
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Das Jugendamt der Stadt Minden bietet auch in diesem Jahr wieder verlässliche Ferienbetreuungsmaßnahmen für Kinder ab sechs Jahren an. Gemeinsam mit den städtischen Jugendhäusern und dem Freizeitmitarbeiterclub Minden (FMC) e. V. wird seit vielen Jahren ein abwechslungsreiches Sommerferienprogramm an verschiedenen Standorten organisiert.
Um Familien eine bessere Planung zu ermöglichen, wurden bereits 40 Prozent der Plätze für das Jahr 2026 im Dezember des Vorjahres vergeben. Die restlichen 60 Prozent gehen am 7. Mai um 12 Uhr (für Familien aus Minden, für Familien aus anderen Kommunen startet die Anmeldung am 11.05.) in den Verkauf.
Das zweistufige Anmeldeverfahren berücksichtigt sowohl Familien, die früh planen, als auch diejenigen, die kurzfristig eine Betreuung benötigen. Die positiven Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zeigen, dass sich dieses Verfahren bewährt hat, insbesondere für berufstätige Eltern.
Die Anmeldung für die ebenfalls vom Jugendamt und dem Verein Jugendfreizeit Minden organisierten Ferienfreizeiten ist bereits seit dem 11. Dezember möglich. Auch hier stehen noch freie Plätze nach Grömitz, Ameland und Frankreich zur Verfügung.
Alle Informationen sowie die Anmeldung sind im Ferienportal der Stadt Minden zu finden: www.unser-ferienprogramm.de/minden. Das Portal bietet einen umfassenden Überblick über die Ferienangebote in Minden. Neben den Programmen des Jugendamtes sind dort auch viele weitere Aktionen gebündelt. Eltern finden hier Informationen und – je nach Angebot – auch direkte Anmeldemöglichkeiten für Ferienaktionen anderer Träger, zum Beispiel von Vereinen, Verbänden und Kultureinrichtungen.
Die Ferienspiele finden unter anderem im Jugendhaus Geschwister Scholl, in der Alten Schmiede sowie im Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank statt. Auch die Juxbude ist wieder dabei und nutzt aufgrund begrenzter Platzkapazitäten die Räume der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule. Qualifizierte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende betreuen die Kinder während der gesamten Zeit.
Die Ferienspiele finden montags bis freitags von 10 Uhr bis 17 Uhr statt. Zusätzlich kann an allen Standorten eine Frühbetreuung ab 7.30 Uhr gebucht werden. Auf die Kinder wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Gruppenspielen, kreativen und sportlichen Aktivitäten sowie spannenden Ausflügen. Ein warmes Mittagessen und Getränke sind im Angebot enthalten.
Für alle Mindener Eltern wichtig: Es stehen ausreichend Betreuungsplätze für Kinder ab sechs Jahren zur Verfügung. Über 340 verlässliche Betreuungsplätze werden allein vom Jugendamt der Stadt Minden noch vorgehalten. Weitere Informationen erhalten Eltern in den städtischen Jugendeinrichtungen sowie beim Bereich Jugendarbeit/Jugendschutz unter der Telefonnummer +49 571 89-257 oder per E-Mail an ferienprogramm@minden.de.
Minden
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04.05.2026
Doppeltes Programm in der Stadtbibliothek: Medienaktiv Festival OWL und Gratis Comic Tag
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Doppeltes Programm in der Stadtbibliothek: Medienaktiv Festival OWL und Gratis Comic Tag
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Doppeltes Programm in der Stadtbibliothek: Medienaktiv Festival OWL und Gratis Comic Tag
Minden. Am Samstag, 9. Mai, erwartet Besucher*innen von 10 Uhr bis 13 Uhr ein Doppel-Event in der Stadtbibliothek Minden: Der Gratis Comic Tag und das Medienaktiv Festival OWL finden gemeinsam an einem Tag statt und laden Kinder, Jugendliche, Eltern und Interessierte zum Mitmachen ein.
Das Medienaktiv Festival OWL bietet wieder zahlreiche Mitmachaktionen rund um digitale Medien. Besucher*innen können unter anderem den 3D-Drucker kennenlernen, verschiedene Anwendungen künstlicher Intelligenz ausprobieren, Minifiguren für eigene Pen-and-Paper-Abenteuer gestalten oder digital am Tablet zeichnen. Auch Gaming-Fans kommen auf ihre Kosten – mit Angeboten zu Klassikern wie Mario Kart und Minecraft. Comic-Fans können sich im Rahmen des Gratis Comic Tag 2026 außerdem noch bis zu drei kostenlose Comics sichern. Die Auswahl an Comics bietet eine Vielfalt für verschiedene Altersgruppen ab sechs Jahren aufwärts – nur solange der Vorrat reicht.
Das Medienaktiv Festival OWL wird präsentiert vom Netzwerk Medienaktiv OWL. Das Netzwerk wird koordiniert von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK). Der Gratis Comic Tag ist eine Aktion mehrerer Verlage.
Minden
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04.05.2026
Aktionswoche Demokratie und Tag der Nachbarschaft
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Aktionswoche Demokratie und Tag der Nachbarschaft
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Aktionswoche Demokratie und Tag der Nachbarschaft
Minden. In der Woche nach Pfingsten steht im Mindener Stadtbezirk Bärenkämpen alles unter dem Motto: „Demokratie beginnt in der Nachbarschaft“. Kerstin Löchelt vom Quartiersmanagement Bärenkämpen und Wiebke Schu vom Welthaus Minden holen zusammen das Projekt „Demokratie Weltweit Gestalten” vom Eine Welt Netz NRW e.V. nach Minden. Dabei werden durch ein buntes Programm aus Kunst, Theater und Gesprächen die Interessierten, Engagierten sowie Initiativen und Institutionen vor Ort in ihrem Einsatz für ein gutes Miteinander gestärkt. Die Woche endet mit einem gemeinsamen Fest zum internationalen Tag der Nachbarschaft, der immer am letzten Freitag im Mai stattfindet. „Wenn wir in der Nachbarschaft zusammen aktiv werden, miteinander feiern und ins Gespräch kommen, können alle mitreden und mitbestimmen. Das stärkt den Zusammenhalt bei uns in Bärenkämpen sowie weltweit“, sind sich die Organisatorinnen sicher.
Bestandteile der Aktionswoche:
26.-29. MAI: ENTSTEHUNG EINES 3D-KUNSTWERKS MIT DER KÜNSTLERIN LYDIA HITZFELD
Innerhalb der Aktionswoche kann beobachtet werden, wie ein großflächiges Bild vor dem Begegnungszentrum entsteht. Diese außergewöhnliche Form der Straßenmalerei zieht alle Blicke auf sich. Vom richtigen Standpunkt aus entfaltet sich eine beeindruckende Dreidimensionalität, die zum Interagieren und Diskutieren einlädt. Start: 26.05., ca. 12 Uhr, sowie zur feierlichen Eröffnung am 29.05., 15 Uhr.
26. MAI, 11-16 UHR: KULTURRUCKSACK-PROJEKT „STREET ART LETTERING“: „DEMOKRATIE! REDE!“
Demokratie heißt: Alle dürfen mitreden. Auch du. Wir finden heraus, was Demokratie ist, wofür sie da ist und warum sie uns betrifft und entwickeln dazu Grafiken und Slogans.
28. MAI, 15 UHR: KINDERTHEATER-AUFFÜHRUNG „ANDERSLAND – ODER WIE MAN SICH EINMISCHT“ IN KOOPERATION MIT DEM KULTURBÜRO
Ein Theaterstück für Menschen ab fünf Jahren über Mitbestimmung, Rechte und eine demokratische Gesellschaft.
28. MAI, 16 UHR: STRASSENAKTIONS-PROBE „SEI NICHT STILL – NUTZE DEINE STIMME FÜR DEMOKRATIE!“ Hast du Lust, dich laut und sichtbar für weltweite Demokratie einzusetzen? Dann komm am Donnerstag zur Probe für eine kreative Aktion am „Tag der Nachbarschaft“.
29. MAI, 15-19 UHR: WIR FEIERN DEN INTERNATIONALEN „TAG DER NACHBARSCHAFT“ MIT EINEM BUNTEN PROGRAMM
Ab 15 Uhr:
• Begrüßung durch Bürgermeister Peter Kock
• Theateraktion
• Eröffnung des 3D-Kunstwerks und Fotostation
• Internationales Mitbring-Picknick: Gerne Snacks zum Teilen und eine Picknickdecke mitbringen
• Kreativ-Angebote mit Schüler*innen der KTG
Ab 17 Uhr:
• Auftritt des Nachbarschaftschors
• Erzähl-Café mit Nachbar*innen sowie
•Austausch mit Menschen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft bei einem Fingerfood-Buffett
Ort Begegnungszentrum Bärenkämpen, Sieben Bauern 20 a, 32425 Minden
Veranstalter: Quartiersmanagement Bärenkämpen, Welthaus Minden, Eine-Welt-Netz NRW
„Wir freuen uns sehr darauf, mit unserem Projekt nach Minden zu kommen. Die Stadt hat eine lebendige Zivilgesellschaft und genau das braucht es, um Demokratie gemeinsam zu gestalten“, sagt Klaas Friemel Janowsky, Projektleiter beim Eine Welt Netz NRW. Das Projekt wird gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW. Weitere Informationen zur NRW-weiten Kampagne gibt es online unter: https://www.eine-welt-netz-nrw.de/demokratie-weltweit-gestalten/.
Für Rückfragen stehen zur Verfügung: Quartiersmanagement Bärenkämpen, Kerstin Löchelt, E-Mail: k.loechelt@minden.de, Telefon: +49 571 38874936; Kontakt Welthaus Minden, Wiebke Schu, E-Mail: wiebkeschu@welthaus-minden.de; Kontakt Eine Welt Netz NRW, Klaas Friemel Janowsky, E-Mail: Klaas.janowsky@eine-welt-netz-nrw.de, Telefon: +49 251 284669 207.
Minden
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29.04.2026
Ordnungsbehörde erinnert: Kein offenes Feuer in öffentlichen Anlagen
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Ordnungsbehörde erinnert: Kein offenes Feuer in öffentlichen Anlagen
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Ordnungsbehörde erinnert: Kein offenes Feuer in öffentlichen Anlagen
Minden. Die Ordnungsbehörde der Stadt Minden weist mit Blick auf die bevorstehende warme Jahreszeit darauf hin, dass das Grillen sowie das Entzünden offenen Feuers in öffentlichen Anlagen im Stadtgebiet Minden nicht erlaubt ist. Dazu zählen alle Flächen, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, wie beispielsweise Grün- und Erholungsanlagen, Spielplätze oder Sportflächen. Grundlage hierfür ist die ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Minden zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Damit diese Orte auch weiterhin für alle einladend und gut nutzbar bleiben, bittet die Stadt zudem darum, Abfälle (z. B. nach Picknicks) wieder mitzunehmen oder in die bereitgestellten Mülleimer zu entsorgen. Zurückgelassener Müll beeinträchtigt nicht nur das Stadtbild, sondern kann auch Tiere gefährden und die Umwelt belasten.
Die Stadt bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen für ihre Rücksichtnahme und Unterstützung. Gemeinsam tragen wir dazu bei, die öffentlichen Anlagen als Orte der Erholung und Begegnung zu erhalten. Die Ordnungsbehörde ist regelmäßig vor Ort präsent und führt auch stichprobenartige Kontrollen durch. Bei Verstößen können im Einzelfall Verwarnungen oder Bußgelder ausgesprochen werden.
Minden
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28.04.2026
Stadtverwaltung Minden und Städtische Betriebe nicht erreichbar
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Stadtverwaltung Minden und Städtische Betriebe nicht erreichbar
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Stadtverwaltung Minden und Städtische Betriebe nicht erreichbar
Minden. Die Dienststellen der Stadt Minden und der Städtischen Betriebe Minden sind am Mittwochvormittag, 29. April, in der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr persönlich und telefonisch nicht erreichbar. Grund hierfür ist eine interne Veranstaltung der gesamten Stadtverwaltung. Bürger*innen werden gebeten sich per E-Mail zu melden. Die Minden Marketing mit Touristik-Information im Rathaus ist geöffnet und über den Eingang Bürgerhalle, Kleiner Domhof 17, erreichbar.
Porta Westfalica
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28.04.2026
Individuelle Betreuung für die Kleinsten: Aktionswoche zur Kindertagespflege in Porta Westfalica
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Individuelle Betreuung für die Kleinsten: Aktionswoche zur Kindertagespflege in Porta Westfalica
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Individuelle Betreuung für die Kleinsten: Aktionswoche zur Kindertagespflege in Porta Westfalica
Die Förderung von Kindern und die Unterstützung von Familien haben in Porta Westfalica einen hohen Stellenwert. Ein wichtiger Baustein dabei ist die Kindertagespflege, die insbesondere für Kinder unter drei Jahren eine familiennahe und flexible Betreuung bietet. Dabei steht die Kindertagespflege nicht in Konkurrenz zu Kindertageseinrichtungen. Vielmehr ergänzen sich beide Betreuungsformen sinnvoll und tragen gemeinsam zu einem bedarfsgerechten Angebot für Familien bei. Vom 4. bis 10. Mai 2026 findet bundesweit die Aktionswoche des Bundesverbandes für Kindertagespflege statt. Auch in Porta Westfalica wird in dieser Zeit die Arbeit der Kindertagespflegepersonen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.
Aktuell betreuen 47 Kindertagespflegepersonen rund 185 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren im Stadtgebiet. „Die Kindertagespflege ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Betreuungslandschaft. Sie ermöglicht eine sehr individuelle Förderung und schafft gleichzeitig verlässliche Rahmenbedingungen für Eltern“, betont die Fachberatung für Kindertagespflege der Stadt Porta Westfalica. Die Fachberatung begleitet, berät und qualifiziert die Kindertagespflegepersonen und steht Eltern bei allen Fragen rund um die Betreuung sowie bei der Vermittlung passender Angebote unterstützend zur Seite. Im Rahmen der Aktionswoche laden Tagesmütter und die Fachberatung am 7. Mai zu einem Infostand auf dem Wochenmarkt vor dem Rathaus Il ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben dort die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und direkt ins Gespräch zu kommen.
Minden
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28.04.2026
Fundsachenversteigerung im Begegnungszentrum Bärenkämpen
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Fundsachenversteigerung im Begegnungszentrum Bärenkämpen
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Fundsachenversteigerung im Begegnungszentrum Bärenkämpen
Minden. Es ist wieder soweit: Das Fundbüro der Stadt Minden versteigert Fahrräder und Fundgegenstände. Am 20. Mai können die Fundgegenstände ab 9 Uhr im Begegnungszentrum Bärenkämpen (Sieben Bauern 20 A, 32425 Minden) öffentlich meistbietend gegen Barzahlung erworben werden. Insgesamt stehen etwa 60 Fahrräder und andere Fundgegenstände zur Auktion bereit. Es wurde darauf geachtet, dass die Voraussetzungen gem. § 965 ff. BGB erfüllt sind. Dabei handelt es sich um Gegenstände und Fahrräder, die vom Eigentümer oder der Eigentümerin nicht innerhalb von sechs Monaten abgeholt wurden oder der*die Finder*in auf das Recht auf Eigentumserwerb verzichtet hat. Wie bereits im Vorjahr wird die Versteigerung von Hauke Treptow, Teamkoordinator des Bürgerbüros, durchgeführt. Die Fahrräder wurden vom Handwerksservice fahrtüchtig gemacht, dennoch gilt: Gekauft wie gesehen. Die Stadt Minden übernimmt für die versteigerten Fundfahrräder keine Gewähr und schließt jegliche Rücknahme aus. Dies ist kraft Gesetzes ausgeschlossen.
Minden
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24.04.2026
Fahrradfreundlicher Ausbau der Kreuzung Marienstraße/Saarring beginnt in Kürze
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Fahrradfreundlicher Ausbau der Kreuzung Marienstraße/Saarring beginnt in Kürze
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Fahrradfreundlicher Ausbau der Kreuzung Marienstraße/Saarring beginnt in Kürze
Vollsperrung ab 11. Mai eingerichtet, aber erst ab 12. Mai wirksam – Umleitung ist ausgeschildert – Straßenausbau ist gekoppelt mit weiteren Arbeiten
Minden. Neben der halbseitigen Sperrung der Ringstraße wird es ab 11. Mai eine weitere Baumaßnahme geben, die den Verkehrsfluss im Mindener Stadtgebiet über mehrere Monate beeinträchtigt. Denn dann startet der lange geplante Ausbau der Kreuzung Saarring/Marienstraße. Dieser ist gekoppelt mit einer Kanalsanierung, der Erneuerung einer Wasserleitung, der Verlegung einer Bushaltestelle und dem Umbau des Fußgängerüberweges (Ampel) am WEZ-Markt. Die Arbeiten sollen rund 20 Wochen, also bis in den Herbst, dauern.
„Die Ausführung dort zur parallel laufenden halbseitigen Sperrung der Ringstraße ließ sich leider nicht vermeiden, da wir zwingend in diesem Jahr bauen müssen“, erläutert der Beigeordnete und SBM-Betriebsleiter Peter Wansing. Die Stadt Minden erhält für den fahrradfreundlichen und barrierefreien Ausbau der Kreuzung eine Förderung von rund 606.000 Euro aus dem Nahmobilitätsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Fördermittel müssen bis Ende 2026 abgerufen werden. Im Mai 2022 hatte die damalige Verkehrsministerin Ina Brandes den Förderbescheid persönlich an die Stadt übergeben.
Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits vergangenes Jahr laufen. Die öffentliche Ausschreibung brachte aber nur ein unwirtschaftliches Angebot hervor, berichtet Wansing. Die Ausschreibung musste im Folgenden aufgehoben werden und wurde zum Jahreswechsel neu durchgeführt. Auch die Sperrung der Weserbrücke in Petershagen und die Unsicherheit der Wiederfreigabe der Brücke machten die Bauzeitplanung nicht einfacher.
Entgegen der ursprünglichen Planungen und nach aktueller Absprache mit dem beauftragten Unternehmen sollen die Arbeiten nun unter einer dauerhaften Vollsperrung der Kreuzung laufen, so die Städtischen Betriebe Minden (SBM). Das ist auch darin begründet, dass am Abwasserkanal gearbeitet wird und eben auch die Mindener Stadtwerke eine Wasserleitung neu unter der Kreuzung Marienstraße verlegen müssen. Außerdem soll durch die Vollsperrung eine Bauzeitverkürzung von drei Wochen erreicht werden.
Die Vollsperrung bedeutet, dass der Verkehr auf der Marienstraße (Bundesstraße 61) aus beiden Richtungen kommend umgeleitet werden muss. Die Umleitung wird von einem Fachunternehmen beschildert. Aus Richtung Petershagen kommend wird der Verkehr über die „U 47“ umgeleitet – einmal aus Richtung Heisterholz kommend über die Graßhoffstraße auf den Petershäger Weg und ebenso von der Landesstraße 770 kommend über die Nordholzer Straße und den Petershäger Weg. Im Folgenden wird der Verkehr auf die Stiftsallee geführt. An der Kreuzung Stiftsallee/Hessenring endet die Umleitung.
Der aus Süden kommende Verkehr wird über die „U 26“ von der Ringstraße auf die Stiftsallee, die Kutenhauser Straße, den Petershäger Weg und die Nordholzer Straße (beides Kreisstraße 10) auf die Landesstraße 770 geführt.
Kundinnen und Kunden des Verbrauchermarktes (WEZ) sowie der anderen Geschäfte, Betriebe, Praxen und anliegende Gebäude an der Marienstraße, die nur über den Parkplatz zu erreichen sind, können die Parkplatzzufahrt von Süden kommend weiterhin nutzen. Erst im späteren Bauverlauf wird die Zufahrt nur von Norden her möglich sein.
Der vielbefahrene Knotenpunkt wird komplett umgestaltet. So werden unter anderem die Radwege verbreitert, rot gefärbt und zur Straße in den Übergängen abgesenkt. Auch soll der Radverkehr über eine eigene Signalanlage geführt und Induktionsschleifen in den Radwegefurten gelegt werden. „Zukünftig ist dann auch der Radverkehr vom Fußgängerbereich getrennt“, erläutert Projektleiter Thomas Bröking (Bereich Straßen und Brücken der SBM).
Weiter wird der Gehweg an der Marienstraße stadteinwärts neu gebaut. Zudem werden barrierefreie Übergänge mit tastbaren Bauelementen, sogenannte „taktile Elemente“ für blinde und sehbehinderte Menschen an den Ampeln geschaffen. Die Bushaltestelle an der Marienstraße wird in Richtung Süden verlegt und barrierefrei umgestaltet. „Das Projekt trägt zur weiteren Fahrradfreundlichkeit und zur Verbesserung der Nahmobilität bei. Insgesamt sorgen wir damit für deutlich mehr Verkehrssicherheit “, fasst der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, zusammen.
Foto: © Stadt Minden

Minden
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24.04.2026
Online beantragen – online bezahlen
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Online beantragen – online bezahlen
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Online beantragen – online bezahlen
Minden. Weitere Online-Leistungen der Stadt Minden können nun online beantragt und direkt bezahlt werden. Bequem von zu Hause aus Leistungen beantragen und direkt mit PayPal oder Kreditkarte bezahlen – das wünschen sich viele Mindener*innen von der Stadt. Das sogenannte E-Payment wird deswegen nach und nach ausgebaut und in immer mehr Online-Diensten angeboten. Das gilt nun zum Beispiel auch für die Beantragung einer Meldebescheinigung. Der Online-Antrag ist seit 26. März verfügbar. Eine digitale Meldebescheinigung gibt es kostenlos. In einigen Fällen wird jedoch eine schriftliche erweiterte Meldebescheinigung benötigt, in der zum Beispiel frühere Anschriften oder Angaben zum Familienstand vermerkt sind. Für eine schriftliche erweiterte Meldebescheinigung wird bei dem Onlinedienst eine Gebühr von 5,00 Euro erhoben. Diese kann direkt bei der Online-Bestellung gezahlt werden.
Die Urkundenbestellung zählt zu den am häufigsten nachgefragten Online-Dienstleistungen der Stadt. Der Dienst kann bereits seit Längerem online bezahlt werden. „Vor Kurzem haben wir unser System auf einen neuen Anbieter umgestellt, um die Bestellungen besser intern weiterverarbeiten zu können,“ erklärt Hauke Treptow. „Für die Nutzer*innen ändert sich nur die Bestelloberfläche.“
Auch in der Stadtbibliothek kann seit Kurzem online bezahlt werden. Die innovative Lösung ermöglicht es den Leser*innen, den Zahlungsvorgang von Vormerk- oder Reservierungsgebühren, Säumnisentgelten usw. von zu Hause aus abzuwickeln. Alle Gebühren ab einem Euro können per E-Payment bezahlt werden, was anschließend im Nutzerkonto entsprechend angezeigt und protokolliert wird. Mit diesem neuen Service möchte die Bibliothek den Leser*innen entgegenkommen und ihnen Zeit sowie Wege ersparen. Barbara Brockamp, als zuständige Bereichsleiterin, fügt hinzu: „Es ist ein weiterer wichtiger Baustein in unserem Bestreben, die Stadtbibliothek zu einer modernen, bürgerfreundlichen Einrichtung zu machen.“
Die Bezahlung erfolgt in allen drei Fällen über die sichere Plattform ePayBL, die sowohl Kreditkartenzahlungen als auch PayPal akzeptiert. Für diejenigen, die den traditionellen Weg bevorzugen, bleibt die Möglichkeit weiterhin bestehen, Gebühren auch vor Ort zu bezahlen.
Die neuen Services sind Teil der umfassenderen Digitalisierungsstrategie der Stadt Minden, die darauf abzielt, Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten und den Service für die Bürger*innen kontinuierlich zu verbessern.
Minden
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23.04.2026
Fortschreibung des Mietspiegels für Minden liegt vor
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Fortschreibung des Mietspiegels für Minden liegt vor
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Fortschreibung des Mietspiegels für Minden liegt vor
Er gilt vom 1. Mai 2026 bis 30. April 2028 – Broschüre wird zum 1. Mai 2026 online eingestellt
Minden. Der Mietspiegel gehört zu den gefragtesten Dokumenten auf der Internetseite der Stadt Minden, weil er die wichtigste Orientierungshilfe für Mieter*innen und Vermieter*innen bei der Vereinbarung der Miete ist. „Er stärkt das Vertrauen in den Wohnungsmarkt und hilft, Konflikte zu vermeiden, bevor sie entstehen“, so Bürgermeister Peter. Zum 1. Mai 2026 liegt der neue Mietspiegel für das Stadtgebiet Mindens online unter www.minden.de/mietspiegel vor. Dann steht auch der aktualisierte Online-Mietpreisrechner auf der Homepage zur Verfügung.
Grundlage für den neuen qualifizierten Mietspiegel ist eine Stichprobenbefragung von Haushalten und die anschließende wissenschaftliche Auswertung der gesammelten Daten. Für die Fortschreibung nach zwei Jahren wurden rund 3.000 zufällig ausgewählte Haushalte – nur Mieter*innen – Anfang September 2025 von der Stadt Minden angeschrieben. Gefragt wurde nach Art des Mietobjekts, der Baualtersklasse, einiger Ausstattungsmerkmale sowie der Größe und der Nettokaltmiete.
Mit Unterstützung des Hamburger Instituts FUB IGES – Wohnen + Immobilien + Umwelt GmbH wurden die Daten ausgewertet, die nun „erneut ein realistisches Bild des Mietmarktes in Minden abbilden“, fasst Sarah Stockmann von der Statistikstelle der Stadtverwaltung zusammen. Der Mietspiegel bildet die Mietpreis-Grundlage für knapp 32.000 nicht preisgebundene Wohnungen von privaten und gewerblichen Vermietern im gesamten Stadtgebiet.
„Wohnen ist ein Grundbedürfnis – so selbstverständlich wie Essen, Sicherheit und Teilhabe. Doch erleben wir seit Jahren, dass Wohnraum nach wie vor knapp ist und immer teurer wird“, stellt Peter Kock in seinem Vorwort für den Mietspiegel 2026 fest. Viele Menschen gerieten an die Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten. „Gerade Familien, Alleinerziehende, Seniorinnen und Senioren sowie junge Menschen spüren diese Entwicklung besonders deutlich“, weiß der Bürgermeister. Vor diesem Hintergrund komme dem Mietspiegel eine wichtige Aufgabe zu. Er schaffe Transparenz und biete eine verlässliche Orientierung über ortsübliche Mieten.
Alle vier Jahre müssen qualifizierte Mietspiegel komplett neu aufgestellt werden, in Minden war das 2024 der Fall. Die Aufstellung ist seit dem 1. Juli 2022 eine Pflichtaufgabe von Städten mit mehr als 50.000 Einwohner*innen. Grundlage dafür ist die nach einer Gesetzesänderung in Kraft getretene Mietspiegelverordnung. Die darin enthaltene Verpflichtung zur Auskunft bedeutet für den Mietspiegel viel mehr Datenmaterial und damit eine daraus resultierende höhere Zuverlässigkeit, so Stockmann weiter. Zudem wird Wohngebäuden seit 2024 eine Wohnlage zugewiesen, die die Kategorien gut, mittel und einfach umfasst. Für die Fortschreibung wurde diese Einteilung so beibehalten.
Der Mietspiegel bietet im ersten Teil eine Basismiettabelle nach Wohnfläche und Baualtersklassen, aus der die Grundmiete (vergleichbare Art, Größe und Alter) berechnet werden kann. Neben dieser Grundmiete bestehen Zuschlagsmerkmale, welche auf der Neuaufstellung des Mietspiegels aus dem Jahr 2024 basieren.
Zuschlagsmerkmale sind: 1. ganzes vermietbares Einfamilienhaus, 2. integrierte amerikanische Wohnküche oder offene Küche, 3. Balkon/Terrasse, 4. Gegensprechanlage mit elektronischem Türöffner und 5. Wohnung barrierefrei erreichbar.
Im Mietspiegel wird eine 2/3 Preisspanne angegeben um wohnwerterhöhenden und wohnwertmindernde Faktoren berücksichtigen zu können, die nicht durch die signifikanten Zuschlagsmerkmale abgebildet werden. Beispiele dafür finden sich in der Mietspiegelbroschüre.
„Aus all diesen Faktoren ergibt sich dann ein vergleichbarer Wert“, erläutert der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian. Die Spanne könne daher bei auf dem Papier gleichen Wohnungen (Baujahr, Quadratmeter und mehr) je nach Merkmal und Lage zu deutlich verschiedenen Preisen führen. Vergleicht man die durchschnittliche Nettokaltmiete von September 2023 mit 7,16 €/m² mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete aus dem September 2025 mit 7,57 €/m² so ist eine prozentuale Steigerung um 5,7 Prozent zu verzeichnen.
Der neue, qualifizierte Mietspiegel wurde vom Vermieterverein Haus & Grund sowie vom Mieterverein Minden und Umgebung anerkannt. Zuletzt wurde der Mietspiegel im Jahr 2024 auf Basis von tausenden Daten zufällig ausgewählter Mieter*innen und Vermieter*innen ganz neu aufgestellt.
Sehr zufrieden waren die Stadt und das beauftragte Institut aus Hamburg erneut über die guten Rückläufe. Die Quote lag bei 75 Prozent. Fragebögen mit unzureichenden Angaben und Daten von Wohnungen, die seit mehr als sechs Jahren zu einem gleichgebliebenen Satz vermietet sind, fielen aus der Bewertung heraus.
Minden
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23.04.2026
Sanierungsarbeiten an der Glacisbrücke – Sperrung ab 18. Mai
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Sanierungsarbeiten an der Glacisbrücke – Sperrung ab 18. Mai
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Sanierungsarbeiten an der Glacisbrücke – Sperrung ab 18. Mai
Fahrbahnbelag muss erneuert werden – „Verschlissen und nicht mehr griffig“
Minden „Wir bauen für Sie“ steht als Überschrift auf einem orangefarbenen Banner, das auf eine längere Sperrung der Fußgänger- und Radfahrer*innen-Brücke über die Weser hinweist. Die Glacisbrücke verbindet seit den 1990er Jahren das Weserglacis und die Mindener Innenstadt mit dem Großparkplatz Kanzlers Weide auf der rechten Weserseite beziehungsweise umgekehrt. Die Fläche wird auch für Veranstaltungen genutzt und sie ist der offizielle Wohnmobilstellplatz Mindens – beliebt wegen der schönen und auch zentralen Lage an der Weser.
Am 1. Mai beginnt hier die größte Messe an der Weser. Erfahrungsgemäß ist die Brücke bei Veranstaltungen besonders stark frequentiert. Darauf haben die Planer*innen Rücksicht genommen. Erst danach, ab Montag, 18. Mai, wird die Glacisbrücke – bis voraussichtlich Ende Oktober – voll gesperrt. Das teilte der Bereich Straßen und Brücken der Städtischen Betriebe Minden (SBM) jetzt mit. Für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen wird eine Umleitung ausgeschildert, die über die Weserbrücke (Kaiserstraße) führt.
Die vom renommierten Architekten Jörg Schlaich (Stuttgart) entworfene, filigrane Hängebrücke aus dem Jahr 1995 erhält einen neuen Fahrbahnbelag, der aktuell stark verschlissen und nicht mehr „griffig“ ist. „Die Sicherheit vor allem von Radfahrer*innen und bei Regen ist nicht mehr gegeben“, so die SBM. Deshalb müsse gehandelt und die entstandenen Schäden repariert werden. Bei den anstehenden Arbeiten wird auch eine neue Abdichtung aufgebracht. Ebenso werden die Fahrbahnübergänge erneuert, da die Übergänge defekt beziehungsweise stark korrodiert sind“, so der Fachmann.
Zuletzt gab es verschiedene Stahlbauarbeiten. Das Stahlseil-Geländer wurde vor einigen Jahren erhöht. Auch mussten in der Vergangenheit Pylonkopf-Verschraubungen aufwändig erneuert werden, die die Seile an den Hochpunkten halten. Die nachts blau beleuchtete Brücke ist 177 Meter lang. Sie überspannt die Weser in 103 Metern mit einer 3,50 Meter breiten Betonrampe und ist an zwei 22 Meter hohen Stahlrohrmasten (Pylone) aufgehängt.
Obwohl es oft als „Fußgängerbrücke über die Weser“ bezeichnet wird, darf das stark frequentierte Bauwerk auch von Radfahrer*innen genutzt werden. Die Brücke wurde zu 80 Prozent mit Mitteln für den Bau von Radverkehrsanlagen des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Sie ist auch Bestandteil des landesweiten Radwegenetzes. „Von Anfang an, war daher eine gemeinsame räumliche Nutzung vorgesehen“, so die Stadtverwaltung.
Eine Trennung zwischen Fuß- und Radverkehr ist aufgrund der Gesamtbreite nicht möglich. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen müssen sich daher die Fläche teilen. Ein blaues Schild mit der Aufschrift „Radfahrer frei“ signalisiert, dass hier eine gegenseitige Rücksichtnahme gefordert ist.
Foto © Stadt Minden

Minden
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22.04.2026
In Minden wieder einheitlicher Hebesatz bei der Grundsteuer B
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In Minden wieder einheitlicher Hebesatz bei der Grundsteuer B
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In Minden wieder einheitlicher Hebesatz bei der Grundsteuer B
Rat beschließt nach Gerichtsurteilen mehrheitlich, die Differenzierung zwischen Wohn- und Nicht-Wohngrundstücken wieder aufzuheben – Stadtkämmerer Kresse: „Rechtssicherer Weg“ – Bescheide für Grundbesitzabgaben werden Ende April verschickt
Minden. Die Stadt Minden geht nach zwei Urteilen von Gerichten in Düsseldorf und Gelsenkirchen zurück auf einen einheitlichen Hebesatz bei der Grundsteuer B. Für Wohn- und für Nichtwohngrundstücke – letztere sind zum Beispiel Gewerbeimmobilien oder nicht bebaute Grundstücke – beträgt der Hebesatz rückwirkend zum 1. Januar 2026 einheitlich 732 Prozent. Einen entsprechenden Beschluss hat am 26. März der Rat der Stadt Minden mit Mehrheit gefasst. Der Hebesatz der Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe beträgt weiter 375 Prozent.
Das bedeutet für Eigentümer*innen von Wohngrundstücken, dass sie im Vergleich zum Jahr 2025 durchschnittlich rund 25 Prozent mehr zahlen müssen, weil der Hebesatz von 586 Prozent auf 732 aufkommensneutral angehoben werden musste, so der Bereich Finanzen der Stadtverwaltung Minden. Entlastet werden dagegen die Eigentümer*innen von Nichtwohngrundstücken, für die 2025 eine Grundsteuer B von 1.172 Prozent gezahlt werden musste. Aufkommensneutral bedeutet für die Stadt Minden, dass sie mit der Rückabwicklung auf den einheitlichen Satz (wie 2024 und die Jahre davor) gleich hohe Einnahmen hat. Das sind pro Jahr rund 16,5 Millionen Euro. Es entstehen also bei der Stadt Minden keine Mehreinnahmen.
Die neuen Bescheide für Grundbesitzabgaben mit den nun geltenden einheitlichen Grundsteuer B-Sätzen sollen am 28. April 2026 versendet werden. Ende Februar 2026 hatte die Stadtverwaltung bereits Bescheide verschickt. Diese enthielten aber wegen der Rechtsunsicherheit nach anhängigen Klagen in Nordrhein-Westfalen (NRW) keine Grundsteuer-Beträge. „Die Festsetzung wurde deswegen ausgesetzt. Darauf haben wir in einem Begleitschreiben zu dem Bescheid hingewiesen“, erläutert der Beigeordnete für Finanzen und Gebäudewirtschaft, Stadtkämmerer Norbert Kresse.
Nun muss zum 15. Mai die Grundsteuer für den ersten und den zweiten Fälligkeitstermin überwiesen werden, inklusive der weiteren Abgaben wie Müllgebühren, Straßenreinigungs- und Entwässerungsgebühren, die zum 15. Mai 2026 fällig sind. Eigentümer*innen wurden dahingehend informiert, dass sie sich darauf einzurichten haben, dass zum 15. Mai eine höhere Summe fällig ist, so die Stadtverwaltung. Der zu überweisende Betrag steht auf dem Bescheid. Eigentümer*innen, die ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, müssen nichts weiter unternehmen.
Zum 1. Januar 2025 ist mit der Grundsteuerreform eine der größten Steuerreformen der Nachkriegsgeschichte in Kraft getreten. Um den reformbedingten Werteverschiebungen zwischen Wohngrundstücken (Ein- und Zweifamilienhäuser, Wohnungseigentum und Mietwohngrundstücke) und Nichtwohngrundstücken (Geschäftsgrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke, unbebaute Grundstücke etc.) zu begegnen, hat das Land NRW im Juli 2024 eine gesetzliche Regelung geschaffen, die die Einführung differenzierter Hebesätze für die Grundsteuer B ermöglichst. Hiervon hat der Rat der Stadt Minden in seiner Sitzung am 5. Dezember 2024 Gebrauch gemacht.
Die nun beschlossene Rückkehr zum Einheitshebesatz wurde länger im Rat Ende März diskutiert und von mehreren Fraktionen kritisiert. Vor allem die höhere Belastung für das Wohnen allgemein – im Eigentum und auch für Mieter*innen – kam mehrfach zur Sprache. Mit dem einheitlichen Satz gehen wir einen rechtssicheren Weg“, begründete Stadtkämmerer Norbert Kresse die Beschlussempfehlung der Verwaltung im Rat am 26. März. Mit dem differenzierten Hebesatz wollte der Rat im Dezember 2024 regulierend eingreifen, um für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.
Minden wollte im Dezember 2024 mit dem Beschluss eine landesrechtliche Regelung der CDU-geführten Landesregierung in Nordrhein-Westfalen anwenden, um die Auswirkungen der neuen Messbeträge infolge der Grundsteuerreform für Wohngrundstücke abzumildern, erläuterte Bürgermeister Peter Kock in der jüngsten Ratssitzung. Die Stadt folge mit der Rückkehr zu einem einheitlichen Hebesatz nun zahlreichen Kommunen in NRW, so Kock, der sich im Rahmen eines Treffens auf Einladung des Städtetages NRW mit den Bürgermeister*innen dahingehend ausgetauscht hatte. Viele seien vor allem darüber enttäuscht gewesen, dass das Finanzministerium Nordrhein-Westfalen in der derzeitigen rechtlich unsicheren Lage keine Unterstützung für die Kommunen leiste. Auch die beklagten Städte Düsseldorf und Gelsenkirchen hätten ihre Beschlüsse für einen differenzierten Hebesatz rückgängig gemacht, berichtete der Bürgermeister.
Noch liegen zwar nur zwei nicht rechtskräftige Urteile der Verwaltungsgerichte Düsseldorf und Gelsenkirchen mit unterschiedlichen Begründungen vor. Weitere Klagen gegen Städte in NRW, die sich für einen differenzierten Hebesatz entschieden haben, sind anhängig. Bis zu einem endgültigen Urteil des Oberverwaltungsgerichts könnte eine längere Zeit vergehen, schätzt die Verwaltung.
Während das Gericht in Gelsenkirchen vor allem die Frage der Steuergerechtigkeit insgesamt bewertet hat, hielt das Verwaltungsgericht in Düsseldorf differenzierte Hebesätze für grundsätzlich möglich, allerdings sah das Gericht den Gleichheitsgrundsatz als betroffen an – insbesondere im Hinblick auf gemischt genutzte Grundstücke (z.B. unten Gewerbe, oben Wohnen), die als Nichtwohngrundstücke eingestuft wurden und damit 2025 auch in Minden höher besteuert wurden.
Ein Festhalten an der bisherigen Regelung, also dem differenzierten Hebesatz, sei daher als „äußerst risikobehaftet“ zu sehen, so Beigeordneter Kresse im Rat. Die Stadt müsste Rücklagen in Millionenhöhe für eine sich möglichweise ändernde Rechtsgrundlage bilden, die sie sich in ihrer aktuellen Lage mit einer freiwilligen Haushaltssicherung nicht leisten könne. Die Folge wäre, dass die Stadt unmittelbar in eine pflichtige Haushaltssicherung komme, was unbedingt vermieden werden sollte. Zum Einheitshebesatz, der in Minden bis Ende 2024 galt, gebe es eine jahrzehntelange Rechtsprechung.
Weitere Informationen
Die Stadt Minden musste, wie alle übrigen Kommunen in NRW, im Jahr 2024 neu festgesetzte Messbeträge für die rund 30.000 Immobilien und Grundstücke berechnen und beschließen. Grundlage war die Summe ausgehend vom bisherigen Steueraufkommen die neuen Hebesätze für die Grundsteuer A und B zu berechnen“, erläutert Stadtkämmerer Kresse. Voraussetzung dafür war ein aussagekräftiger Datenbestand der Finanzverwaltung, das sogenannte Messbetragsverzeichnis.
Die Grundsteuer für jedes einzelne Objekt errechnet sich aus der Multiplikation des Grundsteuermessbetrags (Ergebnis aus Grundsteuerwert x Steuermesszahl) mit dem jeweiligen Hebesatz. Erklärtes Ziel von Bund und Ländern zur Umsetzung der Grundsteuerreform war die sogenannte Aufkommensneutralität. Das heißt, dass das Grundsteueraufkommen in den einzelnen Kommunen nach der Reform in etwa so hoch sein soll, wie vor der Reform.
„Ganz wichtig für die Bürgerinnen und Bürger Mindens zu wissen ist es, dass die Stadt Minden damit nicht mehr Steuern einnehmen wollte und will, allerdings auch nicht auf bisherige Einnahmen wegen der derzeit schwierigen Haushaltslage verzichten kann“, streicht Bürgermeister Peter Kock heraus.
Die Grundsteuer sei eine wichtige, im Gegensatz zur Gewerbesteuer konjunkturunabhängige Einnahmequelle für alle Kommunen in Deutschland, um den Auftrag der öffentlichen Daseinsvorsorge zu erfüllen. Ausgehend vom Steueraufkommen 2024 sind zur Erreichung der Aufkommensneutralität rund 16,5 Millionen Euro an Steuereinnahmen aus Grundsteuer A und B in Minden zu erzielen. Diese Summe war auch für das Haushaltjahr 2025 eingeplant.
Für Bürger*innen ist es wichtig zu wissen, dass sie bei der Stadt Minden nur Widerspruch gegen den nun neu festgelegten einheitlichen Hebesatz einlegen können, nicht aber gegen die Bewertung an sich (Grundsteuerwert oder Grundsteuermessbetrag). Hierfür ist ausschließlich das Finanzamt der richtige Ansprechpartner. Wann eine Neubewertung eines Grundstücks beziehungsweise Korrektur des bestehenden Grundsteuerwerts vorgenommen wird, richtet sich nach den Bestimmungen des Bewertungsgesetzes. Auskünfte hierzu erteilt das zuständige Finanzamt.
Das Grundsteuerrecht sieht vor, dass in Abständen von sieben Jahren die Grundstücke neu bewertet werden (neuer Hauptfeststellungszeitpunkt wäre nach dem 01.01.2022 nunmehr der 01.01.2029), allerdings nicht mehr in dem Umfang, wie die Bewertungsgrundlagen in 2022 von den Eigentümer*innen erhoben wurden.
Minden
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21.04.2026
Lesung im Anne Frank: „Jungs von heute – Männer von morgen.
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Lesung im Anne Frank: „Jungs von heute – Männer von morgen.
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Lesung im Anne Frank: „Jungs von heute – Männer von morgen. Was unsere Söhne für eine gleichberechtigte Zukunft von uns brauchen“
Minden. Das Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank lädt am 20. Mai zu einer Lesung mit der Autorin und Journalistin Anne Dittmann ein. Sie liest ab 17 Uhr aus ihrem Buch „Jungs von heute – Männer von morgen“, das sich mit der Entwicklung von Jungen und den Herausforderungen moderner Männlichkeitsbilder auseinandersetzt.
Wer heute Söhne hat, steht vor besonderen Herausforderungen: Viele Eltern wünschen sich glückliche Jungen, die frei von toxischen Männlichkeitskonzepten aufwachsen. Doch häufig fehlen Orientierung, Vorbilder und unterstützende gesellschaftliche Strukturen. Die Spiegel-Bestseller-Autorin Anne Dittmann, selbst Mutter eines Sohnes, greift in ihrem Buch genau diese Fragen auf und übersetzt sie in den konkreten Familienalltag.
Dabei geht sie unter anderem folgenden Fragen nach: Was bringen Jungen von Natur aus mit und was wird ihnen vorgelebt? Welche Rollenbilder prägen sie und welche Alternativen können wir ihnen eröffnen? Wie gelingt eine Erziehung, die Empathie, Respekt und Fürsorge stärkt? Und an welchen Stellen geraten wir selbst in die Fallstricke tradierter Stereotype?
„Jungs von heute – Männer von morgen“ ordnet nicht nur wissenschaftliche und gesellschaftliche Erkenntnisse ein, sondern bietet vor allem zahlreiche lebensnahe Anregungen und praktische Impulse für den Alltag. Das Buch versteht sich als ermutigender Begleiter für Eltern und Fachkräfte, die Jungen auf ihrem Weg zu reflektierten und verantwortungsvollen Männern unterstützen möchten.
Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, pädagogische Fachkräfte sowie alle Interessierten, die sich mit Fragen rund um Erziehung, Rollenbilder und gesellschaftliche Entwicklungen beschäftigen möchten. Im Rahmen der Lesung gibt Anne Dittmann Einblicke in ihre Arbeit und lädt zur Reflexion und zum Austausch ein.
Die Lesung findet in den Räumen des Kinder- und Jugendkreativzentrums Anne Frank, Salierstraße 40, 32423 Minden, statt. Vor Ort gibt es parallel ein Angebot für Kinder, sodass auch Eltern unkompliziert teilnehmen können. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und erfolgt online unter: https://beteiligung.nrw.de/portal/minden/beteiligung/themen/1024777.
Bild: Plakat zur Lesung, Stadt Minden

Porta Westfalica
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17.04.2026
Internationales Kochprojekt geht in die 2. Runde
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Internationales Kochprojekt geht in die 2. Runde
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Internationales Kochprojekt geht in die 2. Runde
Rund 25 Menschen kamen am 3. März im AWO-Begegnungszentrum in Lerbeck zusammen, kochten kaukasische Gerichte und erlebten eine offene, herzliche Atmosphäre. Am 21. April geht das Projekt ab 16:00 Uhr im Begegnungszentrum, Eibenweg 9, weiter – diesmal mit ukrainischer Küche. Eingeladen sind alle – unabhängig von Herkunft, Sprachkenntnissen oder Kocherfahrung. Eine Anmeldung im Ehrenamtsbüro ist unter (0571) 791 289 oder per E-Mail an jasmin.flake@portawestfalica.de möglich.
Minden
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14.04.2026
Stadtbibliothek erweitert Öffnungszeiten
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Stadtbibliothek erweitert Öffnungszeiten
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Stadtbibliothek erweitert Öffnungszeiten
Minden. Nach einer brandbedingten Schließung und Teilöffnung der Stadtbibliothek werden die Öffnungszeiten ab sofort an zwei Vormittagen erweitert. Die Bibliothek ist jetzt am Montag und Freitag wieder von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Am Dienstag und Donnerstag bleibt es bei eingeschränkten Öffnungszeiten von 14 Uhr bis 18 Uhr und am Samstag öffnet die Bibliothek von 11 Uhr bis 13 Uhr. Es finden noch umfangreiche Bau- und Sanierungsarbeiten statt, sodass weiterhin nicht alle Bereiche zugänglich sind. Die Anzahl der Arbeitsplätze ist weiterhin eingeschränkt und der Kleinkind- und Familienbereich befindet sich übergangsweise im Lerntreff im zweiten Obergeschoss. Die Bestände sind aber in allen Bereichen komplett zugänglich.
Minden
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14.04.2026
Freie Plätze bei Kreativwerkstatt
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Freie Plätze bei Kreativwerkstatt
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Freie Plätze bei Kreativwerkstatt
Minden. Am Samstag, 18. April, öffnet sich um 11 Uhr in der Stadtbibliothek wieder die Tür der Kreativwerkstatt für alle Kinder ab fünf Jahren. Gemeinsam wird mit Katja Hogrewe gewerkelt, gebastelt und experimentiert. Wer dabei sein möchte, sollte sich schnell einen der letzten Plätze unter der Telefonnummer +49 571 837910 oder per E-Mail an stadtbibliothek@minden.de reservieren.
Minden
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13.04.2026
ChillTickets für Grundschüler*innen online buchen
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ChillTickets für Grundschüler*innen online buchen
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ChillTickets für Grundschüler*innen online buchen
Stadt führt Online-Antragsverfahren zur Schülerbeförderung ein – Projekt ist Teil der Digitalstrategie
Minden. Eltern von Grundschüler*innen in Minden können ab sofort Tickets für den Fahrtweg zur Schule online über die Internetseite der Stadt Minden beantragen. Das wird möglich durch das neue Schülerbeförderungs-Portal „myVia“. Mit der Online-Beantragung von ChillTickets geht das Schulbüro einen weiteren wichtigen Schritt zu mehr digitalen Services. Das Projekt ist Teil der Digitalstrategie der Stadt Minden.
Eltern und Alleinerziehende können ab sofort das ChillTicket für Schüler*innen der Klassen 1 bis 4 online über die Seite https://schuelerbefoerderung.minden.de beantragen. Für Schüler*innen ab Klasse 5 ist keine Antragstellung für das SchülerTicket Westfalen erforderlich. Diese erhalten das Ticket automatisch und kostenlos.
Wenn Schüler*innen aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fahren können, ist über das Portal auch die Antragstellung für den freigestellten Schülerverkehr möglich, teilt das Schulbüro der Stadt Minden mit. Das gelte für alle Jahrgangsstufen.
Das neue Online-Verfahren bietet viele Vorteile. So können Eltern das ChillTicket jederzeit bequem von zu Hause aus über das offizielle Portal beantragen. Die Anträge werden digital bearbeitet, wodurch der Prozess schneller und transparenter wird. Der Online-Antrag ermöglicht auch eine schnelle Prüfung der Berechtigung und Weiterleitung für die Bearbeitung.
Auf der Plattform finden Eltern auch klare Hinweise zu benötigten Unterlagen und möglichen Rückfragen, was die Transparenz erhöht. Alle Daten werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet und geschützt. Nach Antragstellung erhalten Familien in „myVIA“ das Ergebnis der vorläufigen Prüfung.
Die endgültige Anspruchsprüfung erfolgt im Schulbüro der Stadtverwaltung. Wenn das Grundschulkind Anspruch auf ein Ticket hat, bekommt es das Ticket in der Schule ausgehändigt. Wenn kein Anspruch besteht, bekommen die Eltern per Post einen Ablehnungsbescheid zugeschickt.
Das ChillTicket richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4, die nach der Schülerfahrkostenverordnung anspruchsberechtigt sind. Die genauen Anspruchsvoraussetzungen werden in dem Portal erläutert. Grundschüler*innen haben einen Anspruch auf ein ChillTicket, wenn der Schulweg zur nächstgelegenen Grundschule mehr als 2 Kilometer beträgt. Das Ticket gilt morgens für die Fahrt zur Schule und zurück sowie nachmittags ab 14 Uhr für Fahrten in der jeweiligen „Chill-Area“. Die Schüler*innen können außerdem an Wochenenden und Feiertagen alle Bus- und Bahnverbindungen innerhalb des festgelegten Bereiches nutzen.
Kontakt: Inhaltliche Fragen können an Margarita Töws, Tel: 0571-89 435 und Vanessa Kardetzky, Tel: 0571-89 741 E-Mail: schuelerbefoerderung@minden.de gerichtet werden. Plattform-Fragen beantwortet Dafina Jupolli, 0571-89 5145, d.jupolli@minden.de.
Weitere Informationen und die FAQs gibt es auf der Webseite https://schuelerbefoerderung.minden.de.
Porta Westfalica
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08.04.2026
„Aktion Saubere Landschaft“ in Porta Westfalica am 17. und 18. April 2026
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„Aktion Saubere Landschaft“ in Porta Westfalica am 17. und 18. April 2026
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„Aktion Saubere Landschaft“ in Porta Westfalica am 17. und 18. April 2026
Zum 25. Mal wird unsere Stadt und Landschaft von Bürgerinnen und Bürgern, darunter viele Schülerinnen und Schüler, vom Müll befreit, der über das Jahr achtlos weggeworfen wurde.
Am Freitag, dem 17. April, organisieren überwiegend die Schulen die Säuberungsaktion. Am Samstag, dem 18. April befreien Vereine, Ortsgemeinschaften, Freiwillige Feuerwehren, Bezirksausschüsse, Initiativen die Landschaft von Müll.
Bei der jährlichen „Aktion saubere Landschaft“ wird nicht nur Plastik, sondern jede Menge Sonder- und Sperrmüll wie Reifen verschiedenster Größe, Altöl, Farbe, Lösemittel, Feuerlöscher, Batterien, Bildschirme, Kühlschranke, Matratzen und Hausrat im Stadtgebiet gefunden.
Die „Aktion Saubere Landschaft“ dient der Entsorgung und darüber hinaus der Sensibilisierung für das Müllproblem. Bürgermeisterin Anke Grotjohann: „Der WWF meldet in diesem März, dass sich geschätzte 80 bis 150 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen befinden. Es ist ein zunehmendes und drängendes Problem, das wir verursachen und von dem wir am Ende selbst stark betroffen sind. Müllvermeidung und eine sachgerechte Entsorgung ist Selbstschutz! Der jährliche Einsatz gegen die Vermüllung der Landschaft ist ein kleiner Beitrag dazu. Ich danke allen Helferinnen und Helfern, die sich hier mit großem Engagement einbringen!“
Alle, die mitmachen wollen, sind herzlich willkommen bei diesem gemeinschaftlichen Einsatz. Es wird empfohlen, sich mit wetterfester Kleidung, festem Schuhwerk und Arbeitshandschuhen auszustatten. Die Aktionen der Schulen/Kindergärten sind nicht öffentlich. Getroffen wird sich an folgenden Standorten:
Barkhausen:
Freitag, 16.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus
Ansprechpartner Ortsheimatpfleger Rainer Müller: 0157-71304510 / 0571- 50934360 / barkhausen.porta@gmail.com
Samstag, 10.00 Uhr, Clubhaus Delta-Club Wiehengebirge, Freiherr-vom-Stein-Straße
Ansprechpartner Christian Schürmann: 0160-99456395
Costedt:
Samstag, 09.00 Uhr, Blockhütte Alte Schulwiese,
Ansprechpartner Thomas Hoenicke: 0151-67197168
Eisbergen:
Grundschule und Kindergarten Eisbergen nehmen teil, Ansprechpartner Hausmeister Stefan Berg
Hausberge:
Freitag, 10.00 Uhr, Städt. Gymnasium,
Ansprechpartnerin Jennifer Seubert: 0571-798470
Freitag, 09.00 Uhr, Schulhof Realschule
Ansprechpartnerin Alexandra Praetorius: 0571-71332
Freitag, 08.00 Uhr, Schulhof Grundschule
Ansprechpartnerin Silke Meyer-Pampel: 0571-71428
Samstag, 09.30 Uhr, Fußgängerampel Schalksburgpassage,
Ansprechpartner Reinhard Jäger: 0571-77711
Holzhausen:
Grundschule Holzhausen nimmt teil
Samstag, 10.00 Uhr, Sportplatz
Ansprechpartner Ortsgemeinschaft: Kai Wiebesiek: 0160-93395674
Kleinenbremen:
Freitag
Grundschule Kleinenbremen nimmt teil
Samstag, 10.00 Uhr, Dorfplatz Hinter der Kirche, Altes Feuerwehrgerätehaus
Ansprechpartner Thomas Wehking: 0172-8679381
Lerbeck:
Freitag
Gesamtschule nimmt teil
Samstag, 10.00 Uhr, AWO-Begegnungszentrum
Ansprechpartner Tobias Glombek: 0175-7329936 und Jennifer Krumhus (Quartiersmanagerin): 0175/7511113
Lohfeld:
Samstag, 10.00 Uhr, Festplatz Am Böhnenbusch,
Ansprechpartnerin Friederike Bunge: 05706-4730689
Möllbergen:
Samstag, 09.00 Uhr, Sparkassenarena, Schierholzstr. 8
Ansprechpartner Michael Böke-Hasselmeier: 05706-2110 und Thomas Weiß: 05706-3377
Nammen:
Samstag, 08.30 Uhr, Sportheim TuS Porta, Sülthop 1
Ansprechpartner Lars Theine, Tel. 0152-33537944
Neesen:
Freitag
Grundschule Neesen nimmt teil
Veltheim:
Freitag
Grundschule Veltheim nimmt teil
Samstag, 10.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus Sprengelweg, Ansprechpartner Oliver Edler (Dorfgemeinschaft): 0178-5796692
Vennebeck:
Grundschule Holzhausen nimmt teil
Minden
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08.04.2026
Stadtbibliothek Minden: Premierenlesung „Weserfluch“ mit Meike Messal
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Stadtbibliothek Minden: Premierenlesung „Weserfluch“ mit Meike Messal
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Stadtbibliothek Minden: Premierenlesung „Weserfluch“ mit Meike Messal
Minden. Am Donnerstag, 16. April, präsentiert Meike Messal ihren OWL-Krimi „Weserfluch“ in einer Premierenlesung in der Stadtbibliothek. Auf dem Hof der Barre-Brauerei wird eine tote Frau gefunden – sorgfältig drapiert, die Hände flehentlich zum Himmel gestreckt. Karolin Brauer, Qualitätschefin bei Barre, ist schockiert. Wer konnte ihrer beliebten Kollegin etwas derartig Grausames antun? Gemeinsam mit Privatdetektiv Wesendonk und Hauptkommissar Muthesius versucht sie, die Lügen und Geheimnisse, die ihnen entgegenschlagen, zu enttarnen. Doch je tiefer sie graben, desto deutlich wird, dass weit mehr hinter der mysteriösen Tat steckt. Jeder hat etwas zu verbergen. Und einer ist bereit, über Leichen zu gehen.
Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse. Anmeldungen sind per E-Mail an stadtbibliothek@minden.de oder telefonisch unter +49 571 83791-0 möglich.
Foto: Meike Messal

Porta Westfalica
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08.04.2026
Medien-AG für Senioren bietet erneut Kurse an
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Medien-AG für Senioren bietet erneut Kurse an
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Medien-AG für Senioren bietet erneut Kurse an
Auch im Jahr 2026 bietet die Stadtbücherei Seniorinnen und Senioren erneut die Gelegenheit, sich in angenehmer Atmosphäre mit ihrem Touch-Handy vertraut zu machen. In kleinen Gruppen gehen die Dozentinnen und Dozenten der Medien-AG gezielt auf individuelle Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmenden ein.
Folgende Kurse werden angeboten:
Einsteigerkurs 1 für Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones mit Android-Betriebssystem (z. B. Samsung)
Themen: Aufbau und Komponenten des Smartphones, grundlegende Bedienung der Benutzeroberfläche, Erklärung wichtiger Statusanzeigen, Pflege von Kontakten und Telefonfunktionen.
Beginn: Freitag, 8. Mai 2026, 11:30 Uhr (wöchentlich).
Einsteigerkurs 2 für Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones mit Android-Betriebssystem (z. B. Samsung)
Themen: Nutzung von Konten, App- und Medienverwaltung, Bedienung von Browsern und Internetseiten, Datenschutz und Privatsphäre.
Beginn: Freitag, 8. Mai 2026, 9:30 Uhr (wöchentlich).
Einsteigerkurs 2 für Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones mit Apple-Betriebssystem
Themen: Nutzung von Konten, App- und Medienverwaltung, Bedienung von Browsern und Internetseiten, Datenschutz und Privatsphäre.
Beginn: Mittwoch, 15. April 2026, 18 Uhr (wöchentlich).
Themenkurs Messenger-Dienst „Signal“
Eine datenschutzfreundliche Alternative zu WhatsApp
Beginn: Samstag, 25. April 2026, 14 Uhr (wöchentlich).
Bei Interesse an weiteren Themen freut sich die Stadtbücherei über Rückmeldungen und nimmt Vorschläge gern entgegen. Sobald sich eine Kleingruppe bildet, wird ein passender Kurs organisiert.
In der Regel umfassen die Kurse fünf bis sieben Termine. Jede Unterrichtseinheit dauert 1,5 Stunden und kostet 10 Euro, zahlbar in bar vor Ort. Eine Anmeldung ist möglich entweder persönlich in der Stadtbücherei, Kirchhofsweg 2a, im Kleinen Bildungsviertel an der Grundschule Hausberge, oder sowie per E-Mail unter stadtbuecherei@portawestfalica.de oder telefonisch unter 0571 791177.
Minden
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07.04.2026
Unterstützung für Familien: Neue Verfahrenslotsin auch für Minden tätig
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Unterstützung für Familien: Neue Verfahrenslotsin auch für Minden tätig
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Unterstützung für Familien: Neue Verfahrenslotsin auch für Minden tätig
Minden. Nach Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen dem Kreis Minden-Lübbecke und der Stadt Minden wird die Unterstützung für Familien weiter gestärkt: Kathrin-Sarah Welland übernimmt ab sofort auch für die Stadt Minden die Aufgabe als Verfahrenslotsin gemäß § 10b Abs. 1 SGB VIII.
Als Verfahrenslotsin unterstützt, berät und begleitet sie Kinder und junge Menschen mit (drohender) Behinderung sowie deren Familien und Erziehungsberechtigte bei der Inanspruchnahme von Leistungen der Eingliederungshilfe. Ziel ist es, den Zugang zu passenden Hilfen zu erleichtern und individuelle Lösungen gemeinsam zu entwickeln.
Kathrin-Sarah Welland ist montags bis donnerstags in der Zeit von 8 Uhr bis 14 Uhr telefonisch unter +49 571 807 23792 erreichbar. Zudem können Anfragen per E-Mail an k.welland@minden-luebbecke.de gerichtet werden.
Persönliche Gespräche finden in der Kreisverwaltung Minden-Lübbecke in der Portastraße, Raum 379, statt. Da sie regelmäßig auch Außentermine wahrnimmt, wird eine vorherige Kontaktaufnahme per E-Mail empfohlen.
Minden
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02.04.2026
Drei Baumaßnahmen am Campus in Häverstädt
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Drei Baumaßnahmen am Campus in Häverstädt
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Drei Baumaßnahmen am Campus in Häverstädt
Einschränkungen im Umfeld der Schulen und der Kita – Stadt informiert Schul- und Kitaleitungen – Arbeiten zum Neubau eines Kunstrasenplatzes und eines Parkplatzes beginnen in Kürze
Minden. Mit einem Schreiben an die Leitungen der drei Schulen in Häverstädt und an die Leitung der dortigen Kita hat das Schulbüro der Stadt Minden über die anstehenden Baumaßnahmen am Campus informiert. Noch in diesem Monat beginnen die Arbeiten für den Neubau eines Kunstrasenplatzes und für die Herstellung eines Parkplatzes auf dem ehemaligen Festplatz an der Niedernfeldstraße. Diese sollen im März 2027 beendet sein. In den Sommerferien in diesem Jahr starten die Hochbauarbeiten zur Erweiterung der Sekundarschule.
„Das alles führt dazu, dass in diesem Bereich mit Einschränkungen zu rechnen ist“, so das Schulbüro der Stadt Minden. Diese beziehen sich auf Behinderungen durch Baufahrzeuge und Zäune, auf die Parkmöglichkeiten vor Ort sowie das Bringen und Abholen der Schul- und Kitakinder. Es ist insgesamt mit erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen. Deshalb wurden die Schüler*innen, Kinder und Eltern über die Schulleitungen beziehungsweise die Kita-Leitung auf die veränderte Verkehrs- und Gefahrensituation bereits im Vorfeld hingewiesen, so die Stadt.
„Die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen hat während der gesamten Bauzeit höchste Priorität. Alle beteiligten Firmen wurden und werden entsprechend verpflichtet und sensibilisiert, um Gefährdungen so weit wie möglich zu vermeiden“, stellt Rainer Printz, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Sport und Freizeit, heraus. Der Stadt Minden sei bewusst, dass die gleichzeitige Umsetzung beider Baumaßnahmen ab April – hier der Neubau des Kunstrasenplatzes und des Parkplatzes – mit „erheblichen Beeinträchtigungen“ verbunden ist.
Die parallele Abwicklung ließ sich nicht vermeiden, weil die Baumaßnahmen am Sport- und am Festplatz seit mehreren Jahren geplant und für 2026 fest vorgesehen waren. Fachbüros und Bauunternehmen wurden bereits beauftragt, so dass eine zeitliche Verschiebung nicht mehr möglich gewesen sei, so Beigeordneter Printz. Der Erweiterungsbau der Sekundarschule Am Wiehen sei aufgrund von steigenden Schüler*innenzahlen kurzfristig erforderlich, um ausreichend Schulraum bereitstellen zu können. Der im Sommer 2023 fertiggestellte Neubau war von vornherein auf eine mögliche Erweiterung ausgerichtet.
Pünktlich zu den bevorstehenden Baumaßnahmen ist auch der neue Flyer „Sicher zur Schule“ fertig geworden. Er zeigt sichere Fußwege zum Campus Häverstädt auf. Der Schulwegplan unterstützt Eltern dabei, einen sicheren Weg auszuwählen. Der Flyer für den Campus Häverstädt weist auch auf Gefahren- und Querungsstellen mit Fotos hin. Der Schulweg sollte vor dem ersten Schultag gemeinsam mehrmals geübt werden, empfiehlt die Stadtverwaltung.
Da erfahrungsgemäß vor allem in den Morgenstunden erhöhtes Verkehrsaufkommen durch zahlreiche Eltern-Taxis an den Mindener Schulen herrscht, seien „Walking Busse“ eine gute Alternative für den sicheren Schulweg, so das Schulbüro. In einigen Stadtbezirken sei dieses bereits „gängige Praxis“. Das geht so: Kinder aus der Nachbarschaft und begleitende Erwachsene schließen sich zu einer Gruppe, einem so genannten „Walking Bus“, zusammen. „Haltestellen“ werden festgelegt, wo die einzelnen Kinder auf den „Bus“ warten. Dann geht es gemeinsam zur Schule. Die Begleitperson kann dabei auch auf gefährliche Stellen hinweisen, die so für den späteren Schulweg allein geübt werden.
Den gemeinsamen Campus in Häverstädt bilden die Grundschule Am Wiehen, die Sekundarschule Am Wiehen, die Käthe-Kollwitz-Realschule und die Kita Häverstädt (Trägerin ist die Arbeiterwohlfahrt).
Foto: © Stadt Minden

Porta Westfalica
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02.04.2026
Aufgrund einer Prüfung der „Weserbrücke Eisbergen“
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Aufgrund einer Prüfung der „Weserbrücke Eisbergen“
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Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund einer Prüfung der „Weserbrücke Eisbergen“ wird von Dienstag, dem 14. April, ab 07:00 Uhr, bis Mittwoch, dem 15. April 2026, 12:00 Uhr. eine Vollsperrung der Brücke erforderlich.
Minden
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02.04.2026
Grundsatzbeschluss für ein modernes Parkhaus am Marienwall gefasst
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Grundsatzbeschluss für ein modernes Parkhaus am Marienwall gefasst
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Grundsatzbeschluss für ein modernes Parkhaus am Marienwall gefasst
225 Stellplätze sollen auf fünf Ebenen entstehen – Planungsleistungen werden nun ausgeschrieben – Mindener Parkhaus GmbH ist die Bauherrin
Minden. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Minden hat in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich einen wichtigen Grundsatzbeschluss zur Zukunft des Parkhauses am Marienwall gefasst. Ziel ist der Neubau eines modernen Parkhauses mit rund 225 Stellplätzen, um die Erreichbarkeit der Innenstadt langfristig zu sichern und den innerstädtischen Handel zu stärken. Das bestehende Parkhaus aus dem Jahr 1978 – Eigentümerin ist die Stadt Minden – soll abgerissen und durch einen zeitgemäßen Neubau ersetzt werden. Die Kosten werden nach einer Entwicklungsstudie eines Architekturbüros auf rund 6 Millionen Euro geschätzt.
Der im Fachausschuss mehrheitlich gefasste Beschluss kann nun von der Mindener Parkhaus GmbH umgesetzt werden, nachdem der Rat am 26. März 2026 einen von der FDP-BBM- und der AfD-Fraktion sowie von Frank Tomaschewski (Wir für Minden) eingereichten Einspruch, der die entsprechende Leistungsfähigkeit der Mindener Parkhaus GmbH für ein solches Projekt anzweifelte, mehrheitlich zurückgewiesen hat. Die Antragsteller*innen äußerten Kritik an der Größe des neuen Parkhauses, an den berechneten Kosten und hatten wirtschaftliche Bedenken. Ein eigentlicher Bau-Beschluss wurde noch nicht gefasst. Das soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) hat Ende Februar 2026 die 100-prozentige städtische Tochter beauftragt, die Planungsleistungen auszuschreiben. Auch wurde mehrheitlich der Zahlung eines Baukostenzuschusses an die Mindener Parkhaus GmbH – laut Entwicklungsstudie aktuell 3,6 Millionen Euro – zugestimmt. Des Weiteren stimmten die Ausschussmitglieder der Übertragung von Mitteln aus der Ablösung von Stellplätzen in Höhe von 730.000 Euro die Mindener Parkhaus GmbH zur anteiligen Finanzierung des Parkhauses zu.
Der Neubau wird von der Mindener Parkhaus GmbH mit Unterstützung der MEW (Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH – 100-prozentige Tochter) im Auftrag der Stadt geplant und gebaut. Das Grundstück soll von der Stadt an die Mindener Parkhaus GmbH verkauft werden.
Der geplante Neubau des Parkhauses beschäftigte den Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen, den Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr sowie zuletzt den Haupt- und Finanzausschuss. Drei Gutachten wurden in Auftrag gegeben: Eine Entwicklungsstudie, eine zur künftigen Dimension und zur Wirtschaftlichkeit. Die erste öffentliche Vorstellung des Vorhabens erfolgte im August 2025.
Während kleinere Lösungen mit weniger Stellplätzen zwar geringere Baukosten verursachen würden, könnten sie die bisherigen Funktionen des Parkhauses nicht erfüllen, argumentierte der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian. Das jetzige Parkhaus diene derzeit nicht nur Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt, sondern auch Anwohnern, Beschäftigten sowie dem Quartier insgesamt. Mitberücksichtigt werden müsse bei der Planung auch, dass künftig 350 Stellplätze an der Schlagde mit der in diesem Jahr beginnenden Neugestaltung der Fläche und der Weserpromenade wegfallen, so Bursian weiter.
Die Stadt hat für den Neubau drei Varianten planen lassen und schlägt nach Prüfung die größte mit bis zu fünf Parkebenen vor. Nach dem im Haupt- und Finanzausschuss gefassten Beschluss soll nun eine Variante mit etwa 225 Stellplätzen weiterverfolgt werden. Diese Größe berücksichtige insbesondere Spitzenbedarfe an Wochenenden, in der Adventszeit sowie den Wegfall anderer Parkflächen, so die Stadtverwaltung.
Karsten Martin-Borrego (Prokurist der MEW GmbH) stellte im Rat Aspekte des Finanzierungsmodells vor und betonte, dass aufgrund der erwarteten positiven Ergebnisse auch durch einen Parkhaus-Neubau die finanzielle Leistungsfähigkeit der Mindener Parkhaus GmbH nicht eingeschränkt wird.
Ein Fokus der Stadt liegt auf der Qualität des Parkens. Danach soll im Neubau die Stellplatz-Dimensionierung an heutige Standards angepasst werden. Das Parkhaus soll hell sein, Frauenparkplätze werden geschaffen und moderne Technik wird Einzug halten. Der Neubau soll neben einer modernen architektonischen Gestaltung auch zeitgemäße Standards erfüllen – darunter eine Photovoltaikanlage (PV) auf dem Dach, eine E-Ladeinfrastruktur, eine Parkraumbewirtschaftung mit digitaler Technik, einen Aufzug für die barrierearme Erschließung und eine energieeffiziente Beleuchtung. Zudem wird angestrebt, möglichst viele vorhandene Bäume am Standort zu erhalten beziehungsweise angemessen zu ersetzen.
Mit Bezug auf die geschätzten Kosten, machte Beigeordneter Lars Bursian im HFA und auch im Rat deutlich, dass das Bauen eines Parkhauses in der historischen Innenstadt deutlich teurer sei, als eine Parkpalette auf der grünen Wiese. In der Innenstadt gebe es mehr Bodenrisiken, das Parkhaus müsse vernünftig gestaltet werden und in ein Parksystem integriert werden. Der Platz sei beschränkt. Die Kosten für ein modernes Modul-Parkhaus erhöhen sich durch den Abriss des alten, abgängigen Parkhauses und eine eventuelle Schadstoffentsorgung. Es braucht Bodengutachten und eine spezielle Bohrpfahlgründung als Fundament. Außerdem sei mit erforderlichen archäologischen Untersuchungen an der Stelle der ehemaligen Stadtmauer und ihrer Wallanlagen zu rechnen.
Die endgültige Bauentscheidung wird erst nach Vorlage einer Vorentwurfsplanung getroffen. Die Mindener Parkhaus GmbH wird hierfür die Planungsleistungen bis zur Leistungsphase eines Vorentwurfes ausschreiben. Nach derzeitigem Stand könnte die Vorentwurfsplanung Ende 2026/Anfang 2027 vorliegen. Der endgültige Baubeschluss soll im Jahr 2027 erfolgen und der Bau im Jahr 2028 starten. Die Fertigstellung des neuen Parkhauses ist für das Jahr 2029 vorgesehen.
Während der Bauzeit wird sich die Stadt bemühen, zusätzliche Ersatzstellplätze in der Innenstadt zu schaffen. Dieses hänge jedoch von laufenden Gesprächen mit privaten Grundstückseigentümern ab.
Foto: © Pressestelle der Stadt Minden
















