Kurzmeldungen Bielefeld

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24.07.2026

Das Pop-Camp der MuKu setzt ein Zeichen für gelebte Inklusion

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Mit einem begeisternden Abschlusskonzert ist das Pop-Camp der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld (MuKu) in den ersten drei Tagen der Sommerferien zu Ende gegangen. Erstmals wurde das Projekt gemeinsam mit der Musikschule Musicus als inklusives Angebot durchgeführt. Drei Tage lang probten die jungen Musikerinnen und Musiker in verschiedenen Bands, entwickelten ihre Songs weiter und bereiteten sich auf ihren großen Auftritt vor. Beim Abschlusskonzert präsentierten die Bands die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit und ernteten vom Publikum lang anhaltenden Applaus.

Moderiert wurde der Konzertabend von Fabian Koke, dem Leiter des Fachbereichs Popularmusik der MuKu. Er zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Teilnehmenden und dem musikalischen Miteinander. Die Bands wurden von Lehrkräften beider Musikschulen begleitet, die die jungen Talente während des gesamten Camps unterstützten. Für Miriam Köpke, Direktorin der MuKu, und Christian Höcker, den ersten Vorsitzenden des Vorstands der Musikschule Musicus, ist das gemeinsame Pop-Camp ein wichtiger und hoffnungsvoller Schritt auf dem Weg zu weiteren inklusiven Projekten. Köpke und Höcker sagten dazu: „Wir freuen uns sehr über diese gelungene Premiere. Das Pop-Camp hat gezeigt, wie selbstverständlich und bereichernd gemeinsames Musizieren sein kann. Wir hoffen, dass daraus eine dauerhafte Zusammenarbeit entsteht und das inklusive Pop-Camp zu einer schönen Tradition in Bielefeld wird.“

Möglich wurde das inklusive Pop-Camp durch die Unterstützung der Hüttemann-Stiftung Bielefeld sowie des Fördervereins der Musik- und Kunstschule Bielefeld. Das erfolgreiche Abschlusskonzert machte deutlich, wie verbindend gemeinsames Musizieren sein kann, und weckte die Vorfreude auf eine Fortsetzung des Projekts.


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24.07.2026

Essbar, heilkräftig und unverwüstlich: Pflanzenporträts in der Zentralbibliothek am Neumarkt

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In den Sommerferien stellt Heike Dreppenstedt in der Zentralbibliothek am Neumarkt an drei Freitagen verschiedene einheimische Heilpflanzen unter dem Motto „essbar, heilkräftig, und unverwüstlich“ vor: Johanniskraut wird am Freitag, 31. Juli, vorgestellt, Goldrute am Freitag, 7. August, und zum Abschluss am Freitag, 21. August, der Löwenzahn, jeweils von 16 bis 17 Uhr. Das Johanniskraut „vertreibt den dunklen Schatten von der Seele“, davon war Paracelsus überzeugt. Der deutsche Arzt J. G. Rademacher „entdeckte“ die Goldrute als wirksames Nierenmittel. Der nahrhafte Löwenzahn wurde schon als „Waschpulver für den ganzen Organismus“ gelobt.

Heike Dreppenstedt, die eine Ausbildung im Bereich Heilpflanzenkunde und Phytotherapie abgeschlossen hat, bringt den Teilnehmenden die Hintergründe und Geschichten der vorgestellten „Pflanzenpersönlichkeiten“ aus mythologischer, historischer und naturheilkundlicher Sicht näher. Der Eintritt ist frei.


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23.07.2026

Online-Beteiligung zur Mobilstation und zum Stadtteilzentrum Stieghorst hat begonnen

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Die Brachfläche an der Stieghorster Straße 32/34 soll zu einem attraktiven öffentlichen Platz mit einer Mobilstation umgestaltet werden. Auf dem Grundstück soll eine Mobilstation der Größe L entstehen, ein zentraler Knotenpunkt für verschiedene Mobilitätsangebote. Zudem soll die Aufenthaltsqualität durch eine attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums verbessert werden.

Für die Entwicklung des Grundstücks sowie der angrenzenden Bereiche wird derzeit eine Rahmenplanung erarbeitet. Im Zuge dieses Planungsprozesses findet eine Online-Beteiligung statt. Dabei haben die Bielefelderinnen und Bielefelder die Möglichkeit, gemeinsam Ideen für die zukünftige Gestaltung des Standortes zu entwickeln sowie Hinweise und Ortskenntnisse für die weitere Planung abzugeben. Neben der Möglichkeit, konkrete Hinweise, Ideen und Anregungen direkt auf einer Karte zu verorten, können drei unterschiedliche Visionen für die Gestaltung der Mobilstation bewertet werden.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung fließen in den Vorentwurf ein und bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungsschritte. Noch bis Mittwoch, 12. August, können Anmerkungen eingebracht werden. Weitere Infos und den Link zur Online-Beteiligung gibt es unter www.bielefeld.de/mobilstation-stieghorst.


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22.06.2026

Mit „WalkObserver“ ab sofort Bielefelds Gehwege bewerten

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Sie tragen dazu bei, dass Kinder sicher zur Schule gelangen und Menschen mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator barrierefrei unterwegs sein können: Gute Gehwege sind ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur. Über die Online-Plattform „WalkObserver“ können Bürgerinnen und Bürger ab sofort das Fußwegenetz bewerten, eigene Wege eintragen und ihre Strecken per App anonym erfassen. Die Aktion läuft bis Ende des Jahres und soll zeigen, wo Wege gut funktionieren und wo Verbesserungsbedarf besteht.

Im Rahmen des Pilotprojektes stellt die Stadt ausgewählte Gehwege in Jöllenbeck und dem Bielefelder Westen anhand von Fotos zur Bewertung bereit. Ergänzend können häufig genutzte Verbindungen aus dem Alltag selbst in die Karte eingetragen werden. So entsteht ein differenziertes Bild der wahrgenommenen Qualität von Gehwegen – und gleichzeitig wird sichtbar, welche Strecken tatsächlich genutzt werden.

All diese wertvollen Hinweise werden mit dem WalkObserver gesammelt, anonym ausgewertet und um bestehende Datengrundlagen zur Förderung des Fußverkehrs in Bielefeld ergänzt. Die Teilnahme ist einfach und jederzeit möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Teilnahme gibt es unter www.bielefeld.de/walkobserver.


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21.07.2026

Schließung der Museen im Ravensberger Park am Sonntag

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Aufgrund von Wartungsarbeiten bleiben die Museen im Ravensberger Park am Sonntag, 26. Juli, geschlossen.


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21.07.2026

Historisches Museum: Workshop zum Urban Sketching im Ravensberger Park

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In einem Workshop des Historischen Museums Bielefeld lernen die Teilnehmenden die Grundlagen des Urban Sketching kennen und zeichnen bei sommerlichem Wetter draußen im Ravensberger Park. Am Freitag, 24. Juli, von 15 bis 17 Uhr können alle Interessierten mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung ihre Entwürfe skizzieren. Vorkenntnisse werden nicht benötigt, der Kurs richtet sich an alle, die Lust haben, mit Stift und Papier loszulegen. Mitzubringen ist ein eigenes Skizzenbuch mit weißen Seiten. Bei schlechtem Wetter wird im Historischen Museum gezeichnet. Die Teilnahme kostet acht Euro. Anmeldungen werden telefonisch unter 0521 51-3635 entgegengenommen.


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21.07.2026

Historisches Museum: Die Kleine Hexe für kleine Gäste

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Das Historische Museum lädt am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 15.30 Uhr zu einem begleiteten Ausstellungsbesuch für Familien mit Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren ein. Im Mittelpunkt stehen Otfried Preußlers „Die Kleine Hexe“ und ihr Freund Abraxas. Die Ausstellung bietet spannende Einblicke in ihre ungewöhnlichen Hexenkünste. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch wird ein kleines Erinnerungsstück gestaltet, das mit nach Hause genommen werden kann.

Die Teilnahme kostet sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder. Eine Anmeldung ist unter Telefon 0521 51-3635 erforderlich.


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21.07.2026

Demokratie sichtbar machen: Kreativer Fotoworkshop für Jugendliche in der Sommer-VHS

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Die Volkshochschule (VHS) Bielefeld bietet in den Sommerferien einen kreativen Workshop zur Demokratiebildung für Jugendliche an. Unter dem Titel „Demokratie sichtbar machen“ setzen sich die Teilnehmenden von Montag bis Freitag, 27. bis 31. Juli, jeweils von 10 bis 15.30 Uhr fotografisch mit der Frage auseinander, was Demokratie für sie persönlich bedeutet.

Wie sieht Demokratie aus? Welche Orte, Menschen, Situationen oder Stimmungen werden mit ihr verbunden? Im Workshop lernen die Jugendlichen, abstrakte Begriffe und gesellschaftliche Themen in Bilder zu übersetzen. Dabei experimentieren sie mit Licht, Perspektive und Bildkomposition und entwickeln eigene fotografische Bildserien. Die entstandenen Arbeiten werden nach den Sommerferien im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Geleitet wird der Workshop in der VHS im Ravensberger Park vom Fotograf und Kommunikationsdesigner Andrej Sosnin.

Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren, die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis Freitag, 24. Juli, möglich unter www.vhs-bielefeld.de.


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20.07.2026

Stadtteilbibliothek Baumheide: Krimilesung mit Michael Seibt

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Krimiautor Michael Seibt liest am Dienstag, 21. Juli, um 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Baumheide aus seinem gerade erschienenen fünften Jöllenbeck-Krimi „Final Curtain oder das böse Erwachen“. Dieses Mal gerät Kommissar Frank Seidel in Schwierigkeiten. Nach einer durchfeierten Nacht liegt neben seinem Bett eine Leiche in einer Blutlache. Musikalisch begleitet wird die Lesung von Harald Bellmann, dem Mann mit dem silbernen Saxophon. Zu dieser Krimilesung lädt der Förderverein der Stadtteilbibliothek Baumheide herzlich ein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Die Lesung wird gesponsert von der Volksbank Bielefeld-Gütersloh.


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20.07.2026

Bibliobus hält vor der Zentralbibliothek am Neumarkt

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Der Bibliobus macht am Dienstag, 28. Juli, von 12 bis 14 Uhr halt vor der Zentralbibliothek am Neumarkt, rechts neben dem Haupteingang. Von 15 bis 17 Uhr hält er an der Universität (Universitätsstraße 25, vor dem Uni-Eingang Ost, zwischen Bauteil D und E).

Der Bibliobus ist seit mehr als 20 Jahren die Mediathek auf Rädern des Institut Français Düsseldorf und bringt französische Medien in die Partnerstädte in Nordrhein-Westfalen. Im Bibliobus stehen mehr als 6.000 Medien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Verfügung. Die regelmäßig erneuerte Auswahl an Medien aus dem Bestand der Mediathek des Institut Français, kann über den Online-Katalog reserviert werden. Eine mögliche Onlinebestellung erweitert das Angebot auf bis zu 30.000 Medien. Die Ausleihe ist in Bielefeld kostenlos.


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20.07.2026

Grüne Kammerratsheide: Wettbewerbsarbeiten werden in Baumheide ausgestellt

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Für den Grünzug zwischen der Herforder Straße und der Eckendorfer Straße rund um den Leineweberring entlang der Straße Am Wellbach in Baumheide ist ein städtebaulich‑freiraumplanerischer Wettbewerb durchgeführt worden. Ziel war die Entwicklung einer räumlichen Gesamtidee für das Gebiet, um den Grünzug niedrigschwellig zugänglich zu machen und eine durchgehende Wegeverbindung für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende zu ermöglichen. Nach einer Bearbeitungszeit von zwölf Wochen für die teilnehmenden Arbeitsgemeinschaften aus Stadtplanung und Landschaftsarchitektur wurden die eingereichten Entwürfe am 13. Mai im Rahmen einer Preisgerichtssitzung bewertet und die Preisträger bestimmt.

Nach der Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten im Atrium des Technischen Rathauses wird der Siegerentwurf an mehreren Standorten in Baumheide gezeigt. Die Ausstellung ist ab sofort bis Freitag, 31. Juli, an folgenden Orten zu sehen: Montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags zusätzlich von 14.30 bis 18 Uhr ist die Ausstellung im ersten Obergeschoss des Bezirksamts Heepen (Salzufler Straße 13) zu sehen. Im Quartiersbüro Baumheide (Am Wellbach 11) kann die Ausstellung dienstags und donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 16 Uhr besucht werden. Außerdem sind die Wettbewerbsarbeiten montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr im Foyer des Freizeitzentrums Baumheide (Rabenhof 76) zu sehen.

Weitere Informationen und die Ergebnisbroschüre zum Wettbewerbsverfahren sind unter www.bielefeld.de/insek-baumheide/gk abrufbar. Fragen beantwortet Laura Voelzkow vom Bauamt der Stadt Bielefeld per E-Mail an laura.voelzkow@bielefeld.de.


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16.07.2026

Sperrung der Rutsche auf dem Spielplatz Maiwiese

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Da die Standfestigkeit der großen Rutsche auf dem Spielplatz Maiwiese im Stadtbezirk Sennestadt nicht mehr gewährleistet werden kann, ist das Spielgerät leider ab sofort gesperrt. Ein Sachverständigenbüro hatte im Auftrag des Umweltbetriebs (UWB) der Stadt Bielefeld eine Prüfung der Rutsche vorgenommen und dabei festgestellt, dass ein Teil der Standpfosten sowie diverse tragende Bauteile nicht mehr standsicher sind. Der UWB prüft nun, ob eine Reparatur des Geräts möglich ist. Die Rutsche („Dalbenturm“) stammt aus dem Jahr 1998.

Die Spielplatzkolonne des Umweltbetriebs hatte im Rahmen der regelmäßigen Kontrollen Mängel an dem Spielgerät festgestellt und daraufhin das Sachverständigenbüro zur weiteren Begutachtung beauftragt.


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14.07.2026

Museum Huelsmann: Führung durch die Sonderausstellung „Tee. Tradition trifft Design“

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Seit Jahrtausenden begleitet Tee die Menschen als Genussmittel, Kulturgut und Quelle der Inspiration. Von den Ursprüngen in Asien bis zu modernen Teehäusern zeigt sich seine Vielfalt in den Kulturen der Welt. Eine Sonderausstellung im Museum Huelsmann widmet sich diesem traditionsreichen Getränk und präsentiert ausgewählte Objekte sowie Geschichten zu seiner kulturellen Bedeutung. Sie spannt den Bogen vom Ursprung in China über ostfriesische Teerituale bis hin zu heutigen Formen des gemeinsamen Teegenusses.

Bei einer Führung durch die Sonderausstellung gehen Interessierte am Sonntag, 19. Juli, um 11.30 Uhr auf eine Reise durch die Geschichte des Tees – vom historischen Zeremoniell bis in die Moderne. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Die Platzzahl ist begrenzt.


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14.07.2026

Sicherstellung der Mittagsverpflegung an Schulen hat für die Stadt höchste Priorität

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Die Stadt Bielefeld arbeitet als Schulträgerin aktuell daran, die Mittagsverpflegung an den städtischen Schulen auch zum Beginn des kommenden Schuljahres zuverlässig sicherzustellen. Hintergrund ist die kurzfristige Mitteilung des Caterers Ehrenfried (Heidelberg), seine Leistungen für die sechs von ihm belieferten städtischen Schulen mit Ablauf des laufenden Schuljahres einzustellen. Dabei prüft die Stadt derzeit, unter welchen Rahmenbedingungen ein anderes Unternehmen, das dazu bereit und in der Lage wäre, die Verpflegung der sechs betroffenen weiterführenden Schulen im gebundenen Ganztag (Ernst-Hansen-Schule, Gertrud-Bäumer-Schule, Helmholtz-Gymnasium, Luisenschule, Max-Planck-Gymnasium, Theodor-Heuss-Realschule) übernehmen könnte.

Für die Stadt Bielefeld als Schulträgerin hat, so Birgit Beckermann, Beigeordnete für Schule, Bürger, Kultur und Sport, die zuverlässige Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit einem Mittagessen höchste Priorität. Ziel ist es, für die betroffenen sechs Schulen eine nachhaltige Anschlussversorgung zum neuen Schuljahr zu gewährleisten.

„Die kurzfristige Mitteilung des bisherigen Caterers stellt uns jetzt, kurz vor Beginn der Sommerferien, vor große organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Wir setzen nun alles daran, den Schülerinnen und Schülern zum Schuljahresbeginn eine verlässliche Mittagsverpflegung an ihrer Schule anbieten zu können. Dazu sind wir im engen Austausch mit den betroffenen Schulen“, erklärt Birgit Beckermann. „Hier tragen wir die Verantwortung für ein rechtssicheres und transparentes Vorgehen. Gleichzeitig möchten wir eine verlässliche Mittagsverpflegung an allen städtischen Schulen sicherstellen.“

Bis zum Schuljahresbeginn stehen nur wenige Wochen zur Verfügung. Deshalb prüft die Stadt wie in der Kürze der Zeit eine rechtssichere und zugleich praktikable Lösung gestaltet werden kann. „Wir arbeiten daran, alle notwendigen Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen. Die Versorgungssicherheit hat dabei oberste Priorität. Wir stehen in engem Austausch mit den betroffenen sechs Schulen“, ergänzt Susanne Beckmann, Leiterin des Amtes für Schule.

Sobald die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen geklärt sind, wird die Stadt Bielefeld die Schulen, die Eltern und die Öffentlichkeit umgehend informieren.


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14.07.2026

Noch freie Plätze in der MuKu-Sommerakademie

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In der ersten Ferienwoche sind in der Sommerakademie der Musik- und Kunstschule (MuKu) der Stadt Bielefeld noch Plätze frei. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren. Unter dem Motto „Was krabbelt und fliegt um uns herum?” begeben sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine Entdeckungstour. Mit Lupen erkunden sie die Natur, fertigen Zeichnungen von ihren Fundstücken an und entwickeln daraus Linolschnitte, die sie anschließend selbst drucken.

Von Montag, 20. Juli, bis Freitag, 24. Juli, erleben die Kinder den gesamten künstlerischen Entstehungsprozess von der ersten Idee bis zum fertigen Kunstwerk. Geleitet wird der Kurs von der Hamburger Künstlerin Murte Liebenberg, die bereits in den vergangenen Jahren mit ihren kreativen Angeboten zum Erfolg der Sommerakademie der MuKu beigetragen hat. Anmeldungen sind ab sofort unter www.kurse-bielefeld.de möglich.


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14.07.2026

Führung: Saatgut für die Zukunft im Botanischen Garten

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Wie entsteht Saatgut – und warum ist es so wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt? Antworten auf diese Fragen gibt die Führung „Saatgut für die Zukunft“ am Sonntag, 19. Juli, um 11 Uhr im Botanischen Garten Bielefeld. Die Teilnehmenden erhalten spannende Einblicke in die Samenernte und erfahren, welchen Beitrag Botanische Gärten zur Bewahrung bedrohter Pflanzenarten leisten. Der Treffpunkt ist am Gartenhof neben dem Fachwerkhaus im Botanischen Garten, Am Kahlenberg 16. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Sarah Saxowsky und Janine Berg vom Botanischen Garten erläutern, wie Samen entstehen, gesammelt und aufbereitet werden und warum sie eine wichtige Grundlage für den Schutz der biologischen Vielfalt sind. Während eines Rundgangs durch den Botanischen Garten können die Besucherinnen und Besucher die Samenernte an ausgewählten Pflanzen direkt erleben.

Die Veranstaltung ist Teil des gemeinsamen Jahresprogramms des Umweltbetriebs der Stadt Bielefeld und des Vereins Freunde des Botanischen Gartens Bielefeld. Alle Termine aus dem Programm sind online unter www.bielefeld.de/botanischer-garten abrufbar.


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14.07.2026

Historisches Museum: Führung durch die Sonderausstellung „Die Kleine Hexe“

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„Die Kleine Hexe“ von Otfried Preußler hat Generationen von Kindern verzaubert – zuletzt auf der Bühne des Stadttheaters Bielefeld zur Weihnachtszeit. Nun ist sie im Historischen Museum gelandet und lädt Kinder und Familien ein, ihre Abenteuer nachzuerleben. In der großen Mitmachausstellung begleiten die Besuchenden die Hexe dabei, eine gute Hexe zu werden, erleben viele Abenteuer und stellen sich zuletzt dem Hexenrat. In der Führung am Sonntag, 19. Juli, um 11.30 Uhr kann die neue Sonderausstellung zusammen mit Sandra Bernhardt entdeckt werden. Anmeldungen werden telefonisch unter 0521 51-3635 entgegengenommen.


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13.07.2026

Dialog in Deutsch – Geänderte Termine in den Sommerferien

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Die Gesprächsangebote „Dialog in Deutsch“ (DiD) laden regelmäßig Menschen ein, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihre Deutschkenntnisse im freien Gespräch vertiefen möchten. In den Sommerferien (von Montag, 20. Juli, bis Dienstag, 1. September) finden die Termine wie folgt statt: Donnerstags von 11.15 bis 12.15 Uhr und freitags von 16 bis 17 Uhr können alle Interessierten an einer offenen Gesprächsrunde teilnehmen. Die Gesprächsrunde für Fachärztinnen und Fachärzte zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung findet in den Sommerferien am Mittwoch, 5., 19. und 26. August, jeweils von 16 bis 18 Uhr statt. Der Termin am Mittwoch, 26. August, findet anstelle des regulären Termins am Mittwoch, 2. September, statt.

Die Gruppen treffen sich in der Rotunde in der ersten Etage der Zentralbibliothek am Neumarkt. Die offenen und kostenlosen Gesprächsrunden richten sich an Teilnehmende, die bereits einen Integrationskurs oder Sprachkurs absolviert haben. Geleitet werden die Treffen von ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Der Zugang zu den DiD-Runden ist grundsätzlich völlig frei und unverbindlich. „Dialog in Deutsch“ ist ein Projekt des Vereins der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek.

Weitere Informationen finden sich im Veranstaltungskalender auf der Website der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek-bielefeld.de.



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13.07.2026

Ordnungsamt versteigert wieder Fundsachen

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Bereits zum sechsten Mal versteigert das Ordnungsamt der Stadt Bielefeld online Fundsachen, bei denen es sich nicht um Fahrräder handelt. Neben Uhren und Kopfhörern kann die heimische Baustelle ausgestattet werden: Die Auktion umfasst ein Baustellenradio, einen Bohrhammer und einen Mörtelrührer. Insgesamt 15 Gegenstände kommen bei der Internetauktion unter den Hammer, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist. Da sie niemand abgeholt hat und auch keine Finderinnen und Finder einen Eigentumsvorbehalt dafür geltend gemacht haben, werden sie nun meistbietend abgegeben.

Der Startpreis für alle Artikel beträgt einen Euro. Schnäppchenfans haben Zeit bis Sonntag, 9. August, um 20 Uhr. Die Auktion läuft über die Plattform „Fundbüro Deutschland“. Den Link zu der Versteigerung des Ordnungsamtes gibt es entweder über die Suchfunktion von fundbürodeutschland.de oder unter bielefeld.de.


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09.07.2026

„Die Kleine Hexe“: Neue Mitmachausstellung im Historischen Museum

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Gemeinsam mit ihrem treuen Freund, dem Raben Abraxas, hat die Kleine Hexe ihr gemütliches Hexenhaus mitten in der großen Ausstellungshalle des Historischen Museums eingerichtet. Von dort aus nimmt sie kleine und große Hexenfans mit auf eine spannende Reise voller Abenteuer, Magie und Spaß. Die Mitmachausstellung lädt dazu ein, gemeinsam mit der Kleinen Hexe Muhme Rumpumpel einen Streich zu spielen, den wackeligen Hexenbesen auszuprobieren oder am großen Treffen des Hexenrats teilzunehmen. Zahlreiche Mitmachaktionen und Spiele Stationen ermöglichen es, in die magische Welt der Kleinen Hexe einzutauchen und die Geschichte auf spielerische Weise zu erleben.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 12. Juli, um 11.30 Uhr lädt das Historische Museum herzlich ein. Gemeinsam mit der Beigeordneten für Schule, Bürger, Kultur und Sport, Birgit Beckermann, wird die Ausstellung eröffnet und ein Einblick in die Welt der Kleinen Hexe sowie in weitere Werke Otfried Preußlers gegeben. Bei Kaffee und Kuchen besteht Gelegenheit zum Austausch. Die Schauspielerin Brit Dehler, die im Weihnachtsmärchen im Bielefelder Stadttheater die Kleine Hexe gespielt hat, wird als besonderes Highlight aus dem Kinderbuch vorlesen.


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08.07.2026

Eingeschränkte Erreichbarkeit des städtischen Familienservices

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Der Familienservice der Stadt Bielefeld, bestehend aus dem Familienbüro, der Kitaplatzvermittlung und den Verfahrenslotsen, sind von Montag bis einschließlich Freitag, 27. Juli bis 7. August, nicht persönlich erreichbar. Persönliche Sprechzeiten vor Ort finden nicht statt. Telefonisch und per Email sind die Mitarbeitenden in dieser Zeit zu den Öffnungszeiten erreichbar. Die Öffnungszeiten, Kontaktdaten und weitere Informationen sind abrufbar unter www.bielefeld.de/familienbuero.


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08.07.2026

VHS-Vortrag: Co-Intelligenz – KI nutzen, Mensch bleiben

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Künstliche Intelligenz erhält zunehmend Einzug in Alltag, Beruf und Bildung. Doch was können KI-Systeme tatsächlich leisten – und wo stoßen sie an ihre Grenzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Vortrag „Co-Intelligenz – KI nutzen, Mensch bleiben“ am Mittwoch, 15. Juli, von 18 bis 19.30 Uhr in der Volkshochschule (VHS) Bielefeld.

Referentin Sarah Harms erläutert, wie moderne KI-Anwendungen funktionieren und welche Herausforderungen mit ihrem Einsatz verbunden sind. Dabei stehen Phänomene wie Halluzinationen, Verzerrungen in Datensätzen und die sogenannte „Automatisierungsillusion“ im Fokus. Der Vortrag zeigt auf, warum menschliche Urteilskraft auch im Zeitalter leistungsfähiger KI-Systeme eine zentrale Kompetenz bleibt. Im Mittelpunkt steht das Konzept der Co-Intelligenz: Künstliche Intelligenz wird dabei nicht als Ersatz für menschliches Denken verstanden, sondern als unterstützendes Werkzeug. Thematisiert werden zudem Fragen der Verantwortung beim Umgang mit KI-generierten Inhalten sowie die Bedeutung von kritischem Denken und reflektierter Entscheidungsfindung.

Der Vortrag findet im Rahmen des großen Schnuppertages an der VHS statt und ist kostenlos. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter Angabe der Kursnummer (26207709E8) online unter www.vhs-bielefeld.de.


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08.07.2026

Workshop im Museum Huelsmann: Matcha – Vom Ritual zum Trend

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Matcha ist weit mehr als ein Trendgetränk. In dem Workshop im Museum Huelsmann am Sonntag, 12. Juli, von 14 bis 15.30 Uhr erhalten Interessierte Einblicke in die Geschichte und Tradition des japanischen Grüntees und setzen sich zugleich mit aktuellen Themen wie Umweltbelastungen und Arbeitsbedingungen im heutigen Teeanbau auseinander. In entspannter Atmosphäre erfahren die Teilnehmenden, woher Matcha stammt, wie er hergestellt wird und welche Rolle bewusster Konsum spielen kann. Zum Abschluss bereiten sie gemeinsam einen Matcha Latte zu, der vor Ort verkostet wird.

Die Veranstaltung kostet 15 Euro. Anmeldungen werden telefonisch unter 0521 51-3764 oder per Mail unter veranstaltungen-museumhuelsmann@bielefeld.de entgegengenommen. Tickets sind auch im Ticketshop über die Homepage des Museums erhältlich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Teeraum Bielefeld statt.


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07.07.2026

Fünf Jahre Innovation Office: Ein Innovationsort in Bielefeld

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Innovation ist in Bielefeld kein Projekt auf Zeit. Mit der Open Innovation City (OIC) Bielefeld verbindet die Stadt Ideen aus Stadtgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung miteinander, um gemeinsam an Lösungen für aktuelle Zukunftsfragen zu arbeiten. Mit dem Innovation Office am Alten Markt hat die OIC Bielefeld nun seit fünf Jahren einen zentralen Wirkungsort, um die Innovationskultur in der Stadt zu fördern und Bielefeld zu einem führenden Innovationsstandort Deutschlands zu entwickeln.
Vom Förderprojekt zur städtischen Initiative

Die Open Innovation City wurde 2019 als Förderprojekt von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), der Founders Foundation, dem Pioneers Club und OWL Maschinenbau e.V. initiiert. Gefördert wurde das Projekt vom damaligen Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel war es, das aus der Wirtschaft stammende Prinzip der offenen Innovation auf die Stadtebene zu übertragen. Bielefeld war dabei Pilotstadt.

2024 wurde der Ansatz durch die Stadt Bielefeld verstetigt. Die Open Innovation City Bielefeld ist seitdem eine Initiative der Stadt Bielefeld und im Geschäftsbereich Innovationen des Amtes BIE-Digital verankert. Damit wird die ursprüngliche Projektarbeit in eine dauerhafte Struktur überführt.

„Es ist wichtig, dass wir als Stadt Bielefeld hinter dem Innovation Office am Alten Markt stehen. Dadurch wird deutlich, dass Innovationsarbeit kein Projekt auf Zeit ist, sondern wir mit offener Innovation die Zukunft unserer Stadt gestalten“, sagt Jens Edler, Leiter der OIC Bielefeld.
Ein Innovationsort für Austausch und Vernetzung

Um die Stadtgesellschaft in die Open Innovation City einzubeziehen, setzt die OIC Bielefeld auf verschiedene Austausch- und Beteiligungsformate, etwa 2025 eine elfteilige Meetup-Reihe zum Thema „KI und Zivilgesellschaft“. Hier wurden anhand verschiedener Fragestellungen Kompetenzen zum kritischen Einsatz von KI vermittelt. In Sennestadt wird zudem ein Digitaler Zwilling erprobt, um Stadtentwicklungsthemen anschaulicher zu machen und neue Formen der Beteiligung zu testen. Mit der InnovateNOW Kickbox wurde 2025 mit Unterstützung durch die WEGE als Kooperationspartner außerdem ein Format umgesetzt, in dem Interessierte digitale Ideen für die Bielefelder Innen- und Altstadt entwickeln und praktisch testen konnten. Drei Gewinnerteams wurden ausgezeichnet und konnten ihre Ansätze weiterentwickeln, darunter BarrierefrAI, eine KI-gestützte Lösung für mehr Inklusion in Bielefelds Innenstadt: Die App erkennt Barrieren und schlägt barrierefreie Routen und Orte für alle vor. Im Online-Format Open Innovation Hour geht es in diesem Jahr jeden Monat um eine andere Zukunftskompetenz. Teilnehmen können alle interessierten Bielefelder – ganz bequem von zuhause.

Das Innovation Office ist der zentrale Ort, an dem Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam an Innovationen für Bielefeld arbeiten. Hier stehen Räume insbesondere zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Verfügung, die ko-kreativ an städtischen Herausforderungen arbeiten.
Vorreiterin: Bielefeld als erste Open Innovation City

Als erste Open Innovation City weltweit wurde Bielefeld überregional und international mit den Themen Innovation, Zukunftsfähigkeit, Gründergeist und interdisziplinäre Zusammenarbeit verbunden. Der Bielefelder Ansatz diente zudem als Orientierung für weitere Kommunen, unter anderem für die Open Innovation City Münster.

Die Open Innovation City versteht sich als Schnittstelle zwischen Verwaltung und den verschiedenen Innovationsökosystemen in Bielefeld und der Region OWL. Dazu gehört der regelmäßige Austausch mit Hochschulen wie den Bielefelder Hochschulen und der Universität Bielefeld, mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Unternehmen, StartUps und weiteren Partnerinnen und Partnern.

In den kommenden Jahren soll die Vernetzung innerhalb der Innovationsökosysteme weiter gestärkt werden. Die Open Innovation City Bielefeld soll dabei weiterhin als Knotenpunkt wirken.


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07.07.2026

Viertes NoRacism-Festival auf dem Kesselbrink

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Von Comedy, über Hip Hop bis hin zu Jazz und Rock: Zum vierten Mal erwartet die Besucherinnen und Besucher des NoRacism-Festivals am Sonntag, 12. Juli, ein vielfältiges Bühnenprogramm auf dem Kesselbrink. Auf Einladung des Demokratischen ArbeiterInnen und StudentInnen Vereins (DIDF Bielefeld) sowie des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Bielefeld rufen rassismuskritische Vereine und Organisationen durch Themenzelte und Mitmachaktionen dazu auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Zwischen 14 und 19 Uhr treten mehrere Künstlerinnen und Künstler auf, darunter Comedian Tahsin Mirza sowie die Bands Greek Company, Combo Libre und Tone Shift. Die „No Cessation Crew“ präsentiert eine Hip-Hop-Tanzperformance. Neben dem musikalischen Programm geben die Vereine und Organisationen Einblicke in ihre Arbeit gegen Rassismus. So sprechen unter anderem Jugendliche von Young Future über erlebten Alltagsrassismus, AK Asyl berichtet von der Lage an den europäischen Außengrenzen im Zuge der GEAS-Reform.

Neben dem Bühnenprogramm gibt es Verpflegung, Infostände und verschiedene Mitmachaktionen für Klein und Groß. Sozialdezernent Ingo Nürnberger, der die Veranstaltung um 14 Uhr offiziell eröffnet: „Die Stadt Bielefeld setzt sich seit Jahren für eine tolerante Gesellschaft und gegen Rassismus ein. Ich freue ich mich sehr, dass das NoRacism-Festival in den vergangenen Jahren so viele Menschen erreicht hat, so viele engagierte Menschen mitmachen und wir gemeinsam die Vielfalt in unserer Stadt feiern können.“


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03.07.2026

Stadtradeln 2026: Bielefeld radelt zu neuem Rekord

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Mit jeder gefahrenen Strecke haben sie ein starkes Zeichen für eine lebenswerte, fahrradfreundliche Stadt gesetzt: Beim diesjährigen Stadtradeln traten 6.004 Bielefelderinnen und Bielefelder in die Pedale. Gemeinsam legten sie in den drei Wochen (vom 30. Mai bis 19. Juni) mehr als 941.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres (837.279 Kilometer) um über 100.000 Kilometer übertroffen – ein neuer Rekord für Bielefeld.

Besonders bemerkenswert: Trotz teilweise wechselhafter Wetterbedingungen ließen sich die Teilnehmenden nicht ausbremsen. Neben den bekannten Wertungen gab es in diesem Jahr eine besondere Auszeichnung für Vereine und Verbände. Bewertet wurde die durchschnittliche Kilometerleistung pro aktivem Teammitglied. Den dritten Platz erreichte der TSVE Bielefeld mit durchschnittlich 421 Kilometern pro Person. Die Naturfreunde Bielefeld sicherten sich mit 428 Kilometern den zweiten Platz. Den Sieg holte sich der Dornberger Lebensmittelkorb mit herausragenden 468 Kilometern pro Teammitglied.

Das Stadtradeln läuft deutschlandweit noch bis Ende September – erst danach wird feststehen, wie Bielefeld im bundesweiten Vergleich abschneidet.

Bielefeld beteiligt sich seit vielen Jahren am Stadtradeln und ist damit eine von mittlerweile fast 3.000 teilnehmenden Kommunen, die sich für klimafreundliche Mobilität stark machen. Mit diesem Rekordergebnis hat die Stadt Bielefeld ein beeindruckendes Zeichen für eine umweltfreundliche Mobilität und gelebtes Miteinander gesetzt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadtradeln.de/bielefeld und www.bielefeld.de/stadtradeln.


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03.07.202

Historisches Museum: Führung für Jugendliche durch die Sonderausstellung „Was ich anhatte“

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Jede dritte Frau hat mindestens einmal im Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren – quer durch alle Altersgruppen und sozialen Schichten. Die Wanderausstellung „Was ich anhatte“ macht die Erfahrungen von Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, anonym öffentlich: kein voyeuristischer Blick auf die Tat, sondern eine vielschichtige Installation persönlicher Kleidungsstücke und Aussagen entschlossener Frauen.

Im Historischen Museum findet am Dienstag, 7. Juli, um 17 Uhr eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung mit der Fachstelle Prävention sexualisierter Gewalt der Ev. Kirchenkreise Bielefeld, Gütersloh und Halle statt, die sich speziell an Jugendliche richtet. Anmeldungen sind telefonisch unter 0521 51-3635 möglich.


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02.07.2026

Ordnungsamt versteigert wieder Fundräder

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Das Ordnungsamt der Stadt Bielefeld versteigert am Samstag, 11. Juli, ab 11 Uhr, wieder Fundräder und auch E-Roller. Die Versteigerung findet vor dem mittleren Eingang des Ordnungsamtes, Ravensberger Park 5, statt. Etwa 80 Räder und Roller werden angeboten. Gezahlt werden muss vor Ort, eine Zahlung ist in bar sowie per EC-Karte möglich.


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02.07.2026

Streetart: Neue legale Graffitiflächen in Bielefelder Fußgängerunterführungen

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Bielefeld erweitert sein Angebot an legal nutzbaren Graffitiflächen und setzt damit ein deutliches Zeichen für urbane Kultur, kreative Teilhabe und Prävention. Mit der offiziellen Freigabe weiterer Flächen können interessierte Künstlerinnen und Künstler künftig an verschiedenen Orten im Stadtgebiet ohne Anmeldung sprayen. Die neuen Flächen ergänzen die im November 2024 eröffnete „Hall of Fame“ an der Mindener Straße.

Ausgewählt wurden verschiedene Fußgängerunterführungen in den Stadtteilen Mitte, Schildesche, Stieghorst und Sennestadt. Alle freigegebenen Flächen sind vor Ort ausgeschildert und durch ein einheitliches Symbol gekennzeichnet. Zudem sind sie online auf einer Karte verzeichnet, abrufbar unter www.bielefeld.de/graffiti. Hier sind auch die Nutzungsbedingungen hinterlegt.

„Mit den neuen legalen Graffitiflächen schaffen wir mehr Raum für diese Kunstform. Wir setzen so bewusst auf Prävention statt auf Verbote allein. Wer seine Kreativität legal und sichtbar entfalten kann, muss keine illegalen Graffitis sprühen. Damit schaffen wir attraktive Alternativen, stärken die Eigenverantwortung und setzen zugleich ein klares Zeichen gegen illegale Farbschmierereien im öffentlichen Raum“, betont Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer.

„Nunmehr besteht neben der im letzten Jahr eröffneten Hall of Fame unter dem Ostwestfalendamm im Stadtbezirk Mitte auch in den Stadtbezirken Schildesche, Stieghorst und Sennestadt die Möglichkeit, Flächen legal zu besprühen und aktiv zu gestalten, was mich sehr freut und auch von den jeweiligen Bezirksvertretungen begrüßt wurde“ hebt Birgit Beckermann, Kulturdezernentin der Stadt Bielefeld, hervor.
Verschiedene Projekte zum Eröffnungstag in den Stadtteilen

Die offizielle Eröffnung findet in einer Fußgängerunterführung an der Endstation in Stieghorst statt, in der das Freizeitzentrum Stieghorst gemeinsam mit Jugendlichen ein Graffitiprojekt umsetzt. Zeitgleich entstehen an weiteren Standorten Werke und Projekte, die die Vielfalt der legalen Graffitikultur in Bielefeld sichtbar machen: Das Fanprojekt von Arminia Bielefeld gestaltet ab 17 Uhr die Unterführung an der Voltmannstraße im Grünzug zur Universität. Ebenfalls ab 17 Uhr sprühen die Graffitikünstler BLUE und RESO an der Unterführung am Albrecht-Delius-Weg und an der Unterführung der Kurt-Schumacher-Straße (Haltestelle Bültmannshof) schafft das Recovery College von 16 bis 19 Uhr ein kreatives Angebot von und mit Menschen mit psychischen Herausforderungen. Interessierte sind an allen Standorten willkommen.
Präventive Arbeit: Legale Flächen als Alternative zu illegalen Schmierereien

Die Freigabe der Flächen wurde durch den Sozial- und Kriminalpräventiven Rat der Stadt Bielefeld unterstützt und koordiniert. Die neuen Angebote sind zugleich Teil eines präventiven Ansatzes: Durch die Schaffung attraktiver und dauerhaft verfügbarer legaler Gestaltungsmöglichkeiten sollen insbesondere junge Menschen ermutigt werden, ihre Kreativität im öffentlichen Raum legal auszuleben. Gleichzeitig leisten die Flächen einen Beitrag zur Verringerung illegaler Graffiti-Aktivitäten.

Bei den freigegebenen Flächen handelt es sich um Fußgängerunterführungen, die häufig von illegalen Schmierereien betroffen waren. Durch die Freigabe können zum einen Reinigungskosten eingespart werden, zum anderen werden die Unterführung durch meist professionelle Gestaltungen aufgewertet. Grundlage der Freigabe war ein politischer Beschluss, des Kulturausschusses, der die Bezirksvertretungen um die Nennung geeigneter Freiflächen für Graffitikunst bat.

Mit der Erweiterung der legalen Graffitiflächen stärkt die Stadt Bielefeld die urbane Kunstszene, fördert kreative Ausdrucksmöglichkeiten und schafft gleichzeitig neue Räume für Begegnung, Beteiligung und gesellschaftlichen Dialog.


Bielefeld

02.07.2026

Pilotprojekt „Schulstraße“: Zwischenstand und erste Erkenntnisse

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Wie sicher ist der Schulweg, seit an der Martinschule und der Sudbrackschule morgens keine Autos mehr fahren dürfen? Die Auswertung zur Halbzeit des Pilotprojekts „Verkehrsversuch Schulstraße“ zeigt: Viele Kinder bewältigen den Schulweg jetzt ein Stück selbstständiger. Seit September 2025 gilt an beiden Grundschulen zum Unterrichtsbeginn (7.15 bis 8.15 Uhr) ein Einfahrverbot für Kraftfahrzeuge. Ziel des Verkehrsversuchs „Schulstraße“ ist ein sicherer, bewegungsaktiver Schulweg für die Kinder sowie weniger Kfz-Verkehr („Elterntaxis“). Die aktuelle Elternbefragung des Amtes für Verkehr der Stadt Bielefeld belegt leichte Veränderungen: An beiden Standorten kommen etwas mehr Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule.
Mehr Bewegung, mehr Selbstvertrauen für Schulkinder

Gehen die Kinder ihren Schulweg zu Fuß oder fahren sie die Strecke mit dem Rad, erleben sie Verkehrssituationen bewusst. Die Mädchen und Jungen lernen Verkehrsregeln anzuwenden, sie werden selbstständiger im eigenen Handeln. Gerade in kleinen Schülergruppen unterwegs zu sein, stärkt zudem das soziale Miteinander. Der Schulweg wird im Alltag zu einem wichtigen Lern- und Erfahrungsraum.

Eine Schulstraße ist ein zeitlich begrenzter Bereich im Umfeld einer Schule, in den während der Bring- und Holzeiten keine Kraftfahrzeuge einfahren dürfen. Verkehrsversuche dienen dazu, solche Regelungen unter realen Bedingungen zu erproben – ergebnisoffen und mit dem Ziel, fundierte Entscheidungen für mehr Verkehrssicherheit zu treffen.
Martinschule: Mehr Radverkehr, Rückgang Elterntaxis, aber Verlagerung beim Bringverkehr

Die Martinschule in der Deckertstraße liegt in einer Sackgasse. Alle Eltern gaben an, nun die vorgesehene Elterntaxi-Haltestelle Marktkauf-Parkplatz zu kennen. Fuhren vorher 21 Prozent bei gutem Wetter mit dem Auto, sind es jetzt noch elf Prozent. Bei schlechtem Wetter ging die Zahl der Eltern-Taxis von 29 Prozent auf 21 Prozent zurück. Der Hol- und Bringverkehr hat sich jedoch verlagert. Eltern halten vermehrt an alternativen Orten wie einer Tankstelle, dem Aldi-Parkplatz oder dem Lehrerparkplatz.

Leichte Verbesserung beim Fußweg: Bei gutem Wetter kommen im März des Jahres 34 Prozent (Mai 2025: 37 Prozent) der Kinder „fast immer“ zu Fuß zur Schule, „meistens“ sind es 15 Prozent (Mai 2025: 9 Prozent). Ist das Wetter schlecht, sind es aktuell „fast immer“ 34 Prozent (Mai 2025: 32 Prozent) und „meistens“ sind es nun 17 Prozent (Mai 2025: 11 Prozent).

Positive Entwicklung beim Radverkehr: Bei gutem Wetter stieg der Anteil der Kinder, die „fast immer“ mit dem Rad zum Unterricht kommen von zwölf Prozent im Mai 2025 auf 21 Prozent im März 2026. „Meistens“ sind mit dem Fahrrad statt sieben Prozent nun 18 Prozent der Schulkinder unterwegs. Auch bei schlechtem Wetter zeigen sich Zuwächse („fast immer“: 7 auf 11 Prozent, „meistens“: 6 auf 12 Prozent).
Sudbrackschule: Bekanntheit der Elternhaltestellen steigt, gleicher Anteil bei Elterntaxis

Die Sudbrackschule in der Klarhorststraße liegt in einer Einbahnstraße, zusätzlich beeinflussen aktuelle Baustellen die Verkehrssituation. Über die Hälfte der Eltern kennen die ausgewiesenen Elterntaxi-Haltestellen jetzt zwar besser – 43 Prozent kennen den Standort Bünder Straße, 57 Prozent den Parkplatz Apfelstraße. Statt an der Elternhaltestelle Apfelstraße zu parken (meist sind die Stellplätze belegt) ist nur das Halten zum Absetzen der Kinder vorgesehen. Diese können von dort sicher über die Ampelkreuzung zu Fuß zur Schule gehen. Die Längsparkplätze in der Bünder Straße werden ebenfalls weniger angenommen. Stattdessen verlagert sich der Bringverkehr beider Standorte nun auf die Senkrechtparkplätze in der Sudbrackstraße, umliegende Straßen sowie in die Stichstraße zur Kita am Nordpark. Das führt zu gefährlichen Situationen im Umfeld der Schule.

Die Anzahl der Kinder, die „fast immer“ von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht werden („Elterntaxis“), ist bei gutem Wetter von 15 Prozent (Mai 2025) auf 17 Prozent (März 2026) eher gleichgeblieben („meistens“: keine Veränderung bei 9 Prozent). Bei schlechtem Wetter sind es „fast immer“ 23 Prozent (Mai 2025: 24 Prozent) und „meistens“ elf Prozent (Mai 2025: 16 Prozent).

Leichte Verbesserung beim Fußweg: Bei gutem Wetter kommen 44 Prozent (Mai 2025: 40 Prozent) der Kinder „fast immer“ zu Fuß zur Schule, „meistens“ sind es 15 Prozent (Mai 2025: 14 Prozent). Ist das Wetter schlecht, sind es aktuell „fast Immer“ 46 Prozent (Mai 2025: 39 Prozent) und „meistens“ sind es nun 15 Prozent (Mai 2025: 11 Prozent).

Deutliche Entwicklung beim Radverkehr: Bei gutem Wetter kamen jetzt 25 Prozent der Kinder „fast immer“ per Rad (Mai 2025: 20 Prozent), weitere 14 Prozent machen dies meistens (Mai 2025: 12 Prozent). Selbst bei schlechtem Wetter liegt der Anteil der Schulkinder, die „fast immer“ radeln, bei 23 Prozent (Mai 2025: 9 Prozent), „meistens“ sind es 11 Prozent (Mai 2025: 8 Prozent).
Weiteres Vorgehen

Das Projektteam der Straßenverkehrsbehörde hat die Ergebnisse zum Zwischenstand bereits mit beiden zuständigen Bezirksvertretungen, Eltern, Lehrkräften und Anwohnenden besprochen. Zum Abschluss des Verkehrsversuches gibt es Ende September die letzte Umfrage. Gemeinsam mit der Polizei folgt eine umfassende Auswertung. Die Entscheidung, ob die Schulstraßen dauerhaft eingerichtet werden, wird anschließend unter Beteiligung der Politik getroffen. Bis dahin bleiben die Schulstraßen bestehen.


Bielefeld

02.07.2026

Klimaangepasste Umgestaltung des Ostmarktes: Infoveranstaltung für Anwohnende am 13. Juli

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Der Ostmarkt im Stadtbezirk Mitte ist Marktplatz und Parkplatz zugleich. Im Sommer heizt sich der Jakobuskirchplatz (Ostmarkt) durch die große Asphaltfläche auf bis zu 43 Grad Celsius auf und ist so ein echter Hitze-Hotspot. Niederschlag kann auf der Fläche nicht versickern, sondern nur abfließen. Bei Starkregenereignissen kann das zu einem großen oberflächlichen Abfluss führen. Jetzt soll der Platz fit gemacht werden für Klimaveränderungen. Ein attraktiver, begrünter Treffpunkt für die Nachbarschaft mit Angeboten für alle Generationen soll entstehen.

Das Amt für Verkehr stellt Anwohnenden bei einer Informationsveranstaltung am Montag, 13. Juli, ab 18.30 Uhr in der Aula der Sekundarschule Königsbrügge (Eingang über Wilbrandstraße) die Planung (ohne Fördermittel) für eine Umgestaltung des Ostmarktes vor. Anschließend können diese unter Moderation des Bezirksbürgermeisters Frederik Suchla diskutiert werden. Die Bezirksvertretung gab den Auftrag für die Neugestaltung auf Basis einer Bürgereingabe an eine Projektgruppe der Stadtverwaltung. Als kurzfristige Lösung für mehr Aufenthaltsqualität wurden bereits einige neue Sitzbänke, Fahrradbügel und neue Mülleimer aufgestellt. Die Ergebnisse aus der Diskussion mit den Anwohnenden dienen zur weiteren politischen Beratung in der Bezirksvertretung Mitte.

Weitere Infos sind abrufbar unter www.bielefeld.de/ostmarkt.


Bielefeld

02.07.2026

Schnuppertag der VHS: „Weiterbildung to go“

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Am Mittwoch, 15. Juli, bieten sieben Bielefelder Weiterbildungs- und Arbeitskräfteorganisationen zwischen 17 Uhr und 20 Uhr Weiterbildungsberatung im Gebäude der Volkshochschule (VHS) Bielefeld an. Ziel ist es, Menschen über die Möglichkeiten von Weiterbildung zu sensibilisieren und informieren. Die Interessierten erhalten eine neutrale, kostenfreie Erstberatung. „Weiterbildung to go“ bringt Beratung dorthin, wo die Menschen sind. Statt vieler Anlaufstellen gibt es hier alle Antworten an einem Tisch − persönlich, ohne Terminzwang und direkt vor Ort. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es telefonisch unter 0521 51-3538 und online unter www.vhs-bielefeld.de.

Die „Weiterbildung to go“ besteht aus der Agentur für Arbeit Bielefeld, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, dem Jobcenter Bielefeld, der REGE mbH Bielefeld, der Regionalagentur OWL sowie der VHS Bielefeld.


Bielefeld

01.07.2026

Bläserkonzert „Flashing Winds“: Jetzt noch Tickets sichern

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Am Samstag, 4. Juli, bringen rund 200 Musikerinnen und Musiker bei „Flashing Winds” die Rudolf-Oetker-Halle zum Klingen. Das abwechslungsreiche Programm verspricht einen musikalischen Sommerabend für die ganze Familie. Mit dabei sind die Bigband Bi-Bop, die Concertino Band, das Ensemble „Wildholz“, das Ensemble „Tutti Fagotti“ sowie das Blasorchester „Drei Sparren“, alle Teil der Musik- und Kunstschule Bielefeld (MuKu). Ergänzt wird das Ensemble durch die Bläserklassen des Gymnasiums am Waldhof, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Gesamtschule und der Martin-Niemöller-Gesamtschule.

Das Konzert beginnt um 18 Uhr im Großen Saal der Rudolf-Oetker-Halle. Karten sind erhältlich in der Tourist-Information Bielefeld sowie online unter www.muku-bielefeld.de/flashing-winds. Der Eintritt beträgt elf Euro (ermäßigt neun Euro) zuzüglich einer Vorverkaufsgebühr.


Bielefeld

01.07.2026

Benefizkonzert für ein neues Vibraphon: Musik- und Kunstschule bittet um Unterstützung für die Schlagwerkausbildung

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Die Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld (MuKu) möchte mit einem Benefizkonzert Geld für die Anschaffung eines neuen Vibraphons sammeln. Das Instrument zählt neben der Marimba zur Grundausstattung einer modernen Schlagwerkausbildung und wird sowohl im Unterricht als auch bei Konzerten und bei der Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen eingesetzt.

Erst im vergangenen Jahr konnten die MuKu und ihr Förderverein gemeinsam eine neue Konzertmarimba im Wert von rund 10.000 Euro anschaffen. Nun soll ein Vibraphon folgen, das die Ausbildungsmöglichkeiten im Fachbereich Schlagwerk erweitert und den Anforderungen moderner Ensemble- und Orchesterarbeit gerecht wird. Die Kosten belaufen sich auf rund 5.000 Euro. Da die aktuelle Haushaltslage der Stadt größere Anschaffungen erschwert, setzt die MuKu auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. Gelegenheit dazu bietet ein Benefizkonzert am Sonntag, 5. Juli, im Konzert- und Theatersaal der MuKu. Beginn ist um 15 Uhr, Einlass ist ab 14.30 Uhr.

Auf dem Programm stehen die drei Percussion-Ensembles der Musik- und Kunstschule, Duo-Beiträge aus dem Fachbereich Schlagwerk sowie Solovorträge von Schülerinnen und Schülern. Die rund 90-minütige Veranstaltung mit Pause präsentiert die Vielfalt der Schlagwerkwelt und unterstreicht die Bedeutung hochwertiger Instrumente für eine zeitgemäße musikalische Ausbildung.

Der Eintritt ist frei. Die MuKu freut sich jedoch über Spenden, die direkt in die Finanzierung des neuen Vibraphons fließen. Die Beiträge werden über den Förderverein der Musik- und Kunstschule gesammelt. Ein besonderes Dankeschön gilt den großzügigen Unterstützern: Wer mindestens 750 Euro spendet, kann nach Absprache einen Auftritt eines Ensembles der Musik- und Kunstschule bei einer eigenen Veranstaltung erhalten.

Mit dem Benefizkonzert verbindet die MuKu die Hoffnung, jungen Musikerinnen und Musikern auch künftig beste Ausbildungsbedingungen bieten zu können. Jeder Beitrag hilft dabei, dieses Ziel zu erreichen.


Bielefeld

01.07.2026

Historisches Museum: Vortrag zu einem zukunftsfähigen Ernährungssystem

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Das gegenwärtige Ernährungssystem ist weder nachhaltig noch gerecht. Es verursacht hohe ökologische und soziale Kosten – von der ressourcenintensiven Produktion über lange Lieferketten bis hin zur systematischen Überproduktion. Lebensmittel werden mit großem Aufwand erzeugt, kostenintensiv vermarktet und schließlich entsorgt, obwohl sie noch genießbar sind.

Wie eine planetenschonende Ernährung gelingen kann und wie lange Lebensmittel tatsächlich über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar sind, erkundet eine Veranstaltung im Historischen Museum am Sonntag, 5. Juli, ab 13.15 Uhr. Der einstündige Vortrag von Patricia John Sánchez und Ka Kem zeigt konkrete, niedrigschwellige Handlungsmöglichkeiten auf.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag ist eine Kooperation mit Foodsharing e.V. und wird im Rahmen des viertägigen Zukunftsfestivals für planetarische Gerechtigkeit „Denken.Fühlen.Handeln“ (DFH) angeboten.


Bielefeld

01.07.2026

Pragmatische Lösung: Wasser aus Indutainern wird wiederverwendet

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Für die Veranstaltung „Stadt sucht Bauer“ am vergangenen Samstag, 27. Juni, wurden sogenannte Indutainer zur Sicherung des Veranstaltungsgeländes auf dem Jahnplatz eingesetzt. Jetzt erfüllen diese Indutainer eine weitere Funktion: „Die Wasserampel der Stadtwerke steht aufgrund der anhaltenden Hitze inzwischen auf Gelb. Das bedeutet für uns, besonders verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen. Gleichzeitig müssen wir die Sicherheit bei Veranstaltungen gewährleisten. Deshalb haben wir entschieden, das Wasser aus den eingesetzten Indutainern nach Veranstaltungsende für die Bewässerung von Grünflächen zu nutzen“, erläutert Umwelt- und Verkehrsdezernent Martin Adamski.

Zur Absicherung öffentlicher Veranstaltungen gehören die Indutainer zum Stadtbild. Die rund 1.000 Liter fassenden Wasserbehälter dienen als mobile Sicherheitssperren und verhindern im Ernstfall die Einfahrt von Fahrzeugen in Veranstaltungsbereiche.

Anstatt das Wasser nach Veranstaltungsende ungenutzt abzulassen, entschied sich die Stadt für eine nachhaltige Weiterverwendung: Ein Großteil des für die Indutainer verwendeten Wassers wird direkt für die Bewässerung der anliegenden Grünanlagen eingesetzt, darunter Pflanzkübel, das Rundbeet vor der Commerzbank sowie der Grünfläche am Niederwall.

Gerade die Grünflächen in der Innenstadt leiden besonders unter den Folgen des Klimawandels. Große versiegelte Flächen speichern die Wärme des Tages und geben sie nachts nur langsam wieder ab. Dadurch entstehen sogenannte Wärmeinseln, die nicht nur Pflanzen belasten, sondern auch die Aufenthaltsqualität und das Wohlbefinden der Menschen beeinträchtigen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Umweltbetriebes (UWB) ist die Pflege der Bäume, Blumen und Grünanlagen während solcher Hitzeperioden eine zunehmende Herausforderung. Umso wichtiger sind kreative Lösungen, die vorhandene Ressourcen sinnvoll nutzen.

Die positiven Erfahrungen sollen nun fortgesetzt werden. Bereits für die Veranstaltung „Kulturkessel“ am Sonntag, 5. Juli, ist vorgesehen, elf mit Wasser gefüllte Indutainer auf dem Rathausvorplatz einzusetzen. Am darauffolgenden Montag wird der UWB das technische Equipment bereitstellen, um das Wasser nach Veranstaltungsende gezielt auf den städtischen Grünflächen zu verteilen.


Bielefeld

01.07.2026

VHS-Vortrag: Sicher mit dem passenden Einbruchschutz

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Wie schützen sich Haus- und Wohnungsbesitzerinnen und -besitzer wirksam vor Einbrüchen? Welche Sicherungsmaßnahmen sind sinnvoll und worauf sollte bei der Auswahl geachtet werden? Antworten auf diese Fragen gibt der Vortrag „Sicher – mit dem passenden Einbruchschutz“ (Kursnummer 26207708K8) am Mittwoch, 15. Juli, von 18 bis 19.30 Uhr im Murnau-Saal der Volkshochschule (VHS) Bielefeld.

Referent Markus Herbort vom Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Bielefeld informiert darüber, wie Einbrecher typischerweise vorgehen und welche Möglichkeiten bestehen, das eigene Zuhause besser zu sichern. Neben technischen und baulichen Schutzmaßnahmen werden auch Verhaltensweisen thematisiert, die dazu beitragen können, Einbrüche zu verhindern.

Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags liegt auf dem Schutz vor aufdringlichen oder betrügerischen Besuchern an der Haus- oder Wohnungstür. Die Teilnehmenden erhalten praktische Hinweise, wie sie verdächtige Situationen erkennen und angemessen reagieren können. Der Vortrag findet im Rahmen des Schnuppertages an der VHS statt und ist eine Kooperation mit dem Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Bielefeld.
Der Vortrag ist kostenlos. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter www.vhs-bielefeld.de.