Delbrück. Die Stadt Delbrück modernisiert ihre Straßenbeleuchtung weiter und stellt zusätzliche Leuchten auf energieeffiziente LED-Technik inklusive Steuerungs- und Regelungstechnik um. Die Leuchten erhalten eine Zhaga-Schnittstelle, welche eine zukunftssichere Lösung bietet. Die Maßnahme wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit über den Klima- und Transformationsfonds gefördert, hier im Rahmen des Klimaschutzprojekts „Sanierung der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet Delbrück“ mit dem Förderkennzeichen 67K33442.
Ziel der Umrüstung ist es, Energie zu sparen und den Kohlendioxyd-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Insgesamt werden 415 Leuchten in nahezu allen Ortsteilen in Wohnstraßen, Nebenstraßen und an Fußwegen erneuert. Die vorhandenen Masten bleiben dabei erhalten – ausgetauscht wird lediglich der Leuchtenkopf. Dieser ist Gegenstand der Förderung.
Die Investitionskosten liegen bei rund 255.000 Euro. Die Förderung beträgt 25 Prozent. Durch die Umrüstung werden jährlich rund 121.200 kWh Strom eingespart. Das entspricht über einen Zeitraum von 20 Jahren einer Kohlendioxyd-Einsparung von etwa 1.052 Tonnen. Durchschnittlich wird durch diese Umrüstung eine Energieeinsparung von rund 86 Prozent erreicht. Die Arbeiten werden im Laufe des Jahres 2026 durch die Energieservice Westfalen Weser GmbH aus Paderborn durchgeführt.
Bürgermeister Johannes Lindhauer erklärt dazu: „Mit der Umrüstung auf LED-Technik investieren wir weiter in eine moderne, klimafreundliche und wirtschaftliche Straßenbeleuchtung. Das ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft unserer Stadt.“
Bei der Planung und Antragstellung wurde die Stadt Delbrück durch Matthias Wolff, Projektleiter Straßenbeleuchtung bei der Energieservice Westfalen Weser, unterstützt.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“

Matthias Wolff (Energieservice Westfalen Weser), Bürgermeister Johannes Lindhauer und Daniel Strozoda (Fachbereich Tiefbau) freuen sich über die LED-Umrüstung der Straßenleuchten im Stadtgebiet Delbrück +++ Foto: Stadt Delbrück















