Zwei Kamerasysteme mit 24-stündiger Erhebungszeit ohne Überwachungsfunktion im Einsatz

Bad Salzuflen (12. Mai 2026). Wer am kommenden Dienstag (19. Mai 2026) in den Bad Salzufler Straßen „Bismarckstraße“, zwischen Schliepsteiner Tor und Sophienstraße, sowie in der „Sophienstraße“ unterwegs ist, könnte sich über zwei schwarze Kästen wundern, die an diesem Tag an Straßenlaternen bzw. Verkehrsschildern angebracht sind. Dabei handelt es sich nicht um Geschwindigkeitsmessungen. Es sind mobile Kamerasysteme mit denen eine Datenerhebung durchgeführt wird, um das Verkehrsaufkommen zu analysieren und zur Ausarbeitung effizienter Maßnahmen für eine Optimierung der Infrastruktur.

Eingesetzte Technik dient nur der anzahlmäßigen Erfassung

Die Verkehrszählung erfolgt als Aufzeichnung mittels mobiler Videokameras sowie radargestützter Zählgeräte mit einer 24-stündigen Erhebungszeit. Dabei werden keine personenbezogenen Daten wie Kennzeichen oder Gesichter gespeichert oder weiterverarbeitet, wobei die Inhalte aus den Videos auch nicht rekonstruiert werden können. Die eingesetzte Technik stellt keine Überwachungsfunktion dar, wie beispielsweise Erfassung von Geschwindigkeiten und dient lediglich dem Zweck, die Anzahl von vorbeifahrenden Fahrzeugen wie Autos, LKWs, Busse und Radfahrenden zur ermitteln.

In der Folge wird der Verkehr nicht beeinflusst, und die Verkehrszählung ist bei der zuständigen Ordnungsbehörde der Stadt Bad Salzuflen, der entsprechenden Polizeidienststelle sowie der Straßenmeisterei angezeigt. Die Erhebung gemäß den geltenden Datenschutzrichtlinien gewährleistet die Privatsphäre aller Verkehrsteilnehmenden. Weitere Informationen erteilt der Fachdienst Tiefbau bei der Stadt Bad Salzuflen.

Solch ein mobiles Kamerasystem wird für eine Verkehrszählung am 19. Mai 2026 in den Bad Salzufler Straßen „Bismarckstraße“, zwischen Schliepsteiner Tor und Sophienstraße, sowie in der „Sophienstraße“ eingesetzt. © Stadt Bad Salzuflen

Von Julef