Die Poststraße hat ein neues Gesicht: In neun Monaten Bauzeit – inklusive einer dreimonatigen
winterbedingten Unterbrechung – ist die Straße grundlegend erneuert und in weiten Teilen neu gestaltet
worden. Neben der Fahrbahn wurden auch die Gehwege mit einer größeren, komfortablen Breite
ausgebaut. Nach letzten Restarbeiten konnte das Bauprojekt am 1. Juli abgeschlossen und die
Poststraße wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden.
Was jetzt noch aussteht, ist die Bepflanzung der beiden neu angelegten Beete. Diese erfolgt im Herbst
durch das Bauhof-Team. Vorgesehen ist jeweils eine Hibiskus-Solitärpflanze sowie eine
Staudenmischung als Unterpflanzung. Damit soll eine dauerhafte, standortgerechte und
insektenfreundliche Bepflanzung entstehen, die sich gut in das Straßenbild einfügt.
Die deutlichste Veränderung zeigt sich nach dem Umbau an der Einmündung Poststraße/Sender Straße,
wo eine gepflasterte Kreisfläche angelegt wurde. Dadurch ist ein offener, platzartiger Bereich
entstanden, der die Gestaltung der Sender Straße aufgreift und so einen harmonischen Übergang
zwischen den beiden Straßen schafft.
Im Verlauf der Poststraße wurden drei Fahrbahnerhöhungen eingebaut. Sie sollen das Tempo
reduzieren und so insbesondere für mehr Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie
Radfahrerinnen und Radfahrern sorgen. Die dazugehörigen Piktogramme auf der Fahrbahn werden in
Kürze noch aufgebracht. Die Straßenbeleuchtung wurde ebenfalls erneuert und durch einige zusätzliche
Leuchten ergänzt. Neu sind darüber hinaus zwei barrierefreie Bushaltestellen, die im Bereich der
Einmündung zur Bürmannstraße versetzt angeordnet sind. Nach den Sommerferien soll dort aller
Voraussicht nach der Schnellbus S18 von und nach Bielefeld halten.
„Wir danken allen Anliegerinnen und Anliegern für ihre Geduld während der Bauzeit“, sagt Bürgermeister
Robin Rieksneuwöhner. „Auch wenn die Arbeiten abschnittsweise erfolgt sind und die fertiggestellten
Bereiche so schnell wie möglich wieder freigegeben wurden, sind neun Monate mit einer Baustelle vor
der Haustür sicherlich für niemanden einfach. Aber ich denke, am Ende hat sich die Geduld gelohnt und
das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“
Der Dank der Stadt gilt zudem dem Bauunternehmen Brockmann Straßen- und Tiefbau aus Harsewinkel
für die Umsetzung der Baumaßnahme sowie allen weiteren an Planung und Bau beteiligten Partnern.

BU: Freuen sich über den Abschluss der Bauarbeiten: (v. l.) Christoph Ettrich (Röver Ingenieurgesellschaft),
Lennart Brakel (Fachbereich Tiefbau, Stadt Verl), Markus Brockmann (Geschäftsführer Brockmann
Straßen- und Tiefbau), Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner, Josef Wältermann (Brockmann Straßen-
und Tiefbau), Frank Jacobeit (Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Stadt Verl) und Erster Beigeordneter
Thorsten Herbst.













