Seit Mitte März ist das Testfeld am Alten Bahnhof in Kaunitz in Betrieb, auf dem ein automatisiertes
Zweiwegefahrzeug entwickelt und erprobt wird, das sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene
fahren kann. Jetzt haben Interessierte die Gelegenheit, das innovative Fahrzeug aus nächster Nähe
kennenzulernen: Bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 17. Juni, von 17 bis 19 Uhr geben die
Forschungspartner Einblicke in die Mobilität von morgen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.


Ziel des Projekts „AuToRail OWL – Automated Transport of Road and Rail Goods OWL“ ist es, den
Wechsel zwischen Straße und Schiene künftig automatisiert zu ermöglichen und damit neue
Perspektiven für einen flexiblen, effizienten und klimafreundlichen Verkehr zu schaffen. Langfristig
könnte die Technologie dazu beitragen, das sogenannte „Letzte-Meile-Problem“ zu lösen und
bestehende Schieneninfrastrukturen besser zu nutzen.
Das Testfeld am Bahnhof Kaunitz (Holter Straße 24) bildet die zentrale Forschungs- und
Erprobungsplattform des Projekts. Hier werden die Technologien unter realen Bedingungen getestet und
weiterentwickelt. Ein Höhepunkt der Infoveranstaltung ist die Vorführung des Zweiwegefahrzeugs auf
dem Testgelände. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Fahrzeug in der Forschungshalle aus
nächster Nähe zu besichtigen und mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Die Projektpartner geben zudem Einblicke in ihre jeweiligen Forschungsbereiche. Die Hochschule
Bielefeld (HSBI) stellt die Entwicklung des automatisierten Fahrsystems und des Fahrwegwechsels
zwischen Straße und Schiene vor. Die Universität Bielefeld präsentiert ihre Arbeiten zu Sensorik,
Perzeption und Umfelderkennung für die präzise Lokalisierung und Schienenerkennung. Die Technische
Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) zeigt, wie digitale Fahrzeugmodelle, Simulationen und reale
Versuche zur Entwicklung und Absicherung der Fahrzeugfunktionen eingesetzt werden. Die Stadt Verl
informiert über mögliche zukünftige Anwendungsszenarien und die verkehrliche Integration des
Konzepts.


Weitere Informationen zum Projekt finden Interessierte unter www.autorail-owl.de

AuToRail_1 © S. Jonek HSBI

AuToRail_2 (c) S. Jonek HSBI

Von Julef