13 Ensembles der Johannes-Brahms-Musikschule zeigten ihr Können und musizierten am Ende auch gemeinsam.

Detmold. Insgesamt 13 Ensembles der Johannes-Brahms-Musikschule zeigten jetzt in der Aula der Geschwister-Scholl-Gesamtschule ihr Können und präsentierten dabei eine beeindruckende Bandbreite von klassischen kammermusikalischen Arrangements, über Filmmusik bis hin zu Rock, Pop und Jazzklängen.

Zur Begrüßung sangen Kinder aus den Gruppen der musikalischen Früherziehung mit Verstärkung aus dem JeKits-Chor der Oetternbachschule in der vollbesetzten Aula. Zahlreiche im Rahmen der Projektwoche entstandene Projektensembles nutzten die Gelegenheit, ihr Programm auf die Bühne zu bringen. So erweckte das „Kuhle“ Projektblasorchester mit mehr als 50 Mitwirkenden die legendäre Filmmusik zu „Indiana Jones“ von John Williams zum Leben. Für gute Laune sorgte die „Tafelmusik“, besetzt mit den eher seltenen Instrumenten Fagott, Oboe und Horn mit dem Klassiker „The Entertainer“ von Scott Joplin. Lateinamerikanische Rhythmen bescherte die Salsaband mit dem Traditional „Toca bonito“, während das Projektensemble „Alltagspercussion“ mit Schraubenschlüsseln, einer Bohrmaschine und einer Säge das Stück „Build“ von Matthias Dahms auf ganz eigene Weise interpretierte. Mit einer festlichen Fanfare füllte zudem das Blechbläserensemble „Blech gehabt“ den Raum.

Schulleiterin Susanne Greschok betonte die Wichtigkeit des gemeinsamen Musizierens in der heutigen Gesellschaft als eine Säule der demokratischen Bildung. Helmut-Volker Schüte, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, bekräftigte dies und bedankte sich beim Kollegium für die herausragende Arbeit.

Das neugegründete Tastenensemble der Musikschule „Flying Fingers“ stellte sich mit der meditativen „Sad Story“ von Christopher Norton vor. Einen echten Radio-Hit fuhr die Erwachsenen-Rockband „7Souls“ mit „Summer of 69“ von Bryan Adams auf, bevor das Klarinettenensemble „BlattArt“ den „Fantango“ von Michele Mangani musikalisch zum Tanzen brachte. Mit den „Miniaturen für Streichorchester“ des georgischen Komponisten Sulchan Zinzadse setzte das Streicherensemble Akzente. Pure Lebensfreude und Blues verbreitete die Beat-Fusion-Combo mit „Night Train“ von Jimmy Forrest, während das Saxophonensemble mit irischen Klängen in der „Irish Suite“ von Elliot A. Del Borgo bezauberte. Den Geist der amerikanischen Jazz-Legende Duke Ellington ließ schließlich die JBM Big Band mit Charlie Barnets „Skyliner“ aufleben während Solistin Charlotte Kulow bei „Ich atme ein“ von Frank Ramond brillierte.

Foto: Stadt Detmold

Von visionary