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Delbrück (StDel). Mit Blick auf eine zukunftsorientierte Mobilität unterzeichnete Bürgermeister Johannes Lindhauer am vergangenen Mittwoch die Rahmenvereinbarung zur Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW: „Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW setzen wir einen Ratsbeschluss aus 2024 um. Ein funktionierender Mobilitätsmix, also die bewusste Kombination verschiedener Verkehrsmittel, bedeutet für uns mehr Lebensqualität in Delbrück. Durch die Vernetzung schaffen wir die Grundlage für innovative, alltagstaugliche Lösungen, die den Menschen vor Ort zugutekommen.“

Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Um neue Wege in lebenswerten Städten zu sichern und für eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Ballungszentren zu sorgen, müssen durchgängige und übergreifende Mobilitätsketten geschaffen werden. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Stadtverwaltung nun Unterstützung, um passende Möglichkeiten für die Stadt Delbrück zu erarbeiten.

„Die Mobilitätswende gelingt nur, wenn sie vor Ort konkret umgesetzt wird. Mit der Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW stärken wir unser kommunales Mobilitätsmanagement und profitieren vom Austausch bewährter Konzepte und Erfahrungen“ erklärt Bürgermeister Lindhauer.

Expertise nutzenDas Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote zu schaffen, sodass alle Menschen in NRW nachhaltig und klimaneutral mobil sein können. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für eigene Konzepte für kommunales Mobilitätsmanagement. Gefördert wird die Arbeit durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Angebote zahlen sich aus

Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiter gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Die regionale Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe betreut die Mitgliedskommunen im NWL. Daniela Niestroy-Althaus, Leiterin der Koordinierungsstelle: „Nachhaltige Mobilität zu planen, zu etablieren und zu leben ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Immer mehr Kommunen im NWL-Raum vernetzen sich mit der Zielsetzung, attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Daher freuen wir uns, die Stadt Delbrück als neues Mitglied begrüßen und mit Rat und Tat begleiten zu dürfen.

Insgesamt sind bereits rund 340 Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen Mitglied im Zukunftsnetz, mehr als 180 davon im Bereich Westfalen-Lippe. Mit der Stadt Delbrück, sind nun alle kreisangehörigen Kommunen und der Kreis Paderborn Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Weitere Informationen unter: www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de

Foto (Stadt Delbrück)

Freuen sich über die Zusammenarbeit im Zukunftsnetz Mobilität NRW (v. l.) Herr Tegethoff (Fachbereichsleiter Bildung/Sport/Kultur und Allgemeiner Vertreter), Herr Bunse (Verkehrsplanung), Frau Niestroy-Althaus (Leitung Koordinierungsstelle) und Bürgermeister Johannes Lindhauer