
Was im Produktionsprozess des Tor- und Türherstellers Hörmann normalerweise aussortiert wird, wurde in den vergangenen Wochen zur Grundlage kreativer Ideen: Mit dem Pilotprojekt „Opening Doors“ hat die Hörmann Gruppe erstmals einen kreativen Upcycling-Wettbewerb ins Leben gerufen. Jetzt wurden die besten Arbeiten in der Werretalhalle in Löhne ausgezeichnet.
Rund 30 Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hatten sich an dem Projekt beteiligt, das Hörmann in Kooperation mit der Jugendkunstschule Löhne als zentralem Partner durchgeführt hat. Ihre Aufgabe: Aus industriellen Restmaterialien der Garagentorproduktion eigenständige Kunstwerke zu entwickeln. Vorgabe war, ausschließlich die bereitgestellten Materialien zu verwenden und die vier Hörmann Unternehmenswerte Respekt, Zusammenarbeit, Leidenschaft und Mut widerzuspiegeln. In der Wahl der Ausdrucksform waren die Teilnehmenden frei: Zugelassen waren sämtliche Kunstformen.
Vom Reststoff zum Kunstwerk
Entstanden sind in mehreren Wochen intensiver Projektarbeit ungewöhnliche und vielseitige Werke. „Mit Opening Doors wollen wir jungen Menschen Raum geben, eigene Perspektiven zu entwickeln. Gleichzeitig zeigt das Projekt, welches gestalterische Potenzial auch in Materialien steckt, die sonst keine weitere Verwendung finden würden“, erklärt Hörmann COO Dr. Ronald Märtins.
Begleitet wurden die Teilnehmenden von Fachkräften der Jugendkunstschule sowie von Lehrerinnen und Lehrern der Bertolt-Brecht-Gesamtschule und des Städtischen Gymnasiums Löhne. Auch das Löhner Kinder- und Jugendzentrum „Riff“ beteiligte sich. So konnten die Ideen kontinuierlich weiterentwickelt und künstlerisch ausgearbeitet werden. Jürgen Schwartz, Leiter der Jugendkunstschule Löhne: „Ich bin begeistert von der tollen Zusammenarbeit mit Hörmann – sie erfolgte immer auf Augenhöhe, sehr wertschätzend und respektvoll. Wir haben zusammen nach Lösungen gesucht und das Projekt gemeinsam vorangetrieben.“
Den Abschluss bildete die Preisverleihung am 19. Mai in der Werretalhalle in Löhne, bei der eine Hörmann Jury die eingereichten Arbeiten bewertete. Als Gewinnerin ging die internationale Vorbereitungsklasse (IVK) des Städtischen Gymnasiums Löhne mit ihrem Kunstwerk „Arminius“ hervor. Entstanden war es in Kooperation mit der Jugendkunstschule. Die Klasse erhielt ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Die Zweitplatzierten – Jugendliche des Kinder- und Jugendzentrums „Riff“ – erhielten 1.500 Euro. Den dritten Platz mit einem Preisgeld von 1.000 Euro erreichte die Klasse 9b der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Löhne. Zusätzlich wurde auch ein Publikumspreis verliehen, sodass sich die IVK über weitere 500 Euro freuen durfte. Alle Preisgelder werden Projekten in den Schulen und ihrem Umfeld sowie dem Jugendzentrum zugutekommen.
Mit „Opening Doors“ unterstreicht Hörmann sein Engagement für Nachhaltigkeit sowie für den Austausch zwischen Wirtschaft, Bildung und Kultur.
Über Hörmann:
Die Hörmann Gruppe ist Europas Nr. 1 für Tore und Türen. In über 40 hochspezialisierten Werken in Europa, Nordamerika und Asien entwickeln und produzieren mehr als 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hochwertige Tore, Türen, Zargen, Antriebe, Zufahrtskontroll- und Stauraumsysteme für den Einsatz in privaten und gewerblich genutzten Immobilien. Hauptsitz der weltweit agierenden Hörmann Gruppe ist die ostwestfälische Gemeinde Steinhagen bei Bielefeld. Das familiengeführte Unternehmen bilanzierte zuletzt einen Jahresumsatz von mehr als 1 Mrd. Euro.

Kreative Ideen, glückliche Gesichter: Mit der Preisverleihung in der Werretalhalle in Löhne fand das Hörmann Kunstprojekt „Opening Doors“ seinen Abschluss +++ Foto: Hörmann

Auf dem ersten Platz landete das Kunstwerk „Arminius“ der internationalen Vorbereitungsklasse (IVK) des Städtischen Gymnasiums Löhne – unschwer ganz links im Bild zu erkennen. Platz 2 („Riff dreht an der Zukunft“) und 3 („Roboter“) sind rechts zu sehen +++ Foto: Hörmann














