Werke der Gütersloher Künstlerin sind noch bis Ende März in der kleinen Künstlervitrine vor dem Rathaus zu sehen
Gütersloh (gpr). In der Vitrine vor dem Rathaus ist seit Anfang Januar wieder eine kleine Ausstellung der Reihe „Kunst im Kasten“ zu sehen. Für die nächsten drei Monate wird die rund vier Quadratmeter große, öffentlich zugängliche Präsentationsfläche zum Schauplatz zeitgenössischer Kunst aus Gütersloh. Den Auftakt in diesem Jahr macht die Gütersloher Künstlerin Sabine Yannopoulos. Yannopoulos zeigt überwiegend Frauenporträts in Öl oder Mixed Media, die zwischen realistischen Darstellungen und fantasievoller Verfremdung changieren. Mal ist nur der Kopf zu sehen, mal ein Brust- oder Halbkörperporträt. Die weiblichen Figuren treten vor meist farbige Hintergründe – teils monochrom, teils zweifarbig –, stets klar im Vordergrund positioniert. Besonders prägnant ist der Blick der Porträtierten: Häufig suchen ihre Augen den direkten Kontakt mit den Betrachtenden, in anderen Arbeiten lenkt die Künstlerin den Fokus bewusst auf den Rücken oder die Hand der dargestellten Person.
Sabine Yannopoulos, 1982 in Erfurt geboren, entdeckte ihre Kreativität bereits früh. Nach ersten künstlerischen Experimenten und dem Einstieg in die Ölmalerei im Jahr 2004 rückte die Kunst ab 2020 wieder stärker in den Mittelpunkt ihres Schaffens. Heute widmet sie sich intensiv der Malerei mit dem Anspruch, qualitativ hochwertige Werke zu schaffen, die Kraft, Ruhe und Zuversicht vermitteln. Inspiration findet sie dabei vor allem in der Natur.
Die Ausstellung ist noch bis Ende März am Rathaus Gütersloh zu sehen und lädt Passantinnen und Passanten dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum zu entdecken. Ab April wird die Künstlerin Petra Kuhn für drei Monate die Vitrine mit kleinformatigen Acrylbildern, Skulpturen und Mosaiken bespielen.

Seit Anfang des Jahres bestücken Werke von Sabine Yannopoulos die kleine Kunstvitrine vor dem Rathaus. Foto: Stadt Gütersloh














