Bad Wünnenberg. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung veranstaltete die Stadt Bad Wünnenberg gemeinsam mit der Energieservice Westfalen Weser GmbH einen Workshop mit wichtigen Akteuren aus dem Stadtgebiet. Aufgabe war es, ein gemeinsames Zielbild für die Wärmeversorgung zu entwickeln.
Zu den Teilnehmern zählten Inhaber von Heizungsbaufirmen, Energieberater, Biogasbetreiber, Schornsteinfeger, Vertreter von Firmen die Nahwärmenetze bauen, Großverbraucher sowie Versorger. Gemeinsam wurden zentrale Fragen erörtert: Wo im Stadtgebiet könnte ein Wärmenetz wirtschaftlich betrieben werden? Welche Schritte führen zu belastbaren Ergebnissen, und welche Möglichkeiten gibt es, erneuerbare Energien in die Wärmeversorgung zu integrieren?
Dabei hatten die beteiligten Akteure auch die Gelegenheit, eigene Herausforderungen, Bedarfe und Visionen für die zukünftige Wärmeversorgung einzubringen, sodass ein vielfältiges und praxisnahes Bild der lokalen Ausgangslage entstand.
„Wir freuen uns über die rege Beteiligung und die lebhaften Diskussionen. Der Workshop ist ein wichtiger Schritt, um gemeinsam Lösungen für eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Wärmeversorgung in Bad Wünnenberg zu entwickeln“, erklärt Bürgermeisterin Ulla Berhorst-Schäfers.
Die Erkenntnisse aus dem Workshop fließen in die laufende kommunale Wärmeplanung ein, die die Grundlage für zukünftige Entscheidungen über Energieversorgung, Sanierungen und den Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet liefern wird. Mit der Wärmeplanung verfolgt die Stadt das Ziel, langfristig die CO₂-Emissionen im Wärmesektor zu senken, Investitionen gezielt zu steuern und die Energieversorgung für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen nachhaltig abzusichern.
Der Abschluss der kommunalen Wärmeplanung ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Im weiteren Verlauf ist zudem geplant, die Öffentlichkeit über die Ergebnisse zu informieren und über die nächsten Schritte zu berichten.

Reger Austausch beim Workshop zur kommunalen Wärmeversorgung in Bad Wünnenberg.













