Beim 17. Jugendkulturfestival der Stadt Gütersloh gab es alles, was Jugendliche feiern

Musik, Graffiti, Tanz, Mitmachaktionen und jede Menge kreative Energie: Beim 17. Jugendkulturfestival (JKF) im Dalkepark und rund um den Jugendtreff Bauteil 5 sowie die Weberei präsentierten junge Menschen aus Gütersloh und Umgebung eindrucksvoll die Vielfalt ihrer Kultur. Rund 50 Auftritte auf der Bühne und zahlreiche Stände sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, das Jugendliche und Erwachsene anzog.

Schon bei der Eröffnung machte Henning Matthes, Erster Beigeordneter und Beigeordneter für den Bereich Jugend und Familie der Stadt Gütersloh, die Bedeutung des Festivals deutlich. Das JKF sei ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft der Stadt. „Kultur findet nicht nur im Museum statt, sondern auch hier im Dalkepark“, so Matthes. Und weiter: „Das Festival bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich künstlerisch auszudrücken und ihre Projekte öffentlich zu präsentieren.“

Insgesamt traten 250 Personen auf der Bühne mit 50 Darbietungen auf. Darunter zählten Tanzgruppen wie „Dance Power“ vom Kreissportbund Teens, „SBN Kids“ von Sport & Ballett Neumann und „Dancehall“ von Dance Air. Musikalisch wurde das Festival unter anderem von Rapper Dilo 32 begleitet, der extra einen Song für die Veranstaltung geschrieben hatte. Mit seinem Titel „Komm zum JKF“ sorgte er für zusätzliche Festivalstimmung. Durch das Bühnenprogramm moderierten Shengil Ahmeti und (SHL) und Melidija Usupora.

Das Jugendkulturfestival ist mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Angebots in Gütersloh. Einige Künstlerinnen und Künstler haben hier bereits ihre ersten großen Auftritte gefeiert und seien später erfolgreich geworden.

Abseits der Bühne konnten die Besucherinnen und Besucher an vielen Ständen selbst aktiv werden: etwa beim Mangas-Malen, an Spielkonsolen oder beim Toben auf der Hüpfburg. Der Stand der städtischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit informierte über die Angebote in Gütersloh und am Glücksrad konnte man zusätzlich Sonnenbrillen, Seifenblasen und Süßigkeiten gewinnen. Betreut wurde der Stand von Jörg Teckemeier (städt. Fachbereich Jugend und Familie), Nina Hügle (Frei:Raum17) und Lisa-Marie Rematore (Bauteil 5). Neu war das kostenlose Angebot eines Friseurs. Fawaz (24) entschied sich spontan dazu, seine Haare schneiden zu lassen.

Sara Aydin vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Gütersloh, betont die besondere Rolle des Festivals: „Junge Menschen bekommen hier eine Plattform und können sich zeigen. Erwachsene können die Lebenswelt der Jugendlichen kennenlernen. Vorurteile werden abgebaut.“

Wenn Jugendliche sich beteiligen und ihre Ideen einbringen, kann etwas Tolles entstehen. „Menschen kommen zusammen, Jugendkulturen lernen sich kennen.“

Auch die Graffiti-Flächen lockten zahlreiche Interessierte an. Grundschüler Tom wagte sich zum ersten Mal überhaupt an eine Spraydose. Dass Graffiti längst als Kunstform anerkannt ist, unterstrich Christian Kempe vom Bürgerzentrum Lukas aus Blankenhagen. „Das Festival fördert die Kreativität junger Menschen“, erklärt er.

Für das leibliche Wohl sorgte unter anderem der Jugendtreff „Der Bahnhof“ aus Avenwedde Bahnhof mit seiner „Bretterbude“. Fitore (24) und ihr Team boten Pommes sowie Bratwurst und Chicken Nuggets zum kleinen Preis an.

Das Jugendkulturfestival zeigte einmal mehr, wie vielfältig die junge Kulturszene in Gütersloh ist. Vor allem aber machte es deutlich, wie wichtig Räume sind, in denen Jugendliche ihre Talente präsentieren, neue Dinge ausprobieren und miteinander in Kontakt kommen können.

BU JKF 1: Mehr als 250 Personen traten auf der Bühne im Dalkepark auf. Das Publikum war begeistert. Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 2: Die Akteurinnen und Akteure des JKF waren über Monate an der Organisation des Festivals beteiligt. Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 3: Vladyslav (19) aus Harsewinkel nutzte das JKF, um seine BMX-Künste zu verbessern. Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 4: Rapper Dillo32 begleitet die Menge mit seinem extra für das Jugendkulturfestival geschrieben Song „Komm zum JKF“. Damit sorgte er für zusätzliche Festivalstimmung. Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 5: Eliah Meier (23), Übungsleiter vom Jugendtreff Bauteil 5, dreht an dem Glücksrad am Stand der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Gütersloh. Betreut wurde der Stand von Jörg Teckemeier (Fachberei Jugend und Familie), Nina Hügle (Frei:Raum17) und Lisa-Marie Rematore ( Bauteil 5). Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 6: Für das leibliche Wohl sorgte unter anderem der Jugendtreff „Der Bahnhof“ aus Avenwedde Bahnhof mit seiner „Bretterbude“. Fitore (24) und ihr Team boten Pommes sowie Bratwurst und Chicken Nuggets zum kleinen Preis an. Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 7: Vladyslav (19) aus Harsewinkel nutzte das JKF, um seine BMX-Künste zu verbessern. Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 8: Ines Lehn (Fachbereich Jugend und Familie) und Henning Matthes (Erster Beigeordneter der Stadt Gütersloh) schlenderten gemeinsam über das Festivalgelände und genossen die Stimmung und das gute Wetter. Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 9: Grundschüler Tom wagte sich zum ersten Mal überhaupt an eine Spraydose. Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 10: In Graffiti-Workshops lernten die Jugendlichen professionell und legal Kunstwerke auf Wände zu bringen. Foto: Stadt Gütersloh

BU JKF 11: „Einmal Haare ab, bitte“: Fawaz (24), der sich spontan die Haare schneiden ließ. Foto: Stadt Gütersloh