Ausführliche Infos zum Nationalsozialismus, dem Besuch von Queen Elizabeth II. und dem Wappen der Stadt unter www.stadt.gt/stadtportrait

Gütersloh (gpr). Wie entwickelte sich Gütersloh von der Stadtwerdung 1825 bis zum Ersten Weltkrieg? Warum erhielt das Stadtwappen eigentlich sein heutiges Aussehen und wie sah der erste Entwurf aus? Und welche Erinnerung gibt es heute eigentlich an die frühere jüdische Gemeinde?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet die neue Seite zur Stadtgeschichte auf der städtischen Webseite unter www.stadt.gt/stadtportrait. Die Inhalte gehen auf eine Internetseite zurück, die ursprünglich im Zusammenhang mit dem 175-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 2000 entstand.. Im Laufe der Jahre war der Auftritt jedoch zunehmend unübersichtlich geworden, viele der verwendeten Abbildungen entsprachen nicht mehr den heutigen technischen Möglichkeiten.

„Die Inhalte dieser Seiten sind nach wie vor ausgesprochen spannend und bieten einen umfassenden Einblick in die Entwicklung Güterslohs in den ersten knapp einhundert Jahren“, erklärt Julia Kuklik, Leiterin des Stadtarchivs Gütersloh. „Unser Ziel war deshalb nicht, die Geschichte neu zu schreiben, sondern die vorhandenen Inhalte neu zu ordnen und besser zugänglich zu machen.“

Im Zuge der Überarbeitung wurden Themenbereiche teilweise zusammengeführt, neu miteinander verknüpft und übersichtlicher gegliedert. Zahlreiche historische Abbildungen wurden durch neue, hochauflösende Digitalisate ersetzt. Dadurch lassen sich historische Ansichten und Dokumente nun deutlich besser betrachten.

Überarbeitet wurden darüber hinaus weitere Unterseiten im Bereich „Stadtgeschichte“. Dazu gehören unter anderem die Beiträge zur Verleihung und Entwicklung des Gütersloher Stadtwappens mit dem wahrscheinlich ursprünglichen Wappenentwurf, zum Kriegsende in Gütersloh, zur Erinnerung an die jüdische Gemeinde sowie zum Besuch von Queen Elizabeth II. Ergänzt wurden neue Bilder und Dokumente, Videos, weiterführende Informationen und Verlinkungen zu weiteren Angeboten und hilfreichen Webseiten.

Damit präsentiert sich der Bereich Stadtgeschichte auf der Internetseite der Stadt Gütersloh nun nicht nur optisch zeitgemäßer, sondern auch inhaltlich stärker vernetzt. Die einzelnen Themen sollen zum Weiterlesen und Entdecken einladen und unterschiedliche Zugänge zur Geschichte der Stadt ermöglichen. „Stadtgeschichte besteht nämlich nicht aus einzelnen, voneinander getrennten Kapiteln“, betont Kuklik. „Viele Entwicklungen hängen miteinander zusammen. Durch die neue Struktur und die zusätzlichen Verknüpfungen wird es leichter, diesen Zusammenhängen nachzugehen und sich auch über einzelne Themen hinaus auf eine Entdeckungsreise durch die Geschichte Güterslohs zu begeben.“

Die überarbeiteten Seiten laden über den Bereich „Stadtportrait“ auf der Internetseite der Stadt Gütersloh unter www.guetersloh.de oder direkt über www.stadt.gt/stadtportrait zum Entdecken ein. Wer mehr zu spannenden Geschichte Güterslohs herausfinden möchte, für den steht das Stadtarchiv natürlich weiterhin als Ansprechpartner bereit.

BU: Stadtarchivarin Julia Kuklik präsentiert die neue Webseite zu Stadtgeschichte, hier die Seite zur Geschichte Güterslohs von 1825 bis 1914. Foto: Stadt Gütersloh

Von Julef