Zum 2. Symphoniekonzert des Symphonischen Orchesters des Landestheaters Detmold darf
sich das Publikum auf eine ganz besondere Gast-Sängerin freuen: Eigentlich singt Star-
Sopranistin Maria Bengtsson in Covent Garden, Paris, München, Berlin, Budapest, Lyon und
Torino. Nun aber ist sie im Symphoniekonzert am 16. Juni um 19:30 Uhr im Konzerthaus der
Hochschule für Musik zu erleben. Bengtsson — wie Generalmusikdirektor Per-Otto Johansson
gebürtig aus Schweden — interpretiert gemeinsam mit ihm und dem Symphonischen Orchester
des Landestheaters Detmold bei diesem Konzert Alban Bergs »Sieben frühe Lieder«. Der
Liederzyklus, der die Texte von vergessenen Dichtern wie Paul Hohenberg oder Carl Hauptmann
mit Rilke, Lenau und Storm verbindet, erzählt die Geschichte einer großen Liebe. Das Werk atmet
gleichermaßen die Opulenz wie auch die Schwermut des Fin de Siècle.
Und weil zwei Schwed*innen uns noch lang nicht genug sind, erklingt zudem die Konzertouvertüre
in D-Dur der zu Unrecht selten gespielten schwedischen Komponistin Elfrida Andrée. Den
Abschluss des Konzertes bildet die wohl am stärksten polarisierenden Symphonie von Dmitri
Schostakowitsch: ein Werk, das in seiner Entstehungszeit zwischen künstlerischer Freiheit und
auferlegter Staatstreue balancierte. Eine im wahrsten Wortsinn einzigartige Gelegenheit, die sich
niemand entgehen lassen sollte!
Karten für dieses besondere Konzert hält die Tourist-Information am Markt in Detmold bereit
oder können telefonisch unter 05231-977 328 gebucht werden.

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