Unter dem Motto „Lernen. Entdecken. Weiterkommen.“ finden sich mehr als 1.200 Kurse

Gütersloh (gpr). Eine bunte Treppe führt nach oben ins Licht. Sie steht für Offenheit, Vielfalt und die Einladung, sich auf Neues einzulassen. An der Wand dahinter zeigt ein Schattenspiel Menschen, die miteinander sprechen, diskutieren, sich bewegen und voneinander lernen. Das Titelmotiv des neuen Jahresprogramms der Volkshochschule Gütersloh (VHS) verbindet damit die unterschiedlichen Themen und Fachbereiche der VHS. Zugleich bringt es auf den Punkt, wofür die Bildungseinrichtung steht: Bildung für alle, Begegnung, persönliche Entwicklung und die Freude am Weiterdenken.

Mehr als 1.200 Kurse und Veranstaltungen laden bis Juni 2027 dazu ein, Neues zu entdecken, Wissen zu vertiefen, kreativ zu werden und mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Das vollständige Programm ist bereits unter www.vhs-gt.de und im digitalen Blätterkatalog verfügbar. Nun liegt es auch in gedruckter Form vor. Die Programmhefte sind ab sofort in der Volkshochschule erhältlich und werden an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet ausgelegt.

„Unsere Welt verändert sich rasant. Neue Technologien eröffnen viele Möglichkeiten, werfen aber auch neue Fragen auf“, sagt VHS-Leiterin Désirée Solle. „Gerade deshalb brauchen wir Neugier, kritisches Denken, Kreativität und den Austausch miteinander. Unsere Angebote sollen Orientierung geben, zum Weiterdenken anregen und Menschen darin stärken, neue Entwicklungen einzuordnen und aktiv mitzugestalten.“

Das Jahresprogramm greift Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auf, versteht Zukunft jedoch nicht allein als technisches Thema. Die pädagogischen Leitungen haben in ihren Programmbereichen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und zahlreiche besondere Angebote entwickelt. Diese laden dazu ein, gesellschaftliche Entwicklungen zu diskutieren, Demokratie und Teilhabe zu stärken, nachhaltig zu handeln, die eigene Gesundheit in den Blick zu nehmen, kreativ tätig zu werden und sprachliche, berufliche sowie digitale Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Zum Auftakt des neuen Semesters zeigt sich, dass die VHS nicht nur bei ihren Inhalten, sondern auch bei ihren Veranstaltungsformaten neue Wege geht. Nachhaltigkeit zieht sich als Querschnittsthema durch das gesamte Programm. Gemeinsam mit dem Fachbereich Umwelt der Stadt Gütersloh eröffnet die Volkshochschule das Semester erstmals mit einer Kleidertauschbörse. Information, Begegnung und praktisches Handeln verbinden sich so zu einem offenen und lebendigen Semesterstart.

Auch im neuen Programmjahr begrüßt die Volkshochschule namhafte Gäste in ihrer historischen Aula. Am 11. September stellt der Sozialwissenschaftler Sebastian Kurtenbach sein neues Buch „Die Wohnkrise. Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht“ vor. Einen Tag später ist der Schauspieler und Performancekünstler Peter Trabner mit der ersten von zwei unterschiedlichen Theaterperformances zu Gast.

„Unsere historische Aula bietet einen besonderen Rahmen für Lesungen, Theateraufführungen und Konzerte“, sagt Désirée Solle. „Wir sind stolz darauf, diesen besonderen Ort vielfältig nutzen zu können und damit einen weiteren Beitrag zum Bildungs- und Kulturangebot in Gütersloh zu leisten.“ Viele Veranstaltungen entstehen aus dem stetig wachsenden Kooperationsnetzwerk der Volkshochschule. Besonders sichtbar wird dies im Gesundheitsbereich, in dem die VHS gemeinsam mit verschiedenen Partnern ein vielfältiges Programm rund um Gesundheit, Vorsorge und einen bewussten Umgang mit dem eigenen Wohlbefinden anbietet.

Dass Erwachsenenbildung nicht ausschließlich im klassischen Seminarraum stattfindet, zeigen weitere Angebote: Nach längerer Pause organisiert die Volkshochschule wieder eine größere Bildungsexkursion. Im Frühjahr 2027 führt eine Fahrt zur Leipziger Buchmesse. Im Fremdsprachenbereich verbinden die „Walk & Talk“-Veranstaltungen englischsprachige Stadtführungen durch Gütersloh mit Bewegung und Konversation. Das neue Format „World Table“ bringt sprachlichen Austausch mit kulinarischen und kulturellen Begegnungen zusammen.

Die Veranstaltungen finden am Vormittag, am Nachmittag, am Abend und am Wochenende statt. Damit berücksichtigt die VHS unterschiedliche Lebens- und Arbeitsrhythmen und erleichtert den Zugang zu Weiterbildung.

Deutlich erweitert wurde auch das Angebot an Bildungsurlauben. Neben sprachlichen Intensivkursen können zahlreiche Veranstaltungen aus der beruflichen und digitalen Bildung als Bildungsurlaub genutzt werden. Dazu gehören unter anderem Kurse zum Aufbau von KI-Assistenten, zum Projektmanagement und zur Vorbereitung auf den Übergang in den Ruhestand.

Das Jahresprogramm wird auch nach seiner Veröffentlichung kontinuierlich ergänzt. Bereits vorbereitet wird beispielsweise die „Lange Nacht der Demokratie“, zu der der Landesverband der Volkshochschulen für den 26. Februar 2027 aufgerufen hat.

Aktuelle Informationen, neue Veranstaltungen und mögliche Programmänderungen veröffentlicht die Volkshochschule unter www.vhs-gt.de und auf Instagram unter @vhs.guetersloh. Anmeldungen sind online, telefonisch unter 05241 / 82-2925, per E-Mail an vhs@guetersloh.de oder persönlich in der Geschäftsstelle, Hohenzollernstraße 43, möglich.

Die gedruckten Programmhefte sind ab sofort in der Volkshochschule erhältlich – auch außerhalb der Öffnungszeiten in der Programmheftbox vor dem Gebäude. Weitere Exemplare liegen unter anderem in der Stadtbibliothek, bei Gütersloh Marketing und an weiteren öffentlichen Auslagestellen im Stadtgebiet aus.

Von der Idee zum Programm: Das Team der Volkshochschule Gütersloh präsentiert das neue Jahresprogramm 2026/2027 mit mehr als 1.200 Kursen und Veranstaltungen: Cornelia Lysek (Verwaltungsmitarbeiterin), Irmhild Plauschinn (pädagogische Leitung Gesundheit und Persönlichkeitsbildung), Martina Gochermann (Verwaltungsleitung), Joanna Bright (pädagogische Leitung Deutsch als Fremd- und Zweitsprache), Dr. Dennis Köthemann (pädagogische Leitung berufliche und digitale Bildung), Dr. Mariella Gronenthal (stellv. Leitung der VHS), Claudia Heitvogt (Verwaltungsmitarbeiterin), Christine Junker (Verwaltungsleitung) und Désirée Solle (Leitung der VHS) +++ Foto: Stadt Gütersloh

Von Julef