An der Grundschule Helpup ist ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Während der Sommerferien werden die beiden Verbindungsbrücken zwischen dem neuen Erweiterungsbau und den bestehenden Schulgebäuden montiert. Damit nimmt das zukunftsweisende Gesamtkonzept für den Schulstandort immer deutlichere Formen an.
Seit dem Beginn der umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen im Jahr 2023 hat sich auf dem Schulgelände viel verändert. Nach der Modernisierung der Bestandsgebäude und dem Abriss des alten Verwaltungsgebäudes entstand seit Herbst 2024 der neue Erweiterungsbau mit Verwaltung, Mensa und Räumen für die Offene Ganztagsschule (OGS). Mit dem Richtfest im Dezember 2025 wurde bereits ein wichtiger Bauabschnitt gefeiert. Nun folgt mit der Montage der beiden Brücken ein weiterer sichtbarer Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung.
Die filigran gestalteten Brücken mit ihren großzügigen Glasfassaden verbinden künftig den Erweiterungsbau mit den beiden angrenzenden Bestandsgebäuden. Sie sind acht beziehungsweise elf Meter lang und bilden das Herzstück des neuen barrierefreien Erschließungskonzeptes der Schule. Über den Aufzug im Erweiterungsbau gelangen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Besucherinnen und Besucher künftig bequem in das Obergeschoss und von dort aus über die Brücken direkt in die oberen Etagen der bestehenden Schulgebäude.
Bevor die Brücken montiert werden konnten, mussten zunächst durch die Firma Kleinschlömer aus Paderborn passgenaue Öffnungen in die Außenwände der Bestandsgebäude hergestellt werden. Nun hebt ein Kran die einzelnen Stahlträger nacheinander an ihren vorgesehenen Platz, wo sie Stück für Stück miteinander verschraubt werden. Geliefert und montiert werden die Brücken von der Firma Brinkmann aus Lemgo. Die Investition beläuft sich auf rund 500.000 Euro.
„Die Montage der beiden Verbindungsbrücken ist einer der anspruchsvollsten Bauabschnitte des gesamten Projekts“, erläutert Projektleiter Marc Balsmeier. „Die Stahlkonstruktionen werden mit einem Kran millimetergenau eingehoben und anschließend vor Ort miteinander verschraubt. Zuvor mussten in den Bestandsgebäuden passgenaue Wandöffnungen hergestellt werden, damit die neuen Verbindungen überhaupt geschaffen werden konnten. Auch nach der Montage folgen noch weitere Arbeiten, etwa die Elektroinstallation innerhalb der Brücken sowie die Wiederherstellung der Bodenbeläge an den Übergängen.“
Nach der erfolgreichen Montage schließen sich diese Ausbauarbeiten an, bevor die neuen Verbindungen vollständig genutzt werden können.
„Mit den neuen Brücken verbinden wir nicht nur Gebäude miteinander, sondern schaffen einen echten Mehrwert für die gesamte Schulgemeinschaft“, betont Fachbereichsleiter Marc Plaßmann. „Gemeinsam mit dem Aufzug im Erweiterungsbau werden die oberen Etagen künftig barrierefrei erreichbar sein. Das ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Gesamtkonzeptes für die Grundschule Helpup. Schritt für Schritt entsteht hier ein moderner Schulstandort, der den Anforderungen an zeitgemäßen Unterricht und Ganztagsbetreuung langfristig gerecht wird.“
Die Inbetriebnahme des neuen Erweiterungsgebäudes ist nach den Herbstferien vorgesehen. Zunächst werden die neuen Verwaltungsräume durch Schulleitung und Lehrkräfte bezogen, während die weiteren Bereiche des Gebäudes nach Abschluss der noch laufenden Ausbauarbeiten schrittweise folgen. Um den Schulbetrieb und die Arbeiten sicher voneinander zu trennen, bleiben das Treppenhaus sowie der Zugang zu den neuen OGS-Räumen zunächst gesperrt.
Mit jedem Baufortschritt wird sichtbar, wie die Grundschule Helpup Schritt für Schritt zu einem modernen Bildungsstandort zusammenwächst. Neue Lern- und Betreuungsräume, eine zeitgemäße Mensa, barrierefreie Wege und attraktiv gestaltete Außenanlagen schaffen künftig beste Voraussetzungen für Unterricht, Ganztagsbetreuung und das gemeinsame Schulleben. Parallel beginnen in der nächsten Zeit auch die Tiefbauarbeiten auf dem Schulgelände. Dabei werden die Entwässerungsleitungen erneuert, die Oberflächen neugestaltet sowie neue Park- und Sitzmöglichkeiten geschaffen. Mit der geplanten Inbetriebnahme der ersten Bereiche nach den Herbstferien rückt die Fertigstellung eines der größten Schulbauprojekte der Stadt Oerlinghausen ein weiteres Stück näher.

Begutachten den Baufortschritt (von links) an der Helpuper Grundschule: Manfred Stenzel (Bauleiter SBP Architekten), Marc Plaßmann (Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt/Stadt Oerlinghausen), Martin Böddeker (Hausmeister Grundschule Helpup), Ulrike Petersen (Direktorin Grundschule Helpup) sowie Marc Balsmeier (Bauherrenvertretung für die Stadt Oerlinghausen).










