Stadt Lügde treibt Verwaltungsdigitalisierung voran

Die Stadt Lügde treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen weiter konsequent voran. In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Online-Formulare zu echten digitalen Workflows weiterentwickelt. Ziel ist ein möglichst medienbrucharmes Arbeiten – sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch innerhalb der Verwaltung.

Viele Dienstleistungen können inzwischen vollständig online abgewickelt werden. Dazu zählt nun auch die Hundeanmeldung oder die Einrichtung eines SEPA-Lastschriftmandats. Formulare lassen sich bequem am Smartphone, Tablet oder PC ausfüllen und direkt digital unterschreiben – ein Besuch im Rathaus oder das Ausdrucken und Versenden von Unterlagen ist nicht mehr erforderlich.

Ein besonderer Vorteil der neuen Online-Prozesse: Die Anträge sind so aufgebaut, dass alle erforderlichen Angaben und Unterlagen direkt vollständig abgefragt werden. Wenn Antragstellende die Pflichtfelder ausfüllen, liegen die Informationen für die Sachbearbeitenden in der Regel vollständig vor. Das reduziert Rückfragen und verkürzt die Bearbeitungszeiten spürbar.

„Wir wollen den Menschen den Zugang zu unseren Dienstleistungen so einfach wie möglich machen. Wer etwas erledigen möchte, soll das jederzeit und von überall tun können – ohne unnötige Wege und Wartezeiten“, betont Bürgermeister Torben Blome.

Parallel dazu wurden auch interne Abläufe gezielt überprüft und weiterentwickelt. Die Verwaltung vergleicht ihre Bearbeitungsprozesse regelmäßig mit anderen Kommunen, um voneinander zu lernen und bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen – auch mit dem klaren Ziel, dort, wo es sinnvoll ist, alte Zöpfe abzuschneiden. Gleichzeitig zeigt sich häufig, dass bereits viele Prozesse effizient und schlank aufgestellt sind.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Nutzung der BundID, die als zentraler Zugang zu vielen digitalen Verwaltungsleistungen von Bund und Ländern dient. Auch auf europäischer Ebene entwickeln sich digitale Identitäten dynamisch weiter: Perspektivisch sollen wichtige Dokumente in der sogenannten EUDI-Wallet gebündelt werden. Schon heute kann der Fahrzeugschein digital über die i-Kfz-App auf dem Smartphone mitgeführt werden und ist bei Kontrollen ausreichend. So ist beispielsweise vorgesehen, auch den Führerschein ab Anfang 2027 digital verfügbar zu machen.

„Die Verwaltungsdigitalisierung macht aktuell große Schritte – auch wenn vieles davon im Hintergrund passiert. Entscheidend ist, dass viele Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen daran mitwirken. Digitalisierung ist immer Teamarbeit. Unser Ziel ist es, die Angebote Schritt für Schritt auszubauen und gleichzeitig unsere internen Prozesse so zu gestalten, dass sie wirklich durchgängig digital funktionieren“, erklärt Digitalisierungsbeauftragter Thorsten Mitschke.

Einen Überblick über alle verfügbaren Online-Dienstleistungen – von klassischen Angeboten rund um die Abfallentsorgung bis hin zur Abfrage des Bearbeitungsstands von Ausweisdokumenten – finden Bürgerinnen und Bürger unter: https://luegde.de/Service-Verwaltung/Online-Service/

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