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Bis zu zehn sichere Fahrrad-Abstellplätze auf einem Pkw-Parkplatz – mobil, effizient und umweltfreundlich.

Detmold. Detmold wird noch fahrradfreundlicher: In der Grabbestraße steht seit einigen Tagen ein neuer, mobiler Fahrradständer – ein sogenannter „Fietsvlonder“. Der Begriff kommt aus dem Niederländischen und heißt wörtlich übersetzt Fahrradplattform. Der Fietsvlonder selbst ist ein Fahrradständer auf einer mobilen Plattform. „Mit der Aufstellung schafft die Stadt Detmold flexible, kostengünstige und platzsparende Lösungen für dringend benötigten Fahrradparkraum“, erklärt Felix Heinze aus dem Team Verkehrsplanung und Mobilität bei der Stadt Detmold.

Ein zweiter Fietsvlonder wird bis zum Ende dieser Woche in der Bahnhofsstraße aufgestellt. Die innovativen Plattformen verwandeln einen einzigen Pkw-Parkplatz in bis zu zehn sichere Fahrradabstellplätze und tragen so dazu bei, das Fahrradfahren noch attraktiver zu machen.

Flexibel, mobil und bedarfsgerecht

Fietsvlonder zeichnen sich durch ihre hohe Flexibilität aus: Als mobile Einheiten können sie temporär aufgestellt, getestet und bei Bedarf problemlos an andere Standorte versetzt werden. Dies ermöglicht der Stadt Detmold, den tatsächlichen Bedarf an Fahrradabstellplätzen zu analysieren, bevor dauerhafte Strukturen weiter aufgebaut werden. Gleichzeitig bieten sie eine schnelle Lösung, um die Kapazität für Fahrradparkplätze im öffentlichen Raum effizient zu erhöhen. Felix Heinze: „Im Vergleich zu fest installierten baulichen Anlagen sind Fietsvlonder eine kostengünstigere Alternative. Sie unterstützen die umweltfreundliche Mobilität, indem sie das Fahrradfahren als Alternative zum Autoverkehr fördern.“

In der vergangenen Woche wurde der erste der beiden mobilen Fahrrad-Abstellplätze in der Grabbestraße aufgestellt. Der so genannte „Fiestsvlonder“ bietet Platz für bis zu zehn Fahrräder. Foto: Stadt Detmold

Von Julef