Zum mittlerweile 11. Mal hat der Arbeitskreis Regional- und Zeitgeschichte im Kreisverband Paderborn unter der Federführung von Hermann-Josef Bentler ein umfassendes Programm entwickelt. Dieses greift das historische Ereignis – 80 Jahre Ende 2. Weltkrieg – aus unterschiedlichen Perspektiven auf.

So erwarten Interessierte mehrere Vorträge zur „Panzerschlacht bei Schloss Hamborn“, dem Kriegsende im Mai 1945 oder dem Forschungsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“.

Den Abschluss der Vortragsreihe zum Widerstand bildet der Beitrag „Der Widerstand gegen Hitler in der Bundesrepublik“. Ein besonderer Höhepunkt ist auch die 11. HisTourismus-Fahrt, die zur LWL-Ausstellung „Und vergib uns unsere Schuld? – Kirchen und Klöster im Nationalsozialismus“ im Kloster Dalheim führt. Das Programm endet mit einem Besuch der Synagoge in Paderborn, bei welchem Details über die Geschichte der jüdischen Gemeinde sowie die Grundlagen des Judentums erläutert werden.

Der Zweite Weltkrieg bleibt bis heute der größte und zerstörerischste Konflikt der Menschheitsgeschichte. Zwischen 1939 und 1945 wurden ganze Länder, Regionen, Städte und Dörfer verwüstet. Weltweit wird die Zahl der Opfer auf etwa 60 Millionen geschätzt. Besonders erschütternd bleibt der Holocaust, bei dem fast 6 Millionen Jüdinnen und Juden durch die Terrorherrschaft des Nationalsozialismus ermordet wurden. Am 8. Mai 1945 endete dieser verheerende Krieg. Aus diesem Anlass findet am Donnerstag, den 8. Mai 2025 um 18 Uhr im Hohen Dom zu Paderborn ein Ökumenischer Friedensgottesdienst statt.

Der Kreisvorstand Paderborn im Volksbund präsentiert das Programm 2025: v. l. Peter Roth, Burkhard Mütherig, Christine Bentler, Landrat Christoph Rüther, Hermann-Josef Bentler, Heinrich Vogt +++ Foto: Peter Roth

Von Julef