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Neu: digitaler Kalender mit allen Veranstaltungen

Gütersloh (gpr). Kino, Kunst und Austausch, aber auch Workshops, Lesungen, politische Diskussionen und gemeinsames Frühstücken: Rund um den Internationalen Frauentag am Sonntag, 8. März, lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Gütersloh gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern zu vielfältigen Veranstaltungen ein.

Unter dem Motto „FRAUEN: Selbstbestimmt voran!“ finden von Freitag, 27. Februar, bis Montag, 30. März, mehr als 20 Angebote in ganz Gütersloh statt, die Raum für Information, Begegnung, Austausch und Inspiration bieten. Das Angebot kann fortlaufend ergänzt werden.

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr: Alle Veranstaltungen sind erstmals ausschließlich digital gebündelt auf der neu gestalteten Homepage unter www.frauenkalender-gt.de zu finden. Über einen QR-Code gelangen Interessierte direkt zum Veranstaltungskalender, können gezielt nach Angeboten suchen oder sich unkompliziert mit einem Angebot zum Internationalen Frauentag anmelden.

Der Internationale Frauentag steht weltweit für den Einsatz von Frauen für gleiche Rechte, gleiche Bezahlung, politische Teilhabe und ein selbstbestimmtes, gewaltfreies Leben. Auch in Gütersloh greift das Programm diese Themen auf und macht deutlich: Gleichstellung ist kein abgeschlossener Prozess, sondern eine aktuelle gesellschaftliche Aufgabe.

„Mit dem diesjährigen Programm möchten wir Frauen in ihrer Vielfalt sichtbar machen und gleichzeitig dazu ermutigen, selbstbestimmt ihren Weg zu gehen – in Familie, Beruf, Politik und Gesellschaft“, sagt Dr. Mariella Gronenthal, stellvertretende Leiterin der Volkshochschule (VHS) Gütersloh.

Das Veranstaltungsprogramm im Frauenkalender bündelt unterschiedliche Formate: Aktionen und Kampagnen wie der Equal Pay Day, Begegnungs- und Austauschformate wie Frauen- und Alleinerziehendenfrühstück, Vorträge, Workshops und Seminare, kulturelle Veranstaltungen, politische Diskussionen sowie Angebote zu Mädchenbildung, zur Erwerbssituation von Frauen, digitaler Gewaltprävention, Teilhabe von Frauen mit Behinderung und internationaler Solidarität. Ein Beispiel ist der Vortrag „Frauen und Finanzen – Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ am Dienstag, 10. März, beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. im Franziskus-Haus. Im Gespräch mit einer Expertin für finanzielle Unabhängigkeit geht es darum, sich mit dem Thema Geld und Altersvorsorge auseinanderzusetzen.

Ein weiterer Programmpunkt ist der Film „Achtundzwanzig – Der Weg entsteht im Gehen“ am Mittwoch, 11. März, im Bambikino. Der Film begleitet vier junge Frauen, die im Teenageralter schwanger werden, und zeigt eindrücklich ihre Herausforderungen. Der Abend wird von pro familia und der Gleichstellungsstelle organisiert, die Regisseurin Cornelia Grünberg ist zu Gast.

Auch die politische Teilhabe von Frauen steht im Fokus des Programms: So lädt die CDU-Frauen Union am Samstag, 7. März, in den traditionellen „Lila Salon“ ein. Darüber hinaus finden am Wochenende des 7. und 8. März verschiedene Frühstücksangebote zum Weltfrauentag statt, organisiert von der IG Metall Gütersloh-Oelde und den SPD-Frauen Kreis Gütersloh sowie vom Grünen Frauenforum. Ergänzt wird das Angebot durch eine literarische Wanderung „Auf dem Weg mit Texten von Frauen“ von den SPD-Frauen Gütersloh.

„Der Internationale Frauentag ist für uns nicht nur ein Datum im Kalender, sondern eine Einladung zur Vernetzung, zur gegenseitigen Stärkung und zum gemeinsamen Engagement für Gleichstellung“, betont Hanna Küsgen-Schwieters, Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle.

Getragen wird das Programm von fast 20 Kooperationspartnerinnen und -partnern aus Zivilgesellschaft, Kirche, Kultur, Politik und Bildung. Ihr gemeinsames Engagement steht für Solidarität, Vielfalt und gegenseitige Unterstützung.

„Uns ist wichtig, Frauen in ihrer Unterschiedlichkeit sichtbar zu machen und ihnen Räume zu eröffnen, in denen sie sich informieren, stärken und vernetzen können“, betont die städtische Gleichstellungsbeauftragte Inge Trame.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Veranstaltungen zu besuchen und gemeinsam ein Zeichen zu setzen: für gleiche Rechte, gleiche Bezahlung, politische Teilhabe und ein selbstbestimmtes, gewaltfreies Leben. Wer selbst ein Angebot zum Internationalen Frauentag beisteuern möchte, kann seine Veranstaltung ganz einfach online im neuen digitalen Kalender anmelden unter www.frauenkalender-gt.de.

Infokasten: Hintergrund zum Internationalen Frauentag

Zum ersten Internationalen Frauentag am 19. März 1911 demonstrierten Frauen in Europa und den USA für das allgemeine Wahlrecht. Auf der zweiten Internationalen Konferenz der Kommunistinnen 1921 wurde der 8. März als einheitliches Datum für den Internationalen Frauentag beschlossen. Dieses Datum erinnert an den Streik der Textilarbeiterinnen im Jahr 1917 in St. Petersburg. Der Streik leitete die Februarrevolution und den Sturz des Zaren ein und hatte das Ende des Krieges sowie die wirtschaftliche und politische Umwälzung in Russland zur Folge. Seitdem nehmen die Veranstaltungen des Internationalen Frauentags aktuelle gesellschaftliche Probleme, die zu geschlechtsspezifischen Benachteiligungen führen, in den Blick und stellen grundsätzliche Fragen: Wie geht es den Frauen in unserem Land? Welche Wünsche, welche Forderungen haben sie? Wie weit ist es wirklich mit der Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft?

BU Frauenkalender: Gemeinsam für Gleichstellung: Die Kooperationspartnerinnen präsentieren das vielfältige Programm rund um den Internationalen Frauentag in Gütersloh: (v.l.)Birgit Poggenpohl (SkF/ Sozialdienst katholischer Frauen e.V.), Elisabeth Westerbarkey (ash), Stefanie Meier (Grünes Frauenforum), Kerstin Engel (Trotz Allem e.V.), Susanne Zimmermann (SPD-Frauen), Dr. Mariella Gronenthal (VHS), Jana Ramme (IG Metall Gütersloh-Oelde), Inge Trame (Gleichstellungsstelle) Heike Theurich (CDU Frauen Union), Natalie Sofineti (AWO Integrationsagentur), Anne Haverland (Maria 2.0), Almuth Duensing (pro Familia) und Hanna Küsgen-Schwieters (Frauenberatungsstelle) Foto: Stadt Gütersloh.

Von visionary