Die Kläranlage Vlotho ist ihrem Ziel, energieautark zu arbeiten, einen weiteren Schritt
nähergekommen. Hintergrund ist die gesetzliche Vorgabe, die Energieversorgung von Kläranlagen
bis zum Jahr 2045 energieautark zu gestalten. Durch die Inbetriebnahme eines neuen
Batteriespeichers kann künftig überschüssig erzeugter Strom vor Ort gespeichert und bei
Bedarf wieder genutzt werden.
Im Rahmen der Sanierung der Kläranlage wurden bereits Photovoltaikanlagen installiert. In
Kombination mit der Nutzung von Klärgas ist die Stromerzeugung aus Photovoltaik ein weiterer
Baustein, um das Ziel zu erreichen. Darüber hinaus ist eine zusätzliche Energieerzeugung in
Planung: Auf dem Vorklärbecken könnte ein Solarfaltdach errichtet werden.
Um den selbst erzeugten Strom möglichst effizient zu nutzen, soll dieser nicht bei jeder
Überproduktion ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Stattdessen kann die
überschüssige Energie mit dem neuen Batteriespeicher vor Ort zwischengespeichert und bei
Bedarf wieder für den Betrieb der Kläranlage verwendet werden.
Bereits im Jahr 2025 wurde hierzu eine Konzeptstudie einschließlich einer
Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt. Das Ergebnis zeigte, dass sich die Errichtung eines
Batteriespeichers mit einer Leistung von 1 Megawatt wirtschaftlich lohnt. Nach entsprechender
Beratung stellte der Betriebsausschuss die notwendigen Investitionsmittel in Höhe von 436.000
Euro zur Verfügung.
Mit dem neuen Speicher steht der Kläranlage nun eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, den
selbst erzeugten Strom effizient zu nutzen. Damit wurde ein weiterer wichtiger Baustein für
eine möglichst energieautarke und zukunftsfähige Kläranlage geschaffen.

Bild: Stadt Vlotho

Bild: Stadt Vlotho

Bild: Stadt Vlotho

Bild: Stadt Vlotho

Bild: Stadt Vlotho










