Erste Baumpflanzung ist erfolgt – Über 30 Erinnerungsbäume auf dem neugeschaffenen Areal

Bad Salzuflen. (03. April 2025). Die schönsten und bewegendsten Momente im Leben sollen
lange in Erinnerung behalten werden. Daher greifen Brautpaare aus freudigem Anlass genauso
feierlich zum Spaten wie Eltern neugeborener oder frisch getaufter Kinder, um einen Baum zu
pflanzen. Die Jahrhunderte alte Tradition ist ein Symbol für Verbundenheit, Zukunft, Wachstum
und Beständigkeit, wobei nicht alle dafür einen Platz im eigenen Garten haben. Ab sofort kann
diese schöne Tradition dennoch gepflegt werden: im Geburts- und Ereigniswald von Bad Salzu-
flen, der sich unterhalb vom Parkplatz am Friedhof Obernberg am Gröchteweg befindet.


3600 Quadratmeter großer Standort ist gut fußläufig erreichbar
Die Stadt Bad Salzuflen hat die rund 3600 Quadratmeter große Fläche bewusst als gut erreich-
baren, fußläufigen Standort gewählt. „Hier haben die Bad Salzufler Bürgerinnen und Bürger nun
Gelegenheit, anlässlich ausgewöhnlicher Ereignisse in ihrer Familie einen Baum zu pflanzen“, er-
klärt Bürgermeister Dirk Tolkemitt und ergänzt, dass sich das Angebot der Fläche zur privaten
Baumpflanzung ausschließlich an die Einwohnerinnen und Einwohner der Kurstadt richte.
„Gleichzeitig wird mit der symbolischen Erinnerung auch der Klimaschutz in unserer Stadt un-
terstützt. So entsteht Baum um Baum ein herrlicher Ort zum Entspannen und Spazierengehen.“


Auswahl zwischen heimischen kleinkronigen Obst- oder Laubbäumen
Vorbereitet wurde der neugeschaffene Geburts- und Ereigniswald vom Sachgebiet Grün der
Stadt Bad Salzuflen, welches den Naturschutz und die Landschaftspflege in der Salzestadt zu
ihren Aufgabenbereichen zählt. „Wer auf diesem Areal aus besonderem Anlass ein Symbol des
Wachstums pflanzen möchte, hat die Auswahl zwischen verschiedenen heimischen kleinkroni-
gen Obst- oder Laubbäumen“, sagt Reinhild Dauwe, Fachdienst Tiefbau, Abteilung Straße, Ver-
kehr und Grün. Nicht frei wählbar ist allerdings der Pflanztermin, denn der wird unter Durchfüh-
rung des städtischen Baubetriebshofs zweimal jährlich – im Frühjahr und im Herbst – als Ge-
meinschaftsaktion stattfinden.


Verewigung mit dazugehörigen Schild: Namen, Datum und Anlass
Wer sich im Geburts- und Ereigniswald verewigen möchte, zahlt pauschal 250 Euro für seinen
Wunschbaum. Eine entsprechende Kennzeichnung erfolgt im Nachhinein. Inbegriffen ist auch
die Pflanzung, Pflege und Bewässerung durch den städtischen Baubetriebshof. Die geben sozu-
sagen eine Anwuchsgarantie, und „sollte tatsächlich mal ein Baum nicht angehen, ersetzen wir
ihn“, versichert Dauwe.

Erhalt und Entwicklung der biologischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen
Mit dem neuen Ereigniswald, der Platz für mehr als 30 Erinnerungsbäume bietet, entsteht „ein
Biotop, das im Verbund mit dem angrenzenden Stadtwald zum Erhalt und zur Entwicklung der
biologischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen beiträgt“, führt Stadtoberhaupt Tolkemitt aus. Dar-
über hinaus erhalte die Ortschaft Bassen „eine grüne Oase, die eine hohe Nutz- und Erholungs-
wirkung entfaltet und für Einheimische, Gäste und Touristen zugänglich ist.“

Der neue Geburts- und Erlebniswald ist ein Symbol für Wachstum und Verbundenheit. Verewigt haben sich mit der ersten persönlichen Baumpflanzung auf dem Areal die Bad Salzufler Peter Benthin (vorne links) und Katharina Schuhenn (vorne Mitte), die ihren Wunschbaum, eine Hainbuche, gemeinsam mit ihren Familien und Freunden sowie Bürgermeister Dirk Tolkemitt (vorne rechts) eingepflanzt haben. Zur Kennzeichnung des Baumes wird noch eine Plakette angebracht +++ Foto: Stadt Bad Salzuflen

Von Julef