Das Programm vom 12. bis 18. Oktober 2026

Stadthalle

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Stadthalle, Kleiner Saal
Das 2. Gütersloher RUDELSINGEN

Nach der gefeierten Premiere im April heißt es wieder: Bühne frei fürs RUDELSINGEN! Mit Sascha Götz und Lutz Angermann kehrt das Original zurück nach Gütersloh – und erobert erneut den kleinen Saal der Stadthalle Gütersloh. Freut euch auf einen Abend voller Energie, bei dem über zwei Stunden lang die beliebtesten RUDELSINGEN-Hits von früher bis heute gemeinsam gefeiert werden – Gänsehaut und gute Laune garantiert!

RUDELSINGEN – hier wird das Publikum zum Star!

Singen, lachen, den Alltag vergessen und zusammen einen unvergesslichen Abend erleben – genau darum geht’s. Was einst 2011 in Münster begann, ist heute ein echtes Kultphänomen: Monat für Monat versammeln sich mehr als 10.000 Musikbegeisterte in über 100 Städten, um gemeinsam ihre Lieblingssongs anzustimmen.

So funktioniert der Abend:

Ganz unkompliziert – zwei Live-Musiker führen durch das Programm, die Songtexte erscheinen auf der Leinwand, und schon kann jeder mitsingen. Ob Schlager, Pop, Rock oder aktuelle Chartstürmer – die Songauswahl ist so vielseitig wie das Publikum selbst.

Das Besondere am RUDELSINGEN:

Hier gibt es keine Zuschauer, nur Stimmen! Aus vielen Einzelnen wird ein großer Chor, der für eine unvergleichliche Atmosphäre sorgt. Jeder Abend ist anders, jeder Moment einzigartig. Von Robbie Williams über Herbert Grönemeyer bis hin zu The Rolling Stones – beim RUDELSINGEN trifft musikalische Vielfalt auf pure Lebensfreude.

Freitag, 16. Oktober 2026, 19.33 Uhr (Achtung Anfangszeit vom Veranstalter bewusst gewählt)
Stadthalle, Kleiner Saal
Stadelmann liest Höcke

Ein satirischer Diskurs kurz vor der Machtergreifung

Ingmar Stadelmann, gefeierter Stand-up-Comedian, sezierte in seinen bisherigen Bühnenprogrammen (u.a. „#humorphob“, „Fressefreiheit“, „Verschissmus“ und „Komm ihr klar?“), breit angelegt gesellschaftliche Phänomene. Nun nimmt er eine umstrittene Figur, die durch die politische Landschaft trampelt, ins Visier: Björn Uwe Höcke. Mit seinem satirischen Diskurs widmet sich Stadelmann ganz und gar den bizarren Verwerfungen und Versprechungen, den Worten und dem Werdegang des AfD-Chefs aus Thüringen.

Inmitten der gesellschaftlichen Explosionen verharren viele sprachlos in Schockstarre oder Gleichgültigkeit. Einzelne jedoch putzen sich heraus, um die Gunst der Stunde zu nutzen. Der Wolf im Schafspelz trägt jetzt Anzug. Einst Vertrauenslehrer strebt Björn Höcke zum nationalen Frontalunterricht. Aber auch ein Wolf fi ndet eben manchmal seinen Jäger. Hier trifft der Populist auf Satiriker.

Ingmar Stadelmann, bekannt als „Meister des bösen Wortes“ und virtuoser Stand-up-Comedian, knöpft sich in diesem satirischen Diskurs die hinterhältigen „Unterrichtsvorbereitungen“ des Thüringischen AfD-Chefs, von dem nicht wenige sagen, er sei der wahre Kopf der Partei, genauer vor.

Stadelmann setzt den queerbunten Rotstift an und zerpflückt in Buchform publizierte Gespräche sowie öffentliche Reden Höckes. Was ist jetzt eigentlich so rechtsextrem an Herrn Höcke? Schließlich benutzt er im Fernsehen nicht das N-Wort, weiß sich auch sonst passabel zu artikulieren und ist brav gescheitelt. Was findet man inhaltlich, wenn die Pointe nicht „Bernd“ ist? Es sind diese offensichtlich faschistischen wie auch völkischen Ideen, von denen der allgemeine Deutsche 70 Jahre nichts mehr gehört hat. Oder sie ignoriert hat. Ingmar Stadelmann macht das getreu dem Motto: Antifaschismus kann auch Spaß machen! Befreien wir uns für diesen Abend mal von linker moralischer Überhöhung und gönnen uns politisch inkorrekte Pointen bis das Grundgesetz glüht.

Geht es Stadelmann ums Belehren? Bekehren? Nein. Die, die nicht mehr zu erreichen sind, sind nicht mehr zu erreichen. Keine Pointe. Aber die, die das Ganze sprachlos mit ansehen … ob aus Gleichgültigkeit oder Schreck, für die ist diese Show! Mit Humor auflösen, was als unerträglich gilt. Dafür hat jeder nach dieser Show genug Argumente. Kann am Ende also niemand mehr sagen:

„Wir haben von nichts gewusst!“

Theater

Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18.00 – 19.00 Uhr
Theater Gütersloh
Theater Extra
Führung durch das Theater

Bei einer Führung durch das Theater können Besucherinnen und Besucher Wissenswertes zur Entstehung und über den Betrieb dieses besonderen Hauses erfahren und natürlich den Bereich des Gebäudes erkunden, der dem Publikum sonst vorenthalten bleibt.

Eintrittskarten sind zum Preis von 5,– € im Webshop oder bei der Tourist-Information Gütersloh erhältlich. Telefon: (0 52 41) 2 11 36 36

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 20.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Jazz in Gütersloh
Fuchsthone Orchestra

Christina Fuchs und Caroline Thon (Leitung, Komposition, Dirigat), Roger Hanschel, Julian Drach, Veit Lange, Jens Böckamp, Kira Linn (Saxofon), Simon Eckert, Matthias Knoop, John-Dennis Renken, Matthias Bergmann (Trompete), Philipp Schittek, Matthias Schuller, Moritz Wesp (Posaune), Wolf Schenk (Bassposaune, Tuba), Zuzana Leharová (Violine), Filippa Gojo (Voice), Laia Genc (Piano), Andreas Wahl (Gitarre), Alex Morsey (Bass), Jens Düppe (Schlagzeug), Eva Pöpplein (Electronics, Live Samples)

Das Fuchsthone Orchestra ist alles andere als eine herkömmliche Bigband. Mit den beiden Masterminds Caroline Thon und Christina Fuchs an der Spitze und einer um Violine, Vocals und Elektronika erweiterten Besetzung repräsentieren die 22 preisgekrönten, seit langem in der Jazzszene präsenten Musikerinnen und Musiker den State of the Art zeitgenössischer Jazz-Großensembles. Ein souveräner Klangkörper, der die vielfältigen Klangfarben und Kombinationsmöglichkeiten der beteiligten Instrumente voll ausschöpft.

BU: Fuchsthone Orchestra Foto: © Volker Beushausen

Sonntag, 18. Oktober 2026, 19.30 – 21.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Von Mäusen und Menschen

Szenisch-musikalische Lesung nach John Steinbeck, Eingerichtet von Simone Henke

Devid Striesow, Jonas Dassler (Lesung), Leonardo Mockridge (Musik)

„Von Mäusen und Menschen“ ist ein zentrales Werk im Schaffen des US-amerikanischen Literaturnobelpreisträgers John Steinbeck (1902–1968). Geschildert wird die tragische Geschichte zweier Landarbeiter, die während der Großen Depression in Kalifornien nach einem besseren Leben streben. Die Charaktere stehen für verschiedene soziale Schichten und Konflikte der amerikanischen Gesellschaft in den 1930er-Jahren. Lennie und George repräsentieren den amerikanischen Traum – den Traum von Selbstbestimmung und Wohlstand. Doch der Roman zeigt auch, wie dieser Traum mit gesellschaftlicher Ausgrenzung, Armut und Gewalt kollidiert.

Die szenisch-musikalische Lesung wurde eigens für Devid Striesow und Jonas Dassler erdacht. Das Musikkonzept stammt von Leonardo Mockridge, der u. a. alte amerikanische Folksongs für Devid und Jonas arrangiert hat. Die Darsteller werden auch an Gitarre, Geige und als Sänger zu erleben sein.

Devid Striesow ist seit vielen Jahren in unzähligen Film- und Fernsehrollen zu sehen. Parallel dazu spielt er am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg Theater. Jonas Dassler wurde in kurzer Zeit zu einem der gefragtesten jungen Schauspieler und u. a. mit dem „Bayerischen Filmpreis“ ausgezeichnet.

Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de

BU: Von Mäusen und Menschen – Devid Striesow Foto: © Sercan Sevenich

BU: Von Mäusen und Menschen – Jonas Dassler Foto: © Stefan Klüter


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Von Julef