Das Programm vom 26. Oktober bis 01. November 2026

Stadthalle

Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Stadthalle, Kleiner Saal
SchLaDo
Abdelkarim

„Plan Z – jetzt will er´s wissen!“

Muss man Lebensträume, die einfach nicht wahr werden wollen, irgendwann auch mal loslassen? Realistisch betrachtet ja, aber mit sowas wie Realismus hält sich Abdelkarim zum Glück nicht lange auf. Mit seinem neuen Programm „Plan Z“ zeigt er uns, dass das Alphabet nicht ohne Grund ganze 26 Buchstaben hat. Da, wo Plan B kläglich scheitert, läuft sich Plan Z erst langsam warm. Vom Sixpack in Expresszeit bis zum Weltfrieden für alle: Wenn sich Abdelkarim unserer Probleme annimmt, scheint alles möglich, sogar für ihn. Der oft absurde Alltag mit seinen kleinen und großen Baustellen, die wir alle in den Griff kriegen wollen, wird aufmerksam unter die Lupe genommen. Dabei legt die marokkanische Friedenstaube den Finger in die Wunde, aber sie hat auch Pflaster dabei. 26 Stück. Ist das jetzt Comedy oder Kabarett? Ganz ehrlich, wir wissen es nicht, aber es ist vor allem lustig, ehrlich, gewohnt subtil und wenn es sein muss, auch mal voll auf die 12. „Plan Z“ ist Abdelkarims viertes, abendfüllendes Soloprogramm, Start Oktober 2024. Seine letzte Tour war vielerorts frühzeitig ausverkauft. Daher jetzt schnell Tickets sichern!

Abdelkarim ist beliebter Stammgast im TV: heute-show, Die Anstalt, Nuhr im Ersten, Amazons Lol, Let´s Dance, u.v.m.. Seine Internet-Clips wie „Ok Ciao – Hallo?“ gingen millionenfach viral. Der gebürtige Bielefelder und Wahl-Duisburger wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis, der goldenen Kamera, dem bayerischen Kabarettpreis und dem Jurypreis des Kleinkunstfestivals der Wühlmäuse.

Präsentiert von KulturPLUS+


BU:
Abdelkarim (c) Moritz „Mumpi“ Künster

Theater

Freitag, 30. Oktober 2026, 20.00 Uhr
Theater, Skylobby
Swing’in Sky
Wolfgang Lackerschmid Connection

Wolfgang Lackerschmid (Vibraphon), Yotam Silberstein (Gitarre), Stefan Rademacher (Bass), Karl Latham (Schlagzeug)

Vibraphone-Virtuosity

Wolfgang Lackerschmid schrieb mit dem Album „Ballads for Two“ im Duo mit Chet Baker bereits in jungen Jahren Jazzgeschichte. 70 Lebensjahre liegen nun hinter ihm, davon über 50 auf internationalen Bühnen. Als Vibraphonist und Komponist steht er für lebendigen Jazz: virtuos, humorvoll, harmonisch anspruchsvoll – und immer melodisch. Für die Tournee zu seinem 70. Geburtstag hat Wolfgang Lackerschmid eine Band mit Wegbegleitern aus den USA und Deutschland zusammengestellt, um stilistisch aus dem Vollen zu schöpfen. Es wird funky, groovy, swingend, deep in den Balladen und rasant im Uptempo.

BU: Wolfgang Lackerschmid Connection (c) © TJ Krebs, Dan Beliltyi, Jacek Brun, Jerry Reganess

Sonntag, 01. November 2026, 19.30 – 22.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Don Chisciotte della Mancia

Zum 100. Geburtstag von Hans Werner Henze

Komische Oper von Giovanni Battista Lorenzi und Giovanni Paisiello (1769)

Neu erzählt von Giuseppe Di Leva und Hans Werner Henze unter Mitarbeit von Henning Brauel

Studierende der Kunst- und Musikhochschulen in NRW in Kooperation mit Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano, Palazzo Ricci Europäische Akademie der Künste Montepulciano

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Deutsche Erstaufführung

Musikalische Leitung: Mimma Campanale (Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano), Regie: Michael Dissmeier (Hochschule für Musik Detmold), Bühne, Kostüme, Video: Studierende der Kunstakademie Düsseldorf unter Leitung von Lena Newton, Ruth Groß und Hans Diernberger

„Mi attende forse qualche impresa? Wartet auf mich vielleicht irgendein Abenteuer?“ – mit diesen Worten beginnt die Neuerzählung der Geschichte des Don Chisciotte (Don Quijote) in der Oper „Don Chisciotte della Mancia“ von Hans Werner Henze und Giuseppe Di Leva aus dem Jahr 1976. Fünfzig Jahre später steht diese Frage wie ein Motto über einem besonderen künstlerischen Vorhaben: Anlässlich des 100. Geburtstages von Hans Werner Henze, geboren 1926 in Gütersloh, erarbeiten Studierende der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen eine Wiederaufführung des Werkes. Dabei greifen sie auf, was am 1. August 1976 in Montepulciano begann: Henze eröffnete mit der Oper den von ihm gegründeten „Cantiere Internazionale d’Arte“ – ein alternatives Kunst- und Kulturfest.

Henze hat die Rokoko-Oper den Rahmenbedingungen des „Cantiere“ („Baustelle“), in dem musikalische Akteure aus der Region und professionelle Musikerinnen und Musiker gemeinsam auf der Bühne stehen, angepasst. Instrumental entfernte er sich stark vom ursprünglichen Werk und zielte darauf ab, die Oper in einen zeitgenössischen Kontext zu setzen und neue Perspektiven zu eröffnen – dazu gehört beispielsweise der Einbezug der örtlichen Blaskapelle.

BU: Don Chisciotte della Mancia Montepulciono 2026-48 (c) Tom Sauer Berlin

Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de

Von Julef